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Buchtipp: “Neonazis in Nadelstreifen”

05. März 2008 12:19 99 mal gelesen Kein Kommentar

Laut Verlag ist am 03. März 2008 das neue Buch der Journalisten und Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit erscheinen: “Neonazis in Nadelstreifen”. In der Beschreibung heißt es: In den letzten Jahren konnte die NPD nicht nur Wahlerfolge in Ost und West verbuchen. Gemeinsam mit den außerhalb der Parlamente agierenden “Freien Kameradschaften” ist es ihr gelungen, vielerorts eine rechte Alltagskultur zu etablieren. Der Grund dafür ist ein politischer Strategiewechsel, mit dem sie sich zugleich ein neues Image zu geben versucht: Sie greift soziale Ängste und regionale Probleme auf, und ihre Mitglieder engagieren sich verstärkt in Vereinen. Dabei stützt sich die NPD auf ein bundesweites Netzwerk von Kameradschaften, Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen sowie Organisationen, die oftmals als scheinbar harmlose Bürgerinitiativen agieren.

Doch auch im Gewand des Biedermannes werden die alten völkischen Botschaften verbreitet, hinter der vermeintlichen Bürgernähe steht eine straff geführte Organisation, und die Zahl rechtsextremer Gewalttaten nimmt weiter zu. Dieses Buch gibt einen Überblick und deckt Hintergründe auf.

Neonazis in Nadelstreifen. Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft

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  • SoJemand said:

    Der Link zu dem Buch ist an eine Session gebunden, welche abgelaufen ist und nicht zu dem Buch führt…

  • P.G. said:

    Jo, danke für den Hinweis. Komische Funktion, kein Deeplink möglich.

  • Hansi said:

    in der überschrift steht “Neoazis”
    bitte ändern.
    ansonsten alles gute und danke für die vielen guten artikel!

  • Eddie said:

    Nicht nur in der Überschrift.
    Auch im Text. ;)

  • P.G. said:

    So lange es nicht im Buchtitel steht… Danke für den Hinweis.

  • Charly said:

    Diese Buch ist wichtig -wie auch einige andere zu dieser Thematik – tragen sie doch zur Entlarvung rechtsextremer Tarnungsversuche bei. Das Buch kostet übrigens € 16,90.
    Dass es allgemein in der Neonazi Szene einen Trend hin zu modischen Outfit und Styling gibt – weg vom Bürgerschreck-Outfit um besser agitieren zu können ist ja bekannt.
    Das Verwischen von traditionellen Identifikationsmustern ermöglicht den Nazis, sich unauffälliger in der Gesellschaft zu bewegen, ohne auf den Transport rechtsextremer Ideologie verzichten zu müssen.

  • Andreas said:

    “Parteien müssen miteinander reden anstatt sich gegenseitig auszugrenzen”
    - Lothar Bisky (SED/PDS/Linkspartei/die Linke)