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	<title>Kommentare zu: Ehrenerklärung für mutmaßlichen Kriegsverbrecher / Juristische Mittel gegen Entschädigungsforderungen</title>
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		<title>Von: Charly</title>
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		<dc:creator>Charly</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 16:22:29 +0000</pubDate>
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		<description>Als &quot;lebenslänglichen Freigänger&quot; haben Verwandte des Josef Scheungraber ihren &quot;Onkel Sepp&quot; bezeichnet. (lt.&quot;Neue Rheinische Zeitung&quot;) Es ist schon ein Skandal ,dass ein in Italien zu Lebenslänglich Verurteilter in Deutschland sich frei bewegen kann und - wie 2007 bei bester Gesundheit auf dem Hohen Brendten bei Mittenwald inmitten von Bundeswehr-Gebirgsjägern bei einem &quot;Kameradschaftstreffen&quot; öffentlich auftritt.
Nicht uninteressant dürfte auch Scheungrabers Anwalt- Gerhart Klamert- sein. Er ist ein alter Bekannter aus dem Kameradenkreis für Kriegsverbrecher. Rechtsanwalt Klamert - vor einigen Jahren Vizepräsident, ist er heute im Ältestenrat des Kameradenkreises tätig. Er schrieb mehrere revisionistische Artikel, das Militärgericht in La Spezia bezeichnete er als &quot;Sondergericht a&#039; la Freisler&quot;, womit er es mit dem NS-&quot;Volksgerichtshof und seinem berüchtigten Scharfrichter gleichsetzte. Das war beileibe kein Ausrutscher eines alternden Rechtsanwalts, sondern Ausdruck der Mentalität Klamerts, bei dem sich Vaterland,Nation, Gemeinschaft und Kameradschaft eng mit dem Alpinismus verbinden und sich politisch rechtsextrem äussern. Auch gehörte er 2006 zu den Unterzeichnern eines Appells der rechtsextremen Wochenzeitung &quot;Junge Freiheit&quot;.  Klamert Jahrgang 1924 erwarb im II.Weltkrieg beide Stufen des Eisernen Kreuzes - seine militärische Vita noch nicht vollständig erhellt werden. Bekannt sind auch seine Tiraden in &quot;Die Gebirgstruppe&quot;, dem Organ des &quot;Kameradenkreises&quot;. Darin diffamierte er auch die Wehrmachtsausstellung 1997 im Münchner Rathaus als &quot;Umfälschung&quot; der Geschichte , die nur von &quot;kranken Hirnen&quot; stammen kann. An anderer Stelle verharmloste er Verbrechen der Gebirgstruppe als &quot;Unseligkeiten&quot; oder nannte sich &quot;Hirngespinste&quot;, die immer wieder von &quot;abrundtief hassenden Journailletypen in Szene gesetzt&quot; würden.
Übrigens: Mitglied im &quot;Kameradenkreis&quot; ist bis heute der frühere Ministerpräsident Edmuns Stoiber. Ein weiterer prominenter Fürsprecher der Gebirgsjäger war auch Franz Josef Strauß. Er wurde 1957 um &quot;Jäger honoris causa&quot; ernannt.
Solche Anwälte wie Gerhard Klamert brauchen die noch lebenden Kriegsverbrecher - so können sie als &quot;lebenslängliche Freigänger&quot; alle Ehrungen die so eine Stadt oder ein Land an &quot;verdiente&quot; Bürger zu vergeben haben entgegen nehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als &#8220;lebenslänglichen Freigänger&#8221; haben Verwandte des Josef Scheungraber ihren &#8220;Onkel Sepp&#8221; bezeichnet. (lt.&#8221;Neue Rheinische Zeitung&#8221;) Es ist schon ein Skandal ,dass ein in Italien zu Lebenslänglich Verurteilter in Deutschland sich frei bewegen kann und &#8211; wie 2007 bei bester Gesundheit auf dem Hohen Brendten bei Mittenwald inmitten von Bundeswehr-Gebirgsjägern bei einem &#8220;Kameradschaftstreffen&#8221; öffentlich auftritt.<br />
Nicht uninteressant dürfte auch Scheungrabers Anwalt- Gerhart Klamert- sein. Er ist ein alter Bekannter aus dem Kameradenkreis für Kriegsverbrecher. Rechtsanwalt Klamert &#8211; vor einigen Jahren Vizepräsident, ist er heute im Ältestenrat des Kameradenkreises tätig. Er schrieb mehrere revisionistische Artikel, das Militärgericht in La Spezia bezeichnete er als &#8220;Sondergericht a&#8217; la Freisler&#8221;, womit er es mit dem NS-&#8221;Volksgerichtshof und seinem berüchtigten Scharfrichter gleichsetzte. Das war beileibe kein Ausrutscher eines alternden Rechtsanwalts, sondern Ausdruck der Mentalität Klamerts, bei dem sich Vaterland,Nation, Gemeinschaft und Kameradschaft eng mit dem Alpinismus verbinden und sich politisch rechtsextrem äussern. Auch gehörte er 2006 zu den Unterzeichnern eines Appells der rechtsextremen Wochenzeitung &#8220;Junge Freiheit&#8221;.  Klamert Jahrgang 1924 erwarb im II.Weltkrieg beide Stufen des Eisernen Kreuzes &#8211; seine militärische Vita noch nicht vollständig erhellt werden. Bekannt sind auch seine Tiraden in &#8220;Die Gebirgstruppe&#8221;, dem Organ des &#8220;Kameradenkreises&#8221;. Darin diffamierte er auch die Wehrmachtsausstellung 1997 im Münchner Rathaus als &#8220;Umfälschung&#8221; der Geschichte , die nur von &#8220;kranken Hirnen&#8221; stammen kann. An anderer Stelle verharmloste er Verbrechen der Gebirgstruppe als &#8220;Unseligkeiten&#8221; oder nannte sich &#8220;Hirngespinste&#8221;, die immer wieder von &#8220;abrundtief hassenden Journailletypen in Szene gesetzt&#8221; würden.<br />
Übrigens: Mitglied im &#8220;Kameradenkreis&#8221; ist bis heute der frühere Ministerpräsident Edmuns Stoiber. Ein weiterer prominenter Fürsprecher der Gebirgsjäger war auch Franz Josef Strauß. Er wurde 1957 um &#8220;Jäger honoris causa&#8221; ernannt.<br />
Solche Anwälte wie Gerhard Klamert brauchen die noch lebenden Kriegsverbrecher &#8211; so können sie als &#8220;lebenslängliche Freigänger&#8221; alle Ehrungen die so eine Stadt oder ein Land an &#8220;verdiente&#8221; Bürger zu vergeben haben entgegen nehmen.</p>
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