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NRW: Berufungsverhandlung gegen Neonazis

29. August 2008 00:28 18 mal gelesen Kein Kommentar

Vor dem Bielefelder Landgericht hat am 27. August 2008 laut einem Bericht der Neuen Westfälischen die Berufungsverhandlung gegen drei Neonazis aus dem Ruhrgebiet begonnen. Die Angeklagten hatten dem Bericht zufolge Rechtsmittel gegen ein Urteil des Amtsgerichts Minden eingelegt. Dieses hatte im Januar 2008 zwei der Männer wegen Körperverletzung zu Haftstrafen von acht Monaten, den dritten Täter zu sieben Monaten Haft verurteilt. Sämtliche Strafen waren zur Bewährung ausgesetzt worden.

Das Amtsgericht hatte die Rechtsextremisten für schuldig befunden, am 24. Februar 2007 eine Gruppe Gütersloher Jugendlicher in einem Zug von Minden nach Gütersloh angegriffen und mit Schlägen und Tritten verletzt zu haben. Die Opfer hatten sich auf dem Rückweg von einer Demonstration gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Hildesheim befunden.

BfZ in Hildesheim aktiv

In Hildesheim fiel immer wieder die NPD-nahe Bürgerinitiative für Zivilcourage (BfZ) auf. Diese “Bürgerinitiative” gibt sich in erster Linie bürgernah und ruft beispielsweise zum Müllsammeln auf. Die Inhalte dieser Flugblätter und Aktionen simd jedoch offen nationalistisch. Den neonazistischen Hintergrund zeigt das Logo der BfZ, ein Zahnkranz, der auch schon von der nationalsozialistischen `Deutschen Arbeitsfront` und der FAP verwendet worden war.

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