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Keine Instrumentalisierung von Kindern bei der HDJ?

02. September 2008 14:42 23 mal gelesen Kein Kommentar

In der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme” thematisiert Andreas Molau die Ermittlungen gegen die neonazistische HDJ. Molaus Fazit:

Was die Auflösung des Zeltlagers innerhalb von drei Stunden betrifft, so muß sich das Jugendamt die Frage gefallen lassen, was dies mit “Verhältnismäßigkeit unter Beachtung des Kindeswohls” zu tun haben soll.

Nun müssen Polizei und Ermittler sich tatsächlich an geltendes Recht halten, keine Frage. Denn auch Neonazis haben Rechte, selbst wenn sie diese anderen Personen am liebsten vorenthalten würden. Aber was HDJ und NPD offenbar unter Kindeswohl verstehen, zeigt das Bild zu dem Artikel in der “Deutschen Stimme”: Eine Aufnahme von drei Kindern, die jeweils ein Plakat mit der Aufschrift “Presse + TV lügen” hochhalten. Kindgerecht…

ds_hdj.JPG

Screenshot “Deutsche Stimme”

Siehe auch: Ermittlungen wegen HDJ-Lager eingestellt, Auf den Spuren der HDJ…, HDJ-Verbot wird offenbar geprüft, Ein Jahr nach Angriff in Pölchow – noch keine Anklage 

Kein Kommentar »

  • WW said:

    Angesichts der ständigen Parolen der Nazis gegen Kinderschänder sollte man fragen, ob Gehirnwäsche und paramilitärische Übungen nicht auch Kinderschande sind. Schließlich gibt es internationale Abkommen, ab wann Militärdienst erlaubt ist. Das gilt zwar nur für Staaten, aber inhaltlich macht es für die Kinder keinen Unterschied. Die Ausbildung dient jedenfalls klar einem Bürgerkrieg für die “nationale Revolution”.