Hausdurchsuchungen bei Celler Kameradschaft
Beamte der Polizei in Celle haben am 17. März 2009 die Wohnungen von zwei Kadern der rechtsextremen “Kameradschaft 73″ im Landkreis Celle durchsucht. Die Ermittler stellten rund 70 Tonträger, Handys, Laptops und Bargeld sicher.
Von Kai Budler
Außerdem fanden die Beamten mehr las 10.000 Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten. Die Computer, Telefone und Tonträger werden derzeit noch ausgewertet, die Ermittlungen der Polizei dauern an. Hintergrund der Hausdurchsuchungen ist der Verdacht der “Volksverhetzung” und der Verdacht des “Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen”.
Nach Angaben des niedersächsischen Verfassungsschutzes zählt die Celler Kameradschaft zu den besonders aktiven Neonazi-Gruppen in Niedersachsen. Nach der Inhaftierung ihres Kopfes im Jahr 2001 kam es erst fünf Jahre später zu einer Reaktivierung der Gruppierung. Als Kopf der Kameradschaft gilt Dennis Bührig, der in der Vergangenheit auch für die NPD zu Wahlen antrat. Außerdem ist Bührig de Anmelder der rechtsextremen Demonstration am 1. Mai in Hannover. Nach seinen Angaben werden dort bis zu 1000 Neonazis in der Hannoveraner Innenstadt erwartet.
Siehe auch: Nazi-Wehrsportgruppe gegen muslimische Terroristen?!?, Neonazis wollen JN in Niedersachsen reaktivieren, Schwere Brandstiftung: Anklage gegen südniedersächsische Neonazis, Linke befürchtet terroristisches Neonazi-Netzwerk in Südniedersachsen

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Ich weiß nicht, weshalb dieser braune Spuk nicht einfach unter Strafe gestellt wird. Als Berufsbetreuer habe ich fast täglich mit einigen solcher Gestalten zu tun, die besser wo anders aufgehoben wären.
Weil man nicht eine Ideologie, sondern nur Straftaten unter Strafe stellen kann. Aber das Denken der Dummen kann man leider auch bei Strafe bessern. Insofern greifen die immer wiederkehrenden Forderungen nach einem NPD-Verbot zu kurz.
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