“Medienoffensive” im Internet – mit drei Jahre altem Beitrag / Nachtrag 21. Juli
Die rechtsextreme NPD spricht gerne von den Möglichkeiten, die das “Weltnetz” bietet und hat auch bereits mehrfach eine “Medienoffensive” angekündigt. Warum aber die Seiten der völkischen Partei offenbar selbst in rechtsextremen Kreisen wenig Anklang findet, verrät ein Blick auf selbige. Als Aufmacher wird dort ein Text von Jürgen Gansel geboten.

Das Verwunderliche an diesem Text: Er ist bereits drei Jahre alt. .

Ob die Parteispitze damit die Erwartungen der Basis bezüglich der Medienoffensive erfüllt, darf wohl bezweifelt werden. Beim Bundesparteitag in Bamberg hatte derKreisverband Steinfurt in einem Antrag gefordert: “Das „Amt neue Medien“ soll die Weltnetzseite der Bundespartei moderner gestalten und dort regelmäßig Videos mit politischen Ansprachen einstellen oder eine DVD zum „runterladen“ anbietet.”
Siehe auch: NPD-Parteitag: Tücken der Technik oder verpixelte Transparenz?, NPD will angeblich eigene Bank gründen
Nachtrag 21. Juli 2008
Die Medienoffensive der NPD ist offenbar angerollt, denn schon ziert ein anderer Aufmacher die “Heimseite” der Partei, die nach eigenen Bekunden gerne ein Medienzentrum in der Nähe des Reichtagsgebäudes in Berlin eröffnen möchte. Und wie es sich für das dynamische Medium Internet gehört, ist der Aufmacher aktueller – nämlich datiert vom 22. Mai 2005. Und da soll noch einer behaupten, bei Rechtsextremisten handele es sich um Ewiggestrige!


Sonst noch ein Problem?