Home » Allgemein, Berlin

Der Kampf gegen die NPD: Härter, schärfer, konsequenter?

28. Dezember 2008 11:16 38 mal gelesen Kein Kommentar

In der Debatte um ein “härteres Vorgehen” gegen die NPD hat die Berliner SPD laut einem Bericht der Berliner Morgenpost ein “schärferes Vorgehen” gegen NPD-Bundeschef Udo Voigt gefordert, der auch Mitglied der Bezirksverordneten-Versammlung Treptow-Köpenick ist. Weiter heißt es in dem Blatt:

“Die Vorfälle in Passau zeigen, wie eng die NPD mit der rechtsextremen Szene verwoben ist, die auch nicht vor Mord zurückschreckt”, sagte der verfassungspolitische Sprecher der Berliner SPD-Fraktion, Tom Schreiber. “Deshalb müsse man konsequent durchgreifen” und die NPD “austrocknen”. “Das beinhaltet auch den Ausschluss von Repräsentanten der Partei, wie es Voigt nun einmal ist, aus demokratischen Organisationen wie dem Bundeswehrverband.” Gefragt sei dabei nun auch der neue Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant Ulrich Kirsch, der am 1. Januar sein Amt antritt.

Der Reihe nach: Die Vorfälle von Passau könnten viel zeigen, aber die Beteiligung eines Neonazis an dem Überfall ist weiterhin unbewiesen. Dass die “NPD eng mit der rechtsextremen Szene verwoben” sei, könnte wohl als DIE Erkenntnis des Jahres 2008 in die Geschichte eingehen. Man könnte sich sogar noch etwas weiter aus dem Fenster lehnen und schreiben: Die NPD ist der parlamentarische Arm und die wichtigste Organisation der rechtsextremen Bewegung, die Mitglieder der NPD SIND Rechtsextremisten, viele sogar Neonazis – und das nicht erst seit Passau.

Die Forderung eines Ausschlusses von Udo Voigt aus dem Bundeswehrverband klingt gut, ist schon mehrmals erhoben worden und scheitert bislang an formalen Gründen.

Härter, schärfer, konsequenter? Härter, schneller, lauter – Motorhead!

Kein Kommentar »

  • Lupo said:

    Glaubt der Herr Schreiber denn, wenn die NPD verboten würde, dann würden alle früheren SPD-Wähler, die seit HartzIV aus Protest NPD wählen, wieder SPD wählen?
    Warum sollte die NPD denn verboten werden? Es ist doch gut, dass es sie noch gibt! Denn solange ist Die Linke gefordert sich mehr für die HartzIV-Opfer einzusetzen, um diese nicht als Wähler an die NPD zu verlieren!

  • fassungslos said:

    Der Sänger der Gruppe Motörhead hat ein Eisernes Kreuz um den Hals. Außerdem gilt diee Band als Vorbilder der rechtsradikalen Musikscene, wie zum Beispiel Landser usw. Was soll diese Faschobandwerbung? Keinen Fußbreit den Nazis

  • exma said:

    Eigentlich lese ich NPD-Blog nur noch wegen der Kommentare: Hartmut, bei dem die “religiösen Spießer” in den Zwischenwänden wohnen, Fascho-Steve, jetzt ist Motörhead ‘ne Naziband. Wird echt immer besser hier.

  • monk said:

    “Rassismus ist das Übel unserer Welt. Nazi sein bedeutet, dass du verloren hast, bevor du anfängst. Du kannst nicht gewinnen. Du bist nur dumm.”

    Ian “Lemmy” Kilmister, Frontmann von Motörhead.

  • karlhasstzensur said:

    motörhead ne naziband? – hackt es jetzt?
    seid wachsam und haltet die augen offen, aber hört auf mit dieser scheiß-paranoia!

    karl

  • fassungslos said:

    dann scheint ihr eine der ertsen platten von motörhead nicht zu kennen. auf der gitarre hat der sänger einen ärmelstreifen von “prinz eugen” einer ss eliteeinheit der waffen ss. alles klar. nazis sind scheiße, aber wenn die musik geil ist, dann nehmen wir das mal nicht so ernst. nehmt endlich den lobgesang von der faschoband zurück!
    nazis raus, auch deren musik!

  • O.B. said:

    @Fassungslos
    Lemmy Kilmister sammelt Nazidevotionalien, soweit richtg, da er sich für den zweiten Weltkrieg wohl interessiert und einen gewissen Faibel für dieses Zeug hat. Er hat sich aber in diversen Interviews von der Ideologie eindeutig distanziert.

    In der Onlineausgabe der Süddeutschen gibt es ein Interview mit ihm.

    Mit freundlichen Grüßen
    Olli

  • fassungslos said:

    na wenn er nur sammelt ist das dann was anderes. wie aufgeweicht sind denn bitte eure ansichten. nazidevos sind genauso einsteigerdrogen, wie nazimusik, deutschtümelei und der andere müll.

  • O.B. said:

    @fassungslos
    Ich glaube, dass der Herr Kilmister ein wenig zu alt ist um dies als “Einstiegsdroge” zu benutzten. Wiegesagt, er hat sich in diversen Interviews sehr glaubhaft davon distanziert. Das sein Hobbie seltsam anmutet für Aussenstehende, weiß er wohl selber am besten.
    Nach Deiner Ansicht nach müssten ja selbst die Sex Pistols oder die Ramones “Nazibands” sein, da sie mit entsprechenden Inhalten provokativ umgegangen sind. Aber auch das würde niemand wirklich ernsthaft behaupten wollen, der sich damit auskennt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Olli