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War da was in Sachsen-Anhalt? Hövelmann lobt Polizeiarbeit gegen Neonazis

12. Juli 2007 12:07 19 mal gelesen Kein Kommentar

Die aktuellen Angaben von Polizei und Opfervereinen zur Zahl rechtsextremer Straftaten in Sachsen-Anhalt widersprechen sich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp vom 10. Juli 2007 deutlich. Innenminister Holger Hövelmann (SPD) erklärte dem Bericht zufolge, die Fallzahlen rechtsmotivierter Kriminalität seien rückläufig. ‘Die gute Arbeit der Polizei zahlt sich aus. Der Rechtsextremismus wird in Sachsen-Anhalt konsequent bekämpft’, sagte Hövelmann.

Für die Opfervereine stellen sich die Zahlen anders dar Sie haben im ersten Halbjahr einen deutlichen Anstieg rechtsextremer Straftaten festgestellt. ‘Wir sehen eine exorbitante Abweichung zu den Zahlen des Ministeriums’, sagte Steffen Andersch vom Projekt gegenPart auf ddp-Anfrage. Es sei zu überprüfen, ob das Ministerium für die Bewertung rechter Straftaten neue Kriterien anwende. Beide Seiten wollten bis Ende des Monats genaue Zahlen für das erste Halbjahr 2007 vorstellen.

Wie Innenminister Hövelmann, der das Problem Rechtsextremismus zumindest offen benennt, allerdings eine konsequente Bekämpfung des rassistischen Mobs durch die Polizei in Sachsen-Anhalt erkennt, bleibt nach den Vorfällen der vergangenen Wochen wahrscheinlich noch länger sein Geheimnis.

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