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“Allen Unwettern zum Trotz”? Sturm “Emma” stoppt offenbar Nazi-Marsch

01. März 2008 14:22 17 mal gelesen Kein Kommentar

Jaja, hart wie Windhunde, flink wie Kruppstahl, zäh wie Leder (oder so ähnlich…) lautet ein bekannter Spruch aus der NS-Zeit. An dem sich auch heuet noch viele Neonazis orientieren. Aber mit der Realität muss das dann nicht unbedingt was zu tun haben. Laut einem Bericht von Endstation Rechts ist der für den 01. März 2008 geplante Marsch von Neonazis rund um den Tollensesee bei Neubrandenburg angeblich abgesagt worden. Ursache ist demnach der Sturm “Emma”. Allerdings wird keine Quelle dafür genannt.

Neonazis aus Mecklenburg-Vorpommern wollten – wie aus einem vorliegenden internen Flugblatt hervorgeht – zum füften Mal und unter dem Motto “Allen Wettern zum Trotz…” um den See marschieren. In dem Flublatt heißt es: “Heil euch! […] Auch in diesem Jahr wird den knapp 40 Kilometern wieder der Kampf angesagt – allen Unwettern zum Trotze. […] Auch sollten entsprechende Maßnahmen in Bezug auf die eventuelle Witterung getroffen werden” – was übersetzt wohl so viel bedeutet wie “zieh die dicke Jacke an und bind dir den Schal um, Junge”. Bezugnehmend auf die ausgebliebenen Proteste gegen den Aufmarsch der Neonazis im vergangenen Jahr heißt es in dem Flugblatt: “Auch den lauen antifaschistischen Winden, die im letzten Jahr wehten und versuchten, die Teilnehmer des Marsches um den Tollensesee zu kriminalisieren haben wir nur ein Lächeln zu entgegnen.” Hinter dem Aufmarsch steht offenbar NPD-Mitarbeiter David Petereit.

Sollten die Informationen von Endstation Rechts stimmen, hat sich da jemand wohl etwas weit aus dem Fenster gelehnt und bei der Auswahl des Mottos ein klassisches Eigentor erzielt. Allerdings ist es natürlich auch denkbar, dass die Absage eine Ente ist, damit es keine Proteste gegen den Aufmarsch gibt.

NPD-BLOG.INFO über den Tollensemarsch. 

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