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Es darf keine antisemitische Filmzensur geben!

01. Dezember 2009 14:45 1.576 mal gelesen 33 Kommentare

Was sich am Sonntag, den 25. Oktober 2009 zwischen 14 und 16 Uhr in der Hamburger Brigittenstraße ereignete, ist schier unfassbar. Das dort ansässige Kino B-Movie wollte in Kooperation mit einer linken Initiative den Film »Warum Israel« von Claude Lanzmann vorführen. Dies hat eine Gruppe von Antiimperialisten und Israelhassern aus dem, im Vorderhaus des Kinos gelegenen, »Internationalistischen Zentrums B5« mit Drohung, Beleidigung und Gewaltanwendung verhindert.

In dem vor Ort verteilten Flugblatt wurde die Dokumentation außerdem als »zionistischer Propaganda-Film« diffamiert. Bei »Warum Israel« handelt es sich um einen Film des in Frankreich lebenden Juden Lanzmann, der mit dem Monumentalwerk »Shoah« einen immens wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust geleistet hat. Der Regisseur kämpfte darüber hinaus in der Résistance aktiv gegen den Nationalsozialismus. Über »Warum Israel« von 1973 sagte Lanzmann »Dieser Film hat einen roten Faden, nämlich: Was ist das: Normalität? (…) Ich zeige in ‚Warum Israel‘, dass die Normalität das eigentlich Anormale ist.« Dies empfinden einige Hamburger »Linke« im Jahr 2009 also als Provokation!

Den Betreibern des B-Movie wurde das Betreten und Öffnen ihres eigenen Kinos untersagt, jedes Gespräch verweigert und statt dessen mit Gewalt gedroht. Das B-Movie war deshalb gezwungen, die Vorstellung abzusagen. Doch selbst nach der Absage wurde das noch vor dem verschlossenen Kino verbliebene Publikum beschimpft (in einem Fall bezeichnenderweise als »Judenschweine«). Überdies wurden Kinobesucher körperlich angegriffen und mindestens drei Gäste durch Faustschläge verletzt.

So etwas darf nicht geschehen! Nicht nur, dass in die Programmfreiheit Hamburger Kulturschaffender durch Filmzensoren eingegriffen wurde. Es ist unerträglich, dass gerade die Vorführungen einer Dokumentation von Claude Lanzmann und ein Gespräch über sein Werk solchem Treiben zum Opfer fiel.

Wir stellen uns hinter das betroffene Kino und seine Absicht, »Warum Israel« auch in seinen Räumlichkeiten zu zeigen. Die Unterzeichnenden unterstützen die Veranstalter bei der Ausweichvorstellung von »Warum Israel« am 13.12.2009 um 16 Uhr.

Wir verurteilen solche Formen von Kulturzensur, jeden Antisemitismus und Israelhass!

Erstunterzeichner (01.12.2009): Claude Lanzmann, Filmemacher, Paris • Dr. Christine Achinger, University of Warwick • Sharon Adler, Herausgeberin AVIVA-Berlin • Jan Philipp Albrecht, MdEP, Grüner Europaabgeordneter für Hamburg • Arachne • Arbeitsgemeinschaft Neuengamme – Deutsche Vereinigung der Überlebenden des KZ Neuengamme • Mickey Aron, Berlin • Arbeitskreis Distomo • Associazione Delle Talpe, Bremen • Audiolith Records • B_Books, Berlin • BAK Shalom der Linksjugend [‘solid] • Dr. Ralf Balke, Historiker und Publizist • Beatpunk Webzine • Volker Beck, MdB, Bündnis 90/Die Grünen • Roger Behrens, Autor • Prof. Dr. Russell Berman, Stanford University • Anat Bleiberg, Leiterin der Sozialabteilung, Jüdische Gemeinde zu Berlin • Prof. Dr. Gabriel Brahm, Central European University, Budapest • Prof. Dr. Micha Brumlik, Universität Frankfurt/M. • Sebastian Brux, Journalist • Byte.FM • Prof. Dr. Detlef Claussen, Universität Hannover • Margit Czenki, Filmemacherin • Karl-Heinz Dellwo, Filmemacher • Arnaud Desplechin, Regisseur, Paris • Prof. Diedrich Diederichsen, Akademie der Bildenden Künste, Wien • Franziska Drohsel, Bundesvorsitzende der Jusos • Christian Duncker, Assistent für Kommunikation und Organisation • Thomas Ebermann, Publizist • Prof. em. Dr. Wolfgang Eismann, Universität Graz • Almut Engelien, Hörfunkjournalistin • Gabriela Fenyes, Journalistin • Johanna Fischle • Freie ArbeiterInnen Union (FAU) Hamburg • Freies Sender Kombinat (FSK) • Thierry Frémaux, Künstlerischer Leiter der Filmfestspiele in Cannes • Fluten • Stefanie Galla • Nicola Galliner, Festivalleiterin, Jewish Film Festival Berlin • Patrick Gensing, Journalist • Ralph Giordano, Schriftsteller, Köln • Shelly Gottlieb, Frankfurt • Romain Goupil • Eva-Deborah und Uwe Granzow • Prof. Dr. Michael Th. Greven, Universität Hamburg • Dr. Elvira Grözinger, Universität Potsdam • Prof. em. Dr. Karl E. Grözinger, Universität Potsdam • Halle für Kunst Lüneburg • Hate Mag • Shimrit Härtl, Vorsitzende der DIG München • Friedrich Hansen, Gabriel Riesser Stiftung, London • Stefan Hensel, Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft • Prof. Dr. Jeffrey Herf, University of Maryland • Ruben Herzberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg • Brigitte Jaques, Regisseurin, Paris • Jan Jetter, Bildungsrefrent der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände / Störungsmelder • Pascal Jurt • Anetta Kahane, Vorsitzende der Antonio-Amadeu-Stiftung • Sven-Christian Kindler, MdB, Bündnis 90/Die Grünen • Serge und Beate Klarsfeld, Les Fils et Filles des Deportés Juifs de France, Paris • Dr. Martin Kloke, Berlin • Andreas Koch, Vorstand Yad Achat • Konkret – Magazin für Politik und Kultur • Dr. Karin König, Hamburger Institut für Sozialforschung • Jan Korte, MdB, Die Linke • Hans-Jürgen Köster, Buchladen Männerschwarm • Regine und Hinrich Krahnstöver • Dr. Wolfgang Kraushaar, Hamburger Institut für Sozialforschung • Prof. Dr. Sven Kramer, Universität Lüneburg • Mary Kreuzer, Autorin • Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler • Werner Labisch, Verbrecher Verlag • Sergey Lagodinsky, Sprecher des Arbeitskreises Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten • LAK Shalom der Linksjugend [‘solid], Hamburg • Dr. Klaus Lederer, Die Linke-Landesvorsitzender, Berlin • Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg • Bernard Henry Lévy, Philosoph, Paris • LIGNA, Künstlergruppe • Ulrike Litschel • Dr. Bella Luirik, Wissenschaftliche Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin • Christoph Lütgert, Chefreporter Fernsehen, NDR • Prof. Dr. Viktor Mairanowski, Wissenschaftliche Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin • Prof. Dr. Andrei S. Markovits, University of Michigan • Dr. Heinz Maaß, Karlsruhe • Meerwert Platten • Adelheid Meyner • Missy Magazine • Dr. Sonja Mönkedieck, Catholic Charities, New York • NPD-Blog.info • Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen • Opak Magazin • Thomas von der Osten-Sacken, Publizist, Frankfurt a.M. • Diethard Pallaschke, Scholars for Peace in the Middle East (Deutschland) • Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Die Linke • Peggy Parnass, Publizistin • Prof. Dr. Anton Pelinka, Central European University, Budapest • Rosa Perutz, Antinationale Künstlergruppe • Lilia Rosenstock Alfaro • Teile des Plenums der Roten Flora • Maximilian Pichl, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen Jugend • Polittbüro • Prof. Dr. Moishe Postone, University of Chicago • re[h]tro-frauentag bei FSK • Angela Richter, Theaterregiesseurin • Nicolas Saada, Journalist und Filmemacher, Paris • Levi Salomon, Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Bekämpfung des Antisemitismus • Hans Martin Schäfer • Winfried Schebesch, Vorsitzender der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg • Helmut Schert • Thomas Schmidinger, Vorsitzender der IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen, Wien • Schroeter und Berger, Büro für Lösungen • Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Direktorin des Instituts für Geschichte der deutschen Juden • Julia Seeliger, taz online • Wolfgang Seibert, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Pinneberg • Spex – Magazin für Popkultur • Prof. Dr. Gerhard Stapelfeldt, Universität Hamburg • Sibylle Stoler • Jörg Sundermeier, Verbrecher Verlag • Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin • Prof. Dr. Valery Tatarsky, Wissenschaftliche Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin • Testcard • Tocotronic • Serge Toubiana, Direktor der Cinémathèque française • Prof. Dr. Christoph Türcke, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig • Übel&Gefährlich • Prof. em. Dr. Barbara Vogel, Universität Hamburg • Michael Vogel, Richter i.R. • Prof. Dr. Gerard Wajcman, Autor, Psychoanalytiker, Professor, Université Paris 8, Paris • Florian Waldvogel, Direktor des Kunstvereins in Hamburg • Dr. Jeff Weintraub, Political Sociologist, University of Pennsylvania • Dalia Wissgott-Moneta • Elke Wittich, Journalistin, Berlin • Daniella Wutz und Familie • Prof. Dr. Svetlana Zhukowa, Wissenschaftliche Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin •

Siehe auch: Blockade von Lanzmann-Film: Augen zu und drauf, Nach antisemitischer Blockade: Debatte in der Linkspartei über Israel, Vorführung von Lanzmann-Film auf St. Pauli verhindert

33 Kommentare »

  • Tweets that mention NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Es darf keine antisemitische Filmzensur in Hamburg geben! -- Topsy.com said:

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  • uberVU - social comments said:

    Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by npdblog: Aufruf: Es darf keine antisemitische Filmzensur in Hamburg geben! http://npd-blog.info/2009/12/01/antisemitische-filmzensur-hamburg-555552/...

  • anti alles aktion said:

    jaja

    da zeigt sich die einheitsfront der reaktion ….

    nie wieder deutschland – nie wieder israel

  • Jenny Marx said:

    Ich krieg n anfall.
    Zyonismus is also okay, solange man alles für die armen Juden tut? Rassismus gegen andere Völker wird also akzeptiert in diesem Fall?
    Ich hab wirklich mehr erwartet von euch allen.
    Habt ihr euch schon mal mit der angeblich antisemitischen-Gruppe in Verbindung Gesetzt? Sie betreiben fantastische antifaschistische Arbeit, und würden niemals Menschen für ihre Nation oder Religion diskriminieren.
    Bevor ihr euch das nächste mal schreiend auf irgendeine Linke Gruppe stürzt, solltet ihr euch anständig Informieren. Hier mal für alle die keine Form des Rassismus unterstützen eine Stellungnahme der betroffenen Gruppe: http://www.sol-hh.de/ .

  • Josef Winkler, MdB said:

    wo kann man denn unterzeichnen? bitte Link posten…

  • Klaus said:

    Es mag sein, dass die Gruppe ansonsten fantastisch arbeitet, aber wenn das dazu führt

    “Als bewusste Linke”
    [...]
    “für eine befreite Gesellschaft zu kämpfen”
    [...]

    indem eine Filmaufführung mit Gewalt verhindert wird, ist das sehr fragwürdig.

    Die Begründung:

    “Nicht der Film, sondern die Tatsache, dass das B-Movie in eine Kooperation mit der Gruppe Kritikmaximierung getreten ist, war der Grund dafür, das wir den Zugang zum Kino blockiert haben.”
    [...]
    “Wenn wir uns aber in den eigenen Räumen und in der unmittelbaren Nähe nicht gegen diese Kriegstreiber und Rassisten wehren, wäre unsere gesamte politische Arbeit ad absurdum geführt.”

    finde ich erschreckend. Ist es richtig, Menschen, die politisch anderer Meinung sind, wegen ihrer proisraelitischen Ansichten zu Kriegstreibern und Rassisten abzustempeln? Nur um damit Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung zu rechtfertigen?

    Das ist doch völlig überzogen.

    Ganz egal ob ein solches Verhalten von rechts oder links kommt, es ist nicht legitim!

  • jojo said:

    tut mir leid marx, aber ich hab schon so einige “Antifas”/”Linke” etc. getroffen & reden hören. Die sind kein deut besser als die Faschos mit ihrer Judenparanoia. Tut mir leid, aber die verweigerung Israel ein Existenzrecht anzuerkennen und in Palestina Auschwitz zu sehen ist nur eine Konstante der Linken seit 68. Ich finde das was passiert ist passt ganz gut zu den Antisemitischen Linken die es in good old Germany mehr als genug gibt.

  • naja said:

    ich hatte eigentlich von euch bisher mehr erwartet, als sich in innerlinken konflikten, die in der regel von der fraktion medial gewonnen werden, die als erste die schwersten und lautesten vorwürfe am breitesten verteilt, zu positionieren …

    erbärmlich, sich auf sowas einzulassen

    ein leser

  • jojo said:

    Ja, genauso werden auch die Menschen gedacht haben die von euch Leuten auf die Fresse bekommen haben und wie C. Lanzmann gefühlt haben muss bei dem Mob vor dem Kino darüber solltet ihr besser schweigen. Ich meine es gab genug Zeugen. Was willst du hier relativieren?

    Und dann noch die Art und Weise spricht nur für euch und eure Sympathisanten.

  • Emanuel said:

    Antisemitismus in jeder Form bekämpfen!
    Für das Existenzrecht Israels!
    Gegen unreflektierten Umgang mit der Konstruktion des Nationalstaates!

  • Jean said:

    Jojo hat es ja bereits gesagt, dass wer jüdischen Mitbürgern, die hier schon seit hunderten von Jahren bei uns leben ohne durch Gewalt jemals aufgefallen zu sein, in die Fresse schlägt, ein Fascho ist, egal ob er Skin oder Antifa ist.

    Hier trennt sich die Spreu von Weizen, die wirklich Linken von den schwarz-rotlakierten Schlägertrupps, die niemals wirklich links sein können.

  • Elias Davidsson said:

    Referieren Sie weiter vor irgendwelchen Burschis über antisemitische Verschwörungstheorien, aber spamen Sie nicht diesen Blog mit Eigenwerbung voll. Danke!

  • Jenny Marx said:

    1. Israel UND Palestina haben ein existensrecht.
    2. Zionismus betrachtet die Juden auch als Rasse, welche nicht mit anderen Volkern zusammenleben kann. Ist das nicht beides falsch und politisch inkorrekt?
    3. Die Gewalt wurde von beiden Gruppen provoziert.
    Es ist ja schön und gut wie die Gruppe KritikMaximierung diesen Vorfall für sich auschlachtet, Herzlichen Glückwunsch , allerdings ist es einfach so, dass das b5 nicht antisemitisch ist.
    Ich selbst habe schon länger mit dieser Gruppe zutun, und kann damit aus Eigenerfahrung sprechen.

  • negator said:

    moin, ich stand an dem besagten tag auf der gegenseite, und zwar bewusst(nicht erschrecken) obwohl ich sonst wenig mit dem b5 spektrum zu tun habe! die meisten der genossen die an meiner seite standen kenne ich persönlich und muss sagen das mir seitdem ich kontakt zu diesen personen habe noch nie antisemitisches verhalten aufgefallen ist. die behauptung, es sei die beschimpfung “judenschweine” gefallen, ist eine lüge und im übrigen ist der antisemitismusvorwurf eine bekannte defamations strategie der antideutschen, das wissen wir alle… direkte körperliche gewalt hat es nur für maßlose beleidigungen gegeben: wer menschen mit benutzten taschentüchern bewirft kann sich nicht über die reaktion beschweren, das risiko eine backpfeife einzustecken ist er selbst eingegangen! es ist des weiteren auch nicht fortschrittlich eine diskussion mit moralischen argumenten zu führen, das nur nebenbei…
    was das existenzrecht israels angeht: es ist doch nicht so, dass wir die existenz israels angegriffen hätten, oder dazu aufgerufen haben israel zu vernichten. niemand hat das faktum shoa und das daraus folgende trauma der europäischen juden, die ohne frage einen rückzugsort vor dem weltweiten antisemitismus brauchten. es ging uns nie um den film, lanzmann oder israel. es ging nie um die israelsolidarischen linken. es ging uns um neokonservative reaktionäre die den film eines judischen antifaschisten für eine provokation missbrauchten. und ja, wer mit den bahamisten zusammen arbeitet ist ein rassist und kriegstreiber! ich schreibe das alles, weil ich die aktion ebenfalls sehr kritisch betrachte und an einer produktiven diskussion interessiert bin.(für rechtschreib fehler entschuldige ich mich…)

  • Guido said:

    @negator:
    “es ging uns nie um den film, lanzmann oder israel. es ging nie um die israelsolidarischen linken.”

    Ach bitte, das glaubt ihr doch selber nicht. Auf der Internetseite des Kinos ist das Flugblatt dokumentiert, das am Tag selbst verteilt wurde. Mit seinem Titel “Warum nicht Israel?” wäre ja eigentlich schon fast alles gesagt (http://b-movie.de/info/b5_flugblatt.php3). Aber noch ein paar Auszüge mehr. Im Text steht dann z.B. dass die Veranstalter mit “Warum Israel “einen zionistischen Propaganda-Film zeigen” wollten. “Ein Film, der das Thema Israel behandelt und das gesamte Ausmaß der Besatzung und Vertreibung unerwähnt lässt, kann niemals eine Antwort geben, was Israel wirklich ist. Der Film suggeriert, dass Israel nur eine Zufluchtstätte der Juden vor dem Antisemitismus sei, aber verschweigt, dass Israel zugleich die Existenzberechtigung der PalästinenserInnen untergräbt.” Es sei also niemals um den Film, Lanzmann und Israel gegangen.

    Soviel zur Wahrheitsfindung.

  • negator said:

    ich kann zu diesem flugblatt nicht viel sagen, ich möchte es auch nicht verteidigen denn es wiedert mich auf grund seiner plattheit und einseitigkeit an. ich kann nur sagen, dass einige der in dem flugblatt aufgestellte thesen durchaus nachvollziehbar sind. lanzmann hat eine entwicklung hinter sich, die ihn zu einem rechten zionisten gemacht hat, er argumentiert mit dem “jüdischen blut” und folgt damit einem ideologischem konstrukt von völkern und rassen. kritik an ihm ist also legitim. der film “warum israel” wurde kurz nach einem krieg gedreht, es kommt nur eine seite zum wort, zionistische hardliner positionen bis hin zum offenen rassismus werden unkommentiert gelassen. kritik an dem film ist also legitim. so weit zu meinen positionen zu dem film und lanzmann. meine position zum existenzrecht israels habe ich schon klargemacht. zudem muss als grundlage eines austaschs über den 25.10 klar sein, dass ich nicht die stimme aller b5 gruppen bin. ich kenne meine position und die der mir bekannten genossen. das du mir vorwirfst ich würde die un wahrheit sagen empfinde ich als beleidigend. ohnehin gibt es interesantere und bedeutendere themen als gegenseitige verleumdungen im zuge einer “wahrheitsfindung” mit vorbestimmten ausgang. bedeutender in der frage der beweretung des b5 spektrums wäre zum beispiel eine diskussion über den antisemitismusbegriff!

  • Guido said:

    Aber so läuft eine Diskussion doch nicht. Um die gedanklichen Schritte noch einmal Revue passieren zu lassen:

    1. Stellst Du fest, es sei bei der Filmverhinderung nie um den Film oder um Lanzmann gegangen.
    2. Dies wiederlege ich mit dem vor Ort verteilten Flugblatt mit dem Titel “Warum nicht Israel”, das zu erklären versucht, warum die B5 und Umfeld die Vorstellung verhindert haben.
    3. Daraufhin sagst Du, zu dem Flugblatt könntest Du nichts sagen bzw. Du möchtest es nicht verteidigen, weil es platt und einseitig sei. Gut so.

    Aber wie wäre es angesichts des Papiers mit dem Eingeständnis, dass nicht ganz stimmen kann, was Du noch vorher behauptet hast: “es ging uns nie um den film, lanzmann oder israel. es ging nie um die israelsolidarischen linken.” Wobei wir auch schon bei dem nächsten Satz wären: “es ging uns um neokonservative reaktionäre die den film eines judischen antifaschisten für eine provokation missbrauchten.” Ist es eine Provokation einen Film zu wollen, den selbst die Junge Welt wohlwollend bespricht (“Bereits die Klammer des Films – in der Exposition trägt ein Sänger ein Spartakisten-Lied vor, mit dem der Film auch geschlossen wird, nachdem sich der Regisseur im Museum alle in Auschwitz Ermordeten mit dem Namen Lanzmann vorlesen lässt – verweist auf den Gründungsmythos Israels. Das europäische Leben, das Leben in der Diaspora, die unentwegte Erfahrung des Antisemitismus kulminierte in Auschwitz. Wie aber einen Staat begründen, der als Fluchtort für alle Juden gelten soll, gleichzeitig in seiner Verfasstheit als normaler Staat mit staatsspezifisch normalen organisationalen, politischen, sozialen und ökonomischen Problemen konfrontiert ist?”). Ist es eine Provokation ausweislich der Ankündigungen zur Filmaufführung vom 25.10., dass man nach dem Film eine Diskussion durchführen wollte?

    Das versteh ich nicht. Wie man im Übrigen darauf zu kommen scheint, dass die Veranstalter Neokonservative sein sollen, ist mir auch nicht klar. (Im Übrigen: auch wenn die FDP-Jugend diesen Film hätte zeigen wollen, wäre eine Verhinderung wohl sehr daneben gewesen)

  • Ex-FSK said:

    Bei den Angriffen auf das Hamburger Kinopublikum waren die gleichen Kreise am Werk, die 1999 gegen das freie Hamburger Radio FSK Front gemacht haben, als es dort einen Mehrheitsbeschluss seitens der Selbstverwaltung gab, eine Redaktion aufgrund eines antisemitischen Nachrufes auf Ignatz Bubis zu sperren. 2002 ging von der Palästina-Solidarität der B5 bereits eine Prügel-Attacke gegen das Radio aus, da man dort erneut eine Sendung ausgesetzt hatte; diesmal wegen widerlicher Zahlenspiele mit jüdischen Holocaustopfern und deutschen Entschädigungszahlungen. Bezeichnenderweise starteten diese Leute damals eine sehe lange Kampagne ausgerechnet gegen die “Zensur” im FSK. Und jetzt also das Kino…
    Mehrfach schon wurde damit aus der B5 heraus versucht, Hamburger linken Medienprojekten (gewalttätig) in die Selbstverwaltung und Programmhoheit zu pfuschen – immer ging es dabei irgendwie um Israel und die Shoah. Es ist schon beachtlich, zu welchen Hochformen an Hass Leute auflaufen, wenn sie mit dem Judentum (Bubis-Nachruf), dem Zionismus oder Israel konfrontiert werden. Sowas erlebt man zwei, drei Mal mit, dann weiß man, mit welcher Geisteshaltung man es zu tun hat. Lippenbekenntnisse des Antifaschismus helfen da nicht weiter, eine Kritik der antisemitischen Traditionen in der Linken schon. Beispiele wären u.a. die Kampagne Stalins gegen Leo Trotzki, der Moskauer Ärzte-Prozess, der Slansky-Prozess in der CSSR, der Merker-Prozess in der DDR, der Umgang mit dem Begriff es Zionismus als Chiffre für “Faschismus (!) und Imperialismus”, die “Juden-Selektion” in Entebbe, die wundersame Wandlung des Horst Mahler etc., etc….
    Angesichts dieser Geschichte fällt es schwer zu glauben, es habe nie ein Antisemitismusproblem in der Linken gegeben, wie es gebetsmühlenartig immer wieder vorgetragen wird. Doch, neben Konservativen, Liberalen, Christen etc. können auch überzeugte Linke antisemitisch sein. Das weiß man spätestens seit Marx’ Text zur Judenfrage – und der ist noch schlauer, als alles, was der deutsche Antiimperialismus heute so von sich gibt. Überhaupt zeigen die Elaborate dieser Kreise, auf welchen Hund der proletarische Internationalismus mittlerweile gekommen ist. Mit “revolutionärer Politik” hat das nichts mehr zu tun, eher mit politischer Regression. Daher gilt auch hier: Wehret den Anfängen!

  • negator said:

    du hast meine äußerungen sehr präzise so verkürzt, dass sie widersprüchlich erscheinen. glückwunsch! tatsächlich hatte ich nie den anspruch, für alle in der b5 organisierten gruppen zu sprechen, ich habe meine positionen vertreten. wenn ich von wir gesprochen habe dann meinte ich damit mich und die mir bekannten genossen. ich habe nie im namen des bündnises gegen imperialistische aggression oder des b5 plenums gesprochen. für dass flugblatt können WIR nichts, wir haben es nicht unterzeichnet, wir haben es nicht verteilt, wir waren nicht an dem entstehungsprozeß beteiligt. ich habe ledigtlich versucht, meine motivation darzulegen.
    warum soll es eine provokation sein, diesen film zu zeigen?
    nun, die provokation liegt nicht darin den film zu zeigen, sondern darin die masse der hamburger antideutschen in die räumlichkeiten der b5 zu mobilisieren. das muss den veranstalltern bewusst gewesen sein, sie haben ausreichend politische erfahrung zumal die b5 und die dort organisierten personen und die dort vertretenden positionen hamburg weit bekannt sind. die gruppe kritikmaximierung wusste worauf sie sich einlässt, etwas anderes zu behaupten wäre naiv.
    warum hat kritik an antideutschen mehr gewicht als kritik an der fdp jugend?
    weil antideutsche ihr gedankengut in die linke tragen, die fdp nicht!
    wer antisemitismuskritik zu islamophobie wandelt, wer kritk am antiamerikanismus in eine proimperialistische haltung wandelt, wer philosemitismus als konsequenten antifaschismus betrachtet, wer jede kapitalismuskritik als antisemitisch deklassiert, kurz wer jede erunngenschaft der linken bewegung über bort wirft ist ein neokonservativer reaktionär! mir ist klar, dass kritikmaximierung nicht “hardcore” antideutsch auftritt, dennoch sollte dir klar sein, dass sie an diesem tag eben solche “linke” mobilisiert haben, wie zum beispiel die schon erwähnten bahamisten.
    was die angeblichen diskussionsbemühungen angeht, die diskussion hätte, ganz ohne provokation in der flora nachgeholt werden können, aber man hat sich darauf beschränkt, die antiimps rauszuwerfen! unter morddrohungen mit der begründung gewalt werde nicht geduldet!

  • Ex-FSK said:

    @”negator”

    Die B5 ist seit knapp 10 Jahren für die unsäglichsten Aktionen in der Hamburger Linken bekannt (s.o.). Wer mit diesen Leuten eine “Aktion” macht, kann sich dann nicht herausreden, er teile die Gründe seiner “Kampfgenossen” doch nicht.

    Es gab eine eindeutige Handlung (die Angriffe auf das Publikum) und dazu eine deutliche Erklärung, dass es darum ging, “zionistische Propaganda” zu verhindern. Dem wurde dann noch ein inhaltlich völlig lächerliches Papier nachgeschoben, das die Conquista, die Sklaverei, den Zionismus und den US-Imperialismus zu einem großen Quark verrührte. Das katastrophale Ausmaß dieser “Theoriebildung” trat dann offen zutage, als die Shoah kurzum zu einem Ereignis unter anderen erklärt wurde. Und diese Ergüsse sollen jetzt also rechtfertigen, dass man hier seit Jahren linken Projekte seine eigene Weltsicht einprügeln will? Damit wollen Sie sich jetzt ernsthaft herausreden?

    Ehrlich gesagt finde ich es auch reichlich erbärmlich, wie windig Sie (und andere) jetzt die Beteiligung an dieser Geschichte rechtfertigen: Nachdem der Skandal zunehmend publik wird, heißt es nun plötzlich, man habe ja nur einen “Boykott” versucht und überhaupt, es sei nur gegen die bösen “Antideutschen” gegangen. (Abgesehen davon, dass es mir ist ohnehin neu, dass links zu sein jetzt heißt, “prodeutsch” zu sein, ist es reichlich billig, einfach alle, die den abstrusen Argumenten der B5 nicht folgen wollen, zu “Antideutschen” zu erklären, wie Sie das in Ihrem Beitrag oben selbst machen.) Dass man auf einer Veranstaltung in der Flora nicht mehr willkommen ist, wenn man gerade als “Schaut keine Filme von jüdischen Antifaschisten”-Mob in die Hamburger Geschichte eingegangen ist, dürfte selbstverständlich sein.

    Ihre Unwissenheit zum Thema Antisemitismus ist – wie beim gesamtem Umfeld der B5 – wirklich kaum zu ertragen. Die oben genannten historischen Beispielen sind alle seit langem bekannt, erforscht und diskutiert, was natürlich niemanden zu scheren braucht, der seine revolutionäre Gesinnung so heldenhaft zur Schau trägt, wie es in Ihren Kreisen üblich ist.

    Wer jedenfalls seine Sensibilität für historische Themen derart beeindruckend unter Beweis gestellt haben, wie Sie und Ihre Kumpane vor dem Kino, sollte vielleicht langsam etwas kleinlauter werden. Sie haben schlichtweg überhaupt niemanden vorzuschreiben, wer welche Filme zeigen oder sich ansehen darf. Suchen Sie sich ein anderes Hobby oder lesen sie vielleicht mal das ein oder andere Buch zum Thema. Dann können Sie zumindest nicht mehr so eine unsägliche Scheiße bauen wie vor dem Kino!
    Und bevor Sie sich jetzt auch noch hinter dem Nahost-Konflikt verstecken: Den Palästinenserinnen und Palästinenser hat Ihr glorreicher Auftritt nun wirklich garnichts genutzt.

  • Anonymous said:

    nun, wenn Sie mir nahelegen wollen ich solle mich von der b5 fern halten, weshalb schweigen Sie dann über ihre eigenen “kampfgenossen”? unter den kinobesuchern waren rassisten und kriegstreiber, kapitalismusbefürworter und philosemiten! genug der grundlagen für selbstkritik, die Ihnen auch mal ausgezeichnet stehen würde!
    das im zuge der veranstalltung am 25.10. zionistische propaganda verbreitet worden wäre, ist doch eine vernünftige annahme, schließlich ware alle erwarteten reaktionäre versammelt. das ich selbst die rhetorik der b5 für erbärmlich halte, habe ich schon erwähnt, daher Ihr argument unverständlich oder nichtig. ich möchte mich mit überhaupt garnichts rausreden, die von Ihnen erwähnte ausführung meinerseits, die b5 und ihre aktionen seien bekannt, galten der folgenden frage: war die veranstalltung ein ausdruck der antideutschen strategie zur zerfleischung der linken oder nicht? war es eine geziehlte provokation oder nicht? ich habe die gewaltakte der antiimperialistischen headhunters nicht gewürdigt, in keiner weise.
    Sie kritisieren meine mangelnde selbstkritik und beschimpfen meine argumentation als windig und erbärmlich. angesichts dessen, dass man mich mit der sa vergleicht, mich antisemit und faschist schimpft ist es doch verständlich, dass ich meine ausführungen damit beginne, mich gegen beleidigungen, verleumdungen und anschuldigungen zuverteidigen und mein motivation, mich an der aktion zu beteiligen erkläre.
    ich folge nur den argumenten, die mich überzeugen. die b5 ist für mich nicht der ort, wo ich dogmen runterbete oder neue lerne. das Sie mir vorwerfen, ich sei ein dogmat kann ich nur noch als rhetorisch abtun. wenn Sie die antideutsche ideologie als ein reines gegen-deutschland-sein verstehen, haben sie wenig verstanden und ich reiche Ihnen die leseempfelung postwendend zurück!
    wäre man wirklich an einer diskussion interessiert gewesen, hätte man durchaus über die aufforederung “zerfleischt die linke nicht” hinwegsehen können. ein rausschmiss ist in diesem fall nicht selbstverständlich.
    ich gehöre nicht zum umfeld der b5 und ich weiß auch, warum das so ist. auf welcher grundlage Sie meine kreise bewerten sollten Sie zudem nocheinmal ausführen. wenn mich über themen aufklären können tun sie das bitte. ich bin durchaus an ihren positionen interessiert.

    die frage, ist für mich schon lange nicht mehr, ob die aktion richtig oder falsch war sondern wie schwer der fehler wiegt. dazu sollte man nach möglichkeit beide parteien reflektiert betrachten. Sie sind dazu nicht in der lage. schade.
    letztenendes sollten Sie mal an ihrer umgangsform arbeiten. ich habe niemanden bedroht, niemanden beschimoft und niemanden geschlagen, warum also beleidigen sie mich?

  • Ex-FSK said:

    @Anonymus (Ich nehme an, Sie sind der vormalige “negator”?)

    Zunächst: Im Unterschied zu Teilnehmern an einer “Aktion” kann man ein Kinopublikum kaum als “Kampfgenossen” bezeichnen.
    Doch halten wir einmal fest: Sie stellen sich also mit Leute, deren Gewalttätigkeit und Terror gegenüber anderen Projekten seit Jahren bekannt ist, vor ein Kino, um Besucherinnen und Besuchern den Zugang zu einem Film zu verwehren. Das meinen Sie tun zu können, weil Sie und Ihre Spießgesellen schon vorher zu wissen glauben, der Film, sei “zionistische Propaganda” und im Publikum könnten “rassisten und kriegstreiber, kapitalismusbefürworter und philosemiten(!)” sein. Und jetzt beschweren Sie sich auch noch, wenn es dafür Empörung und Beschimpfungen hagelt? Immerhin hatten Sie die Aktion materialintensiv vorbereitet, die Blockade stand schon fest, bevor Sie das Publikum überhaupt sahen. Abgesehen davon hat das B-Movie darauf hingewiesen, dass die B5 schon im Vorfeld versucht hat, auf das Programm einzuwirken. Rechtfertigen SIe sich jetzt also nicht mit der Anwesenheit von Einzelpersonen. Und ohnehin: Glauben Sie denn ernsthaft, ich lasse Ihnen durchgehen, mal schnell zu bestimmen, wer in Hamburg einen Film sehen darf und wer nicht. ich kaufe Ihnen noch nicht einmal Ihr Vokabular ab, da ich bisher vergeblich darauf warte, dass Sie diese Begriffe vernünftig mit Bedeutung versehen.

    Dann zu einem Berliner Sektiererblatt, das vor allem davon lebt, dass es Leute wie Sie gibt: Hätten Sie eine entfernteste Ahnung, wovon Sie eigentlich reden, dann wüssten Sie, dass einer der beiden “Autoren”, deren Anwesenheit Ihnen nachträglich als Begründung ausreicht, zum Lynchmob zu mutieren, seinen letzten Text in der Bahamas in den Neunzigern unter einer völlig anderen Redaktion publiziert hatte. Was geht es Sie überhaupt an, wer welche Texte wo publiziert? Wenn Ihnen die Inhalte nicht passen, schreiben Sie eine Kritik. Aber Sie haben absolut nicht darüber zu bestimmen, wer sich an einem Sonntag Nachmittag in Hamburg welche Filme ansieht. Nicht im Geringsten! Prügeln SIe die Leute auch aus der Bäckerei, wenn Sie vermuten, dass Sie ihr unterkomplexes Weltbild nicht teilen?

    Über die spezifischen linken Formen des Antisemitismus wurden Bücher und Aufsätze geschrieben, Podiumsdiskussionen geführt und seit 1999 zig Stunden an Sendematerial im freien Radio produziert. Abgesehen von Workshops, Fortbildungen und einer gut zugänglichen Literatur zu Antisemitismus im Allgemeinen. Um das wahrzunehmen muss man sich allerdings ersteinmal von der Wahnvorstellung lösen, alle anderen wollten nur “die Linke zerfleischen”. Es ist also nur scheinbar ehrenwert, dass Sie jetzt Interesse an der Thematik zeigen. Tatsächlich offenbaren Sie aber damit, dass Sie sich an einer Aktion beteiligen, ohne die historischen Hintergründe des Filmes zu kennen, dessen Aufführung Sie selbst noch verhindern wollten. (Dass auch von den anderen Helden niemand den Film überhaupt kannte, wurde mittlerweile ja schon seitens der Schläger eingeräumt).

    Dass man Sie jetzt als “Faschisten”, “SA” und Antisemiten bezeichnet bezeichnet, haben Sie alleine Ihrer eigenen Beteiligung an dieser Aktion zu verdanken. Wenn Sie bei einer solchen Sache mitmischen, dürfen SIe sich nicht beschweren, wenn dafür deutliche Worte gefunden werden. Wie schwer der Schaden wiegt, wird sich sicher zeigen. Die erste Verhinderung eines Filmes von Claude Lanzmann überhaupt und dann noch unter Einsatz von Gewalt ist international wahrgenommen worden. Sie wird zurecht als nicht tolerierbarer Ausdruck des antisemitischen Antizionismus kritisiert. Sie können also stolz auf sich sein. Sie haben der Sache, für die Sie zu kämpfen meinen, unglaublich gedient. (Manchmal frage ich mich ohnehin, wessen Geschäft die B5 eigentlich erledigt). Leute wie Sie diskreditieren den Antifaschismus und die internationale Solidarität, ihre primitive Praxis beleidigt jede Gesellschaftskritik. Es ist seit Jahren an der Zeit, zwischen der Linken und Ihren Kreisen einen dickem Strich zu ziehen. Ich hoffe, dass die Tage von B5, TAN und Sol in dieser Stadt jetzt endgültig gezählt sind.

    Schließlich bleibt einmal festzustellen, dass es Leute wie Sie, die bereits die Vorführung eines Films über das Thema Israel als “Provokation” sehen und die “Philosemit” als Feindzuschreibung verstehen, es sind, die die Linke zerstören. Auf der Grundlage von hohlen Phrasen (“Zionisten”, “Reaktionäre”…), die einfach allen angehängt werden, die nicht genauso stumpf sind, wie man selbst, wird dann der Knüppel zum Prügeln freigegeben. Und ich wiederhole das nochmal: seit den Angriffen auf das FSK ist diese Form der “Politik” aus den Reihen der B5 bekannt. (Dazu haben Sie sich übrigens ebensowenig geäußert, wie über die genannten historischen Beispiele). Ich habe es einfach satt, was Sie und Ihre Kameraden sich seit Jahren in dieser Stadt herausnehmen. Sie nehmen sich mit Ihrem Halbwissen und ein paar Lippenbekenntnissen heraus, anderen etwas vorzuschreiben und wissen selber garnichts. Und am Ende will man es nicht gewesen sein, bzw. es anders gemeint haben. Sie repräsentieren Sie genau den Typ “autoritären Charakter”, den klassischen willigen Täter. Und genau das sind Sie ja auch gewesen, am 25.10. in der Hamburger Brigittenstrasse.

  • negator said:

    das ist eine widerliche diskussionskultur.
    zunächst: ich habe nicht von den kinobesuchern gesprochen, sondern von dem den personen, die sich vor uns versammelten nachdem die veranstalltung bereits abgesagt wurde. dieser haufen der uns bepöbelte, bedrohte, bespuckte. diese personen waren keinesfalls friedliebend, es waren Ihre “kampfgenossen”, sie waren wie erwartet unter den kinobesuchern. Sie können sich ihr moralischen ergüsse also sparen, sie sind kein argument.
    ich wiederhole: mir ging es nicht um den film und mir wurde im vorfeld der aktion erklärt den anderen teilnehmern ginge es genauso.
    es war von vornherein klar, was für ein spektrum zu dieser veranstalltung mobilisiert werden. ich verbiete neimanden irgendeinen film zusehen. ich habe aber ein interesse an einer starken, handlungsfähigen linken bewegung und ich werde immer versuchen dieses interesse durchzusetzen. das ist für mich teil revolutionärer politik. warum diese veranstalltung diesem interesse zuwider stand habe ich schon ausgeführt. hier nochmal: man hat mit der veranstalltung geziehlt die konfrontation gesucht, um die hamburger linke zu spalten. das ist eine verlogene form des fraktionskaampfes, die sich die schwache linke in hamburg nicht leisten kann. was ich gehört habe war nur, das esgespreche mit dem b-movie gab, die bitte formuliert wurde den film nicht abzusagen oder in einem anderen rahmen zuzzeigen. damit wurde versucht den konflikt abzuwehren. das ist aus meiner sicht nicht sonderlich verwerflich.
    was Sie mir durchgehenlassen ist mir egal. mir geht es um diepolitische bewertung des b5 spektrums.
    die rolle Ihres lexikons werde ich nicht übernehmen. wenn Sie begriffe nicht verstehen googeln Sie einfach. oder Sie lesen mal ein buch zum thema.
    wenn ch von bahamisten spreche dann meine ich alle, die die ansichten der bahamas teilen. was geht es sie an wie ich meine kritik äussere? “die waffe der kritik kann die kritik der waffe nicht ersetzen.”
    ich finde es nur noch lachhaft mit welcher dringlichkeit Sie gewalt ablehnen. welcher “logik” folgen Sie, wenn Sie auf der einen seite den gewaltsamen umsturz der herrschenden verhältnisse fordern und auf der anderen seite es für unnerträglich halten wenn ein genosse nasenbluten bekommt.
    selbstverständlich unterliegt jeder gesellschaftlichen einflüssen.auch linke. übrigens auch Sie. es ist also klar, dass antisemitische denkstrukturen auch bei linken zu finden sind. das ist die einfachste denkübung für einen materialisten. eine andere frage ist allerdings ob es linke gibt, deren ideologie auf antisemitismus aufbaut. und da fangen die verleumdungen an.
    ich habe den film gesehen.
    faschisten fordern ein terrorregim, ich nicht. ich beteilige mich seit jahren an klassenkämpferischer internationalistischer arbeit. wer mich mit einem sa-mann vergleicht relativiert die schuld der nazis und das leid ihrer opfer. es ist pervers sich als jude der 30er jahre darzustellen. wo mir am 25.10. das historische fehlte, fehlt es jetzt meinen lautesten kritikern. und Sie merken das nicht?
    was die letzten 6 sätze ihres 4. absatzes angeht: wenn Sie meinen sich politisch auskotzen zu müssen suchen sie sich ein anderes ventil als meinen gehörgang.
    worin aus meiner sicht die provokation lag habe ich bereits mehrmals erläutert. ich werde das nicht nochmal tun. anscheinend kennen Sie die bedeutung des wortes “philosemitismus” nicht, schlagen sie es nach!
    ich schreibe hier um mir die ansichten anderer anzueignen und zu diskutieren.
    ich bin über den konfikt zwischen dem fsk und der dem palak nicht ausreichend informiert um mich qualifiziert darübber zu äußern.
    Sie wollen meine position zum antisemitismus. ausgerchnet stalin hat sie hervorragend zusammengefasst:”Der National- und Rassenchauvinismus ist ein Überrest der menschenfeindlichen Sitten aus der Periode des Kannibalismus. Der Antisemitismus als extreme Form des Rassenchauvinismus ist der gefährlichste Überrest des Kannibalismus.
    Der Antisemitismus dient den Ausbeutern als Blitzableiter, der die Schläge der Werktätigen vom Kapitalismus ablenken soll. Der Antisemitismus ist eine Gefahr für die Werktätigen, denn er ist ein Irrweg, der sie vom rechten Wege abbringt und sie in den Dschungel führt. Darum sind die Kommunisten als konsequente Internationalisten unversöhnliche und geschworene Feinde des Antisemitismus.”
    zu Ihren historischen beispielen kann ich nichts empfinden, als endlose scham für den real (nicht) exitierenden sozialismus. horst mahler ist vermutlich einfach im knast irre geworden, er hat ausschließlich nietzsche gelesen…
    es gibt für eine weitere diskussion keine grundlage mehr wenn Sie fortfahren mich zu beleidigen. so kann unsere unterhaltung keine protuktiven folgen haben.

  • Ex-FSK said:

    @ Anonymus

    Ich warte noch immer auf eine Antwort von Ihnen auf meinen letzten Beitrag. Bisher hat mich keines Ihrer Argumente überzeugt. Sie haben hier die Möglichkeit, sich öffentlich für Ihre Beteiligung an einem der Tiefpunkte in der jüngeren Geschichte der Hamburger Linken zu rechtfertigen. Tun Sie es oder übernehmen Sie wenigstens die Verantwortung für Ihr Handeln!

  • Basta! said:

    Das Beispiel hat doch gezeigt, welche Verbindungen es zwischen Antifa und Antisemitismus in Millionenfacher Ausfertigung tatsächlich gibt. Da ist eine Backpfeiffe sicher nur die Spitze des Eisbergs. Good morning good old Germany!

  • Patrick Gensing said:

    “Der Antisemitismus dient den Ausbeutern als Blitzableiter, der die Schläge der Werktätigen vom Kapitalismus ablenken soll.”

    Antisemitismus als Waffe der Herrschenden? Wenn Sie weitere Anregungen für Ihre Position zum Antisemitismus suchen, würde ich Ihnen die Schriften von Jürgen Gansel (NPD) empfehlen. Oder Horst Mahler. Ach ne, denn:

    “horst mahler ist vermutlich einfach im knast irre geworden”

    So einfach kann man es sich natürlich auch machen. Lesen Sie doch bitte diesen Hintergrund dazu, nur einen Klick entfernt:

    http://npd-blog.info/2009/01/21/biografie-von-horst-mahler-eine-mindestens-doppelte-wandlung/

    Und ein Urteil eines Mitlesenden: Ex-FSK argumentiert nachvollziehbar, Sie widersprechen sich laufend. Tatsächlich haben Sie sich offenbar noch nie ernsthaft mit Antisemitismus auseinandergesetzt. Das wäre mal revolutionär für einen Revolutionär wie Sie offenbar einer sind.

    Grüße
    Patrick Gensing

  • naja... said:

    Patrick, mit so einer Äußerung kann man auch auf den Gedanken kommen, dass die Antifa doch ein großes Problem hat, sich von dem Ruf als Judenfeinde durch sichtbares Handeln zu distanzieren, bzw. man hat ja nun so durch reinen Zufall in den Gazetten mitbekommen, für welches Handeln ggü. jüdischen Mitbürgern diese schwarzen Gestalten in Deutschland tatsächlich verantwortlich zu machen sind.

    Wozu brauchen wir da eigentlich noch die NPD?

  • Ex-FSK said:

    @ Negator

    Es freut mich, dass Sie den Faden nocheinmal aufzunehmen bereit sind. Nur bitte beschweren Sie sich nicht über meinen zeitweilig etwas harschen Tonfall. Das finde ich Sie recht dünnhäutig für jemanden, der selbst über andere schreibt, sie seien eben “das Risiko einer Backpfeife” eingegangen oder bekämen eben mal schnell “Nasenbluten” für ihre Position zu Israel verpasst. Sie haben sich als Beteiligter an einer Aktion hier eingeführt, die ich als den diesjährigen Tiefpunkt der Hamburger Linken begreife, entsprechend scharf ist meine Kritik. Wenn ausgerechnet Sie sich jetzt über eine “widerliche Diskussionskultur” beklagen, dann scheint mir das doch angesichts Ihrer eigenen Handlungen und Ausführungen ziemlich scheinheilig. Und was soll denn vor dem Hintergrund Ihrer Beteiligung der Satz heißen: “ich verbiete neimanden irgendeinen film zusehen.” Das ist doch nach einer Kinoblockade eine wirklich alberne Aussage.

    Warum beklagen Sie sich überhaupt, wenn Leute mit Papiertaschentüchern werfen (wie sie behaupten), die man gerade daran an einem Kinobesuch gehindert hat? Haben Sie erwartet, dass man sich bei Ihnen bedankt? Generell vertauschen Sie hier permanent die Rollen, Sie können sich nach dieser Aktion wirklich nicht als Opfer von irgendwas darstellen, sie waren ganz klar Täter. Da hilft auch die von Ihnen immer wieder hervorgebrachte Behauptung nichts, alle anderen, die den Film sehen wollte, seien “Reaktionäre”, “Kriegstreiber” usw. gewesen. Übrigens: Sie müssen mich schon genau lesen: ich habe nicht geschrieben, dass ich Ihr Vokabular nicht verstehe, in diesem Fall wäre ein Lexikon tatsächlich das richtige Mittel. Ich schrieb, dass Sie die Begriffe nicht mit Bedeutung versehen, es sind reine Phrasen ohne Inhalt, die Ihre Übergriffe legitimieren sollen.

    Mich interessiert ja durchaus die Begründung für Ihre Tat. Und die ist sehr dürftig. Immer wieder bringen Sie hervor, die Aktion sei garnicht gegen Lanzmann oder seinen Film gerichtet gewesen. Aber wie das B-Movie selbst sagt, ist von Anfang an Druck auf Sie ausgeübt worden, den Film abzusetzen, da Lanzmann Zionist sei. Das bei der Aktion verteilte Flugblatt richtete sich deutlich gegen den Film und seinen Regisseur. Als die Sache dann zum internationalen Skandal wurde, wurde von B5-Seite das Argument nachgeschoben, es sei nur gegen “Antideutsche” gegangen. Aber das alles hat Ihnen Guido (oben) schon einmal geschrieben. Trotzdem kommen Sie immer wieder mit diesen unsinnigen Behauptungen. Ihre Argumente tragen einfach nicht, auch wenn Sie sie dauernd wiederholen.

    Wenn sich Ihre Definition des Antisemitismus auf das in diesem Kontext übliche Stalin-Zitat beschränkt, so bleibe ich bei meiner Feststellung, dass Sie erheblichen Nachschulungsbedarf zum Thema haben. Schon der einfache Umstand, dass Stalin seine Kampagne gegen Trotzki mit deutlich antisemitischen Tönen geführt hat, die Auflösung des jüdisch-antifaschistischen Komitees, antisemitische Säuberungskampagnen von Staat und Partei nach 1945 und die Moskauer Ärzteprozesse sprechen eine ganz andere Sprache. Daher empfiehlt sich Stalin nicht unbedingt als Referenz zum Thema linken Antisemitismus. Im Gegenteil, spätestens der Stalinismus hat genau das Dilemma hervorgebracht, dessen Existenz sie so vehement bestreiten: ein manifestes linkes antisemitisches Weltbild. Ihre eigenen Ausführungen sind übrigens ein hervorragendes Beispiel dafür. Die Paranoia, überall (und auch handfest) “die Zerschlagung der Linken” verhindern zu müssen, die wirklich billige Stigmatisierung aller Kritiker als “Antideutsche” (da hätte man früher “Kosmopoliten” gesagt, aber dafür wird der stalinistische Zionismusbegriff in Ihren Kreisen ja ungebrochen weiter gepflegt), die hemmungslose Wut und der totale Kontrollverlust in der Konfrontation mit allem, was irgendwie mit Israel (und oft genug auch Juden, siehe FSK) zusammenhängt… Damit bieten Sie in Ihren Beiträgen hier ein schon fast lehrbuchhaftes Beispiel für die Psychopathologie des linken Antisemitismus. Da sie zudem glauben, der Antisemitismus sei nichts als ein Werkzeug der herrschenden Klassen, um “die Linke zu spalten”, haben Sie über die Shoah nicht eine Sekunde im Leben nachgedacht (und sollte sich nun wirklich nicht vor Kinos stellen, in denen Filme von Claude Lanzmann gezeigt werden). Daher unterlassen Sie es bitte zukünftig, sich in den Kontext des historischen Materialismus zu stellen – das hat der von Ihnen auf einen Kalenderspruch reduzierte Karl Marx wirklich nicht verdient.

    Mir ist übrigens nicht bekannt, dass sich die Opfer Ihrer Übergriffe als “Juden in den 30er Jahren” sehen (Das Motiv bedient eigentlich nur die Internet-Erklärung “kritikmaximierung.blog” aus Ihrem Umfeld, mit den widerlichen “Juden-Wortspielen). Es wurde lediglich festgestellt, dass Ihre Aktion von einem antisemitischen Antizionismus zeugte. Im Übrigen hat Lanzmann selbst Ihr Treiben ja treffend kommentiert: “Die Deutschen dürfen sich nie wieder als Herren aufspielen”. Aber wenn Sie selbst schon auf den Vergleich mit den 30ern kommen, zeigt sich vielleicht ein Anflug schlechten Gewissens.

    Ich habe meine Schlussfolgerungen hier hauptsächlich aus Ihren eigenen Ausführungen gezogen. Und in diesen stellen Sie sich als jemand dar, der aufgrund seiner Freunde bei einer Aktion mitgemacht hat, die sich zur Katastrophe entwickelt hat. Angeblich hat man Ihnen vor der Aktion etwas “erklärt”, was dann aber im Widerspruch der Aktion selbst stand. Das Flugblatt zur Aktion hat Ihnen auch nicht gefallen, wie überhaupt die ganze “Plattheit” Ihrer Kameraden dort. (Wobei ich zwischen Ihren Phrasen und denen Ihrer TAN/Sol/B5-Kumpane ehrlich gesagt keinen Unterschied erkennen kann). Insgesamt stellt sich für mich allerdings die Frage, was Sie denn da eigentlich gemacht haben. Nach Ihren eigenen Aussagen hätten Sie nach wenigen Augenblicken nach Hause gehen müssen, zumal Sie ja eigentlich niemandem vorschreiben wollten, welche Filme er oder sie zu ansehen soll. Sie sind aber bei der Aktion geblieben und verteidigen sogar noch die gewalttätigen Übergriffe. Damit sind Sie entweder ein klassischer Mitläufer (“autoritärer Charakter, s.o.) oder einfach ein Lügner.

    Für Ihre Diskussionsbereitschaft hier bin ich dennoch sehr dankbar. Anfangs dachte ich, Sie seien ein junger Hüpfer, der da in etwas hineingeraten ist und den man vielleicht noch davon abbringen kann, weiterhin so einen Mist zu machen (Aufklärung, Sie verstehen?). Aber sie scheinen ja ein kampfgestählter Revolutionär zu sein. Inzwischen finde ich Sie jetzt als schlechtes Beispiel viel überzeugender – dieser Blog hier wird ja international wahrgenommen und die Leserinnen und Leser können sich jetzt endgültig ein Bild von der wirren Weltanschauung jener linken Antisemiten machen, die die Vorführung des Lanzmann-Films in Hamburg verhindert haben.

  • Muhmann said:

    sry Patrick aber ich glaube nicht das Negator wirklich sagen wollte das die momentan herrschenden den antisemitismuss nutzen um andere zu unterdrücken,
    sondern eher das kommunisten (wie er?) keinen antisemitismus dulden (sollten); er also hauptsächlich den letzteren teil des zitates meint. denn soweit ich die leute ums B5 kenne sind sie hauptsächlich kommunisten.
    und keine antisemiten.
    …soweit ich das beurteilen kann.

    was ich nur schade finde an dem gesamten konflikt ist, dass in teilen der linken absolut keine kritik an israel geübt werden darf. Ist denn jeder der kritik an israel übt gleich ein antisemit??? …was ist dann mit juden die israel kritisieren?? (die gibts nämlich auch)
    ich denke das konstruktive kritik sehr wichtig ist und NIEMAND von dieser verschont werden DARF. …leider scheinen dies immer wieder leute zu vergessen :(

    (…rechtschreibfehler verstecken sich vor Chuck Norris, gebt ihnen schutz xD )

  • außen vor! said:

    Es tut mir sehr leid, aber ich muss leider sagen dieser Artikel besteht auf einer sehr schlechten recherche!
    ich bin in keiner dieser gruppierungen aktiv war aber vorort und muss sagen die situation wird hier anders beschrieben als sie war. schade das reflektionen in der linken szene immer nur einseitig seien können. wenn menschen wie sebastian brux politik machen möchten sollten sie in die politik wechseln und sich nicht hinter journalistischen tätigkeiten verstecken!

    ich denke das man anti-deutsche-strukturen auch beleuten sollte, dann könnte man vielleicht auch reflektieren!
    der verfassungsschutz z.b. sieht diese szene entwicklung auch seit jahren als gefährdung der verfassung!
    lieben gruß und denk mal drüber nach!

  • Npd-Blog.Info Blog Archive Es Darf Keine Antisemitische … said:

    [...] Dr. Jeffrey Herf, University of Maryland • Ruben Herzberg , Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg • Brigitte Jaques, Regisseurin, Paris • Jan Jetter, Bildungsrefrent der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände … Dr. Moishe Postone, University of Chicago • re[h]tro-frauentag bei FSK • Angela Richter, Theaterregiesseurin • Nicolas Saada, Journalist und Filmemacher, Paris • Levi Salomon, Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Bekämpfung des …Next Page [...]

  • Reden wir doch einmal über menschenfeindliche Einstellungen, Herr Gensing! « Arbeitertum said:

    [...] NPD-Blog gehörte auch zu den Mitunterzeichnern eines Aufrufes zahlreicher Freunde der “Westlichen Wertegemeinschaft”, [...]

  • NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » ‘Der patagonische Hase’ ist kein Angsthase said:

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