Niedersachsen: Erneut Razzien gegen Rechtsrock-Produzenten
Die Polizei in Niedersachsen hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp am 22. November 2007 einen Schlag gegen Produzenten neonazistischer und volksverhetzender Musik geführt. Bei der Durchsuchung von insgesamt neun Wohnungen in Braunschweig, Salzgitter, Goslar, Peine und Flöthe wurden demnach CDs und Computer beschlagnahmt. Der Durchsuchungsaktion waren den Angaben zufolge mehrmonatige Ermittlungen des Staatsschutzes gegen sieben Mitglieder der rechten Musikszene in Niedersachsen vorausgegangen.
Die Beschuldigten sollen drei CDs mit volksverhetzenden Inhalten produziert und veröffentlicht haben. Diese seien `in ihrer Menschenverachtung und in ihrem geäußerten Hass kaum zu überbieten`, sagte der Leiter des Polizeilichen Staatsschutzes im LKA, Axel Brockmann.
Razzien bei NPD-Funktionären
Erst Ende Oktober hatte es bei den niedersächsischen NPD-Kandidaten und Musikern Annett und Michael Müller sowie beim NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise Razzien gegeben, da diese in Verdacht stehen, verbotete neonazistische Musik produziert und vertrieben zu haben. Bei Heise fanden die Ermittler zudem Waffen, darunter eine Maschinenpistole.


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