NPD-Chef will “Deutschland-Pakt” nachverhandeln
NPD-Chef Udo Voigt hat nun offenbar doch dem Druck nachgegeben. Nachdem diverse NPD-Funktionäre gefordert hatten, nicht die DVU sondern eben die NPD sollte bei der Landtagswahl 2009 in Thüringen antreten, sagte Voigt nun der taz: “Der Deutschland-Pakt wird nachverhandelt hinsichtlich von Thüringen.” Er versuche zu erreichen, dass die NPD bei der Landtagswahl antritt. Bisher war Thüringen dem Pakt zufolge DVU-Land.
Zur Reaktion des Münchner Kollegen Frey wollte Voigt der taz nichts sagen. Und die Behauptungen des NPD-Mannes lassen sich erstmal schwer überprüfen – denn vom DVU-Chef selbst war auf Anfrage keine Stellungnahme zu bekommen. Neue Anfragen laufen aber bereits. In Sicherheitskreisen heißt es laut taz, die DVU halte zwar bisher an dem Bündnis mit der NPD fest, intern werde aber ebenfalls über dessen Ende nachgedacht. Die Thüringen-Wahl im Frühjahr 2009 gelte als entscheidender Punkt für die Zukunft des Pakts.
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