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Tödliche Hetzjagd: Gedenken an Omar Ben Noui

13. Februar 2009 08:24 176 mal gelesen Ein Kommentar

Zehn Jahre nach der tödlichen Hetzjagd auf Asylbewerber in Guben (Spree-Neiße) soll dort mit einer Gedenkveranstaltung am 13. Februar an den Algerier Farid Guendoul erinnert werden. Der 28-Jährige, der unter dem Namen Omar Ben Noui in der Neißestadt lebte, war in der Nacht zum 13. Februar 1999 auf der Flucht vor rechtsextremen Verfolgern in Panik durch eine Glastür gesprungen und verblutet. Zum Auftakt des Gedenkens seien eine Schweigeminute, Glockengeläut sowie eine kirchliche Andacht geplant, sagte der Sprecher einer überparteilichen Initiative, Peter Stephan, (parteilos).

Die NPD stelle zur Kommunalwahl einen der Haupttäter der Hetzjagd als Kandidaten auf. Zudem bezeichneten die Rechtsextremisten die Tat als “Klamotte”.

Das Neue Deutschland machte sich in Guben auf die Suche nach der Zeit: Ein Ortstermin zehn Jahre danach.

Siehe auch: Brandenburg: Gewalttäter Bode nicht gewählt, Brandenburg: NPD holt Sitze bei Kommunalwahlen, Brandenburg: Erneute Ermittlungen gegen NPD-Kandidaten„Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktionen“ – Rechtsextremismus in BrandenburgBrandenburg: NPD bezeichnet tödliche Hetzjagd als “Klamotte”Brandenburg: Verurteilte Straftäter als NPD-Kandidaten

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