Verbotskultur für alle?
Einen lesenswerten Beitrag zu den Plänen der Bundesregierung, eine EU-weite Regelung gegen nationalsozialistische Symbole zu erreichen, hat Burkhard Müller-Ullrich am 23. Januar 2007 beim Deutschlandradio Kultur veröffentlicht.
“Es ist zwar bedauerlich und sogar ekelhaft, dass es in Amerika und Kanada einige Leute gibt, die Hitler toll finden, den Holocaust leugnen und Hakenkreuz-Armbinden per Internet anbieten. Aber die amerikanischen und kanadischen Behörden schreiten aus einem ganz einfachen Grund nicht dagegen ein: Es gibt nämlich in Amerika und Kanada sowie in manchen anderen Ländern kein Gesetz, das vorschreibt, wie man Hitler zu finden habe oder welche noch so bedauerliche und ekelhafte Auffassung man nicht äußern dürfe oder was für Armbinden zu kaufen oder zu tragen erlaubt sei…” Ganzer Beitrag

