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Erneuter Kinderporno-Skandal bei der NPD

10. April 2007 19:20 4 mal gelesen Kein Kommentar

Ein Mitarbeiter der NPD in Sachsen-Anhalt ist wegen Kinderpornografie angeklagt worden. Das hat das Amtsgericht Zeitz gegenüber dem MDR am 10. April 2007 bestätigt. Der Mann habe für die NPD im Land den Internet-Auftritt der Partei koordiniert. Die Ermittler seien ihm bei einer Wohnungsdurchsuchung auf die Spur gekommen, hieß es weiter. Die Polizei hatte ihn den Angaben zufolge zunächst verdächtigt, verfassungsfeindliche Symbole zu besitzen und weiterzugeben. Die Fahnder entdeckten aber dann in seinem Computer Kinderporno-Material. Dies soll er über eine Internet-Tauschbörse verbreitet haben. Die NPD und andere Neonazis versuchen sich immer wieder durch drastische Strafen für “Kinderschänder” zu profilieren. Erst im Februar 2007 hatte die sächsische NPD-Fraktion den Mord an einem Jungen aus Leipzig für ihre Forderung nach der Todesstrafe instrumentalisiert. Zuvor hatte die NPD selbst das Thema unfreiwillig auf die öffentliche Agenda gesetzt, da einer ihrer Abgeordneten in Verdacht geriet und schließlich seine Ämter niederlegen musste. Danach war die Fraktion das Thema erst einmal deutlich vorsichtiger angegangen.

NPD-BLOG.INFO zum Thema.

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