NPD-Hessen schreibt Wahlkampfgeschichte
Man hat in den vergangenen Jahren schon viele unfassbare Wahlwerbespots erlebt. Nun schreibt die rechtsextreme NPD Wahlkampfgeschichte.
Der Chef der NPD-Hessen, Marcel Wöll, spielt zur Landtagswahl im Januar 2008 den ritterlichen Anwalt von drei tumben Gartenzwergen, die Taler aus dem Waldboden ausbuddeln. Um diesem skurrilen Schauspiel noch die Krone aufzusetzen, hat sich die NPD offenbar noch rasch neue Forderungen ausgedacht, die Wöll im hessischen Landtag (!) durchsetzen will: 10 Euro Mindestlohn, 1000 Euro Müttergehalt, 20.000 Euro Ehestandsdarlehen.
Falls Wöll und seine Zipfelkameraden versuchen, lustig zu sein - selbst in Nazi-Kreisen schlagen die Rechtsextremisten mit den Händen über den Köpfen zusammen. Besonders die Kombination aus laienhafter Dieter-Krebs-Kopie und den neuesten Forderungen der NPD sorgen für Bitterkeit. Einige Beispiele: “Würde gern mal vom Herrn Wöll, die Stellungnahme dazu lesen, wie er sich das gedenkt das zu finanzieren, aus welchen Steuertöpfen?”, “Schade, ich ging davon aus, dass es mindestens 2.000.000.000,00 EUR Ehestandsdarlehen und einen Mindestlohn von 75,00 EUR / Min. geben sollte”, “Ich frag mich ob man sich noch mehr die Blöse vor dem politischen Gegner geben kann, als in diesem Video. Da werden Deutsche als Zwergen herabgewürdigt und der heroischen NPD-Ritter sitzend auf einem Ross dargestellt, statt Lanze eine Parteifahne. Das ganze vermittelt den Eindruck, als wäre die nationale Oppossition ein reiner Karnevallsverein. Populistischer und Dümmer gehts gar nicht mehr”, ”In der Tat recht pfiffig, wenn man den Anspruch hat, sich selbst verarschen zu wollen”.
Zur Dokumentation veröffentlicht NPD-BLOG.INFO dieses Video hier – mit ausdrücklicher Distanzierung von den rechtsextremen Inhalten.
Übrigens ist Wölls Wirken abseits der Wälder weniger zum auf die Schenkel klopfen. Der hessische NPD-Chef fungiert als eine zentrale Figur im rechtsextremen Netzwerk.
Wöll hatte in den vergangenen Monaten mehrmals für Aufsehen gesorgt. Zuletzt stand er wegen der Leugnung des Holocausts vor Gericht. Im Juli 2007 äußerte Wöll öffentlich Verständnis für militante Aktionsformen, auf einer Demonstration in Frankfurt am Main nannte er die Stadt wegen der zahlreichen Banken `Jerusalem am Main`. Ebenfalls im Juli war ein Urteil gegen Wöll wegen der Beleidigung eines Polizisten bestätigt worden. Am 01. Mai 2007 war Wöll Veranstalter einer NPD-Demonstration in Raunheim. Seine Nachrichten-Propaganda-Sendung im Internet brachte ihm 2006 bundesweite `Berühmtheit` ein.

Nur keine Werbung ist wirklich schlechte Werbung. Herr Wöll hat seine Ziele offenbar mehr als erfüllt, wenn der “NPD-BLOG” als Verbreitungshilfe dient.
Ohnehin dient das “antifaschistische” Gedöns hier und anderswo mehr der Verbreitung und Instrumentalisierung von “Neonazi” – Aktivitäten im Sinne der Stabilisierung des Systems als einer wirklichen inhaltlichen Auseinandersetzung.
Wer die “Botschaft” vor allem nach dem Erscheinungsbild des “Boten” beurteilt schadet letztlich vor allem sich selbst.
In diesem Sinne: Weitermachen.
Als NPD-Wähler spricht mich diese Werbung schon an. Denn im Gegensatz zu den gut bezahlten Medienschaffenden hat der Normalbürger genau die Finanzprobleme der Zwerge im Film. Hinzu kommt: daß man sich als ausgebeuteter machtloser Zwerg fühlt, ist alltägliche Realität für den deutschen Unterschichtler.Die NPD holt Menschen wie mich da ab, wo sie sich finanziell und emotional befinden, nämlich ganz unten. Die herrschenden Parteien des Extremkapitalismus wollen so tief gar nicht mehr herabsteigen, wollen das Elend gar nicht wahrnehmen.Werbung muß vor allem die Zielgruppe emotional ansprechen und die Lösungen wie Mindestlöhne usw. grob andeuten. Das erreicht diese Werbung und sie könnte deshalb darin erfolgreich sein, mehr Leute gegen das jetzige Ausbeutersystem aufzubringen.
Das nur keine Werbung wirklich schlechte Werbung ist, stimmt so nicht ganz. Schlechte und zu dem kommentierte Werbung, wird sicher nicht dazu beitragen, dass man seine Zielgruppe wirklich erreicht.
Zur inhaltlichen Auseinandersetzung: Es wurde aufgezeigt, dass sich selbst die rechte Szene kritisch über die Inhalte geäußert hat. Dem ist, denke ich, nichts hinzu zu fügen.
Warum soll eine „Botschaft“ nicht nach dem „Boten“ beurteilt werden? Das tut die Menschheit schon seit Menschengedenken. Auch wenn wir es vielleicht nicht merken, so steht immer eine Frage im Raum: „Wer bringt uns die Nachricht?“. Wir prüfen ob der „Bote“ für uns glaubwürdig ist. Von unserem Ergebnis machen wir es Abhängig, ob wir die Nachricht glauben oder als unglaubwürdig verwerfen. Bei Menschen, die wir nicht persönlich kennen, gibt es für uns keine anderen Erfahrungswerte. Wir müssen uns hier ganz auf unseren Instinkt verlassen. Erst wenn wir Menschen näher kennen, können andere Erfahrungswerte mit in unsere Beurteilung einfließen.
Ich denke Aufklärung kann nicht oft genug stattfinden. Aber um die eigentliche Frage zu beantworten: „Könnte die Berichterstattung der Medien zum Erfolg der Rechten beitragen?“. Dazu muss ich gestehen, dass ich mir diese Frage auch bereits gestellt habe. Es mag zuweilen den Anschein erwecken. Aber wenn man einen längeren Zeitraum betrachtet, wird man feststellen, dass man diese Frage eher mit einem klaren Nein beantworten kann. Auch wenn unbekannte „Lokalgrößen“ durch die Medien über Nacht zu „Ruhm“ gelangen, so ist dies nicht das Endergebnis. Denn auch „Berühmt“ zu sein, ist nicht ganz einfach. Der vermeintliche „Gewinner“ tritt vielleicht kurzfristig großspurig auf und drückt den Lokalen Widerstand etwas zurück. Aber er kann sich nicht lange in seinem „Erfolg“ sonnen, denn schnell wird er merken, dass ihm plötzlich bundesweiter Widerstand entgegenschlägt. Ich denke so man ein „Lokalmatador“ hat sich in dieser Situation gewünscht, er hätte es doch wieder nur mit seinen lokalen Widerstand zu tun. Die konnte er wenigsten „beurteilen“ und hatte die „Situation voll im Griff“.
Wir sollten lernen nach Möglichkeit alle legitimen Widerstandsformen zu zulassen. Auch wenn dies nicht immer unserer eigenen Meinung entspricht. Aber so sind unsere Chancen am Größten, möglichst viele Menschen in unserem Land zu erreichen. Menschen, die mir nicht zuhören würden, fühlen sich vielleicht von den Medien eher angesprochen. Wir haben alle das gleiche Ziel, aber wir haben nicht alle die gleiche „Zielgruppe“. Bei diesem Thema muss niemand Angst haben, dass durch die Arbeit des Einen, die Arbeit des Anderen zunichte gemacht wird. Und sollten wir doch einmal diese Befürchtung haben, dann sollten wir den Mut besitzen mit dem Anderen darüber zu reden.
Wir sollten uns nicht voneinander entfernen, sondern aufeinander zugehen und von einander lernen!
Wenns die NPD-Wähler anspricht – meinetwegen. Davon gibt es in Hessen ja nicht sehr viele. Jeder andere Mensch, der einigermaßen klar bei Verstand ist, wird doch keine Partei wählen, die laienhafte Slapstick-Einlagen mit angeblich ernsthaften politischen Forderungen verbindet. Ganz besonders nicht, wenn man ganz unten ist. Dann würde ich mir nämlich jemanden als Vertreter wünschen, der mich ernst nimmt – und nicht irgendwelche Fantasie-Forderungen stellt.
“Werbung muß vor allem die Zielgruppe emotional ansprechen und die Lösungen wie Mindestlöhne usw. grob andeuten.”
Hier geht es eigentlich um Politik. Naja, nicht so wichtig…
“Herr Wöll hat seine Ziele offenbar mehr als erfüllt, wenn der “NPD-BLOG” als Verbreitungshilfe dient.”
Ich habe schon des Öfteren Aussagen von Herrn Wöll verbreitet. Ob dies seiner Partei nützt, sei mal dahingestellt. Fragen Sie mal die NPD, warum sie schon Pressemitteilungen rausgehauen hat, um Wölls Aussagen, die ich hier dokumentiert (!) habe, zu erläutern.
“Ohnehin dient das “antifaschistische” Gedöns hier und anderswo mehr der Verbreitung und Instrumentalisierung von “Neonazi” – Aktivitäten im Sinne der Stabilisierung des Systems als einer wirklichen inhaltlichen Auseinandersetzung.”
Toll! Wo lernt man sowas? Wie sieht denn eine inhaltliche Auseinandersetzung aus? Soll ich die Aussagen von Herrn Wöll über die NS-Zeit und den Holocaust thematisieren? Kann ich gerne mal wieder machen. Oder soll ich seine Forderungen aus dem Wahlwerbespott mal gegenrechnen?
Sie schießen nichts als leere Worthülsen ab: Das System, die Medien, antifaschistisches Gedöns. Werden Sie mal konkret. Was wollen Sie eigentlich?!
So unmöglich finde ich die Forderungen nicht.
Sie sollten ruhig mal gegengerechnet werden.
Man sollte dann aber auch die Kosten für einen Jäger 90, die fürs Kriegführen der BRD rund um die Welt, die Kosten für von Migranten und Eingeborenene nicht erwünschter Integration und der Propaganda dafür und die für Antirechts-Kampagnen gegenrechnen.
Ebenso wäre zu berücksichtigen, dass ein Ehestandsdarlehen mit geringem Zins rückzahlbar wäre, so es nicht anders (Kinder) abgelöst wird.
Obendrein wäre es ja nur an die geringer werdende Zahl von Deutschen zu vergeben.
Warum sollte unserer Staat Ehen und Nachwuchs Fremder fördern? Die haben eigene Staaten mit eigener Bevölkerungspolitik.
Für unter € 10,- sollte niemand arbeiten gehen dürfen oder müssen. Bei € 10,- hätte man € 1600,- monatl. brutto.
Bei geingerem Einkommen ginge man ja nur noch für die Miete arbeiten.
oh Kurbjuhn, du armer Trottel, kannst du dich wirklich mit kleinen, total lächerlichen zwergen identifizieren, die niemand ernstnehmen kann, und die noch nicht mal ein wort deutsch sprechen können?! du tust mir leid^^ da kann wirklich nur noch die npd helfen XD
und achja, ihr genialen menschen, wenn ihr die forderungen ja so angemessen findet, könnt ihr ja das ganze mal hochrechnen, ausarbeiten und irgendwie Herrn Steinbrück vorlegen, oh, und natürlich solltet ihr die kosten mit dem eigentlich bundeshaushalt vergleichen, aber das passt bestimmt schon
, is ja nur ein ausbeutersystem hier, die haben doch geld wie heu, die steuern können die auch direkt abschaffen, dann sind wir alle reich, und die ausländer arm und wo sie hingehören XD na dann, viel erfolg XD
und arbeiten müssen wir dann ja alle auch nich mehr, denn wir sind ja schon reich XD ja und das nötigste kann ruhig der ausländer machen, wir wollen ja nich verhungern! XD ahh, herrlich, diese gedankengänge, man kann sich einfach nur krank lachen XD
@Gernot
Hast du die Neuigkeiten in der “Bild am Sonntag” noch nicht gelesen?
Das Schweizer Unternehmen Igenea, das auf Ahnenforschung mittels Genanalyse spezialisiert ist, hat herausgefunden das nur 6 Prozent der Deutschen väterlicherseits Germanen im Stammbaum haben. Wie die “Bild am Sonntag” weiter berichtet, waren 45 Prozent unserer männlichen Vorfahren keltischen Ursprungs, 25 Prozent Skythen und Wikinger, 15 Prozent Slawen und Wikinger, 10 Prozent sind jüdischen Ursprungs und 5 Prozent Phönizier. Wirklich germanischen Ursprungs sind damit nur 6 Prozent der männlichen Vorfahren.
Definiere den Begriff: “Migranten”.
haha, die neonazis werden das bestimmt als lüge darstellen, oder direkt ignorieren, sonst würde für die ja ne ganze welt untergehen XD tja, dumm gelaufen XD
Es konnte mir ja auch noch niemand schlüssig erklären, warum ich mir noch nie ein “Ausländer raus!” anhören musste, obwohl ich einen eindeutig slawischen Nachnamen habe. Nur weil mein Opa Ostpreußenflüchtling ist und Murat von nebenan nicht?
Wie dem auch sei, solange niemand nachfragt, woher der Name Pastörs wohl kommen mag, funktioniert das Konzept des Volksdeutschen ja auch einwandfrei!
Rolf sagt: ROFL! Woell hat Hollywood getankt! Jetzt geht aba rischtisch los ey! Arische Ueberfilme, wahre deutsche Kunst, die NPD machts vor! Mit Euch gewinnen wir nicht nur jeden Kriech, sondern auch jeden Oscar! Und einen Klappspaten dazu! Woell ist Visionaer allererster Guete, seine Zahlen verblueffen nicht.. die haun ein’ um.
Woell, U MADE MY DAY! Thanks!
Zitat “Birgit”:
Warum soll eine „Botschaft“ nicht nach dem „Boten“ beurteilt werden? Das tut die Menschheit schon seit Menschengedenken.
Die Menschheit “erarbeitet” sich auch seit Menschengedenken Katastrophenszenarien wie z. B. atomare Kriege oder die aktuelle Klimakatastrophe. Sind diese dadurch auch gerechtfertigt?
Zitat “P. G.”
Wie sieht denn eine inhaltliche Auseinandersetzung aus?
Machen wir ein Beispiel. Eine Geschichte wie die von den “mit Rasierklingen Hakenkreuze einritzenden Neonazis” kann ja vielleicht stimmen. Wirklich glauben kann das eigentlich niemand, Ermyas M. aus Potsdam und andere lassen grüßen. Eine solche, in ihrer Stimmigkeit doch eher stark beeinträchtigte Nachricht weiterzuverbreiten würde ich mir ohne eigene Recherchen nicht trauen.
Solange Sie, lieber P. G., publizieren, was Sie gerne glauben möchten, wird in Ihrem Blog wenig inhaltliche Auseinandersetzung stattfinden.
@Stefan
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn du inhaltlich diskutieren möchtest, dann solltest du auch bei dem Inhalt bleiben! Und einfach nur keine Ahnung zu haben und deshalb mal eben ganz tief in die Beleidungskiste zu greifen hat ganz und gar nichts mit inhaltlichen Diskussionen zu tun. Und wenn du den Zwergen gern glauben möchtest, dann ist das deine Sache. Aber auch durch Beleidigungen wirst du hier sicher niemanden überzeugen können!
@P.G.
)
O.K. vohin habe ich noch gedacht, es sei lediglich ein “Anfänger”. Nun lauf ich glaub ich auch erst mal drei Runden um den Block…
Die Forderungen nach Mindestlohn und Familiendarlehen finde ich nicht undiskutierbar – abgesehen vom ausländerfeindlichen Unterton, den natürlich schon.
Daß keine Profi-Agentur einen gestriegelten Spot abgeliefert hat finde ich sympathisch.
Unerträglich finde ich, daß jmd. mit dem Spaten ins Gesicht geschlagen wird.
Diese Sprache verstehe ich sehr gut, und damit ist mein Diskussionsbedarf dann auch erledigt.
@Birgit
Da bleiben doch Fragen offen. Z. B.
- Wer hat keine Ahnung und wovon?
- Wer ist beleidigt worden und wodurch?
So richtig klar geworden ist das nicht.
Es scheint, dass Du Dich auf den alten Spruch “Fre… Sch…, 10 Milliarden Fliegen können nicht irren” beziehen möchtest? Dann können wir gern einvernehmlich auf eine inhaltliche Diskussion verzichten. Ohnehin wäre diese öffentlich schwierig, da man im meinungsfreiesten Deutschland aller Zeiten damit immerhin bis zu 5 Jahren Gefängnis riskieren könnte.
Da ich kein ausgewiesener Wirtschaftsexperte bin, werde ich mich auf das Thema „Ehestandsdarlehen“ beschränken.
Es wurde damals eingeführt um:
1) Frauen aus dem Arbeitsmarkt zu drängen und die freien Arbeitsplätze mit männlichen Mitarbeitern zu füllen.
2) Die Zahl der Kinder erhöhen. Die Paare konnten also durch die Zahl ihrer Kinder die Summe des Darlehens, das zurückgezahlt werden muss, entsprechend verringern.
Nun haben wir aber nicht 1933 sondern 2007.
Welches Ziel soll mit dieser Forderung erreicht werden?
Welcher Zeitplan ist dafür vorgesehen?
Wie hoch ist das zur Verfügung stehende Budget?
Welche Mitarbeiter stehen zur Verfügung um an diesem Zeil mitzuarbeiten?
Welche Strategien sind vorgesehen, wenn sich nicht genügend „Mitstreiter“ finden, die dieses Ziel verfolgen wollen?
Jemand, der mit seinen Antworten fünf Jahre Gefängnis riskiert, wird mir keine dieser Fragen beantworten. Stattdessen wird versucht mit Gegenfragen zu reagieren und wenn dies nicht funktioniert, dann werden die Tatsachen in Frage gestellt. Es wird alles getan, nur eines nicht: Die inhaltliche Auseinandersetzung mit meinen Argumenten. Die hier permanent geforderte Diskussion würde voraussetzen, dass sich beide Seiten ernsthaft mit den Argumenten des jeweils anderen beschäftigen. In einer Diskussion gibt es ganz klare Signale, die man seinem Gesprächspartner sendet, wenn man sich ernsthaft mit seiner Meinung auseinandersetzte. Also ein reines „Lippenbekenntnis“ reicht hier nicht. Diese klaren Signale vermisse ich hier bislang.
Tut mir leid, aber ich kann nicht verstehen, wie man eine inhaltliche Diskussion mit Leuten führen kann, die anscheinend nicht genug Stolz und Ehre aufbringen können, um ihr Leben selber zu verbessern, anstatt anderen die Schuld dafür zu geben, und sich dazu auch noch selber lächerlich machen, siehe Werbespot. Mein Gott, Nazis, werdet endlich erwachsen! Das Leben ist kein Ponyhof…
NPD-Vorsitzender Günter Voigt hat sich für den kommenden Samstag, 15. Dezember, zu einem Geheimtreffen mit seinen noch übrig gebliebenen hessischen Getreuen, allen voran den zu Recht so beliebten Sieben Zwergen aus Mittelhessen angekündigt. Zuvor ließ er über die Presse verlautbaren: “Sechs Millionen kann nicht stimmen. Es können maximal 340 000 in Auschwitz umgekommen sein!” Und er schlußfolgerte, es sei doch ein Unterschied “ob wir für sechs Millionen zahlen oder für 340000. Und dann ist auch irgendwann einmal die Einmaligkeit dieses großen Verbrechens – oder angeblich großen Verbrechens – weg.” (FR, 11. Dezember, S. 8, Kommentar dazu). Bei der Formulierung “angebliches Verbrechen” dürfte es sich wohl um den Straftatbestand der Leugnung des Holocaust handeln. Vielleicht kann Voigt bald mit Kamerad Wöll die Zelle teilen, der sich ja vor dem Kreistag der Wetterau im selben Sinne geäußert hatte und deshalb zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden war. Ort und Zeit der Nazi-Zusammenrottung mit dem Holocaustverniedlicher Voigt: [jeweils aktuelles Update dazu siehe unten!] hält der hessische NPD-Verein sicherheitshalber unter Verschluss. Der Offenbacher Verband “Courage gegen Rassismus” hat dennoch Gegenaktivitäten vorbereitet und wird rechtzeitig ankündigen, wann es losgeht – wenn die NPD-Veranstaltung sich nicht mal wieder als haltloses Windei oder Treffen im Wohnzimmer entpuppt.
[Update: Für die Veranstaltung sind angekündigt: Günter Voigt (NPD-Vorsitzender), Peter Marx (NPD-Generalsekretär), Marcel Wöll (Märchenprinz, Held der Zwerge, s.o.), Doris Zutt (NPD-Listen-Führerin zur Landtagswahl) sowie weitere Granden und ein Liedermacher. Als Treffpunkt der konspirativ vorbereiteten Veranstaltung gilt: 13.00Uhr, Stadion Bieberer Berg. Kickers-Fans- watch out! Alles weitere offenbar von dort via Schleusung.
Bisher war als Treffpunkt die “Rote Warte”, Mülheim, Henri-Dunant-Straße im Gespräch – dieses Lokal wurde mittlerweile der NPD nach einer antifaschistischen Intervention wieder gekündigt. Die Suche nach dem geplanten Ersatz-Versammlungsort läuft …
(http://antinazi.wordpress.com/2007/12/11/npd-parteichef-voigt-rechnet-holocaust-klein-und-kundigt-sich-fur-den-15-dezember-angeblich-in-offenbach-an/)
[...] laut einem Bericht der FAZ mit. Um welchen Beitrag es sich genau handelt, wurde nicht bekannt. Die NPD-Hessen hatte mit einem leicht missglückten Werbefilm bereits für Aufsehen gesorgt.Die NPD hat demnach inzwischen eine einstweilige Verfügung gegen den Sender beim Verwaltungsgericht [...]
[...] noch ein Link zu einem NPD-Werbespot. Nur ein Link inkl. einer Distanzierung von jedwedem rechten Gedankengut, [...]
[...] Patrick Gensing hat im NPD-Blog den NPD-Spot zur Dokumentation eingebunden. Als durchaus fähigem Journalisten, der neben der Tagesschau auch noch beim neuen Blog Störungsmelder schreibt, traue ich ihm einfach zu, dass er weiß, was macht: NPD-Hessen schreibt Wahlkampfgeschichte [mit eingebundenem NPD-Wahlwerbespot] [...]
npd find i subba, weil do kemman aufd nocht koane albaner mehr de ma an mais stain.
ausserdem essen de ganzn türken eh koa schweinas, wia soi i denn do meine sauan loswern.
Mh, Ne Ne Ne…
So und wer jetzt schön mitgesungen hat, der kann sich auch noch den Appetit mit dem neuen Wahlwerbespot der NPD versauen. Ich geh mich jetzt mal schick machen, bis die Tage!…
[...] das NPD-Blog berichtet einmal mehr am Ausführlichsten und [...]
[...] das NPD-Wahlkampfvideo auf NPD-BLOG.INFO schauen. Es wirkt wie eine Parodie seiner selbst, ist es aber leider [...]
NPD, die Partei für kleine Männer…
Mit hart arbeitenden, im festen Waldboden nach Gold schürfenden Zwergen beginnt der – so glaube ich, tatsächlich ernst gemeinte – Spot der Hessen NPD. Wie dann jeder der drei kleinen Männer jeweils ein Klümpchen Gold in Händen hält, kommt sofort …
Ach ich bin froh, wenn sich die NPD mit solchen Werbefilmen selbst demaskiert. Der klar ausgesprochene Antisemitismus und die Hinterlegung mit alten Musikaufnahmen der HJ zeigt deutlich, wes geistes Kind diese paar Verrückten sind.
Wirklich Angst sollten wir vor den Nazis nur bekommen, wenn die Propaganda irgendwann mal professionell wird und ihre Mitgliederzahl über die paar Verrückten heute hinauswächst.
Lustigerweise würden die heutigen Möchtegernazis vor den alten Nazis nicht bestehen. Denn statt neu Musik und Zeitgemäße Propaganda zu entwickeln, verlegt man sich auf die Verwendung uralter phrasen. Also nicht nur Inhaltlich total im Keller, sondern auch technisch mit das Schlechteste, was ich bisher von denen gesehen habe.
[...] Dokumentation veröffentlicht NPD-BLOG.INFO dieses Video hier – mit ausdrücklicher Distanzierung von den rechtsextremen [...]
Hm… jeder hat wohl so seine Meinung. Ob man je auf einen Nenner kommen wird ist fraglich. Was ist aber wenn sich alle zusammen setzten und eine Lösung präsentieren? Geht nicht weil immer einer an der Macht sein möchte, egal ob rechts oder links, jeder beansprucht für sich der bessere Mensch zu sein. Da bildet keiner eine Ausnahme. Ich fand es aber immer schon Schade wenn ein Politiker sagte” wir haben Juden umgebracht.” ” Wir haben Völkermord betrieben” Das ist erst wenige Jahre her. Kann mich gar nicht erinnenr dabei gewesen zu sein. Übrigens darf man keine Pitbulls mehr Züchten, laut gesetzt sollen Sie aussterben. Ist das auch ein Genozid?? Und das hier und heute unter uns? Oder sind Tierleben nicht wert weil manche Angst vor diesen Hunden haben? Dann hoffe ich das keiner Angst vorm schwarzen Mann hat, sonst wollen Sie den auch nocht Aussterben lassen bei uns. Reicht ja auch wenn man die schwarzen in Afrika verrecken lässt. Aber wer sagt was dagegen? Naja sagen tun viele aber etwas machen ? Ich bin Patriot für viele also eine Nazi light Version, aber ich helfe Menschen in der dritten Welt. Was tut Ihr Guten Menschen gegen den Hunger in der dritten Welt? Spendet Ihr auch für eure Nachbarn die Hungern? Seht Ihr das es nicht nur Altersarmut geben wird sondern Kinder Armut schon vorherrscht? Vielleicht seht Ihr es aber was tut Ihr dagegen? Ihr seid arme Menschen die anonym reden können aber isoliert vor sich hindümpeln. Aber so ist das Leben. Die einen reden die anderen haltens maul. Aber ändern wird sich nichts. In diesem Sinne Prost Neujahr es kann nur besser werden…….
[...] Nein, natürlich nicht. Hessen ist ja bekannt als Leuchtturm des Lichts und des Humanismus im Herzen der Finsternis. Ich frage mich wirklich, wie Herr Koch zu dieser entrückten Wahrnehmung der Realität gekommen ist. [...]
Scheiss Nazis geht sterben!
[...] Hessen gibt es erst ab 1,0 % Wahlkampfkostenerstattung? Und die Zwergenpartei EnPeDe haben nur 0,9% geholt? Heute ist wahrlich ein Tag zum [...]
[...] NPD-Ritter und Anwalt der Gartenzwerge, Marcel Wöll, ist mit seiner Partei beim Sprung über die 1-Prozent-Hürde in [...]
[...] einiger zeit im blog von prixuscoyote entdeckt… ein wahlvideo der hessischen ndp. da weißt du nicht, sollst du lachen oder heulen. ihre lächerlichkeit [...]
Ich hab selten so ein lächerliches Video gesehen. Ihr erhaltet sowieso nicht ausreichend Wählerstimmen!! Ha, ha!!
[...] der NPD Zwergenspot und jetzt das, es ist schon erstaunlich wie konsequent sich Nazis bei youtube lächerlich machen. [...]
[...] Patrick Gensing hat im NPD-Blog den NPD-Spot zur Dokumentation eingebunden. Als durchaus fähigem Journalisten, der neben der Tagesschau auch noch beim neuen Blog Störungsmelder schreibt, traue ich ihm einfach zu, dass er weiß, was macht: NPD-Hessen schreibt Wahlkampfgeschichte [mit eingebundenem NPD-Wahlwerbespot] [...]
Ich bin für die NPDweil ich in der NPD Eine Zukunft Seheich bin Gegen Schwarz Gelb wegen Vertrauens Bruch und Stuttgart 21 Stuttgart Macht es Richtig sie Stelt Sich Gegen die Politik und Gegen die Polizei wir Haben Auch Rechte Zu Eine Demo Einwander Gegen Ausländer gegen Artomkraftwerke Deutschland Sol Deutsch Bleiben
Lieber Gerd,
bitte besuchen Sie eine Volkshochschule und nehmen an einem Deutschkurs teil. Wenn Sie diesen erfolgreich absolviert haben und einen Kommentar, der lediglich schätzungsweise fünf Sätze umfasst, annähernd fehlerfrei und somit verständlich verfassen können, können Sie Ihre Meinung hier erneut äußern.
Oder lassen Sie den Alkohol Samstags weg
P.S.: “Deutschland Sol Deutsch Bleiben”… made my day!
Gerd, wegen Menschen wie Ihnen muss man bei Wahlen nur ein Kreuz machen, anstatt die Partei hinzuschreiben, sonst gäbe es zu viele ungültige Stimmen
Üben Sie doch noch einmal unsere Sprache:
http://www.amazon.de/Mein-allererstes-Vorlesebuch-Marina-Rachner/dp/3785566239/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1286180559&sr=8-5
Leider sind hier keine Audiokommentare möglich. Ich hätte mir gewünscht, Sie würden diesen Text vortragen.
Dass Sie außerdem die NPD, Stuttgart 21, Atomkraftwerke, schwarz-gelb und Ausländer nur in drei Sätzen zusammenfassen können, ist eine reife Leistung. Mir fehlt aber noch eine Verschwörungstheorie – legen Sie nach!
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