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Ein Schritt vor, zwei zurück, drei vor: NPD distanziert sich mal wieder vom “Schwarzen Block”

25. Mai 2008 14:44 118 mal gelesen Kein Kommentar

Und schon hat die NPD-Spitze die nächste Kehrtwende hingelegt – PR-Leute würden dies vielleicht als professionelle Felixibilität verkaufen . Nachdem die Parteiführung sich also von ihrer eigenen Erklärung zu den “Autonomen Nationalisten” distanziert hatte, da diese auf heftigen Widerspruch gestoßen war und man alle “Freien Kräfte” für den Landtagswahlkampf in Niedersachsen brauchte, bezeichnete NPD-Chef Udo Voigt (”Unsere Fahnen sind schwarz – unsere Blöcke auch”, Aufschrift auf Buttons an den Jackets der NPD-Spitzen in Hannover) das Auftreten der Autonomen Nationalisten als ein “von uns nicht gewähltes Erscheinungsbild”. Die Neonazis hätten am 01. Mai in Hamburg “die Kommunistenfaust gezeigt” sowie “englische Parolen gerufen”. Es sei zudem indiskutabel, so Voigt weiter, dass “deutsche Polizisten” attackiert würden. “Gewalttätige Wählerschrecks dürften keinesfalls unter der Fahne der NPD laufen”, so Voigt weiter.

“Damit dürfte der Bruch endgültig sein!”, meint das Neonazi-Portal Altermedia. Abwarten, würde ich eher sagen. Denn der nächste Landtagswahlkampf kommt bestimmt, und die Hoffnung auf Posten im Landtag könnte die zerstrittenen Lager schnell wieder vereinen. Remeber Niedersachsen.

Übrigens hatte sich die NPD-Spitze vor dem Parteitag nicht von den ANs distanziert, sondern die Attacken auf Journalisten gerechtfertigt.

NPD-BLOG.INFO über die “Autonomen Nationalisten”.

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  • Charly said:

    Das war nur ein halbherziges Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit in der Rede von Voigt, sich von den sogenannten “Autonomen Nationalisten abzugrenzen, die bei den Mai-Gewalttaten in Hamburg mitmischten. Er nennt es zwar “Indiskutabel” wenn Polizisten und Journalisten angegriffen würden. Gleichzeitig besteht er aber auf das “Notwehrrecht” für seine Anhänger. So kann man bei Spiegel Online weiterlesen: “Es ist nicht die Aggressivität des schwarzen Neonazi-Blocks, die Voigt missfällt, es sind die Anleihen bei der linken Szene: die “geballte Kommunistenfaust” oder ausländische Symbole und Sprüche”. Neonazi Männer wie Rieger und Wulff dagegen scheuen die Rechtsautonomen nicht. In Hamburg marschierten sie Seite an Seite mit den Neonazi-Schlägern. Diese neugewählte Verbrecherbande hat genau erkannt wie der Einfluss der gewalttätigen Kameradschaften in dieser Partei über Jahre gewachsen ist. Nach diesem Parteitag wird sich zeigen wie die NPD es schaffen wird , sich einerseits bürgerlich zu geben , gleichzeitig aber auch dieses militante Mob weiter an sich zu binden.Denn die Obernazis Rieger, Wulff,Mohlau usw. werden nicht auf diese Schlägertruppen verzichten wollen.