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Sachsen-Anhalt: Weiterhin zahlreiche Nazi-Überfälle

27. Januar 2008 03:28 68 mal gelesen Kein Kommentar

Opferverbände haben laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp zahlreiche Fälle von rechtsextremer Gewalt in der Region Anhalt beklagt. Im vergangenen Jahr seien in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Salzland, Wittenberg und der Stadt Dessau-Roßlau insgesamt 40 rechtsextreme Gewalttaten bekanntgeworden. Die registrierten Angriffe bewegten sich auf einem unverändert hohen Niveau, stellten die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt und das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (Projekt GegenPart) am 25. Januar 2008 in Dessau fest. Von einer Entwarnung oder gar spürbaren Senkung der Fälle könne keine Rede sein, hieß es dem Bericht zufolge.

Statistiken geschönt

Die Polizei konnte die Zahlen nicht bestätigen. Die polizeiliche Statistik für diesen Bereich liege erst Ende Februar vor, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost auf ddp-Anfrage. Allerdings kann man bereits davon ausgehen, dass die Zahlen weit unter denen der Opferberatung liegen, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Statistiken geschönt wurden. Der Chef des Landeskriminalamts musste deswegen gehen.

NPD öffnet sich weiter

Das Projekt GegenPart macht eine Öffnung der NPD aus, die mit “erlebnisorientierten Angeboten” junge Leute auf sich aufmerksam machen wolle. Die Verlegung der Bundesgeschäftsstelle der Junge Nationaldemokraten nach Bernburg im Oktober 2007 werde sich nicht nur auf Bernburg, sondern auf die gesamte Region negativ auswirken, hieß es.

GegenPart bietet eine Chronik über rechtsextreme Überfälle und andere Aktivitäten in der Region – von 1990 bis heute.

NPD-BLOG.INFO über Sachsen-Anhalt.

(Bei Übernahme des Textes bitte Quelle NPD-BLOG.INFO angeben)

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  • andreas said:

    Das Problem mit Stellen wie “Projekt GegenPart” ist, dass sie 1. immer sehr übertrieben berichten, da sie von der Förderung gegen Rechtsextremismus abhänig sind und 2. sich politisch oft nicht mehr im demokratischen Spektrum befinden und gerne nach weit links abrutschen. Wenn dann doe polizei in diesen Gebieen auch keine ordenlichen zahlen mehr liefern kann, dann sieht es für die wirklich demokratische Gesellschaft schlecht aus.

  • Sachsen-Anhalt: Weiterhin zahlreiche Nazi-Überfälle | Keine Nazis: Blog said:

    [...] Opferverbände haben laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ddp zahlreiche Fälle von rechtsextremer Gewalt in der Region Anhalt beklagt. Im vergangenen Jahr seien in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Salzland, Wittenberg und der Stadt Dessau-Roßlau insgesamt 40 rechtsextreme Gewalttaten bekanntgeworden. Die registrierten Angriffe bewegten sich auf einem unverändert hohen Niveau, stellten die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt und das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (Projekt GegenPart) am 25. Januar 2008 in Dessau fest. Von einer Entwarnung oder gar spürbaren Senkung der Fälle könne keine Rede sein, hieß es dem Bericht zufolge. (Quelle: NPD-Blog) [...]