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Vorwürfe gegen Kemna: Keine neuen Entwicklungen

26. Februar 2008 13:03 20 mal gelesen Kein Kommentar

Bei den Ermittlungen gegen den inhaftierten und beurlauben Schatzmeister der NPD, Erwin Kemna, gibt es keine neuen Entwicklungen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Münster auf Anfrage des Autoren mit. Kemna hatte demnach eine Einlassung durch seinen Anwalt avisiert, dazu ist es bislang aber nicht gekommen.

Nun erfüllt diese Meldung eigentlich nicht die Kriterien für eine Nachricht. Allerdings ändert sich dies, wenn man bedenkt, dass sich NPD-Chef Udo Voigt nach der Festnahme Kemnas hinter seinen Schatzmeister gestellt und die Vorwürfe als haltlos bezeichnet hatte. Es sei völlig unverständlich, warum Kemna nicht umgehend auf freiem Fuß gesetzt werde, so Voigt laut einer NPD-Pressemitteilung.

Gegen Kemna war Haftbefehl erlassen worden, da er von den Konten der Partei insgesamt 627.000 Euro abgezweigt und selbst verbraucht haben soll. Seit Anfang 2004 soll Kemna in mindestens 65 Fällen Geld von Konten der NPD über Umwege in eine von ihm als Geschäftsführer betriebene Küchen GmbH geleitet und dort verbraucht haben. Auslöser für die bereits seit März vergangenen Jahres laufenden Ermittlungen war eine Geldwäscheverdachtsanzeige eines Geldinstituts gewesen. Das Verfahren richtet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft ausschließlich gegen den Beschuldigten Kemna. Dennoch hatte NPD-Chef Voigt eine politische Intrige gegen die NPD gewittert.

NPD-BLOG.INFO über den Fall Kemna.

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