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	<title>Publikative.org &#187; Russland</title>
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		<title>Zwei Jahre vor der EM: Gewaltorgie gegen linke Fußballfans</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 11:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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		<description><![CDATA[Gehirnerschütterungen, gebrochene Arme und herausgeschlagene Zähne. Gleich zwei blutige Angriffe durch organisierte Neonazigruppen auf antirassistische Fußballanhänger erschüttern Fangruppen in der Ukraine und Russland. Mit Messern, Äxten und Schreckschusswaffen gingen die Rechten auf ihre Opfer los, dutzende liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Betroffene sagen, dass es nur durch viel Glück ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Gehirnerschütterungen, gebrochene Arme und herausgeschlagene Zähne. Gleich zwei blutige Angriffe durch organisierte Neonazigruppen auf antirassistische Fußballanhänger erschüttern Fangruppen in der Ukraine und Russland. Mit Messern, Äxten und Schreckschusswaffen gingen die Rechten auf ihre Opfer los, dutzende liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Betroffene sagen, dass es nur durch viel Glück keine Toten gegeben habe und kritisieren die Polizei, die bei den Angriffen tatenlos zusah. Und in zwei Jahren soll in der Ukraine die EM stattfinden&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von </em><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2010/08/21/gewaltorgie-gegen-linke-fusballfans_4378" target="_blank"><em>Störungsmelder</em></a></p>
<p style="text-align: justify;">Hier die deutsche Übersetzung von <a href="http://www.antifa.ru/4827.html">Statements der Betroffenen</a>: </p>
<p style="text-align: justify;"><em>Am 15. August 2010 griffen nach dem Spiel der Ukrainischen Bundesligisten Arsenal Kiew und Volyn Lutsk Neonazis die Fußballfans brutalst an. Während des Spiels entrollen Arsenal-Fans Transparente und Banner, die sich mit den seit Ende Juli inhaftierten Antifaschisten Alexej Gaskarov und Maxim Salopov in Russland solidarisierten. Es kamen Losungen wie „Steckt mehr Bäume in die Erde, statt unsere Freunde hinter Gitter“.</em> </p>
<p style="text-align: justify;"><em>Schon während des Spiels kam es zu rechten Provokationen der Lutsker. Als zu Anfang Verhaltensregeln für Zuschauer verlesen wurden und die Passage kam, dass keine xenophoben Äußerungen gemacht werden dürfen, entrollten die Volyn-Fans ein Transparent mit der Aufschrift „Leibstandarte“, welches eine Einheit aus dem NS darstellt, die sich um den Schutz von Adolf Hitler gekümmert hat.</em> </p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<div id="attachment_4380" style="text-align: justify;">
<p><em><em><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew4.jpeg"><img title="kiew4" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew4-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></em></em> Mehr als zehn Minuten konnten die Rechtsextremisten auf ihre Opfer einprügeln ohne, dass die Polizei Eingriff <em>Direkt nach dem Schlusspfiff, als um die 30 Arsenal-Fans auf dem Weg zur Metrostation waren, wurden sie von 50 Neonazis, darunter Fans von Dynamo Kiew, angegriffen. Der Angriff geht über Attacken zwischen Fußball-Fans hinaus. Die Angreifer waren mit Messern und Schlagringen bewaffnet und riefen „Heil Hitler“ und „White Power“. Während des Kampfes drohten die Neonazis, die Arsenal-Fans umzubringen – ein bewusstlos auf dem Boden liegender Antifaschist erhielt erst Messerstiche in den Brustkorb, dann wurde er umgedreht und bekam drei Messerstiche in den Rücken. Seine Lunge wurde verletzt. Nach einer Operation ist sein Zustand zunächst stabil. Ein anderer Antifaschist wurde mit herausgeschlagenen Zähnen, vorübergehendem Gedächtnisverlust und Gehirnverletzung ins Krankenhaus gebracht. Andere Arsenal-Fans erlitten unterschiedlichste Verletzungen, unter anderem schwere Verbrennungen im Gesicht. Sie wurden teilweise auch mit Pfefferspray angegriffen.</em></p>
</div>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Die Angreifer<br />
</strong><br />
Internet-Recherchen ergaben, dass die Attacke von der rechtsradikalen Hooligan-Gruppe „Terror Family“ organisiert wurde. Unter ihnen befinden sich aktive Neonazis, die bereits zuvor wegen Angriffen auf so genannte ethnische Minderheiten und andere Hooligan-Gruppen strafrechtlich aufgefallen sind. Die Gruppe ist für zahlreiche rassistische Symbole verantwortlich, welche in der Dynamo Kiew Kurve auftauchen – Hakenkreuze und Keltenkreuze. Sie würdigen Lazio Rom und übernehmen teils ihre Rechten Parolen á la „Duce“. Sie sind dafür bekannt, nicht in Kauf zu nehmen, wenn jemand ihre faschistoide Ideologie nicht akzeptiert. Auf ihren Websites sind Meldungen aufgetaucht, dass 60 Antifaschisten angegriffen worden seien. Einige dieser Postings wurden später wieder entfernt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Die Fans von Arsenal Kiew<br />
</strong><br />
Der Kiewer Verein Arsenal bleibt der einzige seiner Art, dessen Fans sich in der Öffentlichkeit als Antifaschisten bekennen. Dies verursachte bereits Konfrontationen mit anderen Fußballklubs in der Ukraine, wo Neonazis dominieren. Es gab bereits zuvor bewaffnete Angriffe auf Arsenal-Fans, doch dieser übertrifft die anderen in seiner Intensität.</em> </p>
<div id="attachment_4386" style="text-align: justify;"><em><em><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew3.jpeg"><img title="kiew3" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew3-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></em></em> Patronenhülsen im Pushkin-Stadion <em><strong>Das Verhalten der Polizei<br />
</strong><br />
Direkt nach der Attacke nahm die Polizei vier der Angreifer fest. Einer von ihnen hatte ein blutüberströmtes Messer bei sich, andere hatten Blutspuren an den Händen, die versucht wurden zu entfernen. Zudem will die Polizei die Festgenommenen entlassen und behauptet, die Attacke sei von beiden Seiten organisiert worden.</em></div>
<p style="text-align: justify;"> <em>Einer der Antifaschisten wurde im Krankenhaus von der Polizei befragt, ohne sich eine Arzterlaubnis zu holen. Die Polizei versucht durch die Behauptung, der Kampf sei von Linken mitorganisiert worden, psychischen Druck zu erzeugen. Das zeigt deutlich, dass die Polizei versucht, die ideologischen Motive für den Angriff auf die Arsenal-Fans zu verschleiern. Die Regierung weigert sich zu erkennen, dass es faschistische, organisierte Gruppen in der Ukraine gibt, die einfach mal so einen Massenangriff im Zentrum der Ukrainischen Hauptstadt organisieren.</em><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<div id="attachment_4382" style="text-align: justify;">
<p><em><em><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew.jpg"><img title="kiew" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></em></em> Von den Angreifern in Russland zurückgelassene Axt <em><strong>Gleiches Muster in Russland</strong></em></p>
</div>
<p style="text-align: justify;"> <em>Parallel zu dem Angriff passierte ein ähnlicher Vorfall in der russischen Stadt Pushkin. Am 14. August wurden im Stadion „Zarskoe Selo“ beim Spiel des Pushkin-Cups Nord-West-Region zwischen den Amateurligisten FC Karelien-Discovery Petrozavodks und Phosphoritt Kingisepp die als bekennende Antifaschisten bekannte Unterstützer des Karilien-Discovery von rund 100 rechten Hooligans angegriffen. Sie waren mit Messern, Schreckschusswaffen und Reizgas bewaffnet. „Die Nazis kamen nicht, um sich zu prügeln, sondern um zu töten“, sagte ein Betroffener.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> <em>Für die Fans von FC Karielien ist es besonders schwierig, sich in einer Region, welche von Nazis in und um die Stadien dominiert wird, als antifaschistischer Verein durchzusetzen. Generell gibt es in den postsowjetischen Ländern nur eine Handvoll Vereine oder Fanszenen, die sich offen antirassistisch engagieren. Dazu gehören <a href="http://www.mtz-ripo.by/">FC Partizan Minsk</a> aus Weißrussland, die ständig mit dem von Rechten dominierten Club Dynamo Minsk in Auseinandersetzungen verwickelt sind; Zwezda Irkutsk aus Russland, Arsenal Kiew aus der Ukraine, <a href="http://www.fc-ocean.ru/">FC Ozean Nakhodka</a> und der FC Karelien-Discovery aus Petrozavodsk.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> <em>Diese Vereine gibt es seit ungefähr 2000. Nicht alle haben Kontakte zu linken Gruppen, sind aber im Stadion offen antirassistisch. Da liegt es auf der Hand, dass solche Fans zur Zielscheibe für rechtsradikale Fußballhooligans werden. „Es ist sehr schwierig, Widerstand gegen die Rechten aufrechtzuerhalten. Der Kampf geht jeden Tag weiter – auf den Straßen. Die Nazis kämpfen unter dem Motto „Fair Play nur für Gleichgesinnte“, erzählt ein Unterstützer des FC Karilien.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> <em><strong>Gut organisierter Angriff</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"> <em>Am besagten Tag ahnten viele Fans, dass es einen Überfall geben würde. Am gleichen Tag hat in der Nähe von Pushkin Zenit St. Petersburg gespielt, dessen Fanszene definitiv rechts ist und mit den Kareliern stark verfeindet. Sie bekamen einen Anruf, dass um die 50 Hooligans auf dem Weg ins „Tarksoe Selo“-Stadion sind. Von großen Zahlen war keine Rede. Als die SMS mit anderen Informationen kam, war es leider schon zu spät.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<div id="attachment_4383" style="text-align: justify;">
<p><em><em><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew1.jpeg"><img title="kiew1" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></em></em> Die Nazis schossen auch Gummigeschosse auf ihre Opfer<em>Bereits am Anfang des Spiels wurden Späher entdeckt, die telefoniert haben und die Zahl der anwesenden Karielien Fans durchgegeben haben. Als die Fans die Angreifer von der Tribüne aus vor dem Stadion erblickten, versperrte die Polizei diesen den Haupteingang. Ihnen war klar, dass die Angreifer sich davon nicht abhalten lassen würden. Die Fans sind zum Teil nach oben gerannt, als sich die ersten Rechtsradikalen ins Stadion zwängten. Sie rannten nach oben zu den Karielern, wobei sie die unten stehenden Frauen, die die Transparente abnahmen, zusammengeschlagen haben. Sie haben Tränengas versprüht und aus Pistolen auf die Fans geschossen. Von hinten wurde die Gruppe mit Flaschen und Ziegelsteinen angegriffen. Später wurden Sitze herausgerissen, mit denen auf die Karelier eingeschlagen wurde.</em><em> </em></p>
</div>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<div id="attachment_4381" style="text-align: justify;">
<p><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew6.jpeg"><img title="kiew6" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/08/kiew6-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a> Helfer tragen einen schwer verletzten Fan aus dem Stadion <em><strong>Polizei griff nicht ein</strong></em></p>
</div>
<p style="text-align: justify;"> <em>Wie Videoaufnahmen eidneutig beweisen, haben die anwesenden neun Polizisten nicht eingegriffen. Ein Zeuge berichtet jedoch gehört zu haben, dass einer von ihnen im Vorfeld ahnte, dass es eine Schlägerei geben wird, aber keine Verstärkung geholt hat. „Es ist nicht so, dass wir Hilfe von der Polizei erwarten“, sagte ein Antifaschist. Die Polizei hat weder die Angreifer festgehalten noch in den Kampf eingegriffen. Mehrere Zeugen berichteten später, sie haben gesehen, wie einer der Angreifer einem Polizisten die Hand geschüttelt hat. Als die Verletzten nach dem 10-minütigen Angriff in die Krankenwagen getragen wurden, versuchten die Nazis erneut die am Boden liegenden Frauen anzugreifen. Die Polizei stand daneben und schaute dezent weg.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nun befinden sich ungefähr sieben Menschen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Dutzende erlitten Hämatome, Brüche, Kopfverletzungen und Gehirnerschütterungen. Am meisten haben die Leute was abgekriegt, die in den vordersten Reihen gestanden haben, und Frauen. Auch auf Seiten der Angreifer gibt es Verletzte. Die Spieler und der Vorstand des Vereins haben den Fans Genesungswünsche zukommen lassen und die Aktion der Nazis aufs schwerste Verurteilt.</em> </p>
<p style="text-align: justify;"><em>In Deutschland hat der Angriff in den Medien keine Nennung gefunden. Doch rechte Internetseiten wie righthools.net berichteten zynisch von dem Angriff. „Als Folge schickte mehrere Vier-Buchstaben-Männer ins Krankenhaus – das ist definitiv der beste Platz für sie, anstatt Stadien“, schreiben die Betreiber. Am Ende des Textes steht „Gute Nacht Antifa-Abschaum!“</em> </p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Angreifer wurden als Mitglieder der Zenit St.Petersburg Firm „Snake Firm“ und der aus Petrozovodsk stammenden Gruppe „Crazy Kajala“ erkannt. Ebenso wie in der Ukraine wird ihnen wohl kein Prozess gemacht. Die Polizei verhielt sich in beiden Fällen passiv.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/74bd131e51e44630bd0ac9845f56078b" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Moskau: Neonazis ermorden 27-jährigen Studenten</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 15:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[„Das sind sie, holt sie euch!“, riefen die rund 30 vermummten  Angreifer, als sie am vergangenen Samstag auf die Besucher einer  Geburtstags-Grillparty an der Stroginskij-Brücke im Nord-Westen Moskaus  zustürmten. Sie riefen Nazi-Parolen und schlugen auf jeden ein, der  nicht schnell genug wegrennen konnte. Am Ende blieb ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>„Das sind sie, holt sie euch!“, riefen die rund 30 vermummten  Angreifer, als sie am vergangenen Samstag auf die Besucher einer  Geburtstags-Grillparty an der Stroginskij-Brücke im Nord-Westen Moskaus  zustürmten. Sie riefen Nazi-Parolen und schlugen auf jeden ein, der  nicht schnell genug wegrennen konnte. Am Ende blieb der 27-jährige  Student Dmitrij Kashizyn erstochen liegen. Opfer des rechten Angriffs  wurden die jungen Leute offenbar allein deshalb, weil sie äußerlich der  alternativen Musikszene zuzuordnen waren.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Johannes Radke, zuerst veröffentlicht im <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2010/05/27/neonazis-ermorden-27-jahrigen-student-in-moskau_3475" target="_blank">Störungsmelder</a></em><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Mädchen, das an dem Abend mit Freunden seinen Geburtstag feierte,  schildert im Internet die dramatischen Szenen:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>„Einer der Typen schoss mit einer Pistole,  wahrscheinlich einer Schreckschusspistole. Ich hörte mindestens drei  Schüsse. Wir sind dann abgehauen und in verschiedene Richtungen gerannt.  Das Geschrei und der Lärm dauerten ungefähr zwei Minuten und  verstummten dann. Als wir zurückkehrten, sahen wir, dass einer von uns  es nicht geschafft hat wegzulaufen. Es war meine Freund Dmitrij  Kashizyn. Er sah schlimm aus: sein Gesicht und Kopf waren zerschlagen,  die Hand verdreht, und sein Rücken übersät mit Messerstichen. So wie er  aussah, wurde er mehrmals von hinten in der Nähe des Herzens mit einem  langen, dünnen Messer getroffen.“</em></p></blockquote>
<div id="attachment_3477" style="width: 178px; text-align: justify;"><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/05/moskau1.jpg"><img title="moskau1" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/05/moskau1.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a>Der  ermordete Student und Hardcore-Fan Dmitrij Kashizyn</div>
<p style="text-align: justify;">Die Freunde von Dmitrij Kashizyn betonen, dass er nichts mit Politik  zu tun gehabt habe. Was ihn sein Leben gekostet hat, war offensichtlich  nur, dass er Hardcore- und Punkmusik mochte und tätowiert war. Sie  bitten jetzt um Spenden für die Familie des Toten.</p>
<p style="text-align: justify;">Brutale Szenen, wie die vom Samstag und die ständige Furcht, von  Neonazis angegriffen zu werden, sind für den Moskauer Pavel Kuraev und  seinen Freundeskreis nicht neu. Sie tragen Nietengürtel und abgewetzte  Turnschuhe, ihre Haare sind gefärbt und ihre Arme von bunten Tattoos  bedeckt. Lachend laufen sie die lang gezogenen Rolltreppen hinauf. In  Berlin, London oder New York würden sie wahrscheinlich kaum auffallen,  doch hier in den endlosen Moskauer U-Bahnstationen ernten sie  reihenweise skeptische Blicke. Für das schrille Erscheinungsbild hat in  Russland kaum jemand Verständnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch daran haben sich die sieben Punkfans schon lange gewöhnt.  Äußerlich unterscheidet sie kaum etwas von alternativen Jugendliche in  Europa oder den USA. Die Globalisierung hat auch vor der Punkszene nicht  Halt gemacht. Über das Internet bestellen sie die neusten CDs und  T-Shirts ihrer Lieblingsbands. Ausgelassen unterhalten sie sich über die  neusten Punkalben und über das letzte Konzert bei dem sie gemeinsam  waren, während sie durch die breiten Gänge schlendern.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch plötzlich ändert sich die Stimmung. Die Jungs verstummen, ihr  Blick wird ernst. Auf der gegenüberliegenden Rolltreppe kommt ihnen ein  kahlgeschorener Mann in sportlicher Hooligankleidung entgegen. Mit  scharfem Blick musterte er die Gruppe. „Hatemachine“ prangt auf seinem  T-Shirt, der Name einer amerikanischen Neonaziband. Schnellen Schrittes  gehen die Punks weiter und steigen zügig in die U-Bahn. „Der hatte mit  Sicherheit ein Messer dabei“, sagt Kuraev. „Und er würde es auch ohne zu  zögern benutzen“. Ein Leben als Punkrocker in Russland kann tödlich  sein. Der 20-Jährige weiß wovon er redet. <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2009/11/19/linker-aktivist-in-moskau-erschossen_1947">Erst  im November wurde in Moskau ein Freund von ihm von Neonazis vor der  eigenen Haustür erschossen. </a>Zwei Schüsse trafen ihn aus nächster  Nähe in den Hinterkopf. Der 26-Jährige Iwan Chutorskoi gehörte zu den  antirassistisch aktiven „Red and Anarchist Skinheads“ und organisierte  mit anderen Punks und Skinheads den Schutz bei linken Konzerten, die  häufig von militanten Neonazis angegriffen werden. Fast jeder in der  überschaubaren Moskauer Punkszene kannte ihn.</p>
<div id="attachment_3479" style="width: 550px; text-align: justify;"><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/05/moskau3-540.jpg"><img title="moskau3-540" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/05/moskau3-540.jpg" alt="" width="540" height="200" /></a>&#8220;Tod  Israel&#8221; &#8211; Nazigraffiti am Moskwa-Fluss in Moskau © J. Radke</div>
<p style="text-align: justify;">Brutale Angriffe auf Menschen ausländischer Herkunft, Journalisten,  Gewerkschafter und andere politische Gegner des rechtsextremen Spektrums  gehören in Russland zum traurigen Alltag. Nach Schätzungen der  russischen Menschenrechtsorganisation Sova wurden seit 2004 mindestens  300 Menschen von Neonazis getötet und mehr als 1300 verletzt. Wie viele  es ganz genau sind weiß niemand. Meist werden rechte Morde von den  russischen Behörden als private Streitigkeit mit tödlichem Ausgang oder  Auseinandersetzung unter „Rowdies“ verharmlost. Nur in den wenigsten  Fällen konnte die Polizei Tatverdächtige ermitteln. Der fehlende  Fahndungsdruck scheint die Rechten zu weiterer Gewalt zu ermutigen. 2007  hatten russische Neonazis ein Exekutionsvideo im Internet  veröffentlicht. Darin ist zu sehen, wie vermummte Täter zwei gefesselten  Moslime die Kehle durchschneiden. Immer wieder lassen sich mit  Schusswaffen ausgerüstete Nazigruppen voller Stolz bei ihren  Wehrsportübungen in den Wäldern von Fernsehjournalisten begleiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch Neonazigewalt ist nicht das einzige Problem, mit dem Kuraev und  seine Freunde konfrontiert werden. Eigentlich wollten sie heute Abend zu  einem Punkkonzert gehen, doch das wurde einen Tag zuvor von der Miliz  verboten. „Die kamen einfach zum Klubbesitzer und haben ihm gesagt:  Dieses Konzert findet nicht statt“, sagt Kuraev. Damit war der Fall  erledigt. Kein Geschäftsmann würde es in Moskau wagen, sich mit der  lokalen Miliz anzulegen. „Wenn auf einem Konzertplakat ein Logo gegen  Nazis auftaucht, wird die ganze Veranstaltung von den Behörden sofort  unter einen pauschalen Extremismusverdacht gestellt.“ Oft genüge ein  Anruf eines Neonazis bei einem befreundeten Polizist, um ein geplantes  Konzert zu kippen. Auch die Gedenkdemonstration für den ermordeten  Skinhead wurde kurzerhand verboten.</p>
<div id="attachment_1948" style="width: 420px; text-align: justify;"><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2009/11/iwan-410.jpg"><img title="iwan-410" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2009/11/iwan-410.jpg" alt="" width="410" height="250" /></a>Iwan  Chutorskoi wurde 2009 von Neonazis erschossen</div>
<p style="text-align: justify;">„Es ist für alternative Bands sehr schwierig überhaupt einen  Auftrittsort zu finden“, sagt Kuraev. Jugendzentren, die Konzerte  veranstalten oder besetzte Häuser gibt es in Russland nicht. Die einzige  Möglichkeit sind kommerzielle Rockklubs, aber die fordern hohe Mieten.  Seit es vermehrt Probleme mit Nazis gibt, werde es immer schwieriger  Klubs zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt das Problem mit dem Equipment. Instrumente, Verstärker,  Schlagzeug – für die meisten Jugendlichen ist das finanziell  unerschwinglich. Von den knapp 25 Punkbands, die es in Moskau gibt, hat  kaum eine das benötigte Equipment. Für Auftritte müssen sie sich die  fehlenden Teile leihen. „Punkbands, die von der Musik leben können gibt  es nur drei oder vier“, sagt Kuraev. Eine davon ist „Distemper“, die in  Russland pro Abend einige hundert Zuschauer ziehen und auch regelmäßig  in Europa auf Tournee gehen. Zwar kommen von Zeit zu Zeit auch bekannte  ausländische Bands nach Moskau, doch dann sind die Ticketpreise mit 30  bis 50 Euro so hoch, dass sich das kaum einer der jugendlichen Punkfans  leisten kann. Eine Ausnahme bildete dabei ausgerechnet eine deutsche  Band: „Als die Toten Hosen hier vor kurzem gespielt haben, kamen gerade  mal 500 Zuschauer“, sagt einer der Jugendlichen. „90 Prozent davon waren  Deutsche.“ Gefallen hat ihm das Konzert trotzdem, auch wenn er kaum  Deutsch spricht.</p>
<p style="text-align: justify;">Normalerweise arbeitet Pavel Kuraev als Kellner, aber am Wochenende  ist er meist mit seiner Band „Invisible Border“ unterwegs. Gerade haben  sie ihr erstes Album veröffentlicht. Bei jedem Konzert kommt eine eigene  Gruppe von linken Aktivisten mit, um Band und Publikum vor möglichen  Angriffen der Rechten zu schützen. Als Reaktion kommt es regelmäßig zu  Bedrohungen der Musikgruppe. „Auf mehreren Naziwebseiten gibt es  Portraitfotos von mir, inklusive Mordaufrufen“, erzählt der 20-Jährige.  Eine einflussreiche Zivilgesellschaft, die sich offen gegen Neonazis  engagiert, fehlt in Russland fast vollständig.</p>
<p style="text-align: justify;">Sorge macht den jungen Linken in Moskau nicht nur der starke Zulauf,  den die Neonazis im Land derzeit haben, sondern auch die Auffächerung  und Wandlung der Szene. Ähnlich wie in Deutschland setzt das rechte  Spektrum auf modernes Aussehen, „coole Musik“ und auf den Aufbau einer  rechtsextremen Erlebniswelt für Nachwuchsnazis. Besonders interessiert  sind sie neuerdings an Hardcore-Musik, eine in den 80er Jahren  entstandene schnelle und besonders harte Musikrichtung, als  Weiterentwicklung von Punkrock. Eigentlich versteht sich die  Hardcore-Bewegung als linksalternativ und vor allem als ganz klar  antirassistisch. Doch die starke Betonung von Männlichkeit, Gewalt und  die Idee einer verschworenen Gemeinschaft, wirkt auch auf Neonazis  anziehend, die versuchen den Musikstil für ihre Zwecke zu missbrauchen.  Längst gibt es rechtsextreme Bands, die nach eigener Aussage „National  Socialist Hardcore“ spielen. Die Anhänger dieser Musik sind äußerlich  kaum noch von linken Hardcore-Musikern zu unterscheiden. Schwarze Caps,  Piercings, Buttons und jede Menge Tätowierungen bestimmen den Stil.</p>
<div id="attachment_3480" style="width: 550px; text-align: justify;"><a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/05/moskau4-540.jpg"><img title="moskau4-540" src="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2010/05/moskau4-540.jpg" alt="" width="540" height="306" /></a>&#8220;Radikalen  Nationalsozialismus&#8221; fordern russische Rechtsextremisten © J. Radke</div>
<p style="text-align: justify;">Auch die russische Graffitti-Szene hat mit rechtsextremen  Trittbrettfahrern zu kämpfen. „Es gibt in Moskau eigene Sprayercrews,  die sich ganz offen als Neonazis bezeichnen“, sagt Kuraev. Wer genau  hinschaut, findet in der ganzen Stadt immer wieder rechtsextreme  Schriftzüge und mit Schablonen gesprühte Nazi-Symbole.</p>
<p style="text-align: justify;">Experten weisen schon lange darauf hin, dass in Russland genau das  passiert, was Rechtsextremen in Deutschland bisher nur langsam gelingt:  Die Erschaffung einer aktionistischen, vielfältigen und militanten  Neonazi-Jugendkultur mit allen Facetten. Von Kleidung über Musik, bis  hin zu Wehrsportübungen, Konzerten und Aufmärschen bieten die Neonazis  ein breites Programm für erlebnisorientierte Jugendliche an. Im  Zusammenspiel mit dem offensichtlichen Desinteresse und der Untätigkeit  der Sicherheitsbehörden eine gefährliche Mischung, die vermutlich noch  viele Todesopfer fordern wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/01/20/russland-rechte-morde100/">Russland: Rechte Schläger ermorden mindestens 26 Menschen</a>, <a href="http://npd-blog.info/category/ausland/russland/" target="_blank">Alle Meldungen aus Russland</a></p>
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		<title>Russland: Rechte Schläger ermorden mindestens 26 Menschen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/01/20/russland-rechte-morde100/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 19:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Moskau hat es nach Angaben der Polizei im vergangenen Jahr 26 Morde mit ausländerfeindlichem Hintergrund gegeben. Zudem gingen 25 Fälle vorsätzlicher schwerer Körperverletzung auf das Konto von Rassisten, erklärte der Chef der Hauptstadt-Polizei, Wladimir Kolokolzew, einem Bericht des Standards zufolge. Insgesamt seien 62 Übergriffe auf Ausländer verzeichnet worden. In ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Moskau hat es nach Angaben der Polizei im vergangenen Jahr 26 Morde mit ausländerfeindlichem Hintergrund gegeben. Zudem gingen 25 Fälle vorsätzlicher schwerer Körperverletzung auf das Konto von Rassisten, erklärte der Chef der Hauptstadt-Polizei, Wladimir Kolokolzew, einem Bericht des <a href="http://derstandard.at/1263705591285/Moskau-26-Morde-mit-rassistischem-Hintergrund" target="_blank">Standards</a> zufolge. Insgesamt seien 62 Übergriffe auf Ausländer verzeichnet worden. In der Regel werden russische Nationalisten mit Angriffen auf dunkelhäutige Einwanderer in Verbindung gebracht. Zuvor hatten zum Jahrestag zweier Morde rund 1000 Menschen in Moskau für ein härteres Vorgehen gegen Nationalisten demonstriert. Eine Gruppe Rechtsradikaler versuchte dem Bericht zufolge, die Kundgebung zu stören. Mit Sturmhauben bekleidet schubsten sie demnach die Demonstranten und skandierten &#8220;Voran mit der russischen Rasse&#8221;. Die Nichtregierungsorganisation SOVA gehe davon aus, dass in ganz Russland im vergangenen Jahr mindestens 60 Menschen von ausländerfeindlichen Tätern umgebracht wurden, heißt es weiter. Mehr als 300 Menschen wurden demnach bei solchen Übergriffen verletzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="../2009/10/05/2009/01/20/publikation-europa-im-visier-der-rechtsextremen/">Publikation: Europa im Visier der Rechtsextremen</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/10/05/2008/12/12/russland-ultra-nationalisten-enthaupten-angeblich-tadschiken/">Russland: Ultra-Nationalisten enthaupten angeblich Tadschiken</a>, <a title="Permanent Link to Mitarbeiterin der “Aktion Sühnezeichen” in Russland von Neonazis bedroht" rel="bookmark" href="../2009/10/05/?p=2469">Mitarbeiterin der “Aktion Sühnezeichen” in Russland von Neonazis bedroht</a>, <a title="Permanent Link to Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten" rel="bookmark" href="../2009/10/05/?p=2345"><span style="color: #d9560f;">Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten</span></a>, <a title="Permanent Link to Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt" rel="bookmark" href="../2009/10/05/?p=2222"><span style="color: #d9560f;">Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt</span></a></p>
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		<title>Russland: Bislang fast 60 rassistische Morde in 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 17:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Januar 2009 sind in Russland 59 Menschen durch rassistische Angriffe getötet und 235 verletzt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Bezugnahme auf das Moskauer Büro für Menschenrechte. 25 Morde seien dabei in der russischen Hauptstadt begangen worden, heißt es. 230 Personen seien vom Januar bis September wegen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit Januar 2009 sind in Russland 59 Menschen durch rassistische Angriffe getötet und 235 verletzt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur <a href="http://de.rian.ru/society/20091005/123362171.html" target="_blank">RIA Novosti</a> unter Bezugnahme auf das Moskauer Büro für Menschenrechte. 25 Morde seien dabei in der russischen Hauptstadt begangen worden, heißt es. 230 Personen seien vom Januar bis September wegen rassistischer Verbrechen verurteilt worden, berichtet die Agentur weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">In Moskau beginnt den Angaben zufolge unterdessen der Gerichtsprozess gegen die rechtsradikale Gruppe &#8220;Weiße Wölfe&#8221;. Wie eine Gerichtssprecherin der Agentur RIA Novosti sagte, werden den Angeklagten elf rassistische Morde vorgeworfen. Ihre Ideologie habe darin bestanden, dass die russische Volksgruppe allen anderen überlegen sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="../2009/01/20/publikation-europa-im-visier-der-rechtsextremen/">Publikation: Europa im Visier der Rechtsextremen</a>, <a rel="bookmark" href="../2008/12/12/russland-ultra-nationalisten-enthaupten-angeblich-tadschiken/">Russland: Ultra-Nationalisten enthaupten angeblich Tadschiken</a>, <a title="Permanent Link to Mitarbeiterin der “Aktion Sühnezeichen” in Russland von Neonazis bedroht" rel="bookmark" href="../?p=2469">Mitarbeiterin der “Aktion Sühnezeichen” in Russland von Neonazis bedroht</a>,  <a title="Permanent Link to Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten" rel="bookmark" href="../?p=2345"><span style="color: #d9560f;">Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten</span></a>, <a title="Permanent Link to Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt" rel="bookmark" href="../?p=2222"><span style="color: #d9560f;">Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt</span></a></p>
<p style="text-align: justify;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Publikation: Europa im Visier der Rechtsextremen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 15:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frisch aus dem Druck ist diese Publikation, in der Wissenschaftler, Politiker und Journalisten eine umfassende Analyse über die Strategien der extremen Rechten in ganz Europa und darüber hinaus geben. Die Publikation analysiert die Bestrebungen der rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Gruppierungen und Parteien, im nächsten Europaparlament eine neue rechtsextreme Fraktion zu gründen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Frisch aus dem Druck ist diese Publikation, in der Wissenschaftler, Politiker und Journalisten eine umfassende Analyse über die Strategien der extremen Rechten in ganz Europa und darüber hinaus geben. Die Publikation analysiert die Bestrebungen der rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Gruppierungen und Parteien, im nächsten Europaparlament eine neue rechtsextreme Fraktion zu gründen. In acht Kapiteln sowie mit dem Aufruf &#8220;Keine Stimme den Rechtsextremisten&#8221; will die grüne Europaabgeordnete Angelika Beer einen Beitrag leisten, der extremen Rechten im Superwahljahr 2009 Paroli zu bieten.</p>
<p align="justify">Bei dem Vorhaben, eine &#8220;Internationale der Nationalen&#8221; zu gründen, spielen Kader der extremen Rechten in Deutschland eine führende Rolle. Die österreichische FPÖ plant ein Wahlkampfbüro in Köln, um Pro Köln im Europa- und Kommunalwahlkampf für den 7. Juni 2009 zu unterstützen. Bereits im Januar 2008 trafen sich die Führungskräfte europäischer rechter Parteien, um die Gründung einer Europäischen rechten Partei voranzutreiben. Rechtsextreme aus ganz Europa mobilisieren für den 14. Februar 2009 nach Dresden. Ein nächster gemeinsamer Anti-Islamisierungskongress soll am 9. und 10. Mai 2009 in Köln stattfinden.</p>
<p align="justify">Kapitelübersicht:</p>
<p align="justify">1. Kapitel: Die transnationale Infrastruktur der extremistischen Rechten, Dr. Thomas Grumke<br />
2. Kapitel: Keineswegs mehr nur rechter Rand, Prof. Dr. Hajo Funke<br />
3. Kapitel: Straßburg ganz rechts, Steffen Vogel<br />
4. Kapitel: Was tut die Europäische Union?, Moritz Altenried<br />
5. Kapitel: Zivilgesellschaftliche Strategien gegen Rechtsextremismus in Europa, Britta Schellenberg<br />
6. Kapitel: Lokale Strategien gegen Rechtsextremismus am Beispiel der Stadt Hamburg, Justizsenator Dr. Till Steffen<br />
7. Kapitel: Exemplarische Länderstudien, Österreich, Italien, Frankreich, Tschechien<br />
8. Kapitel: Die Situation in Europa. Kurzüberblick über 31 Länder</p>
<p align="justify">Die Publikation steht <a href="http://www.angelika-beer.de/stepone/data/downloads/3f/00/00/Europa_im_Visier_der_Rechtsextremen.pdf">hier</a> zum Download bereit. Oder ist gegen die Zahlung der Versandgebühren zu bestellen unter angelika.beer(at)europarl.europa.eu.</p>
<p align="justify">Ende 2008 hatten die Grünen-Politiker Angelika Beer, Manuel Sarrazin sowie die GAL Hamburg eine Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus in Europa durchgeführt. Das Ergebnis ist unter anderem ein Aufruf, der gegen die Wahl rechtsextremistischer Parteien bei den kommenden Wahlen mobilisiert und <a class="liexternal" href="http://www.angelika-beer.de/index.php?/s,2/o,article,759/" target="_blank">hier</a> dokumentiert wird. In dem Aufruf heißt es:</p>
<blockquote>
<p align="justify"><em>Wir streiten für ein Europa in dem alle Menschen unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Religion und Sexualität unsere Solidarität haben Darum rufen wir europaweit dazu auf, gegen die europäischen Rechtsextremisten zu mobilisieren.</em></p>
</blockquote>
<p align="justify"><strong>Rechtsextreme Fraktion zerbricht am Fremdenhass</strong></p>
<p align="justify">Erstmals nach 13 Jahren hatten die rechtsextremen Parteien im EU-Parlament im Jahr 2007 wieder mehr als 20 Abgeordnete gestellt – <span><a class="storyref" title="Angst vor " href="http://www.tagesschau.de/ausland/meldung68044.html">und so eine eigene Fraktio</a><a class="storyref" title="Angst vor " href="http://www.tagesschau.de/ausland/meldung68044.html">n</a></span> gebildet. Ihre “Identität, Tradition und Souveränität” genannte Truppe war allerdings schon wenige Monate nach der Gründung &#8211; im November 2007 &#8211; wieder am Ende. Gescheitert am eigenen Fremdenhass.</p>
<p align="justify">Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, Martin Schulz, sagte auf Anfrage, er habe schon bei der Gründung der ITS darauf hingewiesen, dass dieser Vorgang gar nicht rechtmäßig sei. Diesen habe eine gemeinsame politische Zielsetzung gefehlt, so Schulz. Die Fraktion sei nur ein “Sammelsurium von Extremisten mit diametral entgegengesetzten Zielen”. Das einzige gemeinsame Ziel sei gewesen, “an die Töpfe zu kommen”. Allerdings sei es nur “eine Frage der Zeit gewesen, bis sich diese Internationale der Extremnationalisten gegenseitig zerfleischen” würde.</p>
<p align="justify">Siehe auch: <a title="Permanent Link to Europawahl 2009: Aufruf gegen die Wahl rechtsextremer Parteien" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2573">Europawahl 2009: Aufruf gegen die Wahl rechtsextremer Parteien</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to EU-Parlament: Nationalisten scheitern am eigenen Nationalismus" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1204">EU-Parlament: Nationalisten scheitern am eigenen Nationalismus</a>, <a class="liinternal" href="http://npd-blog.info/?p=2351">Europas größten Neonazi-Aufmarsch stoppen &#8211; friedlich und entschlossen</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Dresden: GEH DENKEN stellt Pläne für 14.02.2009 vor" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2556">Dresden: GEH DENKEN stellt Pläne für 14.02.2009 vor</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to 60. Internationaler Menschenrechtstag: Sind “Volkstum und Kultur” die Grundlagen für die Würde des Menschen?" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2523">60. Internationaler Menschenrechtstag: Sind “Volkstum und Kultur” die Grundlagen für die Würde des Menschen?</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to NPD-Außenpolitik: Die Achse Berlin-Moskau" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2205">NPD-Außenpolitik: Die Achse Berlin-Moskau</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Auch französische Rechtsextremisten können nicht mit Geld umgehen…" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1638">Auch französische Rechtsextremisten können nicht mit Geld umgehen…</a>,  <a class="liinternal" title="Permanent Link to Ungarn: Angeblich Ausbildungslager für Neonazi-Straßenkämpfer" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2158">Ungarn: Angeblich Ausbildungslager für Neonazi-Straßenkämpfer</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Tschechien: NPD-Kader bei illegalem Neonazi-Aufmarsch" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2049">Tschechien: NPD-Kader bei illegalem Neonazi-Aufmarsch</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Die Ziele der NPD: Österreich, Polen, Tschechien, Russland, Litauen" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1274">Die Ziele der NPD: Österreich, Polen, Tschechien, Russland, Litauen</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Tschechien: Proteste gegen Nazi-Aufmarsch im jüdischen Viertel" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1195">Tschechien: Proteste gegen Nazi-Aufmarsch im jüdischen Viertel</a>, <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #d9560f;">Dokumentation über Rechtsextremismus in Osteuropa., <a class="liinternal" title="Permanent Link to “Homophobie wird wieder salonfähig”" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1858">“Homophobie wird wieder salonfähig”</a></span></span>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Europäische Rechtsparteien planen Bündnis - ohne NPD und DVU" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1363">Europäische Rechtsparteien planen Bündnis &#8211; ohne NPD und DVU</a>,</p>
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		<title>Russland: Ultra-Nationalisten enthaupten angeblich Tadschiken</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 09:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<description><![CDATA[In Russland sollen Rechtsextreme einen 20 Jahre alten Gastarbeiter aus der Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan enthauptet und sich per Handy zu dem Mord aus Fremdenhass bekannt haben. Das berichtet der Merkur-Online mit Bezug einer Meldung der Agentur Interfax. Interfax meldet mittlerweile allerdings auch, dass sich zwei nationalistische Organisationen dementiert hätten, mit dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Russland sollen Rechtsextreme einen 20 Jahre alten Gastarbeiter aus der Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan enthauptet und sich per Handy zu dem Mord aus Fremdenhass bekannt haben. Das berichtet der <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/russische-rechtsextreme-ermorden-gastarbeiter-24799.html">Merkur-Online</a> mit Bezug einer Meldung der <a href="http://www.interfax.com/search.aspx?query=nationalist" target="_blank">Agentur Interfax</a>. <a href="http://www.interfax.com/3/point/135/news.aspx" target="_blank">Interfax</a> meldet mittlerweile allerdings auch, dass sich zwei nationalistische Organisationen dementiert hätten, mit dem Mord etwas zu tun zu haben.</p>
<p>Laut Ermittlern und Menschenrechtlern wurde der Kopf des Mannes in einem Plastikbeutel in einer Mülltonne bei Moskau entdeckt, nachdem die Polizei bereits am 6. Dezember 2008 seinen Körper gefunden hatte. In einer über Handy abgesetzten Bildnachricht habe sich die “Kampforganisation russischer Nationalisten“ zu der Tat bekannt, hieß es. Menschenrechtler beklagen seit langem die Zunahme rechtsextremer Gewalt in Russland.</p>
<p>Nach Darstellung der Polizei hatten etwa zehn Rechtsextreme den 20-Jährigen und einen anderen Tadschiken in einem Moskauer Vorort erst mit Gummigeschossen angegriffen und dann zusammengeschlagen. Die beiden Männer waren Arbeiter auf einem Obst- und Gemüsemarkt. Ein Opfer entkam. Der Leiter des Moskauers Menschenrechtsbüros, Alexander Brod, verurteilte die blutige Attacke. In Russland ist die Zahl der Toten durch rechtsextreme Gewalt in diesem Jahr auf ein historisches Hoch von mehr als 100 gestiegen.</p>
<p>Siehe auch: <a title="Permanent Link to Pogromstimmung in Tschechien: Rechtsextreme radikalisieren einen ganzen Ort" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2475">Pogromstimmung in Tschechien: Rechtsextreme radikalisieren einen ganzen Ort</a>, <a title="Permanent Link to Mitarbeiterin der “Aktion Sühnezeichen” in Russland von Neonazis bedroht" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2469">Mitarbeiterin der “Aktion Sühnezeichen” in Russland von Neonazis bedroht</a>,  <a class="liinternal" title="Permanent Link to Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2345"><span style="color: #d9560f;">Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten</span></a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2222"><span style="color: #d9560f;">Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt</span></a></p>
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		<title>Mitarbeiterin der &#8220;Aktion Sühnezeichen&#8221; in Russland von Neonazis bedroht</title>
		<link>http://www.publikative.org/2008/11/26/mitarbeiterin-der-aktion-suhnezeichen-in-russland-von-neonazis-bedroht/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 10:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Berliner Mitarbeiterin der &#8220;Aktion Sühnezeichen&#8221; wird in Russland von Neonazis bedroht. Die russischen Behörden seien keine Hilfe, dort gebe es Sympathisanten der rechten Szene, erklärte die 40-Jährige im Tagesspiegel.
Siehe auch: Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten, Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Berliner Mitarbeiterin der &#8220;Aktion Sühnezeichen&#8221; wird in Russland von Neonazis bedroht. Die russischen Behörden seien keine Hilfe, dort gebe es Sympathisanten der rechten Szene, erklärte die 40-Jährige im <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/russland/Neonazis-Bedrohung-Russland%3bart1186,2668420">Tagesspiegel</a>.</p>
<p>Siehe auch: <a title="Permanent Link to Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2345">Rangliste von Reporter ohne Grenzen: Rüge wegen Neonazi-Angriffe auf Journalisten</a>, <a title="Permanent Link to Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2222">Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt</a></p>
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		<title>Russland: 2008 bislang mehr als 70 Todesopfer durch rassistische Gewalt</title>
		<link>http://www.publikative.org/2008/09/23/russland-2008-bislang-mehr-als-70-todesopfer-durch-rassistische-gewalt/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 11:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[72 Menschen sind laut der Nachrichtenagentur RIA Novosti in diesem Jahr in Russland aus rassistischen Gründen getötet worden, rund 300 weitere wurden verletzt. Dies teilte die Vizechefin des Analytikzentrums &#8220;Sowa&#8221;, Galina Koschewnikowa, dem Bericht zufolge mit. Das Zentrum befasst sich demnach mit der Untersuchung von Nationalismus und Ausländerfeindlichkeit.
Koschewnikowa zufolge werden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>72 Menschen sind laut der Nachrichtenagentur <a href="http://de.rian.ru/russia/20080923/117044339.html" target="_blank">RIA Novosti</a> in diesem Jahr in Russland aus rassistischen Gründen getötet worden, rund 300 weitere wurden verletzt. Dies teilte die Vizechefin des Analytikzentrums &#8220;Sowa&#8221;, Galina Koschewnikowa, dem Bericht zufolge mit. Das Zentrum befasst sich demnach mit der Untersuchung von Nationalismus und Ausländerfeindlichkeit.</p>
<p>Koschewnikowa zufolge werden vor allem aus Zentralasien stammende Menschen von Skinheads angegriffen. Diese Verbrechen werden immer öfter als Gelegenheitsverbrechen getarnt. Der vollständige Bericht des Zentrums über die nationalistischen Tendenzen in Russland wird erst im Dezember vorgelegt.</p>
<p>Siehe auch: <a title="Permanent Link to NPD-Außenpolitik: Die Achse Berlin-Moskau" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2205">NPD-Außenpolitik: Die Achse Berlin-Moskau</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Dokumentation über Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1380"><span style="color: #d9560f;">Dokumentation über Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa</span></a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Russland: Rechte Schläger töten 2007 mehr als 35 Menschen" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1106"><span style="color: #d9560f;">Russland: Rechte Schläger töten 2007 mehr als 35 Menschen</span></a></p>
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		<title>NPD-Außenpolitik: Die Achse Berlin-Moskau</title>
		<link>http://www.publikative.org/2008/09/22/npd-ausenpolitik-die-achse-berlin-moskau/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 23:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. September 2008 hat NPD-Funktionär Jens Pühse laut einem Bericht auf einer russischen Internet-Seite an einem Kongress in Moskau teilgenommen. Unter dem sperrigen Titel &#8220;Konferenz des Organisationskomitees für die Vorbereitung des internationalen Forums der nationalistischen Organisationen&#8221; trafen sich im Weißen Saal des Zentralen Hauses des Journalisten in Moskau Rechtsextremisten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. September 2008 hat NPD-Funktionär Jens Pühse laut einem Bericht auf einer russischen Internet-Seite an einem Kongress in Moskau teilgenommen. Unter dem sperrigen Titel &#8220;Konferenz des Organisationskomitees für die Vorbereitung des internationalen Forums der nationalistischen Organisationen&#8221; trafen sich im Weißen Saal des Zentralen Hauses des Journalisten in Moskau Rechtsextremisten aus mehreren Staaten, darunter George Dimitroulias, Leiter der internationalen Abteilung der Bewegung &#8220;Golden Dawn&#8221; aus Griechenland sowie Pühse und weitere namentlich nicht genannte Personen. Bei der Pressekonferenz hing im Saal ein Transparent mit der Aufschrift:</p>
<blockquote><p>We must secure the existence of our people and an future for white children (Wir müssen die Existenz unserer Völker und die Zukunft der weißen Kinder sichern)</p></blockquote>
<p>Die NPD selbst vermeldete übrigens kein Wort zu diesem Treffen. Aber die Achse Berlin-Moskau scheint bei den Rechtsextremisten dennoch schwer im Kommen zu sein. Die <a href="http://jungle-world.com/artikel/2008/38/23468.html" target="_blank">Jungle World</a> berichtet über die Verbundenheit von deutschen Neonazis mit Russland. Ein Produkt der postkommunistischen Ära, Russland wird als Verbündeter im Kampf gegen den liberalistischen Westen gesehen. Autor Fabian Kunow schreibt:</p>
<blockquote><p>Die NPD veröffentlichte gleich vier verschiedene Stellungnahmen seit dem Beginn des militärischen Konflikts um die Provinz Südossetien. Das ist erstaunlich, denn ansonsten ist die internationale Politik eigentlich ein Gebiet, zu dem der Par­tei nicht sonderlich viel einfällt. Doch der Kaukasus-Krieg hat der NPD eine Gelegenheit gegeben, die sie nicht verstreichen lassen konnte: Die Partei nutzte den Anlass, um antiamerikanische Pro­paganda zu verbreiten. So warf sie den USA und dem »Westen« allgemein »Heuchelei« vor, was das Völkerrecht, die allgemeinen Menschenrechte und die demokratischen Ideale betrifft. Selbstver­ständ­lich unterlässt es die NPD dabei tunlichst, sich selbst zu den Menschenrechten zu bekennen. Sie verweist nur höhnisch auf vermeintliche Diskrepanzen zwischen der tatsächlichen Politik der USA und ihrer Verbündeten und den von ihnen propagierten Werten und Rechtsvorstellungen.</p>
<p>Der Bundesregierung wird im Zusammenhang mit dieser Amerika-Schelte vorgeworfen, den USA hörig zu sein und somit fremde, nicht deutsche Interessen zu vertreten. Diese Behauptung wird mit der Forderung nach einem Austritt aus der Nato und mit dem Eintreten für »ein Europa der Vaterländer« verbunden. Diesem »abendländischen« Europa, das mit der alten Nachkriegsordnung brechen soll, rechnet die NPD Russland – anders als die Türkei – zu. Und nicht nur das: Die Partei bezeichnet Russland als einen »natürlichen Verbündeten«. Das klingt angesichts des Geschichtsbildes der NPD etwas merkwürdig.</p></blockquote>
<p>Kunow erklärt die Aussagen der NPD so:</p>
<blockquote><p>Die Vorstellungen und die Begrifflichkeiten, auf die die NPD in ihrer Darstellung des Georgien-Konflikts zurückgreift, hat sie vom Kronjuristen des Dritten Reichs entlehnt, von Carl Schmitt. Dieser hatte in seiner Schrift »Völkerrechtliche Groß­raumordnung und Interventionsverbot für raumfremde Mächte. Ein Beitrag zum Reichsbegriff im Völkerrecht« im Jahr 1939 behauptet, dass sich verschiedene Großräume geschichtlich, wirtschaftlich und kulturell herausgebildet hätten. In diesen Großräumen verbiete sich eine Intervention von außen durch »raumfremde Mächte«. Schmitt richtete sich eindeutig gegen die uni­versalistische Ausrichtung des Völkerbundes, die seiner Ansicht nach darauf abzielte, überall auf der Welt Anlässe zur Intervention dieser »Mächte« zu schaffen.</p></blockquote>
<p>Übrigens hatte sich die NPD auch zum Wahlsieg Putins im Dezember 2007 zu Wort gemeldet. Mit dieser Wahl sei “die Voraussetzung dafür geschaffen, daß in Russland weiterhin eine stabile, an den nationalen Interessen dieses Staates orientierte Politik betrieben wird, damit Russland nicht zum Spielball der <a class="liexternal" href="http://www.ida-nrw.de/html/Fsprache.htm?http://www.ida-nrw.de/html/Hsprache.htm~mainFrame" target="_blank"><span style="color: #d9560f;">amerikanischen Ostküste</span></a> und – meist nicht- russischer – Oligarchen wird”.</p>
<p>Weiter zählt die NPD die “Torheiten” von Kanzlerin Merkel auf. Als da wären: Die Forderung von Sanktionen gegen den Iran, Kritik an angeblichen Menschenrechtsverletzungen in China sowie der Empfang des Dalai Lama. Auch die Kritik von Merkel an den Wahlen in Russland bezeichnet die NPD als Fettnäpfchen, da sie anprangerte, dass die Wahlen nicht fair verlaufen waren und dieses nur, “weil die Medien unter Kontrolle stünden, und die Meinungsvielfalt nicht gewährleistet sei. Eine beispiellosere Heuchelei gibt es wohl nicht.” Denn: Die Gleichschaltung der Medien in der Bundesrepublik sei längst vollzogen, so die NPD.</p>
<p>Siehe auch: <a title="Permanent Link to “Kontinent Europa Stiftung”: Versammlung mit Hindernissen" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=2029">“Kontinent Europa Stiftung”: Versammlung mit Hindernissen</a>, <a title="Permanent Link to Dokumentation über Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1380">Dokumentation über Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa</a>, <a title="Permanent Link to Russland: Rechte Schläger töten 2007 mehr als 35 Menschen" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1106">Russland: Rechte Schläger töten 2007 mehr als 35 Menschen</a></p>
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		<title>Dokumentation über Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 08:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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		<description><![CDATA[In Russland werden Hetzjagden auf Kaukasier veranstaltet und fühlen sich afrikanische Studenten bedroht. In Ungarn werden mitten in Budapest 56 &#8220;Gardisten&#8221; unter der rot-weiß-gestreiften Arpad-Fahne der rechtsextremen Pfeilkreuzler vereidigt und veranstalten Demonstrationszüge durch Roma-Siedlungen. Rumänische und bulgarische Abgeordnete verhelfen nach dem EU-Beitritt dieser Länder den rechtsextremen Parteien im EU-Parlament erstmals ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Russland werden Hetzjagden auf Kaukasier veranstaltet und fühlen sich afrikanische Studenten bedroht. In Ungarn werden mitten in Budapest 56 &#8220;Gardisten&#8221; unter der rot-weiß-gestreiften Arpad-Fahne der rechtsextremen Pfeilkreuzler vereidigt und veranstalten Demonstrationszüge durch Roma-Siedlungen. Rumänische und bulgarische Abgeordnete verhelfen nach dem EU-Beitritt dieser Länder den rechtsextremen Parteien im EU-Parlament erstmals – wenn auch nur kurzzeitig &#8211; zur Fraktionsstärke. Dies alles sind bedrückende Nachrichten aus dem Jahr 2007.</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen gehören rechtsradikale Bewegungen fast überall in Europa zur traurigen politischen Normalität. &#8220;Während die Strukturen in Deutschland und Westeuropa relativ gut erforscht sind, ist über die Ursachen des im östlichen Europa aufflackernden Rechtsextremismus zu wenig bekannt&#8221;, erklärt Christian Mihr, Vorstandsmitglied des in Berlin ansässigen Netzwerks für Osteuropa-Berichterstattung n-ost e.V. &#8220;Daher hat n-ost im Jahr 2007 erstmals 20 Recherche- und zehn Fotostipendien vergeben.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Differenziertes Bild</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die besten Beiträge der Stipendiaten wurden nun in einer mehr als 100 Seiten starken, reich bebilderten Dokumentation zusammengefasst, die jetzt veröffentlicht wurde und bei n-ost angefordert werden kann. &#8220;n-ost will mit der Dokumentation ein differenziertes Bild hierzulande kaum bekannter rechtsextremer Entwicklungen im östlichen Europa zeichnen und Wissen über die Arbeit von Gegeninitiativen vermitteln“, erläutert n-ost-Geschäftsführer Andreas Metz.</p>
<p style="text-align: justify;">Gefördert wurde das n-ost-Recherchestipendienprogramm von der Stiftung &#8220;Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Diese fördert unter anderem internationale Projekte, die das Handeln für Demokratie und Menschenrechte stärken. Mit der Förderung der Recherchestipendien wollte die Stiftung interessierte Journalisten dazu anregen, das Thema Rechtsextremismus und Antisemitismus in mittel- und osteuropäischen Staaten aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten: Ursachen und Ausprägungen standen ebenso im Fokus des Interesses wie das Engagement dagegen. Medienpartner des Projektes waren die Jüdische Allgemeine und die europäische Online-Zeitung Café Babel. Insgesamt waren 80 Rechercheexposés deutscher, österreichischer, schweizerischer und osteuropäischer Journalisten eingereicht worden, aus denen eine internationale Jury die Stipendiaten auswählte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Überblick über Situation in mehreren Ländern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Artikel der nun vorgelegten Dokumentation reichen vom nationalistischen Populismus der bulgarischen Partei Ataka über die schwierige Situation Homosexueller in Rumänien bis hin zum Beitrag, den ein zweisprachiger Kindergarten im Kosovo zur Überwindung von Spannungen leistet. Einige n-ost-Stipendiaten beleuchten jüdisches Leben im östlichen Europa vor dem Hintergrund eines wieder auflodernden Antisemitismus. Andere behandeln die Diskriminierung von Flüchtlingen und Minderheiten an Europas Grenzen. Mehrere Recherchen nehmen zudem couragierte Gegeninitiativen gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus in den Blick. Die meisten der dokumentierten Beiträge sind zuvor in etablierten deutschsprachigen Medien wie der Welt, Spiegel-Online, taz, FAZ und DeutschlandRadio erschienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ergänzt wird die Dokumentation durch einen Beitrag von Anton Maegerle, einem der bekanntesten deutschen Rechtsextremismus-Experten. <a href="http://npd-blog.info/?p=1207">Das Netzwerk Recherche hat Maegerle erst vor kurzem mit dem Leuchtturm-Preis für besondere publizistische Leistungen ausgezeichnet</a>. In seinem Beitrag gibt er einen Überblick über die Entwicklungen in fünf ost- und mitteleuropäischen Ländern und deckt Verbindungen von osteuropäischen und deutschen Neonazis auf. Komplettiert wird die n-ost-Recherchestipendien-Dokumentation durch ein Literaturverzeichnis zum Thema.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kostenlos als pdf-Datei</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Dokumentation „Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ kann gegen einen mit 1,45 Euro frankierten Rückumschlag beim n-ost e.V., Schillerstraße 57, 10627 Berlin, bestellt werden. Zudem ist die gesamte Dokumentation als PDF-Datei kostenlos <a href="http://www.n-ost.de/cms/images//n-ost-stipendien-doku.pdf" target="_blank">hier</a> kostenlos erhältlich.</p>
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		<title>Die Ziele der NPD: Österreich, Polen, Tschechien, Russland, Litauen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 09:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Gestern schon wieder ein Hetzartikel über die NPD im Fernsehen gelaufen? Ob Sie dem Glauben schenken, müssen sie selber wissen. Hier jedenfalls haben Sie die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild über unsere nationale Partei zu machen. Diese Informationen sind garantiert aus erster Hand!&#8221;
So heißt es auf der NPD-Seite im Internet. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="nachricht_text">&#8220;Gestern schon wieder ein Hetzartikel über die NPD im Fernsehen gelaufen? Ob Sie dem Glauben schenken, müssen sie selber wissen. Hier jedenfalls haben Sie die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild über unsere nationale Partei zu machen. Diese Informationen sind garantiert aus erster Hand!&#8221;</p>
<p class="nachricht_text">So heißt es auf der NPD-Seite im Internet. Ok, schauen wir doch mal, was da aus erster Hand zu finden ist. Beispielsweise die &#8220;Untergliederungen&#8221; der Partei, mit fast aktueller Deutschland-Karte:</p>
<p class="nachricht_text"><a title="deutschlandkarte.jpg" href="http://localhost/blog/wp-content/uploads/2007/12/deutschlandkarte.jpg"><img style="width: 418px; height: 304px;" src="http://localhost/blog/wp-content/uploads/2007/12/deutschlandkarte.jpg" alt="deutschlandkarte.jpg" width="418" height="304" /></a></p>
<p class="nachricht_text"><em>(Quelle: Screenshot NPD-Homepage)</em></p>
<p class="nachricht_text">Die etablierten Parteien halten ihre Versprechungen nicht ein, liest der interessierte Beobachter unter dem Punkt &#8220;Programme&#8221;. Bei der NPD hingegen soll dies anders sein. Die NPD-Wähler dürfen sich also schon einmal bevorraten und geeignete Schutzanlagen aufbauen, denn der 3. Weltkrieg kommt bestimmt&#8230;</p>
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		<title>NPD feiert Putins Wahlsieg</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 01:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die NPD hat sich in einer Pressemitteilung erfreut über den Wahlsieg der Partei von Präsident Waldimir Putin bei der Parlamentswahl in Russland gezeigt. Die NPD schreibt unter anderem: Mit dieser Wahl sei &#8220;die Voraussetzung dafür geschaffen, daß in Russland weiterhin eine stabile, an den nationalen Interessen dieses Staates orientierte Politik ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die NPD hat sich in einer Pressemitteilung erfreut über den Wahlsieg der Partei von Präsident Waldimir Putin bei der Parlamentswahl in Russland gezeigt. Die NPD schreibt unter anderem: Mit dieser Wahl sei &#8220;die Voraussetzung dafür geschaffen, daß in Russland weiterhin eine stabile, an den nationalen Interessen dieses Staates orientierte Politik betrieben wird, damit Russland nicht zum Spielball der <a href="http://www.ida-nrw.de/html/Fsprache.htm?http://www.ida-nrw.de/html/Hsprache.htm~mainFrame" target="_blank">amerikanischen Ostküste</a> und – meist nicht- russischer – Oligarchen wird&#8221;.</p>
<p>Weiter zählt die NPD die &#8220;Torheiten&#8221; von Kanzlerin Merkel auf. Als da wären: Die Forderung von Sanktionen gegen den Iran, Kritik an angeblichen Menschenrechtsverletzungen in China sowie der Empfang des Dalai Lama. Auch die Kritik von Merkel an den Wahlen in Russland bezeichnet die NPD als Fettnäpfchen, da sie anprangerte, dass die Wahlen nicht fair verlaufen waren und dieses nur, &#8220;weil die Medien unter Kontrolle stünden, und die Meinungsvielfalt nicht gewährleistet sei. Eine beispiellosere Heuchelei gibt es wohl nicht.&#8221; Denn: Die Gleichschaltung der Medien in der Bundesrepublik sei längst vollzogen, so die NPD.</p>
<p>Weiter heißt es: &#8220;Die CDU unter Merkel ist eine außenpolitische Gefahr für Deutschland! Sie ist auch eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland, weil alle die Länder, die wirtschaftspolitisch für uns zählen, verärgert werden, Iran ebenso wie die arabischen Staaten wie auch China oder Russland.&#8221; Die NPD schließt ihr bemerkenswertes Pamphlet mit der Erwartung an Merkel, &#8220;daß die deutsche Regierung zunächst demokratische Verhältnisse in Deutschland einführt&#8221;.</p>
<p><strong>Alles Verschwörung!</strong></p>
<p>Zu diesen Äußerungen lässt sich natürlich so einiges oder auch gar nichts sagen. Insgesamt sind diese offensichtlich aus dem Hass auf die USA und den Westen motiviert, frei nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Nichts Neues eigentlich. Beeindruckend ist aber, wie wenig sich die Rechtsextremisten um irgendwelche Fakten scheren. <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2985278,00.html" target="_blank">Dass internationale Organisationen wie die OSZE die Wahlen in Russland massiv kritisiert haben &#8211; kein Thema</a> &#8211; bzw. Teil der Verschwörung. Auch dass die NPD die Eingriffe der russischen Regierung und des Kremls in die Medien als nebensächlich einstuft und die Verhältnisse in der Bundesrepublik ernsthaft für weit schlimmer erklärt, deutet auf einen Realitätsverlust hin, den selbst der interessierte Beobachter staunen lässt. Immerhin profitiert die NPD selbst von dem demokratischen System hier, mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen bestreitet sie aus staatlichen Töpfen. Auch ist es der Verfasser der NPD-Mitteilung, Jürgen Rieger, gewesen, der bereits offen gegen Journalisten gedroht hatte. Sensationell denn auch die Forderung einer Partei, die in zwei Landtagen sitzt, endlich demokratische Verhältnisse einzuführen.</p>
<p>Sicherlich wird man noch weitere solcher Mitteilungen lesen dürfen. Rieger fungiert nämlich als &#8220;Außenpolitischer Sprecher des NPD-Parteivorstandes&#8221;.</p>
<p><a title="ts.de" href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll28.html" target="_blank">tagesschau.de-Chat-Protokoll mit dem Russland-Korrespondenten Stuchlik zur Lage nach der Wahl.</a></p>
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		<title>Russland: Rechte Schläger töten 2007 mehr als 35 Menschen</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 20:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Russland: Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind hier 36 Menschen nach Überfällen von Neonazis und Skinheads gestorben. Im Juli wurde beispielsweise ein Umweltaktivist von Rechtsextremisten in einem Protestcamp in Sibirien zu Tode geprügelt. Ein Moskauer Forschungsinstitut, das sich mit Fremdenfeindlichkeit und Gewalt befasst, zählte im Jahr 2005 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Russland: Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind hier 36 Menschen nach Überfällen von Neonazis und Skinheads gestorben. Im Juli wurde beispielsweise ein Umweltaktivist von Rechtsextremisten in einem Protestcamp in Sibirien zu Tode geprügelt. Ein Moskauer Forschungsinstitut, das sich mit Fremdenfeindlichkeit und Gewalt befasst, zählte im Jahr 2005 landesweit 461 Opfer rassistischer bzw. rechtsextrer Übergriffe; davon 47 Tote. 2006 gab es 541 rechtsextreme Überfälle mit 55 Toten. Am häufigsten geschehen rassistische Übergriffe im Großraum Moskau. Dort wurden im vergangenen Jahr 24 Tote und 84 Verletzte gezählt. Der Rechtsextremismus-Exptere Anton Maegerle veröffentlichte bei der Bundeszentrale für politische Bildung einen <a href="http://www.bpb.de/themen/22I31T,0,0,Die_Armee_der_wei%DFen_Rasse.html" target="_blank">Hintergrund-Artikel</a> zum Thema.</p>
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