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	<title>Kommentare zu: Brandenburg: Wer hat Angst vor den Tarnkandidaten?</title>
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		<title>Von: Charly</title>
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		<dc:creator>Charly</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 08:20:04 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo &quot;WW&quot;- so ist es!
Patrick Gensing brachte im Interview am 18.5.07 mit &quot;fudder...freiburg: Der NPD-Watchblogger&quot; u.a. folgendes zum Ausdruck:
&quot;Mich beschäftigen in meinem Leben Dinge, die ich nicht begreife, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich kann das Handeln und die Motivation fast aller Menschen zumindest ansatzweise verstehen. Dieses Verständnis fehlt mir bei Neonazis komplett. Daher beschäftige ich mich intensiv mit diesem Thema&quot;.

So geht es auch mir, sicher auch Dir,WW, und so vielen anderen User hier im Blog.
Selbst der Versuch mit kritischer Vernunft aufklärerisch dieser Wahnsinnsideologie entgegenzutreten scheitert immer wieder.
Seit den Zeiten der Aufklärung werden &quot;Vernunftlehren&quot; geschrieben, die alle nicht gerade atemberaubend sind. So ist der Artikel &quot;Raison&quot; in der alten französischen Encyclope&#039;die schon das non plus ultra, wo es heisst:
&quot;Vernunft besteht darin, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Jemand, der im Rausch die Dinge doppelt sieht, ist seiner Vernunft beraubt. Schwärmerei ist genauso wie Wein.&quot;
Das klingt zunächst naiver als es ist; niemand kann schliesslich daran zweifeln, dass es einen grossen Unterschied macht, ob man die Dinge im Rausch sieht oder im nüchternen Zustand.
Für den Aufklärer heisst &quot;Vernunft&quot; in erster Linie dies: Niemand soll im Namen welcher Religion, Ideologie oder welcher Ideale auch immer, bedrängt, geängstigt, verhöhnt, materiell beeinträchtigt, seiner Freiheit beraubt gefoltert oder ermordet werden.
Daraus folgt: Ideologien, Religionen, Dogmen und was es dergleichen noch alles geben mag, die zur Verletzung der Menschenrechte anleiten oder dieselben verharmlosen, soll man attackieren - auch dann, wenn sie sich im Moment lammfromm geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo &#8220;WW&#8221;- so ist es!<br />
Patrick Gensing brachte im Interview am 18.5.07 mit &#8220;fudder&#8230;freiburg: Der NPD-Watchblogger&#8221; u.a. folgendes zum Ausdruck:<br />
&#8220;Mich beschäftigen in meinem Leben Dinge, die ich nicht begreife, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich kann das Handeln und die Motivation fast aller Menschen zumindest ansatzweise verstehen. Dieses Verständnis fehlt mir bei Neonazis komplett. Daher beschäftige ich mich intensiv mit diesem Thema&#8221;.</p>
<p>So geht es auch mir, sicher auch Dir,WW, und so vielen anderen User hier im Blog.<br />
Selbst der Versuch mit kritischer Vernunft aufklärerisch dieser Wahnsinnsideologie entgegenzutreten scheitert immer wieder.<br />
Seit den Zeiten der Aufklärung werden &#8220;Vernunftlehren&#8221; geschrieben, die alle nicht gerade atemberaubend sind. So ist der Artikel &#8220;Raison&#8221; in der alten französischen Encyclope&#8217;die schon das non plus ultra, wo es heisst:<br />
&#8220;Vernunft besteht darin, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Jemand, der im Rausch die Dinge doppelt sieht, ist seiner Vernunft beraubt. Schwärmerei ist genauso wie Wein.&#8221;<br />
Das klingt zunächst naiver als es ist; niemand kann schliesslich daran zweifeln, dass es einen grossen Unterschied macht, ob man die Dinge im Rausch sieht oder im nüchternen Zustand.<br />
Für den Aufklärer heisst &#8220;Vernunft&#8221; in erster Linie dies: Niemand soll im Namen welcher Religion, Ideologie oder welcher Ideale auch immer, bedrängt, geängstigt, verhöhnt, materiell beeinträchtigt, seiner Freiheit beraubt gefoltert oder ermordet werden.<br />
Daraus folgt: Ideologien, Religionen, Dogmen und was es dergleichen noch alles geben mag, die zur Verletzung der Menschenrechte anleiten oder dieselben verharmlosen, soll man attackieren &#8211; auch dann, wenn sie sich im Moment lammfromm geben.</p>
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		<title>Von: Duckhome</title>
		<link>http://www.publikative.org/2008/08/08/brandenburg-wer-hat-angst-vor-den-tarnkandidaten/comment-page-1/#comment-4266</link>
		<dc:creator>Duckhome</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 19:06:04 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Aufgelesen: 53...&lt;/strong&gt;


&#8226; Muttern geht auf der Linie
&#8226; &quot;Für die FPÖ ist das BZÖ belanglos&quot;
&#8226; Islam: &quot;Man kann immer noch nicht über Mohammed schreiben&quot;
&#8226; Brandenburg: Wer hat Angst vor den Tarnkandidaten?
&#8226; Daimlers Fayol...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufgelesen: 53&#8230;</strong></p>
<p>&bull; Muttern geht auf der Linie<br />
&bull; &#8220;Für die FPÖ ist das BZÖ belanglos&#8221;<br />
&bull; Islam: &#8220;Man kann immer noch nicht über Mohammed schreiben&#8221;<br />
&bull; Brandenburg: Wer hat Angst vor den Tarnkandidaten?<br />
&bull; Daimlers Fayol&#8230;</p>
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		<title>Von: WW</title>
		<link>http://www.publikative.org/2008/08/08/brandenburg-wer-hat-angst-vor-den-tarnkandidaten/comment-page-1/#comment-4269</link>
		<dc:creator>WW</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 15:18:57 +0000</pubDate>
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		<description>An Charly:
Der Kreisverband Unna der NPD ist bekannt dafür, mit seiner tiefbraunen Gesinnung nicht hinter dem Berg zu halten, sondern offen heraushängen zu lassen und sich auch nicht von der militanten Szene zu distanzieren. Der bürgerliche Anstrich fehlt hier mehr als anderswo. Damit ist man immerhin ein Stück ehrlicher als die übrige Partei, welche meint, sich mit Verrenkungen in der Ausdrucksweise irgendwie einen demokratischen Anstrich zu geben. Andererseits offenbart man damit auch alle Widersprüche und den ganzen Oppertunismus, welcher dieser &quot;Politik&quot; innewohnt. So kann ein Bürger von einem Moment zum anderen bester Freund oder &quot;Volksschädling&quot; werden, Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen und ernstgemeinte Aussagen des KV wirken mitunter grotesk bei soviel Dummheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Charly:<br />
Der Kreisverband Unna der NPD ist bekannt dafür, mit seiner tiefbraunen Gesinnung nicht hinter dem Berg zu halten, sondern offen heraushängen zu lassen und sich auch nicht von der militanten Szene zu distanzieren. Der bürgerliche Anstrich fehlt hier mehr als anderswo. Damit ist man immerhin ein Stück ehrlicher als die übrige Partei, welche meint, sich mit Verrenkungen in der Ausdrucksweise irgendwie einen demokratischen Anstrich zu geben. Andererseits offenbart man damit auch alle Widersprüche und den ganzen Oppertunismus, welcher dieser &#8220;Politik&#8221; innewohnt. So kann ein Bürger von einem Moment zum anderen bester Freund oder &#8220;Volksschädling&#8221; werden, Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen und ernstgemeinte Aussagen des KV wirken mitunter grotesk bei soviel Dummheit.</p>
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		<title>Von: Charly</title>
		<link>http://www.publikative.org/2008/08/08/brandenburg-wer-hat-angst-vor-den-tarnkandidaten/comment-page-1/#comment-4267</link>
		<dc:creator>Charly</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 12:01:32 +0000</pubDate>
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		<description>Tarnkappentaktik - &quot;Erstens setzt man auf ein moderates, konventionelles Auftreten, das mein Kollege Andreas Klärner treffend als &quot;taktische Zivilisierung&quot; bezeichnet hat.&quot;

Wie sehr es den Neonazis an geschichtlicher Unkenntnis mangelt und wie diese taktisch vorgehen um dem Leser &quot;Judenfreundlichkeit&quot; vorzugaukeln,  spiegelt sich im  folgenden Beispiel wieder.

Die NPD KV UNNA/Hamm veröffentlichte am 7. 8.08  im Hassforum &quot;Altermedia&quot; zum dortigen Thema &quot; Freunde der NPD bewirten wir nicht&quot; folgendes:
(Rechtschreibung wie im Original!)
Aug.7. 2008 at. 17:24
&quot;Wie sagte doch einmal der grosse jüdische Maler Max Liebermann:
&quot;Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte&quot; Wer sind wir diesem grossen deutschen Juden zu wieder sprechen....&quot;

Ja, ihr BRAUNEN aus UNNA wer seid ihr? Ihr seid genau dieselbe Bande zu denen der &quot;grosse jüdische Maler Max Liebermann&quot; die gleichen Worte gebrauchen würde.
Denn diesen Ausspruch gebrauchte er just am 30.Januar 1933 als er die begeisterten braunen Fackelträger-Mannen durch das Brandenburger Tor ziehen sah um ihren &quot;Führer&quot; zu feiern - eben den Verbrecher, in dessen Nachfolge ihr Neonazis steht.

(Empfehlenswert ist auch bei &quot;Altermedia&quot;
 -zum gleichen Thema - die Anmerkungen von diesem &quot;Worch&quot; über seine &quot;Lieblingsjuden&quot; zu lesen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tarnkappentaktik &#8211; &#8220;Erstens setzt man auf ein moderates, konventionelles Auftreten, das mein Kollege Andreas Klärner treffend als &#8220;taktische Zivilisierung&#8221; bezeichnet hat.&#8221;</p>
<p>Wie sehr es den Neonazis an geschichtlicher Unkenntnis mangelt und wie diese taktisch vorgehen um dem Leser &#8220;Judenfreundlichkeit&#8221; vorzugaukeln,  spiegelt sich im  folgenden Beispiel wieder.</p>
<p>Die NPD KV UNNA/Hamm veröffentlichte am 7. 8.08  im Hassforum &#8220;Altermedia&#8221; zum dortigen Thema &#8221; Freunde der NPD bewirten wir nicht&#8221; folgendes:<br />
(Rechtschreibung wie im Original!)<br />
Aug.7. 2008 at. 17:24<br />
&#8220;Wie sagte doch einmal der grosse jüdische Maler Max Liebermann:<br />
&#8220;Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte&#8221; Wer sind wir diesem grossen deutschen Juden zu wieder sprechen&#8230;.&#8221;</p>
<p>Ja, ihr BRAUNEN aus UNNA wer seid ihr? Ihr seid genau dieselbe Bande zu denen der &#8220;grosse jüdische Maler Max Liebermann&#8221; die gleichen Worte gebrauchen würde.<br />
Denn diesen Ausspruch gebrauchte er just am 30.Januar 1933 als er die begeisterten braunen Fackelträger-Mannen durch das Brandenburger Tor ziehen sah um ihren &#8220;Führer&#8221; zu feiern &#8211; eben den Verbrecher, in dessen Nachfolge ihr Neonazis steht.</p>
<p>(Empfehlenswert ist auch bei &#8220;Altermedia&#8221;<br />
 -zum gleichen Thema &#8211; die Anmerkungen von diesem &#8220;Worch&#8221; über seine &#8220;Lieblingsjuden&#8221; zu lesen.)</p>
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