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	<title>Kommentare zu: Thüringen: Mitgliederzuwachs bei der NPD, mehr Gewalttaten</title>
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		<title>Von: Charly</title>
		<link>http://www.publikative.org/2008/06/21/thuringen-mitgliederzuwachs-bei-der-npd-mehr-gewalttaten/comment-page-1/#comment-3893</link>
		<dc:creator>Charly</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 17:28:01 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn Demokraten sich nicht mehr zutrauen die Wähler davon zu überzeugen, dass die freiheitliche Demokratie das bessere System ist, als der völkische Führerstaat, den die NPD anstrebt, haben sie schon verloren.
Wer aber ist denn noch überhaupt fähig, für die Demokratie und ihre Prinzipien zu streiten? Die etablierten Politiker sind - wie die meisten Bürger - grundsätzliche Angriffe nicht mehr gewohnt.Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten ist mühsam, und Spass macht sie auch nicht. Eine andere Alternative gibt es aber nicht. Wenn Neonazi sich als Sozialkämpfer aufspielen, muss man ihr verlogenes Konzept von einer wärmenden Volksgemeinschaft blossstellen. Wo sie vorgibt sich für Umweltschutz stark zu machen, muss man deren zugrunde liegende Blut-und Boden-Ideologie offen legen.
Würden die anderen Parteien nur halb so viel Energie in die Auseinandersetzung mit der NPD stecken, wie in den Streit untereinander, wäre schon viel gewonnen.
Demokratische Politiker sollten die Themen identifizieren, mit denen die Neonazis kampagnefähig werden könnte, und diese- ohne deren Jargon zu übernehmen - selbst besetzen. Bisher hecheln sie der NPD immer nur hinterher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Demokraten sich nicht mehr zutrauen die Wähler davon zu überzeugen, dass die freiheitliche Demokratie das bessere System ist, als der völkische Führerstaat, den die NPD anstrebt, haben sie schon verloren.<br />
Wer aber ist denn noch überhaupt fähig, für die Demokratie und ihre Prinzipien zu streiten? Die etablierten Politiker sind &#8211; wie die meisten Bürger &#8211; grundsätzliche Angriffe nicht mehr gewohnt.Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten ist mühsam, und Spass macht sie auch nicht. Eine andere Alternative gibt es aber nicht. Wenn Neonazi sich als Sozialkämpfer aufspielen, muss man ihr verlogenes Konzept von einer wärmenden Volksgemeinschaft blossstellen. Wo sie vorgibt sich für Umweltschutz stark zu machen, muss man deren zugrunde liegende Blut-und Boden-Ideologie offen legen.<br />
Würden die anderen Parteien nur halb so viel Energie in die Auseinandersetzung mit der NPD stecken, wie in den Streit untereinander, wäre schon viel gewonnen.<br />
Demokratische Politiker sollten die Themen identifizieren, mit denen die Neonazis kampagnefähig werden könnte, und diese- ohne deren Jargon zu übernehmen &#8211; selbst besetzen. Bisher hecheln sie der NPD immer nur hinterher.</p>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.publikative.org/2008/06/21/thuringen-mitgliederzuwachs-bei-der-npd-mehr-gewalttaten/comment-page-1/#comment-3894</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 07:21:23 +0000</pubDate>
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		<description>Das haben Sie aber falsch dargestellt. Im Bericht steht überraschenderweise fast das genaue Gegenteil.
Die Zahl der  Mitglieder sei gestiegen, die Gewalttatem seien aber zurück gegangen.
Oder mache ich irgendwo einen Fehler ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das haben Sie aber falsch dargestellt. Im Bericht steht überraschenderweise fast das genaue Gegenteil.<br />
Die Zahl der  Mitglieder sei gestiegen, die Gewalttatem seien aber zurück gegangen.<br />
Oder mache ich irgendwo einen Fehler ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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