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Berliner NPD-Chef Hähnel erneut zu Geldstrafe verurteilt

08. Juli 2009 01:04 430 mal gelesen Ein Kommentar

Der Berliner NPD-Chef Jörg Hähnel ist schon wieder zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verurteilte ihn nach Angaben des rbb am 07. Juli 2009 zu einer Zahlung von 1000 Euro. Nach Auffassung des Gerichts hatte der 34-Jährige dem Bericht zufolge in einer Debatte um Ausländerintegration im November 2008 einen Politiker beleidigt. Hähnel habe bei der Bezirksverordnetenversammlung in Lichtenberg die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten, so die Richter laut rbb.

Der NPD-Chef hatte demnach wörtlich gesagt: “Wer dem Wort Integration zustimmt, muss sich gefallen lassen, als Verbrecher bezeichnet zu werden.” Hähnel war erst in der vergangenen Woche zu 3000 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil er die Tötung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gebilligt hatte.

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Der Berliner NPD-Chef Jörg Hähnel muss erneut zahlen.

Erst vor wenigen Tagen hatte das Berliner Landgericht eine Verurteilung Hähnels bestätigt, wegen dessen geringen Einkommens aber die Geldstrafe von 4500 Euro auf 3000 Euro herabgesetzt. Das Amtsgericht hatte die Strafe in erster Instanz verhängt, weil Hähnel in einer Rede in der Bezirksverordnetenversammlung den Mord an den Arbeiterführern Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht öffentlich gebilligt hatte. Nach der Sitzung hatte die Lichtenberger Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste, Framke, Anzeige gegen Hähnel erstattet.

Siehe auch: Berlin: Hohe Fluktuation bei NPD und deutlich mehr rassistische Gewalttaten, Berliner NPD-Chef Hähnel zu Geldstrafe verurteiltAntifa-Gruppe: “Hähnel hat nie in Berlin gewohnt”, Berlin: Braune Kommune fliegt auf, Berlin: NPD-Abgeordnetem Hähnel droht Mandatsverlust, Berlin: Prozess gegen Hähnel auf Oktober verschoben, NPD-Chef Voigt in der Bezirksverordnetenversammlung: Die Luft scheint raus

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  • NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » NPD zufrieden: Neonazis dürfen marschieren said:

    [...] Der Dresdner NPD-Landtagsabgeordnete Arne Schimmer erklärte dazu in gewohnt martialischer Art und Weise, das Gerichtsurteil sei “eine schallende Ohrfeige für jene politischen Kräfte, die nicht einsehen wollen, daß Versammlungsfreiheit eben auch die Versammlungsfreiheit der Andersdenkenden ist, um es einmal frei nach Rosa Luxemburg zu sagen”. Einmal mehr missbraucht die NPD Zitate von Menschen, deren Ermordung sie an anderer Stelle schon einmal öffentlich gebilligt hat – wie der NPD-Funktionär Hähnel. [...]