Home » Allgemein, ANGRIFF VON RECHTS, Hintergrund, Kommentar, Superwahljahr 09

Von der Unfähigkeit, Konflikte sinnvoll zu lösen

28. November 2009 12:55 1.125 mal gelesen 22 Kommentare

Am 28. November 2009 ist die NPD 45 Jahre alt geworden. Seit Mitte der 1990iger Jahre hat sich die Altherrenpartei zu einer jungen, aktionstisch ausgerichteten Organisation entwickelt, die an die rechtsextreme Alltagskultur anknüpfen will. Trotz dieser relativ erfolgreichen Neuausrichtung: Die Macht- und Strategiekämpfe in der extremen Rechten gehen weiter.

Von Patrick Gensing

„Die“ NPD existiert nicht. Sie ist zwar eine kleine Partei, aber in gewisser Hinsicht sehr heterogen. Es toben interne Machtkämpfe zwischen jungen und alten Kadern, zwischen Wessis und Ossis, NS-Nostalgikern und ambitionierten Funktionären. Zwischen diesen Flügeln gibt es zudem noch zahlreiche Schnittmengen, das Ganze wird angereichert mit persönlichen Animositäten und Feindschaften. Wo genau die Gräben innerhalb der Partei verlaufen, lässt sich kaum nachvollziehen – ist aber letztendlich nicht entscheidend. Denn die grundlegenden Konflikte und Strukturen gleichen sich; die Protagonisten wechseln.

"NPD ...aus der Mitte des Volkes" (Copyright: auf Anfrage)

"NPD ...aus der Mitte des Volkes" (Foto: NPD-BLOG.INFO)

Die Fähigkeit, Probleme sinnvoll und konstruktiv zu lösen, ist kaum vorhanden – wie die zahlreichen Spaltungen im organisierten Rechtsextremismus belegen. Wer stets glaubt, er sei unfehlbar, kann nicht mit abweichenden Meinungen umgehen. Aktuell zeigt sich das destruktive Potenzial durch die Machtkämpfe in der NPD. Diese setzen sich auch nach dem Sonderparteitag im April 2009 in Berlin unvermindert fort. Auf dem Parteitag konnte sich zwar Parteichef Udo Voigt in seinem Amt halten, aber mehrere einflussreiche Funktionäre zogen sich aus der Parteispitze zurück. Während die Bundespartei – zumindest bis zum angesetzten Strategieparteitag 2010 – auf strikt neonationalsozialistischem Kurs marschiert – Voigt forderte in seinem Schlusswort nach Medienberichten den „nationalen Sozialismus“ – sind die Parlamentarier in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern zu Besitzstandwahrern geworden, die ihre gut dotierten Posten behalten wollen – und daher einen eigenen Weg propagieren. Nach außen soll eine bürgerliche Fassade aufgebaut werden bzw. erhalten bleiben, hinter der die menschenfeindliche Ideologie versteckt wird. Die NPD soll als eine ganz normale Partei dargestellt werden.

Keine ganz normale Partei

Der Sonderparteitag hat aber einmal mehr demonstriert: Die NPD ist eben keine ganz normale Partei. Delegierte und Funktionäre beleidigen sich gegenseitig auf unterstem Niveau, Journalisten werden offen bedroht. Die NPD ist eine „Kampftruppe“, eine „Waffe“, wie es Neonazis selbst formulieren. Vor allem die gemeinsamen Feinde verbinden: Linke, Ausländer, Juden. Die NPD verfolgt nicht das Ziel, die Interessen bestimmter Gruppen zu artikulieren oder Probleme in der Gesellschaft sinnvoll und konstruktiv zu lösen. Die NPD will Probleme verschärfen, Freiheiten missbrauchen, um diese abzuschaffen. Sie dient der rechtsextremen Bewegung zur Geldbeschaffung und ist der parlamentarische Arm. Das „Label“ ist dabei nebensächlich, Neonazis treten auch unter anderen Namen an. Nicht um Politik zu gestalten, sondern um die völkische Propaganda auf großer Bühne zu verbreiten, um Neonazis in den Fraktionen zu versorgen – und um Strategien gegen demokratische Parteien zu testen und anzuwenden.

Dies wird unter anderem an den Anträgen und Vorschlägen der rechtsextremen Parlamentarier deutlich: Diese orientieren sich fast nie an lokalen Missständen, sondern an der völkischen Ideologie, die stets auf alle kommunalen Probleme heruntergebrochen wird: Ob unerlaubtes Grillen an den Isarauen in München, die Sicherheit in Nahverkehrsbussen im Ruhrgebiet oder Probleme der Fischer auf Rügen: Sämtliche Probleme, Gefahren und Bedrohungen kommen demnach stets von außen, ob in Gestalt von türkischen Familien, die im Freien grillen, Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Bus oder polnischen Fischern – die Deutschen müssen sich, so das Weltbild der NPD, gegen die auf sie einprasselnden Attacken und Angriffe wehren. Dieses Weltbild hat paranoide Züge; überall werden Verschwörungen und Feinde gewittert. Sinnvolle Lösungen, die auf einer unvoreingenommenen Analyse basieren, werden so ausgeschlossen. Die NPD gibt auf jede denkbare Frage immer die gleichen (monokausalen) Antworten.

Themen werden missbraucht

Eine Auseinandersetzung auf sachlicher Ebene ergibt daher zumeist keinen Sinn. Wer wichtige Themen missbraucht, um nur die eigene Ideologie zu verbreiten, hat sich als ernsthafter Verhandlungspartner disqualifiziert. Von den meisten Fachthemen verstehen die NPD-Abgeordneten in der Regel ohnehin wenig bis gar nichts. Nur wenige von ihnen machen sich die Mühe, in die Sachpolitik und Aktenberge einzutauchen. Aus Sicht der NPD erscheint dieses Wissen auch überflüssig, da mit Hilfe der völkischen Propaganda jedes Themenfeld beackert und jedes Problem sofort erklärt werden kann. Das Konzept der Völkischen ist dabei immer das Selbe: Die schicksalhafte Volksgemeinschaft muss verteidigt werden, das Individuum ist dabei nachrangig, störende Personen, Ideen und Einflüsse sollen beseitigt werden. Statt Egalität wird Homogenität angestrebt. Der freie Wille wird als grenzenloser Egoismus gebrandmarkt.

wahlatlas09npd

Bei der Bundestagswahl 2009 holte die NPD 1,5 Prozent. Am stärksten schnitt sie im Osten ab (Quelle: Wahlatlas.net)

Die NPD wird in den meisten Regionen der Bundesrepublik geächtet, ihre Funktionäre gelten in öffentlichen und verantwortungsvollen Positionen als untragbar. Und sie sind es auch. Die NPD entwirft vollkommen überzeichnete Krisenszenarien, Neonazis ergötzen sich an Bürgerkriegsfantasien. Wie sollen solche Personen verantwortungsvoll für andere Menschen handeln? Es ist daher keine große Herausforderung (mit regionalen Einschränkungen), die NPD auszugrenzen. Wer den Terror und die Massenverbrechen in Nazi-Deutschland verharmlost oder glorifiziert, wer Gewalt (oft als Notwehr deklariert) als politisches Mittel sieht und Gewalttäter in den eigenen Reihen hat, wer gegen Menschen hetzt, der kann kein Diskussionspartner sein. Daher ist es auch legitim, Neonazis von Veranstaltungen auszuschließen. Neben dem Bedrohungsszenario durch die Anwesenheit von Neonazis muss zudem bedacht werden, dass sie jede Gelegenheit dazu nutzen, vom eigentlichen Thema abzulenken und sich selbst als Opfer zu gerieren bzw. ihre völkische Propaganda darzustellen.

Toleranz bedeutet nicht Gleichgültigkeit

Demokratie bedeutet nicht Beliebigkeit, Toleranz bedeutet nicht Gleichgültigkeit. Man muss nicht mit Leuten diskutieren, die Andersdenkende – wenn sie denn könnten – in Lager sperren würden. Es muss nicht mit Nationalsozialisten und Holocaust-Leugnern erörtert werden, ob der Nationalsozialismus ein sinnvoller Entwurf sei. Da gibt es nichts zu reden. Sollten dennoch Neonazis bei öffentlichen Veranstaltungen auftreten, muss stets penibel darauf geachtet werden, dass die Beiträge zum eigentlichen Thema gehören. Weisen Sie darauf hin, dass es den Rechtsextremisten frei steht, eine eigene Veranstaltung abzuhalten. Sprechen Sie die anwesenden Rechtsextremisten höflich aber bestimmt an – wenn möglich mit Namen. Sollten die Neonazis doch eine Debatte eröffnen können, fragen Sie nach Details zu den aufgestellten Behauptungen: Woher wissen Sie das? Wer genau steuert eine angebliche Verschwörung? Wir funktioniert das praktisch?

Es gilt viel zu kritisieren an der gesellschaftlichen Realität in der Bundesrepublik, die ungerechte Verteilung von Reichtum beispielsweise oder die teilweise misslungene Integration von Zuwanderern. Dieses Problem muss offen und verantwortungsvoll diskutiert werden, die Rechtsextremisten benutzen besonders dieses Thema, um die Gegensätze zu verstärken, Intoleranz zu predigen, Gräben aufzureißen.

Für Streitlust, Individualität und Unabhängigkeit!

„Gegen Rechts“ zu sein, bedeutet also vor allem für etwas zu sein: Toleranz, Respekt, Menschlichkeit, aber auch Streitlust, Individualität, Unabhängigkeit. Bei allen Aktivitäten „gegen Rechts“ muss der Gedanke „für“ etwas mitgedacht werden. Was die Neonazis wollen ist klar. Aber was wollen diejenigen eigentlich, die sich „gegen Rechts“ positionieren? Wie soll unsere Stadt aussehen? Welche Probleme müssen dringend gelöst werden? Wie soll der öffentliche Raum gestaltet werden? Kann es für eine Gesellschaft gut sein, wenn öffentliche Räume nur noch zum Konsum dienen, aber bestimmte Gruppen ausgeschlossen werden? Wie soll überhaupt mit Minderheiten umgegangen werden? Bei der Beantwortung dieser und anderer Frage wird es viele sehr unterschiedliche Antworten geben. Das macht nichts. Es gilt, überhaupt eine öffentliche Debatte anzustoßen, die diesen Namen verdient.

Das Desinteresse vieler Bürger am Parteigeplänkel in den Nachrichten darf nicht mit Politikverdrossenheit verwechselt werden. Politik bedeutet nicht, darüber zu streiten, ob das Kindergeld ein Jahr früher oder später um zehn Euro erhöht wird. Politik bedeutet, langfristige Perspektiven und Gesellschaftsentwürfe zu entwickeln, ein gerechtes Zusammenleben aller Menschen zu organisieren.

Dieser Text ist in ähnlicher Form in dem Buch “Angriff von Rechts” erschienen.

Siehe auch: NPD-Chef Voigt – auf der Suche nach neuen Verbündeten, Von der Altherren-Partei zur aktionistischen Dachorganisation: Die Geschichte der NPD

22 Kommentare »

  • Tweets that mention NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » 45 Jahre NPD: Von der Unfähigkeit, Konflikte sinnvoll zu lösen -- Topsy.com said:

    [...] This post was mentioned on Twitter by Gegen Nazis, SpitzMondSichel. SpitzMondSichel said: NPD-Watch-Blog: 45 Jahre NPD: Von der Unfähigkeit, Konflikte sinnvoll zu lösen http://ow.ly/164WXU [...]

  • Pfui. said:

    Das ist ja übelste Hetze hier, die Halbwahrheiten mit Lügen vermischt und nicht sachlich berichtet, sondern verleumderisch wirkt.

    Beisüielweise sieht die NPD Gewalt nicht als Mittel zur durchsetzung von politischen Zielen (im Gegensatz zu viele linken Gruppierungen).

    MfG
    PD

  • Glanzor said:

    Guter Artikel, vor allem das Schlußwort.
    Aus irgendeinen Grund finde ich die Buchausschnitte hier fast immer wesentlich besser als vergleichbar grundsätzliche Artikel, die direkt für die Seite hier geschrieben werden.

    Und das was Pfui hier über das Verhältniss der NPD mit Gewalt sagt, ist ja wohl quatsch, bzw. deckt sich nicht mit den Erfahrungen, die ich da gemacht habe.

  • jojo said:

    Ach du jeh, wer hat den denn hier reingelassen?

  • arne said:

    >Hey Pfui.
    Das ist doch dein Name, oder?

    Die olle rechts-typische Taktik, Kritik nicht annehmen zu können – wie übrigens oben im Artikel erwähnt – um sie dann einfach ins Gegenteil verkehrt wieder zurückzugeben, ist argumentatives Ping-Pong-Spielen.
    Das machtaber nicht schlauer. Und läßt tatsächlich keine Diskussion entstehen.
    Dafür muss man sein Gehirn auch nicht nutzen, Reflexe genügen dafür völlig.
    Vielleicht denkst Du mal drüber nach, vorausgesetzt das Du es kannst. Wohlmöglich fällt Dir dann irgendwann auch wieder dein richtiger Name ein.

  • Axel Mylius said:

    http://www.frontdienst.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=9&category_id=2&option=com_virtuemart&Itemid=6&vmcchk=1&Itemid=6

    Hey, @Pfui – Du bist ein klassisches Produkt der NPD/JN-Propaganda, und du merkst es nicht einmal…

  • Demokrat said:

    “Beisüielweise sieht die NPD Gewalt nicht als Mittel zur durchsetzung von politischen Zielen (sic!)”

    Wo kommen denn dann die ganzen gewaltätigen Straftaten der NPD Mitglieder her?
    Und was hat der Hang zur Gewalt einer rechtsextremen Partei mit linken Gruppierungen zu tun?
    Ihr Beitrag macht Ihrem Namen alle ehre!

  • neuer Leser said:

    >Pfui. said:

    Das ist ja übelste Hetze hier, die Halbwahrheiten mit Lügen vermischt und nicht sachlich berichtet, sondern verleumderisch wirkt.

    Beisüielweise sieht die NPD Gewalt nicht als Mittel zur durchsetzung von politischen Zielen (im Gegensatz zu viele linken Gruppierungen).

    MfG
    (N)PD < :-)

    @ Pfui:
    Du meintest sicherlich Folgendes, hast als Völkischer nur nicht den Mut, es auch folgendermaßen zu formulieren:

    Das ist ja die reinste Aufklärung hier, die sachlich die Halbwahrheiten und Lügen der Nazis aufdeckt und wie ein Donnerschlag auf mich wirkt.

    Richtigerweise wird hier auf die Gewaltbereitschaft der NPD als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele verwiesen (im Gegensatz zu viele(n) linken Gruppierugen).

    Na, habe ich Recht, oder habe ich Recht??? :-)

    @ Herr Gensing:

    Ihren Artikel nenne ich aufgeklärten Journalismus. Er sollte in jeder Schulklasse in Deutschland überdimensioniert an der Wand hängen, zum immer wieder durchlesen.

    Richtig ist vor allem, dass es bestimmte Menschen gibt, mit denen Diskussionen aus den oben genannten Gründen schlichtweg völlig aussischtlos sind. Paranoia und mit nachprüfbaren Fakten unterfütterte Argumente passen nicht zusammen!

  • JuppJulasch said:

    “Beisüielweise sieht die NPD Gewalt nicht als Mittel zur durchsetzung von politischen Zielen (im Gegensatz zu viele linken Gruppierungen).”

    Ach ja richtig, danke für die Erinnerung! Man vergisst das immer so leicht.
    Woran das wohl liegt? Na, haben Sie eine Idee? Aber kommen sie jetzt bloß nicht mit den Systemmedien – der Witz ist soo alt und abgenudelt.

    Und nochmals, damit es sich endlich in alle sturen Betonköpfe einbrennt:
    Die NPD distanziert sich schon im Grundsatz von Gewalt als politischem Kampfmittel. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit und Gewissheit, mit der sich etabliere Volksparteienpolitiker ja auch seit je her auf das Gemeinwohl vereidigen lassen und natürlich nicht auf Egoismus und persönliche Bereicherung. Wär ja noch schöner.

  • Nico said:

    Ich stimme “neuer Leser” zu, das ist aufgeklärter und sachlicher Journalismus, dennoch finde ich es leichtsinnig die NPD als politisch unwirksam und inkompetent darzustellen.
    Die von ihnen im Abschnitt “Themen werden missbraucht” dargestellte undfähigkeit zur politischen Mitarbeit mag vllt auf Landesparlamentarischer Ebene zutreffen, meiner Meinung jedoch keinesfalls auf komunaler.
    Gerade am Beispiel der Sächsischen Schweiz kann man dies recht gut darstellen. Dort hat sich die NPD bürgerlich etabliert und arbeitet aktiv an komunalpolitischen Entscheidungen mit, wodurch Parteien wie die CDU und die Bevölkerung keinen Grund zur Kritik oder gar zum Boikot sehen.
    Dieses Beispiel kann man leider ohne Schwierigkeiten auch auf viele vorallem ländliche Gebiete Sachsens anwenden bzw. übertragen.

  • JuppJulasch said:

    Stimmt. Dort in den Kommunalgremien, also sozusagen unmittelbar am Ansatz der “Graswurzel” (“Graswurzelrevolution”), geben sich die NPDler unauffällig, ja eher engagiert in puncto konkrete bürgerliche Belange vor Ort und kaum kämpferisch-ideologisch. Sie bemühen sich also,die berühmte “Sachpolitik” auf eine Art und Weise mitzutragen, die diesem Begriff auch gerecht wird.
    Jeder Boykott,jede empörte Ablehnung gegenüber diesen Leuten seitens der Etablierten,ist nun insofern ein Rohrkrepierer, als eine solche Haltung natürlich mit einiger Wahrscheinlichkeit Gefahr läuft, ihre Inhaber selbst wie ein Bumerang als hysterische Antidemokraten zu denunzieren.
    Sowas ist natürlich raffiniert eingefädelt. Eine fatale Rechnung, die dann aufgehen kann, wenn die Nationalen sich betont “diszipliniert” verhalten.

  • Axel Mylius said:

    “Lieber Herr Hitler”

    Erhellendes zum “deutschen Salon” zwischen 1900-1941, zu A. Hitler, A. Rosenberg, H. Chamberlain, R. Hess etc. sowie deren heutige Adepten.

    In der “Berliner Zeitung” aufgeschnappt:

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1210/bcher/0036/index.html

    Auch Näheres dazu unter:

    http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44576
    http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44576#33

    http://209.85.135.132/search?q=cache:bU7EQLXjTEoJ:www.vvn-bda-mh.de/Die%2520Nazis%2520und%2520ihr%2520Geld.doc+Bruckmann+Verlag+NS+NPD&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de

    Und dieser “Geist” ist nicht etwa verschwunden…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Metapedia äußert sich dazu.

    Und die neuen Adepten machen keinen Hehl aus ihrem alten Salon und dessen Heroen:

    http://www.nonkonformist.net/2127/metapedia-die-alternative-enzyklopadie/

    http://de.metapedia.org/wiki/Chamberlain%2C_Houston_Stewart … und man beachte die “Quellenverweise” und die komplett unreflektierte Wiedergabe und Verherrlichung, unter einseitiger Bewerbung des Bruckmann-Verlag. Und wer bewirbt seinerseits diesen alten, durch Metapedia vermittelten, Geist? – http://www.jn-chemnitz.pcrecords.net/ ,siehe: http://www.jn-chemnitz.pcrecords.net/verweise.html

    … Und bei dieser Truppe in Baden-Württemberg ist es soundso klar:

    http://www.weltnetzladen.com/1caf36945a11db31b/1caf36946c0bed386/1caf36947613ded05/02b7ec9b080bd7231.php

    Leider möchten die zuständigen Stellen sich auch nicht zu dieser Publikation äußern …

    http://www.weltnetzladen.com/1caf36945a11db31b/1caf36946c0bed386/1caf36947613dd801/4c1f8d95910ea486e.php

    Allein die Bewerbung des Buches möge man sich auf der Zunge zergehen lassen:

    “Eine ausgewogene Biographie des nationalsozialistischen Ideologen, der die Weltanschauung des Nationalsozialismus wissenschaftlich begründen wollte, an den Widrigkeiten des Alltags aber scheitern mußte und in Nürnberg von den alliierten Siegermächten zum Tode “verurteilt” und hingerichtet wurde.”, Zitat Ende.

    … Es ist mir neu, dass A. Rosenberg an “Widrigkeiten des Alltags” gescheitert sei, nach dem er das Partei-Programm der NSDAP sowie über die “semitischen Schlammmenschen” geschrieben hat. – Rosenberg “scheiterte” am Strang … wo er hin gehörte. Für die Nationalsozialisten des “Volk in Bewegung” wurde er natürlich “verurteilt” – und nicht verurteilt.

    Und dieser ganze neue alte “Salon” darf wieder marschieren … :(

    p.s. Wenn möglich, dann bitte die URL stehen lassen.

  • Mantze said:

    Wieder ein Text für den Orkus (nicht fürs Klassenzimmer – die armen Kinderlein), ebenso wie die parlamentarischen Initiativen der NPD in den Landtagen…:D Gelesen, für gut oder schlecht befunden, gefreut oder geärgert, verlinkt oder verdammt – letztlich doch alsbald vergessen. Amen!

  • Frankfurter said:

    Na, dieser Text ist aber doch etwas aus dem Ruder gelaufen, oder nicht? Wie ein Vorredner schon sagte, so ist die NPD auf kommunaler Ebene doch durchaus an den Sachthemen kompetent dran. Auch in den Landtagen ist dies oft der Fall.

  • icke said:

    @frankfurter:
    dann sind die vorbestraften kommunalpolitiker der npd, bzw. diejenigen welche demnächst(z.b. infolge des brandisspieles) vorbesraft sein werden, nur an kommunalpolitischen sachthemen interessiert, welche mit schlagenden argumenten postuliert werden?
    aha! siehe pölchow-prozess, brandis-prozess,…! nenn mir ein kommunales sachthema der npd, bei welchem nicht nur auf den themen-zug anderer parteien gesprungen wird.

  • WW said:

    Mantze, was haben Sie bei einem Blog anderes erwartet? Der lebt meist von der Aktualität. Es scheint, als suchten Sie krampfhaft nach einem Argument, alles schlecht zu reden.

    Frankfurter:
    Die NPD hat sich zwar in ihrer Arbeit verbessert, gleichwohl kommt man über populistisch-oberflächliche Forderungen nicht hinaus. Wenn man Lösungen – sozialer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher – Art vorschlägt, dann kommt es immer zu “Ausländer raus”, “Arbeit nur für Deutsche”, “Linke Gewalt ist das größte Problem” bla bla….
    Mit diesen Punkten will man JEDES Problem lösen. Kompetenz in Sachfragen?

    Ansonsten hat es ebenfalls nichts mit Kompetenz zu tun, wenn man über verschiedene Probleme jammert und sie den “Bonzen” und dem “System” in die Schuhe schiebt. Man versucht bei Nazi-Parteien traditionell, das Klischee “Die da oben tun nichts und verschwenden unser Geld” auszubauen und so Zustimmung abzuschöpfen. Ich erinnere nur an die legendär dämliche Wahlwerbung der DVU von früheren Wahlen.

  • Demokrat said:

    Und ein Themenfeld, welches nicht auf die Idiologie der NPD-Anhänger abziehlt. Verursacher sind doch immer Ausländer, Migranten oder politische Gegner…

  • CyberNautiker said:

    Schneidet die alten Zöpfe ab!
    Links und Rechts sind Einordnungen, die nur der Diskriminierung der ‘Fortschrittlichen Gesellschaftskreise’ dienen. Ursprünglich waren die LINKEN mal auf die linke Seite des Parlamentes verbannt worden, weil das die schlechte Seite war. (siehe Recht und rechts) Lasst euch nicht mehr als Linke diskriminieren! Sagt eure Meinung ohne euch auf diesen bürgerlichen Blödsinn festlegen zu lassen. Findet einen Namen der uns gerecht ist. (gerecht, schon wieder recht…s)
    Ach, ja, wenn man diese Gedanken zu Ende zu denkt, dann sind wir die eigentlichen Konservativen, weil wir versuchen, den Menschen wieder zu ihrem eigentlichen Recht zu verhelfen. In diesem Sinne
    @ WW Kein Unterschied zu allen anderen?
    @ Demokrat Ideologie?
    @ alle Gehirn einschalten

  • NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Wenn alles in die Hose fällt said:

    [...] Hintergrund: Von der Unfähigkeit, Konflikte sinnvoll zu lösen [...]

  • nordkorea said:

    Ich kann CyberNautiker nur zustimmen: Das alte Links/Rechts Schema ist mittlerweile völlig überholt, spätestens nach 1990.

    Die NPD ist mehr eine Sammlungsbewegung national denkender Menschen, oder was sie darunter verstehen.

    Die sind nicht weniger pluralistisch als “internationale Sozialisten” auch. Schaut euch doch die K-Gruppen der 70er Jahre an, die sich spinnefeind waren, die sich gegenseitig als “Konterrevolutionäre” beschimpft haben. Noch heute sieht man dies im Verhältnis zwischen DKP und MLPD.

    Der effektivste Gegner der NPD ist die NPD selbst, nichts hat ihr so sehr geschadet wie die Austritte aus der sächs. Fraktion, verbunden mit den zahlreichen Skandalen dort, sowie die eigene Parteispendenaffäre, ausgelöst durch einen kleptomanischen “Schatzmeister”.

    Das gescheiterte Verbotsverfahren hat ihr dagegen neue Mitglieder zugetrieben.

    Da die Strömungen in der NPD völlig unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Konzepte. Die Parolen sehe ich eher als kleinsten gemeinsamen Nenner.

    Die Spannbreite zwischen einem Schweizer Modell, dem Strasserschen Solidarismus, oder einer staatlich gelenkten Volkswirtschaft ist groß.

    Da ist es natürlich einfach als Slogan: ” Gegen Sozialraub und Raubtierkapitalismus ” zu nehmen, weil dies alle Strömungen verbindet.

  • NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Zwischen Großmannssucht und Kleingartenverein said:

    [...] DVU: Aufstand gegen “Verschmelzung” mit der NPD, Ein Volk, eine Partei – drei Namen?, Von der Unfähigkeit, Konflikte sinnvoll zu lösen NPD und DVU wollen Deutschland regieren, die Funktionäre wähnen sich im Besitz des [...]

  • Zwischen Großmannssucht und Kleingartenverein - NPD | Politik, Wirtschaft & Volksverarschung said:

    [...] Siehe auch: Endgültig Bestätigt: DVU-Parteitag fällt aus,  Wenn der Rechte nicht weiß, was der Rechte tut, Verschmelzung vorerst verschoben,  DVU-Funktionär: Fusion mit der NPD fördert Zersplitterung, DVU: Aufstand gegen “Verschmelzung” mit der NPD, Ein Volk, eine Partei – drei Namen?, Von der Unfähigkeit, Konflikte sinnvoll zu lösen [...]