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Russland: Rechte Schläger töten 2007 mehr als 35 Menschen

25. September 2007 22:25 58 mal gelesen Kein Kommentar

Russland: Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind hier 36 Menschen nach Überfällen von Neonazis und Skinheads gestorben. Im Juli wurde beispielsweise ein Umweltaktivist von Rechtsextremisten in einem Protestcamp in Sibirien zu Tode geprügelt. Ein Moskauer Forschungsinstitut, das sich mit Fremdenfeindlichkeit und Gewalt befasst, zählte im Jahr 2005 landesweit 461 Opfer rassistischer bzw. rechtsextrer Übergriffe; davon 47 Tote. 2006 gab es 541 rechtsextreme Überfälle mit 55 Toten. Am häufigsten geschehen rassistische Übergriffe im Großraum Moskau. Dort wurden im vergangenen Jahr 24 Tote und 84 Verletzte gezählt. Der Rechtsextremismus-Exptere Anton Maegerle veröffentlichte bei der Bundeszentrale für politische Bildung einen Hintergrund-Artikel zum Thema.

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