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	<title>Publikative.org &#187; Skandinavien</title>
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		<title>Gericht will zweites Gutachten über Breivik</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsterrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Nachrichten für die Überlebenden und Angehörigen der Opfer von Utöya: Anders Breivik wird erneut untersucht. Der bislang als unzurechnungsfähig eingestufte Attentäter muss sich einer weiteren psychiatrischen Begutachtung unterziehen. Das zuständige Gericht in Oslo beauftragte zwei Psychiater mit einer neuen Untersuchung. Das Gericht betonte, wie das norwegischen Fernsehen berichtete, es habe sich auch wegen der großen öffentlichen Debatte dafür entschieden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gute Nachrichten für die Überlebenden und Angehörigen der Opfer von Utöya: Anders Breivik wird erneut untersucht. Der bislang als unzurechnungsfähig eingestufte Attentäter muss sich einer weiteren psychiatrischen Begutachtung unterziehen. Das zuständige Gericht in Oslo beauftragte zwei Psychiater mit einer neuen Untersuchung. Das Gericht betonte, wie das <a href="http://www.nrk.no/nyheter/norge/1.7952821" target="_blank">norwegischen Fernsehen</a> berichtete, es habe sich auch wegen der großen öffentlichen Debatte für diesen Schritt entschieden.</p>
<div id="attachment_19126" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg"><img class="size-medium wp-image-19126" title="breivik_marxist" src="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist-300x168.jpg" alt="Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine erste Untersuchung war höchst umstritten. Es hatte eine vermeintliche Unzurechnungsfähigkeit des Rechtsextremisten festgestellt. Die Expertise stuft Breivik als &#8220;psychotisch&#8221; und &#8220;paranoid schizophren&#8221; ein. Der Attentäter hatte in Gesprächen mit zwei Psychologen im Zusammenhang mit den Anschlägen in Oslo und auf Utöya von &#8220;Wir&#8221; sowie einer Organisation gesprochen &#8211; ein militärischer Orden, der die Operation finanziert und ausgeführt habe. Zudem sollen in Norwegen noch zwei weitere Zellen des Netzwerks existieren, behauptete Breivik, und weitere im Ausland. Die Polizei fand aber auch nach fünf Monaten keine Hinweise auf eine solche Organisation.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Beurteilung war ein harter Schlag für die Angehörigen der Opfer sowie die Überlebenden von Utöya. Denn wäre das Gericht der Auffassung gefolgt, wäre Breivik für den Mord an 77 Menschen nicht verurteilt worden, sondern wohl in eine geschlossene Klinik gekommen. Anwälte von Überlebenden und Opferfamilien hatten sich daher für ein weiteres Gutachten ausgesprochen. Sie beriefen sich auf widersprüchliche Beurteilungen: Ein Psychologenteam, das Breivik im Gefängnis beobachtet hatte, urteilte, er leide nicht an Schizophrenie. &#8220;Dieses Team hat ihn lange beobachtet, länger als die vom Gericht beauftragten Experten&#8221;, sagte die Opferanwältin Mette Yvonne Larsen der Zeitung &#8220;Verdens Gang&#8221;.<br />
Die Staatsanwaltschaft hatte ein neues Gutachten als nicht notwendig abgelehnt. Breivik ist nach Angaben seiner Anwälte ebenfalls gegen eine nochmalige Untersuchung. Der Protess gegen Breivik soll im April beginnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Über Jahre hatte der Rechtsextremist seine Anschläge bis ins kleinste Detail geplant und vorbereitet, die Polizei durch die Bombenexplosionen in Oslo noch in die Irre geführt, damit er auf Utöya ungehindert sozialdemokratische Jugendliche ermorden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die neuen Experten sollen laut Medien klären, ob der 32-Jährige Attentäter an anderen psychischen Erkrankungen leide und ob es einen Zusammenhang zwischen seinen Handlungen und seinem rechtsextremen Manifest gibt. Die Bekenntnisse hatte Breivik kurz vor seinen Anschlägen im Internet veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://www.publikative.org/2012/01/06/zwischen-ideologie-todesstrafe-und-wahnsinn/" rel="bookmark">Zwischen Ideologie, Todesstrafe und Wahnsinn</a>, <a href="http://www.publikative.org/2011/11/17/vernichtung-als-programm/" rel="bookmark">Vernichtung als politisches Programm</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=22591&amp;md5=4e9911258cae786aff933f26a3efa04b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen Ideologie, Todesstrafe und Wahnsinn</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 00:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsterrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Gutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Todesstrafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Anders Breivik will die Anschläge mit 77 Toten mit Hilfe einer Organisation ausgeführt haben. Doch die Polizei hat keine Hinweise auf ein entsprechendes Netzwerk. Derweil fordern die Anwälte der Opfer ein neues psychologisches Gutachten - und Breivik will die Todesstrafe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Anders Breivik will die Anschläge mit 77 Toten mit Hilfe einer Organisation ausgeführt haben. Doch die Polizei hat keine Hinweise auf ein entsprechendes Netzwerk. Derweil fordern die Anwälte der Opfer ein neues psychologisches Gutachten &#8211; und Breivik will die Todesstrafe.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von <a href="http://www.facebook.com/pgensing" target="_blank">Patrick Gensing</a>, in kürzerer Version bei <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/breivik114.html" target="_blank">tagesschau.de</a> veröffentlicht</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die norwegische Polizei hat auch nach monatelangen Ermittlungen keine Hinweise auf ein Netzwerk, das den Rechtsextremisten Anders Behring Breivik bei seinen Anschlägen unterstützt haben soll. Die Polizei sei mit jedem Tag überzeugter, dass das Netzwerk gar nicht existiere, sagte der Staatsanwalt Christian Hatlo gegenüber der Zeitung &#8220;Aftenposten&#8221;.  Die Ermittler untersuchten seit fünf Monaten Hinweise in verschiedenen Staaten, in Zusammenarbeit mit ausländischen Kollegen &#8211; ohne Ergebnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Attentäter hatte in Gesprächen mit zwei Psychologen im Zusammenhang mit den Anschlägen in Oslo und auf Utöya von &#8220;Wir&#8221; sowie einer Organisation gesprochen - ein militärischer Orden, der die Operation finanziert und ausgeführt habe. Zudem sollen in Norwegen noch zwei weitere Zellen des Netzwerks existieren, behauptete Breivik, und weitere im Ausland.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jahrelange Planung &#8211; nicht schuldfähig</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt gab es 13 Treffen zwischen Breivik und den Sachverständigen - bei fast allen soll er von der Organisation geredet haben. Breivik habe bei den Gesprächen einen aufgeräumten Eindruck gemacht und gelächelt, berichten norwegische Zeitungen. Die Psychologen werteten seine Angaben über das angebliche Netzwerk als Wahnvorstellungen und erklärten ihn für schuldunfähig. Ein harter Schlag für die Angehörigen der Opfer sowie die Überlebenden von Utöya. Denn sollte das Gericht der Auffassung folgen, wird Breivik für den Mord an 77 Menschen nicht verurteilt, sondern kommt wohl in eine geschlossene Klinik.</p>
<div id="attachment_19126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 582px"><a href="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg"><img class="size-full wp-image-19126" title="breivik_marxist" src="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg" alt="Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?" width="572" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Anwälte der Opfer fordern daher ein neues Gutachten über den geistigen Zustand des Attentäters. Sie beriefen sich auf widersprüchliche Beurteilungen: Ein Psychologenteam, das <em><span style="text-decoration: underline;">Breivik</span></em> im Gefängnis beobachtet hatte, urteilte, er leide nicht an Schizophrenie. „Dieses Team hat ihn lange beobachtet, länger als die vom Gericht beauftragten Experten“, sagte die Opferanwältin Mette Yvonne Larsen der Zeitung „VG“.</p>
<p style="text-align: justify;">Über Jahre hatte Breivik seine Anschläge bis ins kleinste Detail geplant und vorbereitet, die Polizei durch die Bombenexplosionen in Oslo noch in die Irre geführt, damit er auf Utöya ungestört sozialdemokratische Jugendliche ermorden kann. Glaubt Breivik tatsächlich, er gehöre zu einer geheimnisvollen, zellenartigen Organisation?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Breivik fordert die Todesstrafe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Offenkundig ist sein mörderischer Plan mit dem Massenmord am 22. Juli noch nicht beendet gewesen. Breivik  wollte mehr: Norwegen und Europa in seinem Sinne verändern. Dazu passt seine Forderung, in dem skandinavischen Land solle die Todesstrafe eingeführt, bei Verhören Foltermethoden erlaubt werden. Der Rechtsextremist hatte dies bereits direkt nach seiner Festnahme gegenüber Polizisten geäußert und später wiederholt.</p>
<p style="text-align: justify;">Er würde nur über die angebliche Organisation sprechen, wenn seine Forderungen erfüllt würden. Denkbar, dass Breivik das Drohpotenzial einer angeblichen Organisation, die weitere Anschläge ausführen könnte, aufbauen wollte, um seiner Forderung nach der Todesstrafe Nachdruck zu verleihen – und er als Märtyrer das erste Opfer dieser Strafe werden wollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine Bürde für die Bewegung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch Breiviks Manifest sollte die öffentliche Meinung in dem skandinavischen Land und Europa nachhaltig beeinflussen. Doch dies gelang bislang nicht in seinem Sinne. Das Werk wurde bislang nicht in andere Sprachen übersetzt und Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg machte in beeindruckenden Reden deutlich, das Land werde sich nicht erpressen lassen und auf die Anschläge mit mehr Offenheit und Toleranz und nicht mehr Repression reagieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Breiviks Rechnung scheint also nicht aufgegangen zu sein. Auch als Held der islamkritischen Internationalen in Europa taugt er  bislang kaum. Gemäßigte Islamkritiker distanzierten sich ohnehin klar von der Tat, aber auch die Mehrheit der Rechtsextremen wollen nichts von Breivik wissen, sie sieht die Tat als nachteilig für die Wirkungsmacht ihrer rassistischen Propaganda an, die sich bislang oft aufklärerisch tarnen konnte.</p>
<div id="attachment_19060" class="wp-caption aligncenter" style="width: 462px"><a href="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/07/screenshot11.jpg"><img class="size-full wp-image-19060" title="screenshot1" src="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/07/screenshot11.jpg" alt="Twitter-Meldung von Breivik vom 17. Juli 2011" width="452" height="329" /></a><p class="wp-caption-text">Twitter-Meldung von Breivik vom 17. Juli 2011</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Islamkritik hatte sich so in den vergangenen Jahren als effektivstes Instrument der extremen Rechten in Europa bewährt &#8211; Breiviks Tat wird in den einschlägigen Blogs dementsprechend als Bürde für die Bewegung bewertet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zwischen Ideologie und Wahnsinn</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für Aufatmen sorgte da die Einschätzung der gerichtlichen Gutachter, Breivik sei unzurechnungsfähig. Diese wurde umgehend genutzt, um die These vom verrückten Einzeltäter zu wiederholen. Doch Rechtsextremismus, Größenwahn und vollkommen übertriebene Wahrnehmungen von Bedrohungen gehören in vielen Fällen zusammen, immerhin ist der Hass auf ganze Menschengruppen das Gegenteil jeder Vernunft. Ein Psychopath muss noch lange nicht unpolitisch sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Der norwegische Journalist Öyvind Strömmen kommentierte, man müsse die Psyche von Attentätern wie Breivik oder Mohamed Atta selbstverständlich untersuchen. Dennoch sei es leicht zu erkennen, in welchen ideologischen Zusammenhang Breivik gehört. Das 20. Jahrhundert sollte gelehrt haben, so Strömmen, dass sich Ideologie und Wahnsinn nicht ausschließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://www.publikative.org/2011/12/14/gianluca-casseri-der-italienische-breivik/" rel="bookmark">Gianluca Casseri – der “italienische Breivik”</a>, <a href="http://www.publikative.org/2011/11/25/breivik-ist-kein-einsamer-verruckter/" rel="bookmark">“Breivik ist kein einsamer Verrückter”</a>, <a href="http://www.publikative.org/2011/11/17/vernichtung-als-programm/" rel="bookmark">Vernichtung als politisches Programm</a>, <a href="http://www.publikative.org/2011/08/19/norweger-trauern-rechtspopulisten-hetzen/" rel="bookmark">Norweger trauern, Rechtspopulisten hetzen</a></p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/225ea0a643b64ee7983c899f397ee49c" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=22284&amp;md5=e88ebdde7ee75c78dfb87f6189f6d915" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rassistische Hetze auf Kosten der Opfer</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/12/03/rassistische-hetze-auf-kosten-der-opfer/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2011/12/03/rassistische-hetze-auf-kosten-der-opfer/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 10:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann immer bestimmte Onlineportale Geschichten über “in Deutschland verschwiegene” Straftaten veröffentlichen, kann man sicher sein, dass genüßliche Verbrechensschilderungen folgen – und die Tat(en) von einem Migranten begangen wurden. Oder zumindestens einem Migranten zugeschrieben werden, denn oft genug entpuppen sich die reißerischen Stories über vergewaltigte Kinder oder bestialisch ermordete Frauen als pure Fiktion, deren erklärtes Ziel es ist, als unterdrückte Wahrheit in Blogs und Foren verbreitet zu werden und weltweit Hass gegen Muslime zu schüren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Wann immer bestimmte Onlineportale Geschichten über “in Deutschland verschwiegene” Straftaten veröffentlichen, kann man sicher sein, dass genüßliche Verbrechensschilderungen folgen – und die Tat(en) von einem Migranten begangen wurden. Oder zumindestens einem Migranten zugeschrieben werden, denn oft genug entpuppen sich die reißerischen Stories über vergewaltigte Kinder oder bestialisch ermordete Frauen als pure Fiktion, deren erklärtes Ziel es ist, als unterdrückte Wahrheit in Blogs und Foren verbreitet zu werden und weltweit Hass gegen Muslime zu schüren.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Elke Wittich</em></p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch wenn die Berichte nicht immer frei erfunden sind, lohnt es sich gleichwohl, die zugrundeliegenden Fakten nachzuprüfen. Denn die Geschichten hinter den Geschichten ergeben meist ein ganz anderes Bild. Was an einer schrecklichen Tat, unter der das Opfer vermutlich sein ganzes Leben leiden wird, zwar nichts ändert – aber eben eine andere Realität zeigt, als die, mit der man so gern Politik machen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Als am 1. Dezember bei <a href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/kriminelle-migranten-was-sarrazin-verschwiegen-hat.html" target="_blank">Kopp Online</a> ein Artikel unter dem Titel “Kriminelle Migranten: Was Sarrazin verschwiegen hat” erschien, war rasch klar, dass dies einer der Texte sein würde, bei dem sich ein Nachprüfen der Fakten lohnen würde. Und das nicht nur, weil das geschickte Namedropping im Titel auf den ersten Blick so gar nichts mit der Unterzeile zu tun hat: KOPP: “In Dänemark hat eine der brutalsten jemals bekannt gewordenen Vergewaltigungen eines Kindes durch einen Somalier zur Lynchstimmung in der Bevölkerung geführt”, heißt es da. Nicht nur, dass dänische Verbrechen nicht zum Themengebiet von Sarrazin gehören, nein, auch von drohenden Lynchmorden war in dänischen Zeitungen während der letzten Tage rein gar nichts zu lesen gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was folgt, klingt jedoch bedrohlich nach bevorstehendem Bürgerkrieg und Pogromen: “Orientalische Migranten müssen in Dänemark in der nächsten Zeit gut aufpassen, wann sie wohin gehen. Mit Knüppeln, Baseballschlägern und Messern bewaffnet schützen Dänen jetzt Kinderspielplätze. Grund des in deutschen Medien verschwiegenen ungewöhnlichen Aufgebots ist ein Somalier, der nach der versuchten Vergewaltigung eines neun Jahre alten Kindes nun auch ein zehn Jahre altes dänisches Mädchen bestialisch vergewaltigt hat.”</p>
<p style="text-align: justify;">Und nun die Fakten: Ja, ein Mädchen wurde vergewaltigt. Aber: Während das “nun auch” suggeriert, dass der Täter zweimal an verschiedenen Orten zuschlug, handelt es sich jedoch in Wirklichkeit um ein einziges Ereignis, bei dem das jüngere Mädchen entkommen und Alarm schlagen konnte:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">“Der Orientale sprach zwei Kinder auf einem Spielplatz an, drohte, sie mit einem Messer zu ermorden, wenn sie ihm nicht in einen Wald folgten. Ein Mädchen konnte fliehen, das andere wurde anal, oral und vaginal vergewaltigt.”</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der so genannte Orientale ist es ein 16 Jahre alter Junge, der in Somalia geboren wurde. Das Alter des mutmaßlichen Täters wird jedoch im gesamten Text nicht erwähnt – wahrscheinlich weil ein Teenie lange nicht so bedrohlich wirkt wie ein Erwachsener und der eindringlich beschriebenen Lynchstimmung ein wenig von der ihrer Brisanz nimmt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">KOPP: “Ort des Geschehens war Gullestrup – dort herrscht jetzt Lynchstimmung gegen Orientalen.”</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">In der Tat hatten, unter Führung eines örtlichen Kaufmannes, nach der Tat einige männliche Einwohner beschlossen, sich zu bewaffnen und die Spielplätze der Umgebung zu sichern. Zu diesem Zeitpunkt ging man in Gullestrup nämlich davon aus, dass es sich um einen Serienvergewaltiger handeln müsse, der jederzeit wieder zuschlagen könne. Gegenüber der Zeitung “Ekstra Bladet” hatten diese anonym bleibenden Männer erklärt, dass sie den Täter – laut Polizeiangaben könnte es sich um einen Somalier handeln &#8211; finden und anschließend “nicht totschlagen, sondern bloß kastrieren” wollten, um ein Zeichen zu setzen, dass man Verbrechen nicht zu tolerieren gedenke.</p>
<p style="text-align: justify;">Laut der englischsprachigen Ausgabe der “Copenhagen Post” waren die reißerischen Boulevardberichte über rachsüchtige Bewohner jedoch stark übertrieben. Zu einem von der Polizei initiierten Treffen im Stadthaus von Gullestrup hatten sich schließlich noch vor der Ergreifung des mutmaßlichen Täters mehrere hundert Einwohner versammelt, um ein klares Signal gegen Gewalt und Selbstjustiz zu setzen. Kaj Mortensen, Manager der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft, erklärte später gegenüber der Zeitung, die Berichte über einen lynchwütigen Mob seien extrem übertrieben gewesen, bei dem Treffen sei man sich einig gewesen, dass man die Polizeiermittlungen unterstützen und keinesfalls eigenmächtig aktiv werden wolle. “Grob gesagt, haben wir darüber geredet, dass wir eben mehr miteinander reden müssen, egal, welchen ethnischen Background wir haben.” Auch Angehörige der beiden Mädchen sprachen bei dem Treffen zu den Anwesenden und verlangten, dass man die Polizei in Ruhe arbeiten lasse statt wilde Gerüchte zu streuen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hass hatten unterdessen jedoch andere angestachelt: Die Nazivereinigung DDL (Dänische Verteidigungsliga), eine Schwesterorganisation der English Defense League, war bereits Tage vor dem Einwohnertreffen in Gullestrup aktiv geworden. Man hängte Hassposter auf, die den Ort zur “Shariafreien Zone” erklärten, verteilte rassistische Aufrufe zu Gewalt gegen Migranten; und bekannte sich anschließend nicht nur auf der eigenen Facebook-Seite stolz dazu, sondern veröffentlichte auch diese Presseerklärung:<br />
Zitat DDL “Die DDL erklärt hiermit, dass wir, wenn die dänischen Behörden die Situation nicht unter Kontrolle bekommen, überall dort auf die Straße gehen werden, wo die Vergewaltigungszahlen steigen. Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, nachdem die dänische Polizei wieder einmal gezeigt hat, dass sie die Dänen nicht von den perversen Trieben der muslimischen Immigranten beschützen können oder beschützen wollen.”</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zitat KOPP: “Der somalische Täter hatte zuvor an einer Bildungsreise über somalische Kultur und Gebräuche teilgenommen, finanziert vom dänischen Steuerzahler.”</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diese Darstellung stammt aus dem dänischen Blog “Uriasposten”, einem einwanderungsfeindlichen, christlichen Machwerk, in dem seit 2003 gegen Muslime gehetzt wird. In seriösen dänischen Zeitungen ist jedoch keine Rede von einer steuerfinanzierten Lustreise, vielmehr scheint der damals 15-Jährige gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder von seinen Eltern zwangsweise nach Somalia geschickt worden zu sein. Zu welchem Zweck dies geschah ist unklar, der dänische Fernsehsender TV2 berichtete, dass er nicht der einzige somalische Junge sei, der zeitweise in sein Geburtsland zurückgeschickt wurde: “Die Kommunalbehörden kennen dieses Phänomen, aber nicht dessen konkreten Grund.” Freunde und Bekannte wollten sich dazu nicht vor der Kamera äußern, sprachen aber anonym mit mehreren Zeitungen.</p>
<div id="attachment_21740" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/12/tv2.jpg"><img class="size-medium wp-image-21740" title="IF" src="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/12/tv2-300x168.jpg" alt="Berichterstattung über den Fall auf TV2.dk" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Berichterstattung über den Fall auf TV2.dk</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach seiner Rückkehr vor einigen Monaten – die anscheinend mit Hilfe eines dänischen Lehrers ohne Wissen der Eltern möglich wurde &#8211; habe der Junge, der den im Lande herrschenden Bürgerkrieg „aus nächster Nähe mitbekommen hatte“, vollkommen verändert gewirkt, berichteten sie beispielsweise der Boulevardzeitung Ekstra Bladet. Hart habe er gewirkt und sehr laut gesprochen, eine Veränderung, die auch der lokale Ladeninhaber Neil Washington mitbekam, der den Jugendlichen von früher noch als „Fußballverrückten“ in Erinnerung hatte. Nachdem er in Somalia war, sei er jedoch ganz anders gewesen, „irgendwie militant und gleichzeitig sehr ruhig und nachdenklich, als ob er gehirngewaschen wurde.“</p>
<p style="text-align: justify;">Soweit die Fakten. Die änder leider nichts daran, dass einem kleinen Mädchen Furchtbares geschehen ist – dem es allerdings auch nicht dadurch besser gehen wird, dass es für eine reißerische Story benutzt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://www.publikative.org/2011/07/26/ein-unpolitischer-terrorismus/" rel="bookmark">Ein unpolitischer Terrorismus?</a></p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/d01ed301dd604daf95dbd4081d5abfd9" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=21739&amp;md5=ce2c246995da566499105ed18c42b5f4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Breivik ist kein einsamer Verrückter&#8221;</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/11/25/breivik-ist-kein-einsamer-verruckter/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 10:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsterrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die E-Mail war anonym und sehr deutlich: „Willst Du Prügel?“ fragte der offenbar aus Schweden stammende Absender, bevor er ankündigte, dass er „einige Muslime/Nazis engagieren“ wolle, „die Dich vergewaltigen, wenn Du weiterhin daran zweifelst, dass der Islam und Muslime hinter den Vergewaltigungen stecken. Also hör auf, Dreck über Breivik zu erzählen, denn sonst bekommst Du Besuch.“ Gewaltforscher Peter Gill scheint also Recht zu haben, wenn er sagt, Breivik sei nicht nur ein einsamer Verrückter gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die E-Mail war anonym und sehr deutlich: „Willst Du Prügel?“ fragte der offenbar aus Schweden stammende Absender, bevor er ankündigte, dass er „einige Muslime/Nazis engagieren“ wolle, „die Dich vergewaltigen, wenn Du weiterhin daran zweifelst, dass der Islam und Muslime hinter den Vergewaltigungen stecken. Also hör auf, Dreck über Breivik zu erzählen, denn sonst bekommst Du Besuch.“ Gewaltforscher Peter Gill scheint also Recht zu haben, wenn er sagt, Breivik sei nicht nur ein einsamer Verrückter gewesen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Elke Wittich, zuerst erschienen in der Jungle World</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die wüsten Drohungen bezogen sich auf ein Interview, dass der schwedische Gewaltforscher Professor Peter Gill der norwegischen Tageszeitung Vårt Land gegeben hatte. Gill, der unter anderem in einer Kommission zur Prävention von Amokläufen in Schulen sitzt, hatte die Taten von Anders Behring Breivik in Zusammenhang mit gestiegenen Vergewaltigungszahlen in Oslo gebracht. Dort hatten sich die Zahlen der gemeldeten “overfallsvoldtekter”, also der Vergewaltigungen, bei denen die Opfer von Unbekannten überfallen wurden, bis November 2011 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Sieben Täter wurden bislang verhaftet, rund 50 konnten nicht gefasst werden, wobei die Kripo davon ausgeht, dass es sich in einigen Fällen um Serientäter handelt.</p>
<div id="attachment_19032" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/07/norwegen.jpg"><img class="size-medium wp-image-19032" title="norwegen" src="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/07/norwegen-300x168.jpg" alt="Anders Behring Breivik (32) auf Facebook." width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Anders Behring Breivik (32) auf Facebook.</p></div>
<p style="text-align: justify;">“Es ist falsch, Breivik nur als einen einsamen Verrückten zu sehen”, hatte Gill im Interview gewarnt und erklärt, dass dessen Taten Nachahmer auch auf anderen Gebieten finden könnten. Er gehe davon aus, dass die gestiegenen Vergewaltigungszahlen mit den Morden auf Utøya zusammenhingen: “In jedem von uns befinden sich Teile von Breivik – er hat diese Teile jedoch für sich alle zusammengesetzt und darauf hingearbeitet, seine Phantasien zu verwirklichen. Es wird norwegische Männer geben, denen Breivik imponiert – seine Taten können ein Trigger für andere sein, ebenfalls Grenzen zu übertreten.”</p>
<p style="text-align: justify;">Gill wiedersprach damit auch dem in Norwegen vorherrschenden Eindruck, dass die Vergewaltiger fast ausschließlich Migranten seien – derzeit wird zwar ein mittlerweile nach Pakistan geflohener Mann verdächtigt, für einige der Taten verantwortlich zu sein, aber die Mehrzahl der Täter dürften trotzdem gebürtige Norweger sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Hass mit erfundenen Geschichten über sexuelle Übergriffe zu schüren gehört dabei schon lange zum Repertoire der von Anders Behring Breivik präferierten Blogs und Webseiten. Im Januar machte beispielsweise eine Story die Runde, wonach ein elfjähriges Mädchen von mindestens 20 Asylbewerbern in einer Stockholmer Schwimmhalle vergewaltigt worden sei. Die Naziorganisation Nordisk ungdom griff daraufhin ein in der Nähe gelegenes Flüchtlingsheim an, obwohl die zuständige Polizeibehörde mehrmals klarstellte, dass die Geschichte eine pure Erfindung war. In den folgenden Monaten wurde die mit blutrünstigen Einzelheiten ausgeschmückte Horrorstory immer wieder von rechtsextremen Blogschreibern wie dem norwegischen Fjordmannen aufgegriffen und schließlich zu einem englisch untertitelten Youtube-Video aufgeblasen. In seinem so genannten Manifest hatte Breivik auf Seite 485 solche in Rassitenkreisen kursierende Falschmeldungen explizit aufgegriffen und behauptet, dass in Oslo pro Einwohner fünf Mal so viele Vergwaltigungen geschähen wie in New York, und dass 2/3 der Taten von Migranten begangen würden. (bezogen auf die Fallzahlen vom vergangenen Jahr geschah in New York City statistisch eine Vergewaltigung pro 6.230 Einwohner, während es 2011 in Oslo eine pro 12.291 Bewohner ist). Von Fakten lassen sich Rassisten jedoch Theorien nicht kaputtmachen, vor allem dann nicht, wenn die Falschrechnung mittlerweile selbst in norwegischen Massenmedien – natürlich ohne Bezug auf Breivik – als Fakt verbeitet wird: Auf document.no, einer der Plattformen, auf denen der Mörder besonders aktiv war, listet man noch heute jede mutmaßlich von einem Migranten begangene Vergewaltigung genüßlich auf, während Taten, die Norweger begingen, nicht erwähnt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Inwieweit der Massenmörder daran beteiligt war, aktiv mit ausländerfeindlichen Fakes Hass zu schüren, könnte schon bald geklärt sein. Wie auch die Frage, welche internationalen Verbindungen er hatte. Denn während viele Einzelheiten wie zum Beispiel die Bestandteile seiner angeblichen offiziellen Uniform sich schnell als wahllos und für kleines Geld im Internet zusammengekaufter Trödel entpuppten, steht immer noch nicht ganz fest, zu welchen Gruppen oder Einzelpersonen er Kontakt hatte. Um Breiviks Leben im Internet möglichst gründlich auszuforschen, stellte die Osloer Polizei vor einiger Zeit beispielsweise Rechtshilfeersuchen an mehrere europäische Länder. Herausgefunden soll damit unter anderem werden, ob auffällige Accounts, E-Mailadressen und Foren-Nicks tatsächlich von dem Norweger benutzt wurden und mit wem er sich vernetzt hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn während Breivik Kommentare und Statements, die er für legal hielt, unter seinem Klarnamen postete, scheint er für justiziable Hetze falsche Identitäten benutzt zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kampf dem Kommentarfaschismus</strong></p>
<div id="attachment_19294" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/08/blumennorge.jpg"><img class="size-medium wp-image-19294" title="blumennorge" src="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/08/blumennorge-300x197.jpg" alt="Norwegen trauert um die Opfer des rechtsextremen Doppelanschlags: Blumenmeer vor der Domkirche in Oslo (Foto: Rotes Kreuz Norwegen)" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Norwegen trauert um die Opfer des rechtsextremen Doppelanschlags: Blumenmeer vor der Domkirche in Oslo (Foto: Rotes Kreuz Norwegen)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nachdem Breivik verhaftet worden war, richtete sich zum ersten Mal größere Aufmerksamkeit nicht nur auf rassistische Blogs, sondern auch auf die Kommentarspalten der großen Medien, die bis zu diesem Zeitpunkt weitgehend unmoderiert geblieben waren und in der es vor Hetze und Hass nur so wimmelte. Anders Heger Verlagschef von Cappelen Damm, brachte die Situation kurz nach Breiviks Morden öffentlich auf den Punkt indem er erklärte, in Norwegen habe man den „Kommentarfaschismus“ wohl nicht ernst genommen. Dabei hätte man durchaus gewarnt sein können: Im Mai, also kurz vor den Attentaten, hatte bereits das Wissenschaftsportal forskning.no vor den eigenen Usern kapituliert und erklärt, dass man grundsätzlich unter Artikeln über den Klimawandel keine Kommentare mehr erlauben werde. Redakteurin Nina Kristiansen begründete diesen Schritt damit, dass Diskussion und Meinungsaustausch zwischen den Lesern nicht mehr möglich seien, da einige wenige rechtsradikale Verschwörungstheoretiker die Debatte mit “vielen und langen Beiträgen, die dazu auch noch unter jedem Artikel gepostet werden” bestimmten und Neulinge regelrecht wegmobbten.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer gemeinsamen Initative beschlossen im Spätsommer norwegische und schwedische Massenmedien, die Kommentarfunktionen stark einzuschränken. Um 98 Prozent der User müsse man sich gar keine Sorgen machen, zitierten die Zeitungen Erik Martin von Reddit bei einem Panel zum Thema Community-Management, “was man tun muss, ist sich um die Arschlöcher kümmern, damit die die normalen Leute nicht vertreiben.” Warum Kommentare anbieten, “wenn sie das Erlebnis, auf Deiner Webseite zu sein, zerstören? Und warum sich Sorgen darüber machen, wenn man diese Kommentare nicht länger erlaubt, wenn es ohnehin keinen ernsthaften Austausch dort gibt?”</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der norwegische Autor Eirik Newth hatte eine Zensur gefordert: “Die Netzmedien können den Sumpf, der ihre Kommentarfelder geworden sind, nicht mehr austrocknen”, sagte er in einer Debatte der Zeitung Klassekampen, “in einem Land, in dem die Hälfte der Einwohner bei Facebook aktiv sind und zehn Prozent eigene Blogs betreiben, kann man nicht ernsthaft behaupten, dass die Meinungsfreiheit in Gefahr ist, wenn einige Kanäle geschlossen werden.”</p>
<p style="text-align: justify;">Warum es als Allheilmittel gegen Rechtsradikale gelten könnte, nur die Symptome, also in diesem Fall die Kommentare von Usern, und nicht die Ursache, nämlich den Rassismus, der ungehindert weiter grassiert, zu bekämpfen, wird wohl auf ewig das Geheimnis der beteiligten Medien bleiben. Zumal sich erkennbar nicht viel geändert hat. Bei der Zeitung VG werden beispielsweise unter Artikeln in einem Extra-Stream nur noch die Statements von Facebook-Usern angezeigt, die die Nachrichten dort verlinkten. Dass dazu auch weiterhin wüste Theorien über von Staat, Industrie und den USA unterdrückten Wahrheiten gehören, kümmert anscheinend niemanden. Zumal die meisten dieser Kommentatoren Namen haben, die ganz dequtlich ausgedacht sind. Fürs VG-Forum muss man sich dagegen unter Angabe einer norwegischen Mobilfunknummer registrieren, an die ein Verifizierungscode zur Freischaltung des Accounts gesendet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Egal, um welches Thema es geht: Es dauert nicht lange, bis diejenigen sich äußern, die man schon beim flüchtigen Lesen als Trolle ausmachen kann. Ob in Threads über den Zustand der norwegischen Straßen oder internationale Politik, spätestens auf Seite 2 findet sich jemand, der “linke Infiltrationssoldaten”, oder “schwarze Propaganda” am Werke sieht, allgemein beklagt, dass “die Berichterstattung über die wahren Ausmaße der Ausländerkriminalität unterdrückt wird” und Muslime dabei seien, gewaltsam das Land an sich zu reißen. Anders Breivik würde in diesem rassistischen Wust nicht weiter auffallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Meldungen über <a href="http://www.publikative.org/category/ausland/skandinavien/breivik/" target="_blank">Breivik</a>.</p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/b15afb80c81643d09b6d101070dd1446" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=21505&amp;md5=7efab69a6b0b96ca64f101bb6210e9fa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Modell Adolf&#8221;: IKEA-Gründer war aktiver Nazi</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/08/24/modell-adolf-ikea-grunder-war-aktiver-nazi/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 13:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem schwedischen Buch „Och in Wienerwald staar traaden kvar“ sind neue Details über die Nazi-Vergangenheit des IKEA-Gründers Ingvar Kamprad enthüllt worden. Demnach war Kamprad ein aktiver Nazi, der von den Sicherheitsbehörden in Schweden beobachtet worden war. In dem Buch der Journalistin Elisabeth Aabrink heißt es, der IKEA-Gründer und Milliardär ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In dem schwedischen Buch „Och in Wienerwald staar traaden kvar“ sind neue Details über die Nazi-Vergangenheit des IKEA-Gründers Ingvar Kamprad enthüllt worden. Demnach war Kamprad ein aktiver Nazi, der von den Sicherheitsbehörden in Schweden beobachtet worden war. In dem Buch der Journalistin Elisabeth Aabrink heißt es, der IKEA-Gründer und Milliardär sei Mitglied der Nazi-Partei gewesen, seine Nummer lautete 4014.</p>
<div id="attachment_19615" class="wp-caption aligncenter" style="width: 263px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/08/Ingvar_Kamprad.jpg"><img class="size-medium wp-image-19615" title="Ingvar_Kamprad" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/08/Ingvar_Kamprad-253x300.jpg" alt="IKEA-Gründer Ingvar Kamprad" width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">IKEA-Gründer Ingvar Kamprad</p></div>
<p style="text-align: justify;">Kamprad sei äußerst aktiv in der „Svensk socialistisk samling“ (Schwedische sozialistische Sammlung, SSS) gewesen. Diese war aus der NSAP, der „Nationalsozialistischen Arbeiterpartei“ Schwedens, hervorgegangen. Die NSAP setzte stärker als die NSDAP auf sozialistische und antikapitalistische Ziele und orientierte sich am Strasser-Flügel der deutschen Nazi-Partei. Nach und nach entfernte sich die Partei vom deutschen Vorbild und verfolgte einen schwedisch geprägten Faschismus. 1945 wurde die Partei aufgelöst.<br />
Aabrink meint, es sei etwas merkwürdig, dass Kamprad diese Fakten nicht selbst öffentlich gemacht habe. Er habe gesagt, er habe dies erzählen und um Entschuldigung bitten wollen, sagte Aabrink im schwedischen Fernsehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Autorin war durch Recherchen über einen jungen Juden, der aus Wien nach Schweden gekommen war, auf die Spur Kamprads gekommen. Dessen Kontakte zu nationalistischen Kreisen setzten sich auch nach der Befreiung Europas und Deutschlands von der NS-Herrschaft fort. So wurde der IKEA-Gründer bereits mehrfach mit der neuschwedischen Bewegung um Per Engdahl in Verbindung gebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass der IKEA-Gründer Nazi-Sympathisant war, wurde in den 1990er Jahren erstmals öffentlich. Damals hatte Kamprad erklärt, dies sei eine Art oberflächliche Jugendsünde gewesen. Heute habe er eine ganz andere Meinung, betonte er im Jahr 2008 im schwedischen Fernsehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kamprad hatte IKEA im Jahr 1943 gegründet. Der Konzern betreibt 280 Warenhäuser in 26 Ländern (Stand August 2010). Das Unternehmen hat 127.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Staaten, das erste Möbelhaus wurde 1963 in Norwegen eröffnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/fb7b024351d948daa25884f99aa43203" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19614&amp;md5=fb085c9dece13ada0fe1e525d7f5efd3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Norweger trauern, Rechtspopulisten hetzen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/08/19/norweger-trauern-rechtspopulisten-hetzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 06:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[In Norwegen können heute Angehörige der Opfer des Doppelanschlags vor vier Wochen die Insel Utöya besuchen. Während das Land weiter um die 77 Toten trauert, wird in rechtspopulistischen Blogs wieder gehetzt - gegen Muslime und "Gutmenschen". Dabei spielen Verschwörungstheorien eine große Rolle.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>In Norwegen können heute Angehörige der Opfer des Doppelanschlags vor vier Wochen die Insel Utöya besuchen. Während das Land weiter um die 77 Toten trauert, wird in rechtspopulistischen Blogs wieder gehetzt &#8211; gegen Muslime und &#8220;Gutmenschen&#8221;. Dabei spielen Verschwörungstheorien eine große Rolle.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Patrick Gensing, zuerst veröffentlicht bei <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/breivikdebatte100.html" target="_blank">tagesschau.de</a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Anders Breivik hatte sich für sein rund 1500 Seiten umfassendes Manifest umfangreich bei dem norwegischen Blogger Fjordman bedient. Nach dem Doppelanschlag distanzierte sich Fjordman von der Tat &#8211; denn es sei höchst unangenehm, von einem Massenmörder zitiert zu werden. Hinter dem Pseudonym Fjordman steht offenbar der Norweger Peder Jensen. Dies erklärte Jensen gegenüber der Zeitung &#8220;Verdens Gang&#8221;. Wenige Tage später verkündete er, sich komplett aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fjordman galt als einer der Stars in der islamfeindlichen Blogosphäre, seine Texte erschienen auch auf der deutschsprachigen Seite PI-News, die nach eigenen Angaben rund 50.000 Besucher täglich verzeichnet und auch Fjordmans Buch &#8220;Eurabien besiegen&#8221; verbreitet. In dem Werk soll bewiesen werden, dass es seit den 1970er-Jahren eine internationale Verschwörung gibt, um Europa zu islamisieren. Die Angst davor gehört zu den Grundpfeilern des rechtspopulistischen Weltbilds, aus dem sich unmittelbar ein Selbstverteidigungsszenario ableiten lässt. &#8220;Kollaborateure&#8221; eines islamischen Großangriffs sind dieser Ideologie zufolge Liberale und Linke &#8211; die &#8220;Gutmenschen&#8221;. Daraus lässt sich erklären, warum Breivik den sozialdemokratischen Nachwuchs als Ziel wählte &#8211; und nicht Muslime.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Kollaborateure der islamischen Hassideologie&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Gutmenschen&#8221; und deren &#8220;politische Korrektheit&#8221; gehören seit vielen Jahren zum populären Feindbild in rechten Kreisen. Auf der Seite Document.no, auf der sich Breivik ausführlich als Kommentator betätigte, wird der Begriff &#8220;politische Korrektheit&#8221; als meist angegebenes Schlagwort geführt. Die &#8220;Gutmenschen&#8221; oder auch &#8220;68er&#8221; sind in diesen Kreisen an allem Übel schuld. Der deutsche Blogger Michael M. schrieb, die &#8220;Kollaborateure der islamischen Hassideologie&#8221;, welche Muslime &#8220;millionenfach in ihre Länder geholt und das Gesicht Europas in einem historisch beispiellosen Ausmaß bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet&#8221; haben, hätten &#8220;den Willen der überwiegenden Mehrheit der indigenen Europäer vergewaltigt und sind daher die wahren Verantwortlichen für das Norwegen-Massaker&#8221;.</p>
<div id="attachment_19294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 476px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/08/blumennorge.jpg"><img class="size-full wp-image-19294" title="blumennorge" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/08/blumennorge.jpg" alt="Norwegen trauert um die Opfer des rechtsextremen Doppelanschlags: Blumenmeer vor der Domkirche in Oslo (Foto: Rotes Kreuz Norwegen)" width="466" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Norwegen trauert um die Opfer des rechtsextremen Doppelanschlags: Blumenmeer vor der Domkirche in Oslo (Foto: Rotes Kreuz Norwegen)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Allerdings widerspricht dies der in rechten Blogs oftmals vorgetragenen Behauptung, es handele sich bei Breivik um einen unpolitischen Verrückten, der nichts mit der rechtspopulistischen Szene zu tun habe. Auf der rechten schwedischen Seite &#8220;Realisten&#8221; wurde Breivik zudem als verkappter Liberaler dargestellt, da er laut Medienberichten an einer Gay-Parade teilgenommen haben soll. Alles wird getan, um eine politische Nähe zum in Skandinavien erfolgreichen Rechtspopulismus zu leugnen &#8211; gleichzeitig soll Breiviks Tat als Beweis für die angeblich verzweifelte Lage in Europa missbraucht werden. Ein Widerspruch, der nicht aufgelöst werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gewaltaufruf des &#8220;deutschen Fjordman&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Ansicht, Europa müsse gegen den Islam militant vertedigt werden, ist im rechtsradikalen Milieu keine Einzelmeinung. Der von PI-News als &#8220;deutscher Fjordman&#8221; gelobte Blogger Michael M. hatte im April 2011 einen Aufruf verbreitet, wonach die Bürger zu den Waffen greifen sollten. Auch M. bemühte eine Verschwörungstheorie, wonach Muslime &#8220;seit Jahrzehnten beharrlich und mit immer größerem Erfolg an der Übernahme unseres Kontinents&#8221; arbeiteten. Das zentrale Ziel des Islam sei die Weltherrschaft. Diesem Ziel sei das gesamte religiöse Leben des Islam untergeordnet. Zahlreiche Kommentatoren lobten den &#8220;mutigen&#8221; Aufruf zum bewaffneten Kampf, einige wollten direkt mitmachen.</p>
<div id="attachment_19092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik.jpg"><img class="size-full wp-image-19092 " title="breivik" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik.jpg" alt="Breivik verbreitete sein &quot;Manifest zur Rettung&quot; Europas - der Massenmord war offenbar ein Marketinginstrument." width="520" height="294" /></a><p class="wp-caption-text">Breivik verbreitete sein &quot;Manifest zur Rettung&quot; Europas - der Massenmord war offenbar ein Marketinginstrument.</p></div>
<p style="text-align: justify;">M. war auch als Buchautor tätig. Er steuerte drei Kapitel zu einem Werk über Gewalt gegen Christen in islamischen Ländern bei. Das Vorwort zu dem Buch stammt aus prominenter Feder &#8211; von Karl Kardinal Lehmann. Auf Anfrage von tagesschau.de ließ Lehmann erklären, die Freigabe des Textes, der ursprünglich für eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung verfasst worden sei, sei ohne Kenntnis der übrigen Texte des Buches erfolgt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Parallelen zum Antisemitismus?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Verschwörungstheorien über internationale Netzwerke, die angeblich die Weltherrschaft anstrebten, sind bislang vor allem aus dem Antisemitismus bekannt. Auf die Bedeutung dieser Legenden in der aktuellen Debatte verweist der norwegische Publizist Öyvind Strömmen. Diese Theorien würden bisweilen als harmlose Unterhaltung wahrgenommen, so Strömmen gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK, allerdings seien sie gefährlich, denn sie könnten zu politischer Gewalt führen. Breivik habe nicht als einsamer Wolf gehandelt, betont Strömmen. Jahrelang hätten Blogger wie Fjordman geschrieben, Europa werde vom &#8220;Fremden&#8221; besetzt &#8211; und dies werde von der norwegischen Regierung akzeptiert. Jahrelang seien Sozialdemokraten als Vaterlandsverräter gebrandmarkt worden &#8211; und so sei es eben keine Überraschung, dass Breivik den sozialdemokratischen Nachwuchs als Ziel gewählt habe.</p>
<div id="attachment_19126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 582px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg"><img class="size-full wp-image-19126" title="breivik_marxist" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg" alt="Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?" width="572" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Strömming beklagt in seinem Blog, die Kommentare von Breivik auf Document.no seien nicht das eigentlich Erschreckende. Schlimmer sei, dass sich die Kommentare des Attentäters kaum von denen in größeren Medien unterscheiden ließen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sarrazin der neue Treischke?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in Deutschland sei der Antiislamismus mittlerweile salonfähig, meint der Journalist Alan Posener, der für die konservative Zeitung &#8220;Die Welt&#8221; schreibt. Posener schreibt in dem Blog &#8220;Starke Meinungen&#8221;, Thilo Sarrazin sei der Heinrich von Treischke unserer Zeit. Treischke hatte 1879 den Spruch &#8220;Die Juden sind unser Unglück&#8221; geprägt. &#8220;Bis dahin galt es einfach als unfein, Antisemit zu sein&#8221;, so Posener. Inwieweit es Parallelen zwischen dem Ressentiments des Antisemitismus und der neuen Islamfeindlichkeit in Europa gibt, ist derzeit Gegenstand erbitterter Debatten in Fachkreisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Rechtspopulistische Blogger wollen sich mit solchen Feinheiten nicht belasten. Polemiken gegen Muslime, die EU oder vermeintliche Linksextremisten prägen weiterhin die einschlägigen Blogs. Michael M. startete zudem Anfang August eine neue Serie: &#8220;Die Feinde Deutschlands&#8221; &#8211; wozu M. beispielsweise Grünen-Chefin Claudia Roth zählt. Auch die Krawalle in England sind ein großes Thema in der rechtspopulistischen Szene; die Schuldigen sind einmal mehr schnell ausgemacht: Die Ausschreitungen hingen mit dem Fastenmonat Ramadan zusammen, schuld seien zudem die &#8220;Verantwortlichen der political correctness&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Appelle an die Rechtspopulisten, nach dem Doppelanschlag in Norwegen zumindest über die schrille und aggressive Rhetorik nachzudenken, sind ungehört verhallt. Von Kritik wollen die rechtspopulistischen Islam-Kritiker nichts hören. Dabei sei aufgeklärte Kritik am Islam richtig, meint der norwegische Publizist Strömmen, man müsse menschenfeindliches Gedankengut thematisieren &#8211; egal von wo es komme.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/27/breivik-debatte-300/" rel="bookmark">Breivik-Debatte: Beißreflexe und Pauschalvorwürfe</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/24/massaker-marketing-manifest-1516/" rel="bookmark">Massaker als Marketing: Das Manifest des Massenmörders</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/26/ein-unpolitischer-terrorismus/">Ein unpolitischer Terrorismus?</a></p>
<div><a href="http://npd-blog.info/category/ausland/skandinavien/breivik/" target="_blank">Alle Artikel zum Doppelanschlag in Norwegen.</a></div>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/b54d27675f48407d8687c488dbd678f6" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19512&amp;md5=9930d5c782f53fcdb83faf73ba500198" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die globale junge Generation ist längst multikulturell&#8221;</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/08/01/die-globale-junge-generation-ist-langst-multikulturell/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 19:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Rechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Massaker von Norwegen wird politische und emotionale Folgen haben für ganz Europa. Denn das hier ist ein europäisches Ereignis. Und es gefährdet Europa. Denn das besteht aus mehr als nur einer Währung oder einem Wirtschaftssystem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die Tragödie von Norwegen hat uns alle sehr mitgenommen. Wir denken an die Opfer, an ihre Familien und an diejenigen, die das Unglück überlebt haben. In den Bildern vom Unglücksort sahen wir junge Leute, deren Leben aus den Fugen geraten ist. Und ehrlich gesagt, ist das auch mein Lebensgefühl in diesen Tagen. Das Morden in Norwegen löst bei mir ein ähnliches Gefühl von Schreck und Ratlosigkeit aus, wie der 11. September vor 10 Jahren.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Anetta Kahane, Amadeu Antonio Stiftung</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Massaker von Norwegen wird politische und emotionale Folgen haben für ganz Europa. Denn das hier ist ein europäisches Ereignis. Ganz eindeutig. Und es gefährdet Europa. Denn das besteht aus mehr als nur einer Währung oder einem Wirtschaftssystem.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Opfer von Oslo sind junge Leute, sie sind Norweger und Freunde aus anderen Ländern. Ich finde, wir sollten uns mit ihnen beschäftigen und nicht allein mit dem Täter. In den Interviews nach der Tat sahen wir in Gesichter, die nicht verstehen konnten, was geschehen war. Die junge Generation auf der Insel bei Oslo lebt aktiv in einer globalisierten Welt. Mit anderen engagierten Jugendlichen verbinden sie gemeinsame Interessen an Politik und Kultur oder Wertvorstellungen, vielleicht sogar eine vergleichbare soziale Herkunft. Das allein bringt sie zusammen und nicht die ethnische Herkunft oder ihre Religion. Die globale junge Generation ist längst multikulturell. Viele haben Migrationshintergrund oder leben in binationalen Familien. So sieht Europa heute aus. Und wer dagegen mit Bomben und Gewehren antritt ist ein einfach nur ein Rassist.</p>
<div id="attachment_19294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 476px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/08/blumennorge.jpg"><img class="size-full wp-image-19294" title="blumennorge" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/08/blumennorge.jpg" alt="Norwegen trauert um die Opfer des rechtsextremen Doppelanschlags: Blumenmeer vor der Domkirche in Oslo (Foto: Rotes Kreuz Norwegen)" width="466" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Norwegen trauert um die Opfer des rechtsextremen Doppelanschlags: Blumenmeer vor der Domkirche in Oslo (Foto: Rotes Kreuz Norwegen)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Will Europa nicht ein unbedeutender Platz auf der Welt werden, der am Ende nur aus Sehenswürdigkeiten wie Fachwerkhäusern, gotischen Kirchen oder schönen Fjörds besteht, dann muss es die Welt hineinlassen. Ohne die nötige Offenheit kann es keine Entwicklung mehr geben. Ohne Einwanderung können die Herausforderungen nicht mehr beantwortet werden. Europas Stärke ist die Demokratie. Demokratie ohne Offenheit, aber dafür mit einem rassistischen Grundton, kann es nicht geben. Der Täter von Oslo zeigt es uns.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird viel über seinen islamfeindlichen Hintergrund diskutiert. Aber stimmt das? Was sind das für Leute, die sich als islamkritisch bezeichnen und wilde Phantasien und Paranoia schüren gegen die Bedrohung durch den Islam? Ich bin davon überzeugt, dass dies nur ein platter rhetorischer Trick ist und eine verdammte Lüge. Die rechtspopulistischen Islamhasser schieben ihre Religionskritik vor, weil der reine Rassismus in Europa nicht mehr konsensfähig ist. Doch wie man an der Wahl der Opfer von Oslo sieht, sind die Feinde keineswegs die Muslime oder der Islam, sondern die Kinder des offenen, multiethnischen Europa. Die ermordeten Jugendlichen in dem sozialdemokratischen Camp waren aller Wahrscheinlichkeit nach eher säkular als religiös, eher kosmopolitisch als fundamentalistisch. Vor denen also fürchtete sich der Täter und nicht vor &#8220;dem Islam&#8221;. Die Verteidiger der westlichen Demokratie vor den Zumutungen des islamischen Fundamentalismus &#8211; so sehen sich die Leute aus dem &#8220;islamkritischen Milieu&#8221; &#8211; sind in Wahrheit ganz banale, primitive Rassisten, die gegen die moderne Gesellschaft, die Gleichwertigkeit aller Menschen und die Globalisierung kämpfen. In ihren Hasstiraden sehen sie sich als Minderheit in einem überfremdeten, islamisierten Europa. Das ist statistisch und in jeder anderen Hinsicht Unsinn und verdreht die Machverhältnisse und Rassismen in ihr Gegenteil. Wer beispielsweise hysterisch und den Anlässen unangemessen vor &#8220;Deutschenfeindlichkeit&#8221; warnt, reitet genau auf dieser Welle.</p>
<p style="text-align: justify;">In den ideologischen Grabenkämpfen um Einwanderung und ethnische Pluralität wird viel gelogen und Missbrauch betrieben. Es wird Zeit, dass Europa und gerade Deutschland sich klar bekennt zur einer Zukunft, in der Rassismus keinen Platz hat: aus moralischen UND politischen Gründen. Sätze wie: &#8220;Multikulti ist gescheitert!&#8221; die letztes Jahr leider auch von der Kanzlerin zu hören waren, zeugen vom unzeitgemäßen Ungeist des alten weißen Herrenmenschentums. Das neue Europa mitten in der Welt wäre demnach gescheitert. Dieses Europa sollte nicht bekämpft sondern gestaltet werden. Einschließlich der Tatsache, dass Einwanderung notwendig und wünschenswert ist! Daran arbeiten wir Tag für Tag. Der Ungeist der ethnisch wie religiös bereinigten, also ausschließlich weißen Nationen, sollte ein für alle mal verschwinden, denn er enthält die Obszönitäten des Rassismus. Bei Neonazis wie bei &#8220;Islamfeinden&#8221;. Das sind wir den Opfern von Norwegen schuldig!</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/27/breivik-debatte-300/" rel="bookmark">Debatte über Breivik: Von Beißreflexen und Pauschalvorwürfen</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19286&amp;md5=d745d083d598e9d6bade25227a61ccc8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rechtsradikaler Blogger rief zu den Waffen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/07/31/rechtsradikaler-blogger-rief-zu-den-waffen/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 21:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Rechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Publizist Michael Mannheimer ist einer der rechtsradikalen Blogger in Deutschland, die sich dem Kampf gegen die Islamisierung Europas verschrieben haben. Im April 2011 rief er dazu auf, gegen das Establishment zu den Waffen zu greifen. Ein einsamer Spinner? Bei PI-News wurden seine Vorträge beworben und gelobt, zu einem Buch über die Christenverfolgung in islamischen Ländern steuerte Mannheimer drei Kapitel bei - das Vorwort für das Werk stammt von Kardinal Lehmann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Der Publizist Michael Mannheimer ist einer der rechtsradikalen Blogger in Deutschland, die sich dem Kampf gegen die Islamisierung Europas verschrieben haben. Im April 2011 rief er dazu auf, gegen das Establishment zu den Waffen zu greifen. Ein einsamer Spinner? Bei PI-News wurden seine Vorträge beworben und gelobt, zu einem Buch über die Christenverfolgung in islamischen Ländern steuerte Mannheimer drei Kapitel bei &#8211; das Vorwort für das Werk stammt von Kardinal Lehmann.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Patrick Gensing</em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ich bin mir der Tragweite meines Aufrufs voll bewusst.&#8221; Mit diesen Worten <a href="http://michael-mannheimer.info/2011/04/09/mein-aufruf-zum-widerstand-gegen-das-politische-establishment-gemas-art-20-abs-4-gg/" target="_blank">bestätigte Mannheimer am 09. April 2011</a>, dass er am Vortag in der Kommentarspalte der Seite PI-News einen &#8220;Aufruf zum allgemeinen Widerstand des deutschen Volkes gemäß Art.20 Abs. 4 GG&#8221; veröffentlicht hatte. Darin verbreitete Mannheimer die These, in Deutschland und dem übrigen Europa &#8220;arbeiten Muslime seit Jahrzehnten beharrlich und mit immer größerem Erfolg an der Übernahme unseres Kontinents&#8221;. Das zentrale Ziel des Islam sei &#8220;die Weltherrschaft. Diesem Ziel ist das GESAMTE „religiöse“ Leben des Islam untergeordnet&#8221;, so Mannheimer.</p>
<div id="attachment_19255" class="wp-caption aligncenter" style="width: 207px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/mannheimers-Aufrufe.jpg"><img class="size-medium wp-image-19255" title="mannheimers-Aufrufe" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/mannheimers-Aufrufe-197x300.jpg" alt="Aufruf von Michael Mannheimer zu einem gewaltsamen Aufstand." width="197" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Aufruf von Michael Mannheimer zu einem gewaltsamen Aufstand.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Wegbereiter der &#8220;islamischen Landnahme&#8221; ist laut Mannheimer &#8220;das gesamte deutsche Establishment: Politik, Wissenschaft, Medien, Justiz und jetzt auch die Kirche mit dem Islam sympathisiert und kollaboriert&#8221;. In Anbetracht der &#8220;verfassungswidrigen Ent-Ethnisierung der deutschen Bevölkerung&#8221; halte er nun &#8220;die Zeit für gekommen, die Inkraftsetzung und schonungslose Anwendung des Widerstandsrechts (und der Widerstandspflicht) aller Deutschen gemäß Artikel 20 Abs.4 des GG auszurufen!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Um jede Zweideutigkeit zu vermeiden, führt Mannheimer aus, was er nun erwarte:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Gemäß den Statuten dieses Widerstandsrechts darf und muss sich das deutsche Volk gegen ALLE Kräfte erheben, die im Begriff sind, die deutsche Verfassung abzuschaffen – was politische Parteien, Kommunal-, Landesregierungen und Bundesregierung – aber auch Medien und sonstige wichtigen Multiplikatoren veröffentlichter Meinung miteinbezieht, die dies unterstützen. Das Widerstandsrecht erlaubt diesen Kampf ausdrücklich mit allen Mitteln, auch bewaffnet und unter Bedingungen eines Bürgerkriegs, wenn sonstige Maßnahmen nicht gefruchtet haben. [...] Vertreibt das herrschende Establishment aus seinen Ämtern und Schreibstuben und stellt die Verantwortlichen vor ein Gericht!&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wie &#8220;sonstige Maßnahmen&#8221; aussehen könnten, das wird bereits im Netz deutlich. Dort haben Unbekannte den Internet-Pranger &#8220;Nürnberg 2.0&#8243; eingerichtet. Mannheimer stellte diese Seite <a href="http://michael-mannheimer.info/2011/07/28/islamkritiker-errichten-anklageplattforum-nurnberg2-0-im-netz-der-widerstand-gegen-die-islamisierung-erreicht-einen-neunen-hohepunkt/" target="_blank">auf seinem Blog vor</a>. Der Widerstand gegen die Islamisierung erreiche einen neuen Höhepunkt, vermeldete Mannheimer. Auf der Seite &#8220;Nürnberg 2.0&#8243; seien bereits diverse Politiker und Journalisten aufgeführt, die wegen des Verdachts von &#8220;Rechtsverstößen im Zusammenhang mit der Islamisierung Deutschlands&#8221; aufgefallen seien. Bei den Politikern sind vor allem Grüne und Sozialdemokraten, beispielsweise Volker Beck oder Sebastian Edathy, zu finden &#8211; aber auch Wissenschaftler wie Klaus Bade oder Wilhelm Heitmeyer sollen den &#8220;Islam-Kritikern&#8221; zufolge auf die Anklagebank in Nürnberg &#8211; historisch in einer Reihe mit Göring, Heß und Keitel. Die NS-Verbrechen werden von den vermeintlichen Israel-Freunden massiv verharmlost, um Hass auf &#8220;linke Gutmenschen&#8221; zu schüren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Zum Aufstand bereit&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In den Kommentaren auf Mannheimers Blog wird dieser für seinen Aufruf gelobt, der Schritt sei mutig, finden viele. Aber es gibt auch Kritik: &#8220;Ihr Aufruf in allen Ehren Herr Mannheimer, aber er kommt zu früh.&#8221; Wie gewohnt wird aber die &#8220;mutige&#8221; Stimme Mannheimers vom linken Establishment totgeschwiegen, der Kommentator &#8220;Hans Deutscher&#8221; beklagt, &#8220;nur ein Bruchteil unserer Sympathisanten wird von Ihrem Aufruf überhaupt erfahren, die linksgrünen Massenmedien werden diese Meldung entweder verschweigen oder Sie, den Verfasser, als Rechtspopulisten und Rassisten diffamieren, die übliche Vorgehensweise&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige sind sofort Feuer und Flamme. J. Eichhorn jubelt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Auch ich bin zum Aufstand bereit und kann Ihnen fest eine größere Masse versprechen, die ich noch vollkommenst von dem zu gehnden wege überzeugen kann.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Gert Will&#8221; ist hingegen skeptischer:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Nun müsste man eigentlich darüber nachdenken, wie dieser Widerstand durchgeführt werden sollte. Mit unseren „Gutmenschen“ ist nicht viel anzufangen. Die jammern erst und auch nur das, wenn es ihnen an den Kragen, Geld oder Bequemlichkeit geht. Für eine gewaltsame Lösung sehe ich kaum Chancen [...] Die Gleichschaltung und Beeinflussung der Medien ist bereits fast vollendet(Meldung: „Der Amokläufer war groß, blond und blauäugig!“) und viele Politiker denken, so meine ich, bereits in diesen Kategorien.&#8221; <em>[Anmerkung: Dieser Kommentar stammt vom 10. April 2011, also VOR dem Massaker auf Utöya.]</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Mannheimer bedankt sich für den Zuspruch und die angebotene Unterstützung für den Fall, dass er angeklagt werden sollte. &#8220;Wir Islamkritiker haben so gut wie keine Lobby. Außer unserem Gewissen&#8221;, beklagt Mannheimer. Keine Lobby, kein Einfluss? Ist Mannheimer einfach nur ein wirrer Einzelgänger? Wohl kaum, bei PI-News, das nach eigenen Angaben zehntausende Zugriffe täglich verzeichnet, wird Mannheimer in der Blogroll geführt, zudem wurden seine Vorträge in verschiedenen Städten angekündigt. Einen Vortrag Mannheimers in Heilbronn <a href="http://www.pi-news.net/2010/01/polizei-sichert-mannheimer-vortrag-in-heilbronn/" target="_blank">lobte PI-News ausführlich</a>, auch hier wurden Verschwörungstheorien gegen Muslime &#8211; bzw. hier türkischstämmige Deutsche verbreitet:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Trotz unseres Wissens über den Islam war dieser Vortrag für uns sehr interessant, denn wir konnten wieder die sehr gründliche, systematische Art bewundern, wie Michael Mannheimer (der den gesamten Vortrag frei sprach und kein Redemanuskript benötigte) die Fülle der Fakten aufbereitete und ausführlich sowie in geradezu zwingender Logik darstellte. Auch gab es für uns einige bemerkenswerte Fakten zum Mitnehmen. So war uns die Aussage unbekannt, dass es in Deutschland bereits um die 4000 Moscheen und Gebetshäuser gibt, oder dass die türkischen Zuwanderer gezielt die Parteien unterwandern, indem sie in alle politischen Parteien eintreten. Aus diesem Grunde sind den Parteien die Hände gebunden, wenn es um Maßnahmen gegen die Islamisierung geht.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zudem durfte der Aufrührer dem Buch &#8220;Christenverfolgung in Islamischen Landern&#8221; drei Kapitel beisteuern &#8211; samt äußerst brutalen Bildern von mutmaßlichen Gewalttaten gegen Christen. Herausgegeben wurde dieses Buch von den Wissenschaftlern Jürgen Bellers und Markus Porsch-Ludwig. Das Vorwort lieferte niemand geringeres als Karl Kardinal Lehmann. Inwieweit dieser über den Autor des Buchs in Kenntnis gesetzt wurde, ist bislang nicht bekannt. Es gab aber bereits mindestens eine Anfrage an den Kardinal in dieser Sache.</p>
<div id="attachment_19126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 582px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg"><img class="size-full wp-image-19126" title="breivik_marxist" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg" alt="Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?" width="572" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Und was macht Mannheimer? Der versucht die positiven Folgen des Doppelanschlags in Norwegen zu betonen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Während das politische Establishment unmittelbar nach dem Oslo-Massaker in infamer Weise den schwarzen Peter für die Wahnsinnstat Breiviks der Islamkritik zuzuschieben versuchte, indem sie dahingehend argumentierte, dass erst die Kritik am Islam Breivik zu seiner Wahnsinns-Tat inspiriert hätte, beginnen immer mehr Menschen aufzuwachen und nach dem verständlichen Entsetzen der ersten Tage nach Oslo ihre Gedanken zu sortieren. [...] Der Stein der Aufklärung über den Islam und die Hintergründe der geplanten Islamisierung Europas durch das politische Establishment ist ins Rollen gekommen und wird sich nicht mehr aufhalten lassen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Schuld an dem Dutzendfachen Mord an jungen Sozialdemokraten sind laut Mannheimer, man muss es eigentlich kaum noch erwähnen, jene &#8220;Kollaborateure der islamischen Hassideologie&#8221;, welche Muslime &#8220;millionenfach in ihre Länder geholt und das Gesicht Europas in einem historisch beispiellosen Ausmaß bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet&#8221; haben. Sie hätten &#8220;damit den Willen der überwiegenden Mehrheit der indigenen Europäer vergewaltigt und sind daher die wahren Verantwortlichen für das Norwegen-Massaker&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings widerspricht diese &#8220;Argumentation&#8221; der beliebten These, es handele sich bei Breivik um einen unpolitischen Verrückten, der  nichts mit der rechtspopulistischen Szene zu tun habe &#8211; oder noch besser, eher ein Verbündeter der Dschihadisten sei. </p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich ist Mannheimer nicht für die Anschläge in Norwegen mitverantwortlich.  Weder dürfte Breivik das Blog von Mannheimer gelesen haben, noch kommt der zeitliche Zusammenhang hin. Doch sind die Ähnlichkeiten - Rhetorik, Feindbilder und hier auch bei der Wahl der Maßnahmen &#8211; so deutlich, dass ein Abstreiten von ideologischen Zusammenhängen kaum noch ernstgenommen  werden kann. Doch statt verbal endlich abzurüsten, geben sich die Rechtspopulisten als verfolgte Minderheit &#8211; nach einem Massaker eines Rechtsextremen an sozialdemokratischen Jugendlichen.  </p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dank an Robert S. für den Hinweis!</em></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/27/breivik-debatte-300/" rel="bookmark">Debatte über Breivik: Von Beißreflexen und Pauschalvorwürfen</a></p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/8851df9496ef40059fb2a9afc5d6a9fb" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19254&amp;md5=5e7eed2e13097871f27486af66a3cc81" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Breivik-Debatte: Beißreflexe und Pauschalvorwürfe</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 12:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den Debatten-Seiten der Welt, bei der Achse des Guten und anderen konservativen Seiten geht es zurzeit hoch her. Nachdem verschiedene Journalisten und Fachleute die rechtspopulistischen Hintergründe des Doppelanschlags in Norwegen benannt haben, fühlen sich prominente Islam-Kritiker nun offenbar mächtig auf den Schlips getreten. Die dabei immer wieder vorgebrachte Behauptung, sie würden „pauschal“ für die Verbrechen von Anders Behring Breivik „verantwortlich“ gemacht, entbehrt jedoch jeder Grundlage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Auf den Debatten-Seiten der Welt, bei der Achse des Guten und anderen konservativen Seiten geht es zurzeit hoch her. Nachdem verschiedene Journalisten und Fachleute die rechtspopulistischen Hintergründe des Doppelanschlags in Norwegen benannt haben, fühlen sich prominente Islam-Kritiker nun offenbar mächtig auf den Schlips getreten. Die dabei immer wieder vorgebrachte Behauptung, sie würden „pauschal“ für die Verbrechen von Anders Behring Breivik „verantwortlich“ gemacht, entbehrt jedoch jeder Grundlage.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Patrick Gensing und Andrej Reisin</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13507656/Das-Manifest-und-ich.html" target="_blank">Henryk M. Broder Patrick Gensing in der „Welt“ vorgeworfen hatte</a>, rechtsradikale und bürgerliche Kreise in einen Topf zu werfen, hat Richard Herzinger in <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13509023/Maessigung-ist-nicht-Verzicht-auf-Meinungsfreiheit.html" target="_blank">einem lesenswerten Artikel in der gleichen Zeitung</a> heute an einer Stelle noch einmal ähnlich argumentiert:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Wer jetzt pauschal &#8220;islamkritischen&#8221; Autoren und Internetforen die &#8220;geistige Schreibtischtäterschaft&#8221; für das Blutbad von Norwegen in die Schuhe schieben will, verrät vor allem eins: seine ignorante Hilflosigkeit gegenüber der tiefen Erschütterung aller bisherigen Gewissheiten, die der unfassbare Gewaltausbruch des vergangenen Wochenendes ausgelöst hat. Zunächst wäre doch zu fragen, was die Ankläger mit dem Begriff &#8220;Islamkritik&#8221; eigentlich meinen. Diese Kampfvokabel schüttet den diametralen Gegensatz zwischen neonazistischen und rechtsnationalistischen Islamfeinden einerseits und andererseits aufklärerischen Säkularisten zu, die in den totalitären Zügen des politischen Islam eine akute Gefahr für die freiheitlichen Errungenschaften der offenen, pluralistischen Gesellschaft sehen.“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Broder und Herzinger teilen hier – bei aller Unterschiedlichkeit ihrer sonstigen Argumentation – eine Prämisse, die wir für so elementar falsch halten, dass wir sie anhand einfacher Fragen entschieden zurückweisen: Was soll überhaupt eine &#8220;pauschale Schreibtischtäterschaft&#8221; sein? Reicht es schon aus, zu erwähnen, dass &#8220;Islam-Kritiker&#8221; immer wieder über das Ziel hinausgeschossen sind, um dies als pauschale Anklage in Sachen Massenmord aufzufassen? Und: In welchen ernstzunehmenden Publikationen  soll diese pauschale Zuschreibung überhaupt stattgefunden haben &#8211; außer in Blogs, Foren oder Blättern wie der &#8220;Jungen Welt&#8221;?</p>
<div id="attachment_19043" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot1.jpg"><img class="size-medium wp-image-19043" title="screenshot1" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot1-300x230.jpg" alt="Breivik inszenierte sich im Netz 2.0" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Breivik inszenierte sich im Netz 2.0</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wir haben &#8220;auch&#8221; an bürgerliche Kreise appelliert, &#8220;endlich&#8221; die Koketterie mit dem vermeintlichen Tabubruch zu überdenken. Das ist – beim besten Willen – nicht der Vorwurf (schon gar nicht an Broder persönlich), den Weg zum Massenmord geebnet zu haben, wie er in der „Welt“ ohne jeden Beleg behaupten durfte. Weder im Tagesschau-Blog, noch hier gab  es bislang den „Pauschalvorwurf“, auf den Broder und Herzinger rekurrieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir schlagen deshalb vor, das Schattenboxen zu beenden und sich ernsthafter auf einen weiteren Teil des o.a. Zitats einzulassen: Nämlich, sich der „tiefen Erschütterung aller bisherigen Gewissheiten“ zu stellen, der sich zumindest Henryk M. Broder und einige andere (nicht alle) Autoren der „Achse des Guten“ bisher trotzig verweigern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Kehrseite des Broder-Schuhs</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer nach den offenkundigen rechtsextremen Hintergründen des norwegischen Terroristen fragt, relativiert damit nicht islamistischen Terror. Gerade umgekehrt wird aber ein Schuh draus: Wem jetzt nichts einfällt als billige Polemik gegen „linke Gutmenschen“, ausgeprägtes Freund-Feind-Denken-Denken und die Darstellung von Breivik als unpolitischem, weil offenkundig verrücktem Einzeltäter mit einem individuellen „Spaß am Töten“ (Broder), der verharmlost rechtsextremen Terrorismus.</p>
<div id="attachment_19051" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/408px-Oklahomacitybombing-DF-ST-98-01356.jpg"><img class="size-medium wp-image-19051" title="408px-Oklahomacitybombing-DF-ST-98-01356" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/408px-Oklahomacitybombing-DF-ST-98-01356-204x300.jpg" alt="Der Anschlag von Oklahoma kostete mehr als 150 Menschen das Leben." width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Anschlag von Oklahoma kostete mehr als 150 Menschen das Leben.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dieser ist <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/rechtsterrorismus-hunderte-tote-in-europa-und-den-usa/" target="_blank">auch keineswegs so neu</a>, wie einige nun offenbar überrascht festzustellen meinen: Vom Bahnhof in Bologna, über das Münchner Oktoberfest, den „Unabomber“ und Oklahoma City bis nach Oslo und Utoya zieht sich eine beachtliche Blutspur von Mördern, deren Gedankengebäude einem rechtsradikalen Spektrum zugeordnet werden können. Ob es jetzt zu einer Ausweitung dieses Phänomens kommt, ist derzeit nicht vorauszusagen, man darf wenigstens hoffen, dass dies nicht der Fall sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig aber nehmen Endzeitszenarien in der rechtsextremen Szene gefährlich zu, unter anderem, weil man dort – exakt wie Breivik – den „Volkstod“ durch Migration und „Rassendurchmischung“ befürchtet. Nur noch bis 2040 – so haben die Nazis ausgerechnet – bleibt Zeit, das eigene Volk vor dem Untergang zu bewahren. Es könnte also durchaus sein, dass sich noch ein paar mehr „Tempelritter“ angestachelt fühlen, den apokalyptischen Endkampf durch die „Propaganda der Tat“ in die eigene Hand zu nehmen und ein wenig voranzutreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht könnten einige Vertreter der „Islamkritik“ sich daher zu der Einsicht durchringen, dass es neben der islamistischen Bedrohung auch noch einen militanten Rechtsextremismus geben könnte, der durch öffentliche Debatten über „Überfremdung“, Gene und Gemüsehändler durchaus bestärkt wird? <a href="http://starke-meinungen.de/blog/2011/07/25/anders-breivik-als-theoretiker-und-propagandist-der-neuen-rechten/" target="_blank">Alan Posener hat dazu sehr zutreffend festgestellt</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Neuen Rechten und den Terror-Attentaten in Norwegen. Ideen haben Konsequenzen. Worte haben Folgen. Wer das leugnet, verwirkt den Anspruch, ernst genommen zu werden.“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Herzinger weist in seinem Leitartikel auch auf die Schwäche des Begriffs „Islamkritiker“ hin. Wir teilen diese Einschätzung, weisen aber darauf hin, dass es sich keinesfalls nur um einen „Kampfbegriff“ handelt, sondern dass viele Autoren dieses Spektrums sich selbst so bezeichnen (aktuell unter anderem Bernd Zeller auf der „Achse des Guten“ in einem bemerkenswert <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/faires_angebot/" target="_blank">destruktiven Beitrag</a>). Herzinger fordert zudem eine sprachliche Mäßigung und Selbstdisziplinierung. Dies scheint tatsächlich geboten, denn einige Autoren verlieren sich derzeit in einer geradezu sektiererischen Rhetorik, die zwar ausreicht, um den Status als Helden der Rechtspopulisten und Anti-68er zu festigen – für sachliche Debatten jedoch nicht genügt. Viel mehr könnte in der derzeitigen Stimmung durch den altbekannten Beißreflex gegen „Gutmenschen“ einer weiteren Radikalisierung im rechtspopulistischen Milieu Vorschub geleistet werden. Soll das die Lehre aus dem Massaker auf Utöya sein?</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist irritierend, dass gerade auf der „Achse des Guten“ nachdenkliche Kommentare wie diejenigen von <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/norwegischer_terror_ankereffekt_oder_konservative_katastrophe/" target="_blank">David Harnasch</a> und Hannes Stein direkt neben indiskutabler Polemik stehen, die nicht begreifen kann, was sie nicht begreifen will – und dass auch noch propagiert. &#8220;Mäßigung ist nicht Verzicht auf Meinungsfreiheit&#8221;, schreibt Herzinger. Wer aber Meinungsvielfalt und Vielstimmigkeit redaktionell (denn schließlich hat die „Achse“ nach eigenen Angaben mit Broder/Maxeiner/Miersch eine Redaktion) derart erratisch auslegt, dass auch noch Stimmen publiziert (bzw. verlinkt) werden, die stolz verkünden, Breiviks Manifest nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen und stattdessen meinen, Schuld am Massaker sei der Staat, der den Bürgern das Tragen von Waffen verbiete, der entzieht sich jeder ernstzunehmenden Debatte. Schade eigentlich.  </p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/24/massaker-marketing-manifest-1516/" rel="bookmark">Massaker als Marketing: Das Manifest des Massenmörders</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/26/ein-unpolitischer-terrorismus/">Ein unpolitischer Terrorismus?</a></p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/d6ddeadf4a254cec9d7bc62a845f0b69" alt="" width="1" height="1" /><br />
 </p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19161&amp;md5=a647b92180f61e47c1435b37e746376d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Massaker in Norwegen: NPD macht Opfer zu Tätern</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/07/26/massaker-in-norwegen-npd-888/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 19:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NPD hat mittlerweile mit mehreren und teilweise sehr widersprüchlichen Stellungnahmen auf das Massaker des rechtsradikalen Anders Breivik in Norwegen reagiert. Die Neonazi-Partei versucht einerseits, auf Distanz zu Breivik zu gehen, andererseite greift sie genau die Feindbilder an, die der mutmaßliche Attentäter pflegte. Die Gefahr von Anschlägen steige wegen der "ungebremsten Anstrengungen linksgrüner Polit-Ganoven". Gegen die müsse man sich offenbar wehren. Die NPD-NRW wittert hingegen eine Verschwörung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die NPD hat mittlerweile mit mehreren und teilweise sehr widersprüchlichen Stellungnahmen auf das Massaker des rechtsradikalen Anders Breivik in Norwegen reagiert. Die Neonazi-Partei versucht einerseits, auf Distanz zu Breivik zu gehen, andererseite greift sie genau die Feindbilder an, die der mutmaßliche Attentäter pflegte. Die Gefahr von Anschlägen steige wegen der &#8220;ungebremsten Anstrengungen linksgrüner Polit-Ganoven&#8221;. Gegen die müsse man sich offenbar wehren. Die NPD-NRW wittert hingegen eine Verschwörung.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>NPD-BLOG.INFO dokumentiert einige Stellungnahmen der NPD. Dank an Kay S. für die Zusammenstellung.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Anschläge gegen Exponenten der „multikulturellen“ Gesellschaft wie in Norwegen werden auch in Deutschland wahrscheinlicher – aber nicht wegen einer imaginären „rechten Gefahr“, die es laut Polizei und Verfassungsschützern nicht gibt, sondern wegen der ungebremsten Anstrengungen linksgrüner Polit-Ganoven, aus Deutschland eine multiethnische, multikriminelle Patchwork-Gesellschaft zu machen, in der Einheimische benachteiligt, Ausländer privilegiert und der politische Widerstand gegen den schleichenden Bevölkerungsaustausch von Medien und Parteien kriminalisiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor diesem Hintergrund sind auch die reflexartigen Versuche, den Einzeltäter Anders B. mit der heimattreuen Szene in anderen europäischen Ländern in Verbindung zu bringen, kindlich. Der Täter von Oslo ist vielmehr Ausdruck eines politischen Systems, das längst überfällige demokratische Korrekturen des multikulturellen Irrsinns-Kurses in den meisten europäischen Ländern nicht mehr zuläßt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Quelle: NPD-Bayern)</em></p>
<p style="text-align: justify;">===============</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">25.07.2011</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den Anschläge in Norwegen &#8211; Abwegige Verbotsforderung</p>
<p style="text-align: justify;">Die Politiker der BRD versuchen die Anschläge eines Ökobauern in Norwegen für ihre Zwecke auszunutzen. Die jetzt reflexartig vorgetragene Forderung nach einem NPD-Verbot kann deshalb nicht überraschen, sie wird aber nach „Oslo“ nicht richtiger als vorher. Die NPD hat an ihrem strikt rechtsstaatlichen Kurs in der Vergangenheit nie Zweifel aufkommen lassen, weshalb auch jetzt jeder Versuch, eine zugelassene Partei in die Ecke „geistiger Brandstifter“ oder ideologischer Urheber von Wahnsinnstaten wie der von Oslo zu rücken, ins Leere läuft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die NPD wird selbstverständlich auch weiterhin als strikt demokratische Partei am politischen Prozeß der Bundesrepublik teilnehmen und sich als einzige heimattreue Oppositionspartei dem Wählervotum stellen – zum Beispiel schon in wenigen Wochen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Zusammenhang muß daran erinnert werden, daß die politische Klasse der BRD erst vor wenigen Tagen den Bombenanschlag vom 20. Juli erneut als legitimes Mittel der Politik gefeiert hat. Auch bei diesem Anschlag kamen Unschuldige zu Tode. Im Gegensatz zu den Kommunisten lehnen wir Nationaldemokraten deren Bürgerkriegstheorien aus politischer Überzeugung ab. Wir anerkennen das staatliche Gewaltmonopol und lehnen Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele strikt ab.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das Präsidium der NPD, Berlin, 25.07.2011</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">===============</p>
<p style="text-align: justify;">26.07.2011</p>
<p style="text-align: justify;">Massenmord in Norwegen</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht Patriotismus oder Nationalismus, sondern Multikulti ist der Nährboden, auf dem Irre wie dieser Norweger gediehen und weiter gedeihen werden! Sigmar Gabriel (SPD) spricht von einem Angriff auf die Sozialdemokratie – doch die hat den Namen, den sie trägt, schon lange nicht mehr verdient. [...]</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn in Oslo beispielsweise fast 100% der Vergewaltigungen auf das Konto von nicht westeuropäischen Ausländern gehen, die aufgrund der Politik einer sozialdemokratischen Regierung da sind und von dieser auch noch geschützt werden, dann muss man, als Antwort auf das Blutbad von Anders B., natürlich in Zukunft noch mehr Ausländer reinholen und die Verbrechen der Ausländer noch besser totschweigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders B. ist zwar ein durchgeknallter Mörder, aber eines hatte er begriffen: Der größte Feind, den wir haben, sind nicht die Moslems – sie nutzen nur, die ihnen gebotenen, Möglichkeiten. Der größte Feind, den die einst freien Völker Europas haben, sind ihre eigenen Regierungen.</p>
<p style="text-align: justify;">[...] Was unsere politischen Gegner, aber auch die sogenannten Experten, nicht verstehen: Jeder Druck erzeugt Gegendruck, jede Gewalt, im Allgemeinen, Gegengewalt. Anders B. ist ein Resultat dessen, daß der Druck im Kessel, seit Jahrzehnten permanent steigt. Wenn die Etablierten so weitermachen, erzeugen sie noch mehr davon – mehr Druck und vielleicht auch weitere Anders Behring Breiviks.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Quelle: NPD Berlin)</em></p>
<p style="text-align: justify;">=================</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">26.07.2011</p>
<p style="text-align: justify;">Durchsichtiges Manöver gegen die nationale Opposition</p>
<p style="text-align: justify;">Anders Breivik ist kein Nationalist, sondern ein einfacher Mörder der etliche Interessen bediente</p>
<p style="text-align: justify;">Wenige Tage nach dem grausamen Massaker von Oslo und Utoya verbreiten immer mehr Medien die Legende, Anders Breivik wäre ein “Neonazi” bzw. “Rechtsextremist”. In Deutschland instrumentalisieren bereits erste Kreise die schreckliche Tat, um erneut ein Verbot der NPD zu fordern. Nach neuesten Berichten soll Breivik sogar e-postalischen Kontakt zu NPD-Gliederungen gehabt und ihnen ein 1500-Seiten starkes, norwegisches Schriftstück zugeleitet haben. Unter diesen NPD-Gliederungen soll auch ein Verband aus NRW gewesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Landesgeschäftsstelle der NPD-NRW stellt hierzu nach interner Prüfung fest, daß kein Verband aus NRW ein solches Schriftstück erhalten hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Landesvorsitzende, Claus Cremer, erklärte zudem: “Die Presseberichterstattungen der BRD-Journaille nach den Morden in Norwegen sind ein durchsichtiges Manöver gegen die nationale Opposition. Weder war Anders Breivik ein Nationalist, noch hat es Kontakt zwischen ihm und NPD-Verbänden gegeben. Hier soll der öffentliche Eindruck erweckt werden, daß nationale Kreise Kontakt zu einem gestörten Attentäter haben und womöglich noch mitverantwortlich für die Taten sind. </p>
<p style="text-align: justify;">[...] Es stellt sich hier jedoch die Frage, ob Breivik einfach nur ein gestörter Einzeltäter ist, oder ob er Hintermänner hat. Gerade heute, wo immer mehr Völker in Europa beginnen aufzuwachen und sich auch für nationale und anti-islamistische Forderungen empfänglich zeigen, kommt ein &#8220;wahnsinniger Neonazi&#8221; gewissen Kreisen sehr gelegen, um ein weiteres Vorgehen &#8220;gegen rechts&#8221; zu rechtfertigen. Erinnert sei hier z.B. auch an das berühmte &#8220;Oktoberfestattentat&#8221;, bei dem auch nichts so war wie es schien.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Quelle: NPD-NRW)</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/25/dokumente-des-hasses/" rel="bookmark">Dokumente des Hasses</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/deutsche-neonazis-verhohnen-norwegische-opfer/" rel="bookmark">Deutsche Neonazis verhöhnen norwegische Opfer</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19138&amp;md5=73d44846ee2a137dabbef3ed7a1e420b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Anders Breivik: Wohl kein frommer Christ</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/07/26/breivik-christ-666/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 22. Juli 2011 hat der mutmaßliche Attentäter Anders Behring Breivik mehr als siebzig Menschen in Norwegen ermordet. Der Norweger hat offenbar eine Menge Text im Internet hinterlassen. Die Medien verorten ihn vor allem im rechtspopulistischen Spektrum. Immer wieder fällt auch das Stichwort: “Christlicher Fundamentalist“. Und tatsächlich findet man in einem mehr als 1000-seitigen Manifest, das er unter seinem Namen verbreitet hat, zahlreiche christliche Bezüge. Doch auf den zweiten Blick scheinen die recht krude.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Am 22. Juli 2011 hat der mutmaßliche Attentäter Anders Behring Breivik mehr als siebzig Menschen in Norwegen ermordet. Der Norweger hat offenbar eine Menge Text im Internet hinterlassen. Die Medien verorten ihn vor allem im rechtspopulistischen Spektrum. Immer wieder fällt auch das Stichwort: “Christlicher Fundamentalist“. Und tatsächlich findet man in einem mehr als 1000-seitigen Manifest, das er unter seinem Namen verbreitet hat, zahlreiche christliche Bezüge. Doch auf den zweiten Blick scheinen die recht krude.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Christian Baars und Oda Lambrecht*</em></p>
<p style="text-align: justify;">Angeblich ist Breivik Protestant und war als Jugendlicher getauft und konfirmiert worden. In dem Text dagegen bezieht er sich häufig auf den Papst, das Oberhaupt der katholischen Kirche. Immer wieder spielt er auf die Geschichte des Christentums an, scheint sich als eine Art Kreuzritter zu fühlen.</p>
<div id="attachment_19043" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot1.jpg"><img class="size-medium wp-image-19043" title="screenshot1" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot1-300x230.jpg" alt="Breivik inszenierte sich im Netz 2.0" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Breivik inszenierte sich im Netz 2.0</p></div>
<p style="text-align: justify;">Doch ein christlicher Fundamentalist? Er schreibt, dass eine persönliche Beziehung zu Jesus nicht so wichtig sei. Das spricht dagegen. Denn für christliche Fundamentalisten ist neben einem engen Bibelverständnis genau diese Beziehung der Kern ihres Glaubens. Außerdem zeigt er bereits in seinen Texten eine große Gewaltbereitschaft, christliche Fundamentalisten lehnen Gewalt dagegen eher ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Andererseits vertritt Breivik offenbar Positionen, die auch in christlich-fundamentalistischen Kreisen zu hören sind. Den Islam verurteilt er pauschal und aggressiv, sieht ihn offenbar als Bedrohung. Eine multikulturelle Gesellschaft lehnt er ab. Er scheint das Christentum als eine Art Gegenmodell zum Islam zu begreifen. Und er sieht sich offenbar in einem Kampf gegen das Böse und damit auch gegen den Islam. Alle Menschen in Europa sollen aus seiner Sicht getauft werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine ähnliche Rhetorik wird auch in vielen pfingstlich-charismatischen Gruppen verwendet. Hier wird oft von einem “geistlichen Kampf” und von einem “Krieg gegen die Mächte der Finsternis” gesprochen. Andere Religionen wie zum Beispiel der Islam werden abgelehnt, abwertend dargestellt und verurteilt. Es gilt der “Missionsbefehl”, und es ist immer wieder von “Märtyrern” die Rede. Das Ziel: Alle Menschen sollen zum christlichen Glauben bekehrt werden. Bei der Islamfeindlichkeit, der Intoleranz, der militaristischen Sprache finden sich also Parallelen. Und genau wie viele christliche Fundamentalisten hält er die Kirchen anscheinend für viel zu liberal, die Bibel wird aus seiner Sicht nicht mehr als Autorität angesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt also offenbar ideologische Überschneidungen mit christlich-fundamentalistischen Kreisen. Er vertritt kompromisslos bestimmte konservative Werte, die auch viele fundamentalistische Christen aus ihrem Bibelverständnis heraus teilen. Doch ein frommer Christ scheint Breivik nicht zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>* Christian Baars und Oda Lambrecht arbeiten beim NDR. Sie haben das Buch &#8220;Mission Gottesreich&#8221; über fundamentalistische Christen in Deutschland veröffentlicht und betreiben einen gleichnamiges <a href="http://www.mission-gottesreich.de/" target="_blank">Blog</a>.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Amazon: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3861535661/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=nbi-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3861535661">Mission Gottesreich &#8211; Fundamentalistische Christen in Deutschland</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=nbi-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3861535661" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/26/ein-unpolitischer-terrorismus/" rel="bookmark">Ein unpolitischer Terrorismus?</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19131&amp;md5=c77145cec90d6b52a27d68b02f5426b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein unpolitischer Terrorismus?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 06:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Attentat von Oslo und dem Massaker von Utøya werden sich viele „Islamkritiker“ unbequemen Fragen stellen müssen. Der folgende Beitrag befasst sich mit der so genannten „Islamkritik“ und der Reaktion einiger ihrer prominentesten Vertreter auf die Ereignisse in Norwegen. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Nach dem Attentat von Oslo und dem Massaker von Utøya werden sich viele „Islamkritiker“ unbequemen Fragen stellen müssen. Der folgende Beitrag befasst sich mit der so genannten „Islamkritik“ und der Reaktion einiger ihrer prominentesten Vertreter auf die Ereignisse in Norwegen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Andrej Reisin*</em></p>
<p style="text-align: justify;">Seit Freitag Nachmittag herrscht bei vielen prominenten Autorinnen und Autoren aus dem islamkritischen Spektrum ein seltsames, aber umso beredteres Schweigen: Melden Sie sich normalerweise nur Stunden nach großen Terroranschlägen mit langen Elogen zu Wort, in denen meist von handlungsunfähigen Politikern und der vermeintlich noch immer unterschätzten terroristischen Bedrohung durch den globalen Jihad die Rede ist, so war dieses Mal nach dem Abebben der ersten fälschlichen Zuschreibungen an Al Kaida &amp; Co. erst einmal Schluss.</p>
<div id="attachment_19126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 582px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg"><img class="size-full wp-image-19126" title="breivik_marxist" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik_marxist.jpg" alt="Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?" width="572" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Der Attentäter inszeniert sich als &quot;Marxist Hunter&quot; - alles unpolitisch?</p></div>
<p style="text-align: justify;">In mehr oder weniger offen rechtsradikalen Blogs und Foren wie bspw. dem in der öffentlichen Debatte am stärksten im Fokus stehenden „Politcally Incorrect“ folgte dann der Katzenjammer: Als „eine konservative Katastrophe“ bezeichnete das Blog den Anschlag von Oslo und das Massaker von Utøya. In den Kommentarspalten befürchten die Anhänger dieser Art von „Islamkritik“, um „Jahre zurückgeworfen“ zu werden. Immerhin konnte sich der Leitartikel selbst zu einer Art Eingeständnis durchringen: „Was er (Anm.: Breivik) schreibt, sind großenteils Dinge, die auch in diesem Forum stehen könnten. Wir dürfen uns nicht unserer Eigenverantwortung entziehen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und wieder geht es um Moral&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach geschlagenen drei Tagen <a title="Die Welt" href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13506649/Das-Manifest-des-Anders-Behring-Breivik-und-ich.html" target="_blank">reagierte als einer der wenigen bürgerlichen Islamkritiker auch Henryk M. Broder</a>, allerdings gänzlich anders: Er wehrt sich massiv gegen eine „Gegenseite, die mit einer Schamlosigkeit sondergleichen versucht, sich einen moralischen Vorsprung zu verschaffen, indem sie die Verantwortung für einen Massenmord ‚Islamkritikern’ von Ates bis Sarrazin, von Broder bis Wilders in die Schuhe zu schieben versucht.“ Broder fährt fort, er könne sich dagegen in Bezug auf Selbstmordattentate im Irak nicht „an keinen einzigen Bericht erinnern, in dem die Frage gestellt worden wäre, was die Terroristen gelesen hatten, welche Art von Lektüre sie zu ihren Taten animiert hatte.“</p>
<div id="attachment_19092" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik.jpg"><img class="size-medium wp-image-19092" title="breivik" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik-300x169.jpg" alt="Breivik verbreitete sein &quot;Manifest zur Rettung&quot; Europas - der Massenmord war offenbar ein Marketinginstrument." width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Breivik verbreitete sein &quot;Manifest zur Rettung&quot; Europas - der Massenmord war offenbar ein Marketinginstrument.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wirklich nicht? Nun, ich erinnere mich an dutzende, ja hunderte von Berichten und Artikeln (keineswegs nur von Broder), in denen ein Zusammenhang zwischen dem Terror der Täter und dem, was sie gelesen hatten – nämlich den Koran – hergestellt wurde; und zwar bis hin in die Tiefen der minutiösen Suren-Exegese. Der Elefant in seinem Wohnzimmer, den Broder offenbar nicht zu sehen vermag, trompetet in Wirklichkeit lautstark eine einfache Botschaft: Wenn die von Broder und anderen Publizisten immer wieder verbreitete These stimmt, dass es einen Zusammenhang zwischen islamistischen Terroristen und dem Islam gibt, warum sollte es diesen Zusammenhang zwischen Ideologie und Tat bei Breivik dann nicht geben?</p>
<p style="text-align: justify;">Um es mit Broder zu sagen: Gerade umgekehrt wird ein Schuh draus. Wenn die Morde der RAF mit linksradikaler Ideologie zu tun hatten, und wenn die Anschläge islamistischer Terroristen etwas mit dem Islam zu tun hatten – dann haben die Bombe von Oslo und das Massaker von Utøya selbstverständlich auch etwas mit der politischen Ideologie zu tun, die Breivik vertritt. Diese könnte nicht nur zu großen Teilen auch in islamkritischen Blogs und Foren stehen, sondern sie ist zu weiten Teilen direkt von dort kopiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Das keineswegs linke, sondern im europäischen Sinn wohl liberal-konservativ zu nennende amerikanische Blog „Little Green Footballs“ (LGF), das in Breiviks Manifest ebenfalls zitiert wird, hat die Abgrenzung zu diesen radikalen Teilen der Islamkritik bereits seit langem vollzogen. Sein Hauptautor Charles Johnson fast seine Kritik an der „Anti-Jihad-Ideologie“ (wie er die Blogs und Texte radikaler amerikanischer Islamkritiker nennt, die von Breivik seitenweise zitiert werden) <a href="http://littlegreenfootballs.com/article/38928_The_Oslo_Terrorists_Counter-Jihad_Ideology" target="_blank">pointiert zusammen</a>:</p>
<blockquote><p>„Wenn man diesen Artikeln zu ihrer widerlichen logischen Konsequenz folgt, dann ist die Zivilisation selbst in Gefahr. Es ist eine apokalyptische Sichtweise, eine Vision von einem Krieg ums Dasein gegen einbrechende, dunkelhäutige Horden. Ist es wirklich so verwunderlich, dass von denjenigen, die an diese paranoide Weltsicht glauben, einer nun endlich den nächsten logischen Schritt unternahm? Bei Anders Behring Breivik gibt es keinen Zweifel daran, wo er die Inspiration und die Ideologie herhat, die unaufhaltsam zum Grauen in Oslo geführt haben.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Nach all den Jahren, in denen „Islamkritiker von Broder bis Wilders“ (Broder) bei jeder Gelegenheit darauf hingewiesen haben, dass es sich beim Islam nicht (nur) um eine Religion, sondern (auch oder vor allem) um eine potentiell mörderische Ideologie handle, können sie sich daher jetzt nicht ernsthaft hinstellen und meinen, linke und islamistische Mörder würden aus ideologischen Gründen morden, rechtsextreme Mörder hätten aber einfach einen an der Waffel oder seien getrieben vom „Spaß am Töten“(Broder).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eher Eichmann als Jack the Ripper</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Letzteres Argument ist so schwach, dass man wirklich ernsthaft hoffen muss, Broder oder anderen Autoren der „Achse des Guten“ fällt noch etwas besseres ein. Denn nichts, aber auch gar nichts – weder im Manifest des Attentäters, noch in seinem Verhalten auf der Todesinsel, noch in seinen bisherigen Aussagen – deutet in irgendeiner Weise auf Spaß (vulgo: eine Lust) am Töten hin, wie sie zum Beispiel sexuell getriebene Straftäter verspüren.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegenteil: Breiviks Text ist durchdrungen von eiskalter, rationaler Kalkulation, gekoppelt mit bürokratischem Eifer und einem mörderischen Arbeitsethos; eine Kombination, die – wenn überhaupt – eher an einen Eichmann als an einen Jack the Ripper denken lässt. Genauso berechnend, ruhig und eiskalt beging Breivik laut Augenzeugen seine unvorstellbaren Taten. Auch bei seinen Vorgängern in Geist und Tat, dem Unabomber Theodore Kaczynski (von dem er ebenfalls weite Auszüge kopiert) und dem Oklahoma-Attentäter Timothy McVeigh kann man sicherlich einiges an Motiven unterstellen – Spaß am Töten gehörte bislang nicht zum Stand der Forschung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von Genen und Gemüsehändlern</strong></p>
<div id="attachment_13736" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/09/corel10.jpg"><img class="size-medium wp-image-13736" title="corel" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/09/corel10-300x196.jpg" alt="Sarrazin auf den Seiten der NPD (Screenshot vom 11.9.2010)" width="300" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Sarrazin auf den Seiten der NPD (Screenshot vom 11.9.2010)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wirklich nötig wäre im Gegensatz zur reflexartigen Abwehr möglicher Zusammenhänge zwischen Ideologie und Tat, dass diejenigen Islamkritiker, die es mit ihrem Plädoyer für Freiheit, Demokratie und Humanismus wirklich ernst meinen – und denen es nicht um ein weiteres Vehikel für Rassismus und Hass geht – endlich Schluss machen mit der ärgerlichen Koketterie mit radikaler Rhetorik, die im Zweifelsfall aber bitte folgenlos oder nicht ganz so gemeint gewesen sein soll. In der öffentlichen Debatte muss künftig wieder ein klar erkennbarer Unterschied zwischen der Kritik am politischen Islam und der diffusen Ablehnung muslimischer Zuwanderung per se erkennbar sein, der in Sarrazins Gerede von Genen und Gemüsehändlern nicht mehr gegeben ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem muss klar und deutlich eine Abgrenzung von radikalen Vertretern erfolgen, die in der europäischen Auseinandersetzung mit dem Islam eine Art apokalyptischen Endkampf sehen – genau, wie es die Islamkritiker ihrerseits seit Jahren von muslimischen Organisationen und Vertretern verlangen. Denn zwischen ideologisch motivierten Massenmördern und unzurechnungsfähigen Psychopathen im Sinne der Forensik gibt es einen gewaltigen Unterschied. Die Kritiker islamistischer Ideologie sollten diesen in ihrem eigenen Interesse besser nicht verwischen – und rhetorisch dahinter verstecken sollten sie sich auch nicht. Denn wer Vertretern des Islams vorwirft, sie würden durch die fehlende Abgrenzung zu radikalen Islamisten ihrerseits zu Apologeten des Terrors – der wird sich kaum denselben Vorwurf einhandeln wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>* Anmerkung: Der Autor teilt viele Aspekte der Kritik am politischen Islam. Auch glaube ich nicht, dass die gesellschaftliche Debatte unter Stimmen wie der von Henryk M. Broder leidet oder auf sie verzichten könnte, ganz im Gegenteil: Für eine lebendige demokratische Streitkultur bräuchte es noch viel mehr derart pointierte Stimmen. Allerdings kann und darf auch nicht übersehen werden, dass an den Rändern der „islamkritischen“ Blogs und Foren längst eine Radikalisierung stattgefunden hat, die als Stichwortgeber zumindest mittelbar zu der Katastrophe beigetragen hat, die Anders Behring Breivik in Oslo und auf Utøya herbeigeführt hat.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/24/massaker-marketing-manifest-1516/" rel="bookmark">Massaker als Marketing: Das Manifest des Massenmörders</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/25/dokumente-des-hasses/" target="_blank">Dokumente des Hasses</a>,  <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-mutmaslicher-tater-war-bei-der-fortschrittspartei/" rel="bookmark">Norwegen: Mutmaßlicher Attentäter war bei der “Fortschrittspartei”</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-87-tote-bei-blutbad-verdachtiger-aus-rechtsextremer-szene/" rel="bookmark">Norwegen: 87 Tote bei Blutbad, Verdächtiger aus rechter Szene</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/rechtsterrorismus-hunderte-tote-in-europa-und-den-usa/" rel="bookmark">Rechtsterrorismus: Hunderte Tote in Europa und den USA</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/deutsche-neonazis-verhohnen-norwegische-opfer/" rel="bookmark">Deutsche Neonazis verhöhnen norwegische Opfer</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegens-rechte-010/" rel="bookmark">Von Oklahoma nach Oslo: Norwegens Rechte</a></p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/6f8a900aafa14e08a0d60f1b80d1e3f4" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19125&amp;md5=5cd08b1add589f8db6de6a2675e57e23" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tipp: Hintergrundartikel zur rechten Szene in Norwegen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/07/25/tipp-hintergrundartikel-zur-rechten-szene-in-norwegen/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 13:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Norwegen veröffentlicht DERRECHTERAND die jüngsten beiden Artikel, die in der Zeitung zur extrem rechten Szene in Norwegen erschienen sind. Download: HIER Der Artikel “Der dreiköpfige Troll. Rechtspopulisten in Nordeuropa” erschien im Jan./Feb. 2010 in der Ausgabe 122. Der Artikel “Rechts ist dort, wo die Mitte ist. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Norwegen veröffentlicht DERRECHTERAND die jüngsten beiden Artikel, die in der Zeitung zur extrem rechten Szene in Norwegen erschienen sind. Download: <a href="http://www.der-rechte-rand.de/wp-content/uploads/DRR_EXTRA_Norwegen.pdf" target="_blank">HIER</a> Der Artikel “Der dreiköpfige Troll. Rechtspopulisten in Nordeuropa” erschien im Jan./Feb. 2010 in der Ausgabe 122. Der Artikel “Rechts ist dort, wo die Mitte ist. Die extreme Rechte in Norwegen” erschien im Nov./Dez. 2007 in der Ausgabe 109.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegens-rechte-010/" rel="bookmark">Von Oklahoma nach Oslo: Norwegens Rechte</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19121&amp;md5=3aa962ebf2b1f2d2db1d305b5d74bcd8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dokumente des Hasses</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/07/25/dokumente-des-hasses/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 13:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Abstreiten, relativieren - weiterhetzen - die "islamkritische" Szene in Deutschland versucht, ihren Gesinnungsgenossen Anders B. Breivik loszuwerden, den ideologischen Hintergrund der Wahnsinnstat auszublenden. Zudem wird auch die Schuld an dem Massaker den Opfern, also den Sozialdemokraten, zugeschoben, die Toten verhöhnt. Dokumente des Hasses aus deutschen Foren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Abstreiten, relativieren &#8211; weiterhetzen &#8211; die &#8220;islamkritische&#8221; Szene in Deutschland versucht, ihren Gesinnungsgenossen Anders B. Breivik loszuwerden, den ideologischen Hintergrund der Wahnsinnstat auszublenden. Zudem wird auch die Schuld an dem Massaker den Opfern, also den Sozialdemokraten, zugeschoben, die Toten verhöhnt. Dokumente des Hasses aus deutschen Foren.</strong></p>
<div id="attachment_19118" class="wp-caption aligncenter" style="width: 484px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot2.jpg"><img class="size-full wp-image-19118" title="screenshot2" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot2.jpg" alt="Bei &quot;PI-News&quot; schrieb man noch Stunden nach dem Massaker auf Utöya, die Wahrscheinlichkeit für einen islamistischen Anschlag sei &quot;sehr hoch&quot;. Die Leser dankten es. " width="474" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Bei &quot;PI-News&quot; schrieb man noch Stunden nach dem Massaker auf Utöya, die Wahrscheinlichkeit für einen islamistischen Anschlag sei &quot;sehr hoch&quot;. Die Leser dankten es.</p></div>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Paul Mannstein aus dem Amiland<br />
Sonntag, 24-07-11 20:46</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ein Verbrechen stattfindet schieben die Linken das den Rechten in die Schue. Es war schon immer so auch bei Katyn. Es wurde von Linken erlogen und erstunken bis die Wahrheit endlich ans Tageslicht kam.</p>
<p style="text-align: justify;">(Quelle: Junge Freiheit)</p>
<p style="text-align: justify;">Jochen Greenwood aus Lummerland<br />
Sonntag, 24-07-11 18:32</p>
<p style="text-align: justify;">@ # 42 MG<br />
Was hindert sie daran eine Waffe zu besitzen. Was mosleme koennen sollte dem echten Bürger dieses Landes doch nicht fremd sein.<br />
Der Unterschied? Nun Mosleme trauen sich der Bürger nicht.<br />
In Berlin bekomme ich innerhalb 2 Stunden für 250 Euro eine Handfeuerwaffe nebst Munition.<br />
Nein nicht für den Bürgeraufstand sondern zur Selbstverteidigung.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben die schlechteste Idee in einem zivilisierten Land. Doch wenn der Staat seine Bürger nicht schützen will muss das der Bürger es eben wieder selbst tun.<br />
So weit sind wir leider schon wieder.<br />
Denn ich bevorzuge mich vor Gericht lebendig zu verantworten als tot politisch korrekt begraben.</p>
<p style="text-align: justify;">(Quelle: Junge Freiheit)</p>
<p style="text-align: justify;">Jochen Greenwood aus Lummerland<br />
Sonntag, 24-07-11 17:25</p>
<p style="text-align: justify;">[...] Es ist ein Trauerspiel das die Opfer dort von deutscher Qualitaetspresse und linken politisch vergewaltigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ermittlungen sind erstmal abzuwarten werte Qualutaetspresse.<br />
Wer hat noch mal Hitlertagebücher veröffentlicht? Richtig &#8211; qualitätsdeutsche Pressefuzzis.<br />
Hat man denn nun schon jedwedes Schamgefühl verloren?</p>
<p style="text-align: justify;">(Quelle: Junge Freiheit)</p>
<p style="text-align: justify;">Roland W. aus Köln<br />
Sonntag, 24-07-11 15:48</p>
<p style="text-align: justify;">Die ganze Diskussion ist geradezu lächerlich und folgt der schamlosen Instrumentalisierung der Tat durch die Linken.<br />
Es ändert sich rein gar nichts dadurch für mich, denn wie viele deutsche Gewaltopfer, die zu Krüppeln geschlagen und getreten wurden, gibt es jährlich in Deutschland durch eingewanderte Gewalttäter und den dogmatischen, linken Multikulturalismus, der diese Verbrecher protegiert?<br />
Das politisch korrekte Establishment hat eine solche Tat durch einen Rechten ja geradezu herbeigesehnt. Die hetzerische Berichterstattung über diesen Einzelfall im Vergleich zur beschwichtigenden bei Moslemanschlägen spricht Bände und sollte jedem die Augen öffnen, wie aus einem derartigen Unglück gnadenlos versucht wird politisch Kapital zu schlagen!</p>
<p style="text-align: justify;">(Quelle: Junge Freiheit)</p>
<p style="text-align: justify;">Vom Krieg, der längst begonnen hat &#8230; // Jul 25, 2011 at 7:38</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorgänge in Norwegen sind doch nur ein erstes Wetterleuchten dessen, was da noch auf Europa zukommen wird. Der Krieg um Überleben oder Untergang der europäischen Völker hat schon vor Jahrzehnten begonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bleibt uns denn noch? Sollen wir uns sehenden Auges und tatenlos in unseren Untergang fügen? Will man tatsächlich von uns erwarten, dass wir unsere Vernichter auch noch willkommen heißen und ihnen unterwürfig kriechend die Schlüssel unserer Heimstatt überlassen?</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht wird einmal in den Geschichtsbüchern stehen, dass es am 22. Juli des Jahres 2011 war, als ein junger Wikinger namens Anders Behring Breivik in alter Berserkertradition den Anstoß zur entscheidenden Wende im Kampf um Europas Zukunft gab. Er hat in seinem Land getan, was er für nötig hielt, um ein unübersehbares Zeichen des Widerstandes zu setzen.</p>
<p style="text-align: justify;">[...] Ritterlichkeit oder ein sogenannter “sauberer Krieg” sind etwas fürs Poesiealbum. Deutschland hat es im vergangenen Jahrhundert zweimal bitter bezahlen müssen, dass es seine Kriege ritterlich und anständig führte. Gewonnen haben sie jeweils seine mit allen nur denkbaren schmutzigen Tricks kämpfenden Feinde!</p>
<p style="text-align: justify;">(Quelle: Altermedia)</p>
<p style="text-align: justify;">wehrwolf // Jul 25, 2011 at 9:50</p>
<p style="text-align: justify;">@ 1</p>
<p style="text-align: justify;">Volle Zustimmung. Der Krieg gegen die nordischen Völker Europas wird unablässig seit dem 8.5.1945 weiter geführt. Man könnte auch sagen: Seit dem 22.7.2011 15.33 wird jetzt zurückgeschossen.</p>
<p style="text-align: justify;">(Quelle: Altermedia)</p>
<p style="text-align: justify;">lumpi (24. Jul 2011 22:49)<br />
Ich habe das über 1500 Seiten starke Manifest des Attentäters angesehen, vieles gelesen. Der Attentäter wirkt alles andere als geistesgestört. Er ist intelligent. Er ist kein Glaubenschrist, nur jemand, der seine christliche Kultur wertschätzt. Er argumentiert wie folgt:</p>
<p style="text-align: justify;">Europa geht mit 100%-iger Sicherheit in die islamische Versklavung. Es gibt keine nicht-kriegerische Möglichkeit, das abzuwenden. Er gibt sein persönliches Leben dafür hin, mit überlegt kriegerischem Verhalten dem Erhalt seines Volkes und seiner Kultur eine, wenn auch kleine, Chance zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Aktionen könnten sich ja auch gegen die muslimischen Usurpatoren richten, aber er hat analysiert, dass der gezielt geförderte Multikulturalismus, z.B. durch die Sozialdemokraten Norwegens, die Ursache und das Verbrechen sind, die Massenimmigration der Muslime eine Folge.</p>
<p style="text-align: justify;">So grausam, wie die Wahrheit ist, ich kann daran nicht unmittelbar einen Gedankenfehler erkennen.</p>
<p style="text-align: justify;">(Quelle: PI-News)</p>
<p style="text-align: justify;">christoph.m. (22. Jul 2011 17:44)<br />
Was sagt Wikipedia zur Stadt Oslo?:<br />
“Etwa 24 Prozent der 599.509 Einwohner sind Ausländer.”</p>
<p style="text-align: justify;">http://de.wikipedia.org/wiki/Oslo#Bev.C3.B6lkerung</p>
<p style="text-align: justify;">Die kulturelle Bereicherung des Islam ist nun endlich auch dort angekommen.<br />
#13 CH (22. Jul 2011 17:44)<br />
Und natürlich triffts immer die Unschuldigen. Arme Leute, freuen sich aufs Wochenende und schwupps…<br />
Wer auch immer es war, es ist eine verdammt feige Bande.</p>
<p>15 Rationalist64 (22. Jul 2011 17:44)<br />
So etwas kann sich in Deutschland auch jederzeit ereignen. Wir haben bis jetzt nur Glück gehabt.</p>
<p>Ich fühle mit den norwegischen Opfern.</p>
<p style="text-align: justify;">(Quelle: PI-News, zu diesem Zeitpunkt gingen viele Experten und wohl alle &#8220;Islam-Kritiker&#8221; noch von einem islamistischen Anschlag aus.)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/24/massaker-marketing-manifest-1516/" rel="bookmark">Massaker als Marketing: Das Manifest des Massenmörders</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-mutmaslicher-tater-war-bei-der-fortschrittspartei/" rel="bookmark">Norwegen: Mutmaßlicher Attentäter war bei der “Fortschrittspartei”</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/deutsche-neonazis-verhohnen-norwegische-opfer/" rel="bookmark">Deutsche Neonazis verhöhnen norwegische Opfer</a></p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/97fe8ffc9f024159a297d61270608a9a" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19117&amp;md5=e917aaabab66123c618520ee0c6b3935" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bosbach: Hass-Anschlag auch in Deutschland möglich</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/07/25/bosbach-hass-anschlag-auch-in-deutschland-moglich/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 06:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), schließt Attentate wie in Norwegen in Deutschland nicht aus. “Man kann das nicht ausschließen, weil es auch bei uns solche hasserfüllten Gruppen und Personen gibt”, sagte er der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung”. Das rechtsextreme Milieu insgesamt sei nach dem gescheiterten NPD-Verbotsverfahren 2003 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6015" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/10/maschinenpistolemitschalldaempfer.jpg"><img class="size-medium wp-image-6015" title="maschinenpistolemitschalldaempfer" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/10/maschinenpistolemitschalldaempfer-300x199.jpg" alt="Waffen, die nach einer Razzia bei Neonazis beschlagnahmt wurden." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Waffen, die nach einer Razzia bei Neonazis beschlagnahmt wurden.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), schließt Attentate wie in Norwegen in Deutschland nicht aus. “Man kann das nicht ausschließen, weil es auch bei uns solche hasserfüllten Gruppen und Personen gibt”, sagte er der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung”. Das rechtsextreme Milieu insgesamt sei nach dem gescheiterten NPD-Verbotsverfahren 2003 sogar “eher problematischer geworden. Das macht uns Sorgen.” Gegen Terrorakte dieser Art lasse sich aber wenig tun, so Bosbach weiter. “Das Hauptproblem besteht darin, dass die Sicherheitsbehörden radikalisierte Einzeltäter nicht auf dem Schirm haben. Denn sie hinterlassen keine Spuren.”</p>
<p style="text-align: justify;">Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, äußerte sich ähnlich. “Vor so einem Einzeltäter kann man sich nicht schützen, weil er aus dem Nichts auf einmal präsent ist”, erklärte er der “Mitteldeutschen Zeitung”. Leute, die das vordergründige Profil des Attentäters von Oslo hätten, gebe es zudem auch in Deutschland viele. Daraus lasse sich jedoch keine unmittelbare Gefahr ableiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, forderte in Deutschland die Einführung einer Datei auffälliger Personen. &#8220;Wir müssen alles tun, um mitzubekommen, wenn jemand mit solchen kruden Gedanken auffällt. Da wäre eine Datei hilfreich&#8221;, sagte Witthaut der Zeitung &#8220;Die Welt&#8221;. Da hätte er aber viel zu tun, denn ähnlich wie Breivik auf Document.no äußern sich viele Leute. Ein Anfang wäre es ja schon, gegen die offenen Gewaltaufrufe von Rechtsextremen im Netz konsequenter vorzugehen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Um Terrorakte wie des Norwegers Anders B. künftig zu verhindern, fordert Hans-Peter Uhl (CSU): &#8220;Die Sicherheitsbehörden müssen in der virtuellen Welt nach Hinweisen suchen, ob sich für die reale Welt Gefahren ergeben.&#8221; Laut <em>Welt am Sonntag</em> hatte Anders B. im Internet &#8220;ein geschlossenes Weltbild offenbart, in dem der Islam Europa bedroht und die Linke, der Multikulturalismus und die politische Korrektheit den Kampf gegen diese Gefahr behindern.&#8221; Als Konsequenz werden nun Bild.de und Welt.de vom Verfassungsschutz beobachtet, die &#8220;Achse des Guten&#8221; geschlossen und Thilo Sarrazin in Vorbeugehaft genommen. (Quelle: <a href="http://www.titanic-magazin.de/rss.4386?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter" target="_blank">Titanic</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Alle Meldungen aus der Rubrik <a href="http://npd-blog.info/category/hasskriminalitat/">Hasskriminalität</a>.</p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19107&amp;md5=3271b71f448b89bc20e4ba1b3708ea6e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Massaker als Marketing: Das Manifest des Massenmörders</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/07/24/massaker-marketing-manifest-1516/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 07:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
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		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
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		<category><![CDATA[Oslo]]></category>
		<category><![CDATA[Utöya]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Massaker zu Marketingzwecken: Der Norweger Breivik wollte Aufmerksamkeit für sein "Manifest zur Rettung Europas" schaffen. Nun erklärt sich auch, warum der 32-Jährige die Jugendorganisation der Arbeiterpartei angriff und möglichst viele Jugendliche ermordete. Er beklagte nämlich den Siegeszug des kulturellen Marxismus, der aus der "destruktiven" Frankfurter Schule hervorgegangen sei.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Massaker zu Marketingzwecken: Der Norweger Breivik wollte Aufmerksamkeit für sein &#8220;Manifest zur Rettung Europas&#8221; schaffen. Nun erklärt sich auch, warum der 32-Jährige die Jugendorganisation der Arbeiterpartei angriff und möglichst viele Jugendliche ermordete. Er beklagte nämlich einen  Siegeszug des &#8220;kulturellen Marxismus&#8221;, der aus der &#8220;destruktiven&#8221; Frankfurter Schule hervorgegangen sei.</strong></p>
<p><em>Von Patrick Gensing</em></p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_19092" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik.jpg"><img class="size-medium wp-image-19092" title="breivik" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/breivik-300x169.jpg" alt="Breivik verbreitete sein &quot;Manifest zur Rettung&quot; Europas - der Massenmord war offenbar ein Marketinginstrument." width="300" height="169" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Breivik verbreitete sein &#8220;Manifest zur Rettung&#8221; Europas &#8211; der Massenmord war offenbar ein Marketinginstrument.</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Das Motiv für den Massenmord in Norwegen ist klarer geworden: Der rechtsradikale Norweger Behring Breivik wollte Aufmerksamkeit für sein &#8220;Manifest&#8221; zur Rettung Europas schaffen und durch das Massaker weltberühmt werden, um seine kruden Thesen möglichst weit zu verbreiten. Das geht laut norwegischen Medienberichten aus dem Geständnis des 32-Jährigen hervor. Breivik hatte sein etwa 1500-Seiten-umfassendes &#8220;Manifest&#8221; eine Stunde vor den seit Jahren geplanten Anschlägen an rechte Politiker in Skandinavien geschickt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun erklärt sich auch, warum Breivik die Jugendorganisation der Arbeiterpartei angriff und möglichst viele Jugendliche ermordete. Breiviks beklagte nämlich einen vermeintlichen Siegeszug des &#8220;kulturellen Marxismus&#8221;, der aus der &#8220;destruktiven&#8221; Frankfurter Schule hervorgegangen sei. Dieser Siegeszug sei Voraussetzung für die &#8220;Islamisierung Europas&#8221; &#8211; so die bekannte Argumentation der &#8220;Islam-Kritiker&#8221;, die nicht weniger als die Abschaffung Deutschlands (Sarrazin) oder eben Europas (Breivik) prophezeien. So wird ein Szenario entworfen, in der Selbstverteidigung gegen einen vermeintlichen Massenansturm von islamistischen Horden als legitim erscheint. Nicht umsonst finden sich in Breiviks Kommentaren auf einer rechtsradikalen Internet-Seite ausführliche Statistiken über den Anteil der islamischen Bevölkerung in europäischen Großstädten.</p>
<div id="attachment_19043" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot1.jpg"><img class="size-medium wp-image-19043" title="screenshot1" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot1-300x230.jpg" alt="Breivik inszenierte sich im Netz 2.0" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Breivik inszenierte sich im Netz 2.0</p></div>
<p style="text-align: justify;">Damit nicht genug, durch die religiöse Komponente Christentum gegen Islam könnte Breivik in seiner Wahnsinnstat eine quasi heilige Tat gesehen haben. Den Nachwuchs der Arbeiterpartei, die in Norwegen die Regierung stellt und das Land mit Unterbrechungen über Jahrzehnte regiert hat, könnte Breivik als Träger der Ideen der Frankfurter Schule und 68er in dem skandinavischen Land identifiziert haben. Durch den Massenmord an dem sozialdemokratischen Nachwuchs erreicht Breivik zwei Ziele: Maximale Aufmerksamkeit für seine Tat &#8211; und er eröffnet aus seiner Sicht seinem Land eine bessere Zukunft, da der Arbeiterpartei viel Nachwuchs verloren gegangen ist,  die Ideen der Frankfurter Schule geschwächt werden. Der zweite Teil seiner Rechnung dürfte zumindest nicht aufgehen: Ministerpräsident Stoltenberg hat in beeindruckenden Ansprachen bereits mehrfach deutlich gemacht, dass die Antwort der Norweger auf dieses Hass-Verbrechen nicht weniger, sondern mehr Demokratie und Solidarität sein werden. Die Qualitäten der norwegischen Gesellschaft, Toleranz und Offenheit, sollen erhalten bleiben, betonte der Premier.</p>
<p style="text-align: justify;">Breiviks Thesen zu Islam und 68ern lassen sich Millionenfach in Internet-Foren und auch Mainstream-Medien nachlesen. Unter dem Banner der Meinungsfreiheit (&#8220;Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!&#8221;) wird eine angebliche linke Hegemonie gezeichnet und der Untergang des Abendlandes beklagt. Eine brisante Mischung aus Minderwertigkeitskomplexen und Chauvinismus, die mit religiösen Elementen verbunden offenbar das Motiv für den Massenmord in Norwegen geliefert hat. Der Kampf der Rechtsradikalen für mehr Freiheit ist das genaue Gegenteil, die Konsequenz sind Gräben in der Gesellschaft, Intoleranz, Hass &#8211; und nun sogar Massenmord.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht gibt das bürgerlichen Kreisen in Deutschland, die gerne mit vermeintlichen Tabubrüchen liebäugeln, auch endlich zu denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-mutmaslicher-tater-war-bei-der-fortschrittspartei/" rel="bookmark">Norwegen: Mutmaßlicher Attentäter war bei der “Fortschrittspartei”</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-87-tote-bei-blutbad-verdachtiger-aus-rechtsextremer-szene/" rel="bookmark">Norwegen: 87 Tote bei Blutbad, Verdächtiger aus rechter Szene</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/rechtsterrorismus-hunderte-tote-in-europa-und-den-usa/" rel="bookmark">Rechtsterrorismus: Hunderte Tote in Europa und den USA</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/deutsche-neonazis-verhohnen-norwegische-opfer/" rel="bookmark">Deutsche Neonazis verhöhnen norwegische Opfer</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegens-rechte-010/" rel="bookmark">Von Oklahoma nach Oslo: Norwegens Rechte</a></p>
<p style="text-align: justify;">:<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/c2f37713c8b44840b52729b0c83278dd" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19090&amp;md5=7f2de88009503c6c3308b80a9cf2e840" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von Oklahoma nach Oslo: Norwegens Rechte</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 15:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Frp]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Oslo]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>

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		<description><![CDATA[In Norwegen spielt die militante neonazistische Szene kaum noch eine Rolle - im Gegensatz zu den 1980er Jahren. Doch schon seit den 1990er Jahren verfügt die Fortschrittspartei (Fremskrittspartei, Frp) über einen großen politischen Einfluss. In einigen norwegischen Kommunen waren die Rechtspopulisten sogar die stärkste Partei, in der Stadt Os in Westnorwegen stellen sie den Bürgermeister. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>In Norwegen spielt die militante neonazistische Szene kaum noch eine Rolle &#8211; im Gegensatz zu den 1980er Jahren. Doch schon seit den 1990er Jahren verfügt die Fortschrittspartei (Fremskrittspartei, Frp) über einen großen politischen Einfluss. In einigen norwegischen Kommunen waren die Rechtspopulisten sogar die stärkste Partei, in der Stadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Os,_Hordaland" target="_blank">Os in Westnorwegen</a> stellen sie den Bürgermeister. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Patrick Gensing</em></p>
<p style="text-align: justify;">Os` Bürgermeister Terje Söviknes galt lange sogar als Kronprinz des legendären Frp-Chefs Carl I. Hagen (auf Deutsch: Carl in den Garten). Doch geriet seine Parteikarriere ins Stocken, als er eine Affäre mit einer Minderjährigen gehabt haben soll. Dennoch ist Söviknes noch immer Bürgermeister in Os &#8211; und wurde von den Medien so zum &#8220;Wizard of Os&#8221;.</p>
<div id="attachment_19074" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/401px-CI_Hagen2326alt_2E_jpg_DF0000062793.jpg"><img class="size-medium wp-image-19074" title="401px-CI_Hagen2326alt_2E_jpg_DF0000062793" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/401px-CI_Hagen2326alt_2E_jpg_DF0000062793-200x300.jpg" alt="Der langjährige Vorsitzende der Frp, Carl I. Hagen (c) Frp" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der langjährige Vorsitzende der Frp, Carl I. Hagen (c) Frp</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Frp verschob die politischen Koordinaten in Norwegen nach rechts, eine besonders restriktive Einwanderungspolitik und Privatisierungen waren unter anderem die Folge. Eine ähnliche Entwicklung, wie in <a title="Kategorie Skandinavien" href="http://npd-blog.info/category/ausland/skandinavien/" target="_blank">Schweden, Dänemark</a> oder Finnland -  das Image der liberalen Skandinavier blieb in Deutschland aber bestehen; vielleicht, weil die Öffentlichkeit sich mehr für nackte Haut denn dröge Politik interessiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffentlichkeit vollkommen unvorbereitet</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Experten in Norwegen sind nun aber besonders überrascht, dass ein ehemaliges Frp-Mitglied ein solches Massaker wie auf Utöya anrichten konnte. Kein Wunder, mit so einer Tat kann niemand rechnen &#8211; und neben einer politischen Verblendung gehört ein besonders ausgeprägter psychischer Schaden zu den Grundvoraussetzungen für eine solche Tat. Und diese Elemente verstärken sich gegenseitig: Verfolgungswahn, Intoleranz, Minderwertigkeitsprojekte.</p>
<div id="attachment_19075" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/800px-Valg_2009_021.jpg"><img class="size-medium wp-image-19075" title="800px-Valg_2009_021" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/800px-Valg_2009_021-300x225.jpg" alt="Wahlkampf der Frp im September 2009 in Oslo (Foto: Punkmorten)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wahlkampf der Frp im September 2009 in Oslo (Foto: Punkmorten)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Schock in Norwegen sitzt tief, verständlicherweise. Die Reaktionen der Öffentlichkeit beeindrucken gleichwohl. Ministerpräsident Stoltenberg von der Arbeiterpartei spricht den Menschen Mut zu und betont, die Antwort auf solchen Terror sei nicht weniger Toleranz und Demokratie &#8211; sondern mehr!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Folgen nicht absehbar</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Welche Kosequenzen dieser Terrorakt für den starken Rechtspopulismus in Europa hat, ist nicht abzusehen. Noch sind die genauen Motive unklar, sicherlich werden sich die &#8220;Islam-Kritiker&#8221; aber nicht mehr als tolerante Freiheitshelden gerieren können. Einmal mehr zeigt sich, dass der vermeintliche Kampf von Rechtsradikalen für mehr Freiheit das genaue Gegenteil ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch heute ist nicht der Tag, dies zu diskutieren &#8211; dies gebührt der Respekt vor den Opfern des mutmaßlich schwersten Anschlags von Rechts in Europa seit dem 2. Weltkrieg.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-mutmaslicher-tater-war-bei-der-fortschrittspartei/" rel="bookmark">Norwegen: Mutmaßlicher Attentäter war bei der “Fortschrittspartei”</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-87-tote-bei-blutbad-verdachtiger-aus-rechtsextremer-szene/" rel="bookmark">Norwegen: 87 Tote bei Blutbad, Verdächtiger aus rechter Szene</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/rechtsterrorismus-hunderte-tote-in-europa-und-den-usa/" rel="bookmark">Rechtsterrorismus: Hunderte Tote in Europa und den USA</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/deutsche-neonazis-verhohnen-norwegische-opfer/" rel="bookmark">Deutsche Neonazis verhöhnen norwegische Opfer</a></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/df8f540d57a14982b789a88be6a92189" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19073&amp;md5=0b5b58f925ea7629795db25cd7f3838e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Norwegen: Mutmaßlicher  Attentäter war bei der &#8220;Fortschrittspartei&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 13:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Fremskrittsparti]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Oslo]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Utöya]]></category>

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		<description><![CDATA[Der mutmaßliche Attentäter des Blutbads in Oslo und auf Utöya ist Medienberichten zufolge bei der rechtspopulistischen Fortschrittspartei (norweg.: Fremskrittsparti, Frp) aktiv gewesen. Zudem schrieb er ausführlich auf einer rechtsradikalen Internet-Seite. NPD-BLOG.INFO dokumentiert Breiviks Einträge auf Deutsch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-caption alignleft" style="text-align: justify; width: 310px;"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot11.jpg"><img class="size-medium wp-image-19060" title="screenshot1" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot11-300x218.jpg" alt="Twitter-Meldung von Breivik vom 17. Juli 2011" width="300" height="218" /></a>Twitter-Meldung von Breivik vom 17. Juli 2011</p>
<p style="text-align: justify;">Der mutmaßliche Attentäter des Blutbads in Oslo und auf Utöya ist Medienberichten zufolge bei der rechtspopulistischen Fortschrittspartei (norweg.: Fremskrittsparti, Frp) aktiv gewesen. Behring Breivik hatte sich laut NRK im Jahr 1999 bei der Partei angemeldet und bezahlte bis 2004 regelmäßig Beiträge. 2006 wurde er nach Angaben der Aftenposten aus der Mitgliederdatei gestrichen. Zudem habe er sich bei der Jugendorganisation Fremskrittspartiets Ungdom (FpU)) engagiert &#8211; und zwar in den Jahren 1997 bis 2007. Dort war er auch als Funktionär aktiv.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der rechtsradikalen Internet-Seite Document.no schrieb Breivik, dass er mehrere Jahre für die Frp aktiv gewesen sei. Die Vorsitzende der rechten Partei, Siv Jensen, sagte, es sei fürchterlich, dass der mutmaßliche Täter in ihrer Partei aktiv gewesen sei. Sie habe erst vor Kurzem davon gehört, so Jensen gegenüber Aftenposten.no.</p>
<p style="text-align: justify;">Der mutmaßliche Täter bezeichnet sich selbst als christlicher Fundamentalist und nationalistisch. Auf Twitter hatte er am 17. Juli geschrieben: &#8220;One person with a belief is equal to the force of 100 000 who have only interests.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Seite document.no, auf der Breivik bis Oktober 2010 aktiv war, hat die Beiträge des mutmaßlichen Massenmörders zusammengefasst veröffentlicht. NPD-BLOG.INFO dokumentiert diese Beiträge auf deutsch, übersetzt mit Google-Translate. Hier sind die <a href="http://translate.google.de/translate?js=n&amp;prev=_t&amp;hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;layout=2&amp;eotf=1&amp;sl=no&amp;tl=en&amp;u=http%3A%2F%2Fwww.document.no%2Fanders-behring-breivik%2F" target="_blank">Beiträge auf englisch</a>, ebenfalls übersetzt durch Google.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-87-tote-bei-blutbad-verdachtiger-aus-rechtsextremer-szene/" rel="bookmark">Norwegen: 87 Tote bei Blutbad, Verdächtiger aus rechter Szene</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/rechtsterrorismus-hunderte-tote-in-europa-und-den-usa/" rel="bookmark">Rechtsterrorismus: Hunderte Tote in Europa und den USA</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/deutsche-neonazis-verhohnen-norwegische-opfer/" rel="bookmark">Deutsche Neonazis verhöhnen norwegische Opfer</a></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<h2 style="text-align: justify;">Beiträge von Breivik auf Document.no</h2>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">2010-10-29 14:08:40<br />
Vielen Dank für die großen Anstrengungen, um Datum, Hans und Document. Du machst eine unglaublich wichtige Aufgabe und gilt heute als einer der ganz wenigen ideologische Alternative Stimmen werden. Und Sie werden aus dem Staatshaushalt des parlamentarischen Vertretern und Journalisten wahrgenommen werden. Ich würde sogar behaupten, dass das Dokument hat sich zu einer politischen Kraft in Norwegen, wie wir alle wissen, dass den Eliten des Landes heimlich lesen Document wöchentlich! <img src='http://www.publikative.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Sie weiter machen Norwegen zu einem tollen Service! <img src='http://www.publikative.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Ich wünsche jedoch einige konstruktive Kritik, wenn es um Dokumente organisatorischen und finanziellen Pläne kommt. Bitte nehmen Sie es nicht persönlich:)</p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts Dokumente bescheidene Wirtschaft und dass in jedem Fall werden 50 talentierte Schriftsteller in Norwegen, die bereitwillig geholfen hatte mehr aktiv, ich denke, es wäre eine sehr schlechte Idee, 90% der Dokumente Vermögenswerte eines permanenten Reporter Position konzentrieren. Heute gibt es eine Fülle von Essays und Artikeln, die ohne finanzielle Entschädigung verteilt angefordert warum all die Gelder ausgeben in einem Reporter Position? Ich bin mir ziemlich sicher, dass unter den gegebenen Umständen sehr kostspielig Position im Laufe der zwei Jahre Zeit, als ich erwarten, dass Sie schließlich zu dem gleichen Schluss kommen wird liquidiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wäre schade, wenn Sie die Vorschläge ignoriert und beschlossen, verschleudert das Geld in eine möglicherweise &#8220;politisch korrekte&#8221; Person mit einem Hintergrund in der marxistischen Boot Camp: Volda University College oder andere Journalist (Marxist) Lagern, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Was Sie jedoch sollte sich wirtschaftlich ist, um &#8220;Konzeptpapier&#8221; sozial und organisatorisch zu entwickeln, vor allem durch die Entwicklung dieses Blogs, um eine Lösung mehr wie eine Social-Networking-f, so dass zu ähnlichen Organisationen in anderen Ländern (ähnlich wie ein Anfang einer kulturellen verbunden ist Euro-Version eines Tea-Party-Bewegung).</p>
<p style="text-align: justify;">Alternativ sollten Sie geben sich ein monatlich erscheinendes Magazin, das durch Narvesen verteilt wird. Ich habe bereits eine detaillierte Strategie, wie dies geschehen kann vorgestellt. Ich sammelte alle Angebote von Anbietern, kontaktierte ich noch Narvesen und senden diese an Sie, Hans. Vollständige Verteilung durch Narvesen (2000 Exemplare Monatszeitschrift), kann für weniger als £ hergestellt werden. 35 000 pro Monat, könnte eine Investition gewährleistet, um eine &#8220;break-even&#8221; und möglicherweise in die doppelte Einnahmen führen! Ich verstehe nicht, warum jemand aus dem Dokument nicht haben wollte, um meinen Vorschlag zu prüfen?</p>
<p style="text-align: justify;">Sie haben zurzeit den Zugriff auf eine Flotte von einigen der besten Talente in den meisten Branchen, das wäre bereit, umsonst zu arbeiten. Dieses Talent wird jetzt ungenutzt. Warum also bis 90% der Dokumente Agenten auf einem Reporter Position?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mit dem Projekt für 14 Jahre mit mehreren Projekten im Zusammenhang mit Web-Lösungen gearbeitet, die finanzielle Bildung + zwei weitere Bachelor-Grad erwarb meine erste Million als Unternehmer im Alter von 24 und habe viele Freunde, die heute erfolgreiche Unternehmer in den meisten Branchen. Einige meiner Freunde sind Experten für die Entwicklung von Social Networking Sites (eine davon läuft Deiligst.no, Norwegen ist wahrscheinlich die profitabelste Online-Communities trotz der ausgefransten moralische Konzept).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Punkt der Darstellung ist, dass Sie Zugang zu sehr wertvolle Fähigkeiten, frei haben, wie Sie sich jetzt weigern Sie zu bedienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hoffe, Sie werden bereit sein zu helfen, in einem viel größeren Ausmaß als heute erhalten und stattdessen die bescheidenen Mittel für weitere wesentliche Kosten, wie oben beschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie auch immer, erhalten auf! Ich unterstütze Sie 100%, egal was du letztendlich haben <img src='http://www.publikative.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  wählen</p>
<p style="text-align: justify;">2010-09-21 23:20:25<br />
Die Hauptachsen sind die Wirtschaft und Kultur.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie wurden Rechtsextremismus kulturell sondern auch wirtschaftlich linken (nicht so extrem wie die Planwirtschaft, aber immer noch starke sozialistische). So ist es ebenso falsch, sie nennen rechten Flügel wie die linke extreme. Sie waren beide: P</p>
<p style="text-align: justify;">Liberale wie selbstverständlich sie als rechter Flügel-Tag, sowie Anti-Sozialisten bezeichnen sie als die linke extreme.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dritte Achse: autoritäre vs liberal ist unangemessen, da die Haupt-Marker zu verwenden. </p>
<p style="text-align: justify;">2010-09-01 08:19:15<br />
Lasse Moer,</p>
<p style="text-align: justify;">Japan und Südkorea ist viel klarer Beispiele von Ländern, die konsequent und sehr direkt Multikulturalismus entlassen. Diese stadfested die in den 70 -, 80 -, 90-Nummer und das bestätigt die den heutigen Tag.</p>
<p style="text-align: justify;">Die UNO hat seit Jahren versucht, sie zu drücken, um Hunderte von Tausenden von Flüchtlingen erhalten, aber die Zahl hat sich in einen winzigen Bruchteil des ursprünglichen Anspruchs beendet. Europa hat noch nie gewählt, um die psychologische und wirtschaftliche Kriegsführung gegen sie aus diesem Grund laufen (wie sie für die europäischen Nationen / Personen, die die gleichen Argumente und Prinzipien bekennen zu tun)</p>
<p style="text-align: justify;">Multikulturalisten wird sehr peinlich sein, wenn Sie in Japan und Südkorea zu nennen, da diese Völker beweist ganz klar, dass Masseneinwanderung nur ist das Ergebnis einer bestimmten marxistischen Lehren und sehr selten wirtschaftlich oder kulturell privilegiert. Japan / Südkorea hat eine Grenze und Grenzschutz. Wenn man nicht über die Visa eine Passage verweigert wird &#8230; (Europa hatte diese Regelung bereits vor 1950-1960 bekannt)</p>
<p style="text-align: justify;">Die interessante Frage ist die Frage, warum nicht Japanisch und Südkoreaner, wie die Nazis und Faschisten dämonisiert? Die Antwort kennen wir &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">2010-06-15 11:11:55<br />
Sehr gut und sehr wichtigen Artikel. Tolle Arbeit, Hans!</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">2010-02-17 10:56:52<br />
Das Problem ist, dass es oft nicht hilft, etwa 80% der Muslime sind &#8220;Gemäßigten&#8221;, dh sie den Koran zu ignorieren. &#8220;Es dauert nur wenige Menschen auf eine Ebene zu stürzen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Wie viel Prozent ist die Taliban von Pakistan Bevölkerung? 1%, 3%, 5%? Und wie viel Chaos gibt es heute?</p>
<p style="text-align: justify;">In jeder Gesellschaft, wo der Islam existiert, wird es einen bestimmten Prozentsatz der Muslime, die tatsächlich folgen die traditionellen Interpretationen des Koran werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann haben wir die Beziehung zwischen konservativen Muslimen und sogenannten &#8220;gemäßigten Muslime&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt moderate Nazis auch nicht, dass keine Unterstützung für die Begasung von Räumen und Juden. Aber sie sind immer noch Nazis und wird nur zu sitzen und wie die Konservativen Nazis schlagen zu sehen (wenn es überhaupt je passiert). Wenn wir den moderaten Nazis zu akzeptieren, solange sie sich selbst Abstand von der Begasung von Räumen und Juden?</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist es leider schon schnitt sich mit Marxisten, die bereits, Medien und Bildungseinrichtungen haben-Kultur infiltriert. Diese Personen werden nicht toleriert werden und wird auch als Professoren und Dozenten an Hochschulen / Universitäten arbeiten und sind somit in der Lage, ihre Propaganda zu verbreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich ist es sehr heuchlerisch ist, Muslime zu behandeln, unterscheiden sich Nazis und Marxisten. Sie sind alle Anhänger von Hass-Ideologien. Nicht alle Muslime, Nazis und Marxisten sind konservativ, die meisten sind moderat. Aber ist das wichtig? Eine moderate Nazi könnte, nachdem er erfahren Betrug, wählen konservativ zu sein. Ein moderater Muslim kann, nachdem er weigerte sich, einen Verein geben, konservativ, etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist offensichtlich, dass die moderate Befürworter der Hass-Ideologien, zu einem späteren Zeitpunkt kann Konservatismus zu wählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Islam (ismus) ist historisch zu 300 Millionen Todesopfer<br />
Der Kommunismus hat historisch zu 100 Millionen Todesopfer<br />
Nationalsozialismus ist historisch zu 6 bis 20.000.000 Menschen ums Leben gekommen</p>
<p style="text-align: justify;">ALL hasse Ideologien sollten gleich behandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">2010-02-16 19:25:24<br />
Nach zwei Studien unterstützt 13% der jungen britischen Muslime zwischen 15 und 25 Al-Qaida-Ideologie. Vertreter Großbritanniens für Norwegen, so würde ich vermuten, dass mindestens 15-20% der norwegischen Muslime unterstützen Mord an Homosexuell. Es ist sicherlich nicht weniger, dass unterstützt die Tötung von Homosexuell, als Al-Qaida zu unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;">2010-02-02 13:35:11<br />
Ich stimme völlig, dass Obama ein brillantes retoriker und Kommunikator, einer der besten, die wir in den letzten 30 Jahren gesehen habe ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber erstens kann nicht und wir sollten nicht zu vergleichen den kulturellen Kampf in den USA mit, dass in Europa. Rhetorik muss und sollte anders sein. Die durchschnittliche &#8220;rechte Maustaste&#8221; &#8211; Republikaner in den USA ist eine &#8220;libertäre&#8221; (anti-sozialistische, sondern pro multikulti), während die durchschnittliche konservative in Europa ist viel mehr anti-multikulti, aber Argumente kulturellen Widerstand gegen die Islamisierung basiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die so genannte Anti-Multikulti in den USA stützten ihre Rhetorik auf Ethnozentrismus allein, unterscheidet sich somit stark von den Europäern. Dies ist der Hauptgrund, dass wir die amerikanischen und europäischen kulturellen Kampf zu trennen. Bleibe ich gewöhnlich fern von American Fragen als Ergebnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Unabhängig davon, ob wir in den USA oder Europa ist es wichtig, was Sie über die folgenden Fragen:</p>
<p style="text-align: justify;">Wann war das Multikulturalismus zu einer Ideologie entwickelt, um eine europäische Kultur, Traditionen, Identität und Nationalstaaten dekonstruieren werden nicht mehr? Wenn Sie einen Führer, multikulti (Ideologie als dies geschrieben wurde systematisch dekonstruiert westlichen Zivilisation) propagieren unterstützen, kann man dann nicht genauso gut auf den Klassenkampf oder die MSM-Stick?</p>
<p style="text-align: justify;">Und wenn wir dann glauben, dass Multikulturalismus wunderbaren Lehren der Hauptgrund für die laufende Islamisierung Europas und den USA ist, sollte man nicht kritisieren Multikulturalismus, während führende Nr. 1, der eine Jesus Christus Obama für seine grundlegenden Prinzipien?</p>
<p style="text-align: justify;">Failure, ihn zu kritisieren, haben Sie dann nicht den Multikulturalismus wunderbare Prämisse akzeptiert?</p>
<p style="text-align: justify;">2010-01-25 05:20:24<br />
Public Enemy, Carl Christian,</p>
<p style="text-align: justify;">Was Sie schafft es, kommen mit hier ist nichts, aber sehr unangenehme Techniken.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie behaupten, dass alle Norweger, die sich nicht an landsmo (s) Container Gro Harlem Brundtland-Definition, rassistisch ist:</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Jeder hält immer einen norwegischen Pass voll ist Norweger&#8221; &#8230; was bedeutet, dass auch somalische Trainer (mit einem norwegischen Reisepass), die Qat kauen den ganzen Tag, Banken Frau und sendet die Hälfte der Nutzen von al-Shabaab sollte als vollständiger Doe angesehen werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn jemand in diesem Land gewagt, an die somalische Trainer als etwas anderes als ein Full-Smith suchen, sind die Rassisten und müssen brennen öffentlich markiert. Und Sie sagen, dass alle, die mit ihrer extremen kulturmarxistiske Weltsicht widerspricht &#8211; das utopische, Weltbürger Definition sind Rassisten?</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Fall denke ich, Sie haben 95% der Bevölkerung gekennzeichnet, dass gerade dieser aber es hat nur eine untergeordnete Rolle für Sie?</p>
<p style="text-align: justify;">Sie sind nur verpflichtet, alle die Debatte in der Gesellschaft zu lähmen, die alle diejenigen, die nicht der gleichen Meinung wie Sie Ruhe, um die soziale Kontrolle im Einklang mit den konservativen Muslimen in Grönland Übung? Sobald eine Person zieht seine &#8220;ideologischen Schleier&#8221; sein wird, wo Sie bald als wie der Troll du bist.</p>
<p style="text-align: justify;">Sorry, aber es funktioniert nicht mehr. Weitere werden zunehmend immun gegenüber Techniken aufgrund ihrer massiven Inflation Rhetorik Regel.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, die Mehrheit der Norweger erfordern die volle kulturelle Assimilation (die europäische Kultur) auf den zweiten als voll Norweger zu berechnen. Sein seiner Analyse ist also richtig. Norwegischen Pass ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Get over it &#8230;!</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">2010-01-24 10:45:19<br />
Das Problem mit der Progress Party geworden, dass in ihrer etterstrebenhet nach Erreichen bis zum Multikulturalismus fantastischen Forderungen und Humanismus suisidale Ideale, die sie in vielerlei Hinsicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Genuine Widerstand muss an die PR-Agentur Hören reduziert worden und machen 2-3 taktischen Anweisungen vor jeder Wahl, um die Stimmen der Kern zu gewährleisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die überwiegende Mehrheit der neuen Gesichter in der Progress Party ist jetzt politisch korrekt Karriere Politiker und nicht in irgendeiner Weise Idealisten, die bereit sind, Risiken und Arbeit für idealistische Ziele zu übernehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das komische ist, dass obwohl sie fast alle Prinzipien der Müllhalde und reduziert kulturellen Kampf geworfen, um &#8220;reduzieren den Fluss von Asyl mit ein paar Tausend&#8221; ist immer noch brennende Marke in der Öffentlichkeit, lächerlich gemacht, schikaniert und von der humanistisch-marxistischen isoliert.</p>
<p style="text-align: justify;">Parlamentarische Vertreter der Fortschrittspartei, sollte zumindest lesen Sie das Dokument an jedem einzelnen Tag und beteiligt ein bisschen, wenn es ihre Pflicht ist, die Stimme des Volkes sein. Leider wissen nur sehr wenige von ihnen überhaupt, was das Dokument über etwas ist, und weniger als 5% von ihnen wissen, was taqiyya und naskh ist.</p>
<p style="text-align: justify;">F Beispiel. wenn eine kombinierte Kraft der Schwedisch und Französisch Intifada vor den letzten Wahlen aus strategischen Gründen, die später Kosten FrP vielleicht 5% ignorieren ausgewählt haben, sollten Siv alle seine Leute, die ARK und andere Redaktionen nennen angewiesen haben und sie gezwungen, diese Abdeckung über diese.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe großen Respekt dafür, wie die marxistisch-humanistische Netzwerke in Norwegen können ihre Kraft optimal nutzen durch &#8220;force Multiplikation&#8221; und die Zusammenarbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie sind wahnsinnig fleißig, hat Fachmann auf die Konsolidierung und hart arbeitenden und die meisten auf der rechten Seite eine Menge von ihnen lernen.</p>
<p style="text-align: justify;">2010-01-22 02:53:39<br />
Ich bin versucht, um in Kontakt mit den Eigentümern zu bekommen und würde ihren Erfolg durch Restrukturierung durch meine Führung zu reflektieren. Dies beinhaltet treten alle übrigen kulturmarxister und beginnen mit der kulturellen konservative Berichterstattung als die erste große Zeitung in Norwegen (kritischen Multikulturalismus / Islamisierung). Es ist realistisch zu glauben, dass die Durchblutung wird dann das Potenzial haben, zu erreichen bis zu 120-200k.</p>
<p style="text-align: justify;">Es überrascht mich, dass es keine mehr &#8220;cultural konservative Unternehmer&#8221; in dem Königreich Norwegen?</p>
<p style="text-align: justify;">Glauben Sie, dass der Eigentümer eine positive Einstellung zu solchen Vorschlägen haben?, P</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde nicht eine gute Option, wenn ich absolut keine Kenntnis von redaktionellen Prozessen haben. Ich denke jedoch, Hans Rustad sollten die Verantwortung für die redaktionelle und fordert sie auf, sein Konzept zu betrachten. Ich denke, das Timing ist dies in diesem Moment optimal!</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt 15 kulturmarxistiske politisch korrekte Baumstamm zurück in Norwegen und nicht eine einzige kulturelle konservativ. Die ersten kulturellen konservativen (nicht politisch korrekt) die Veröffentlichung wird der Erfolg garantiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">2010-01-19 11:25:11<br />
Sehr guter Artikel:) Es hilft, die Debatte auf ein neues Niveau zu drücken.</p>
<p style="text-align: justify;">2010-01-02 14:20:13<br />
Es gibt politische Kräfte in Oslo, die Masse-act subventioniert / low will cost &#8220;Islam-Blöcke&#8221; in Oslo West für &#8220;eine bessere Integration&#8221;. Soweit ich weiß, nur die Progress Party / Konservativen, die im Moment gegen so kann es tatsächlich Realität werden über das nächste Jahrzehnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn dies immer wird der Fall, viele von Oslo West Umzug nach Bærum (und die meisten werden schließlich folgen).</p>
<p style="text-align: justify;">Hm, aber wo Sie sich bewegen, wenn diese Politik, wenn Bærum?</p>
<p style="text-align: justify;">2009-12-31 14:12:48<br />
Lars M,</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Globalisierung und Modernität sind irreversible Phänomene.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Klassische Multikulturalismus Drogen Propaganda. Was ist Globalisierung und Modernität mit Masse muslimische Einwanderung zu tun?</p>
<p style="text-align: justify;">Und Sie können nicht hören und haben Japan und Südkorea? Dies sind erfolgreiche und moderne Regime, auch wenn sie Multikulturalismus abgelehnt in den 70er Jahren. Sind Japaner und Südkoreaner Goblins?</p>
<p style="text-align: justify;">Können Sie ein Land, wo Multikulturalismus ist dort erfolgreich, wo der Islam ist beteiligt? Die einzige historische Beispiel ist die Gesellschaft ohne einen Wohlfahrtsstaat mit nur nicht-muslimischen Minderheiten (USA).</p>
<p style="text-align: justify;">Dies erwarte ich, dass jeder weiß, wann es elementare dokumentiert Wahrheiten ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Was kann ich nie verstehen, warum Multikulturalismus Sitze (die traditionell von bestand und / oder von der Arbeiterbewegung unterstützt) gescheitert sind, zu verstehen, dass der Multikulturalismus wird das künftige Wohlergehen zu zerstören (wie sozialer Zusammenhalt / Vertrauen / Bereitschaft, die Steuern lassen) Dollar im Einklang mit der Ausbreitung des Multikulturalismus?</p>
<p style="text-align: justify;">Im besten Fall für Europa ist, dass wir am Ende mit einem Super-kapitalistischen Systems wie den USA mit großen sub-class / Klassenunterschiede.</p>
<p style="text-align: justify;">Es klingt nicht sehr humanistische out:) Aber dann sind wir sicherlich nicht Goblins nicht mehr?</p>
<p style="text-align: justify;">2009-12-31 09:30:01<br />
Supra, Aesop, Ira</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird immer nur zwei Grundkonzepte viele nutzen, um die kulturellen Sicht zu beschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Konservative Kultur (der um die Erhaltung / patiot / nationalistische / monokulturalist) und kulturmarxistisk (internationalistische / Multikulturalisten / kosmopolitanist / globalistischen).</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl die Mehrheit der Humanisten, sondern auch viele Liberale sind Anti-Nationalisten, und ist somit per Definition kulturmarxister. Förderung entweder Multikulturalismus (kulturelle Marxismus) oder Monokultur (nationalistischen), es gibt nichts dazwischen, obwohl die meisten trauen sich nicht, diese noch zugeben. Nun, es gibt das Multi-Kultur ohne Islam ist ein Mittelweg.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings ist es möglich, dass die nicht die Kriterien für eine marxistische / kommunistischen aber alle Internationalisten sind kulturmarxister.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch eine bekannte Tatsache, dass Straßenzeitung eine anarcho-marxistischen Zeitung und kein Anarchist Zeitung. Anarchismus kann sowohl marxistisch orientierte und nationalistisch-orientiert. Straßenzeitung ist weit von nationalistischen kann man bekommen;)</p>
<p style="text-align: justify;">Die alten Definitionen oft nicht mehr gelten. Eg. der britischen Tories, die tatsächlich noch wagen, nennen sich die Konservativen zu unterstützen kulturmarxisme / Multikulturalismus und umbenannt werden sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann nicht die Unterstützung kulturmarxisme / Multikulturalismus und gleichzeitig nennen sich konservativ, auch wenn einige vielleicht nicht mit mir übereinstimmen:)</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten auf der rechten Seite hat sich leider noch nicht herausgefunden, dass man Multikulturalismus Niederlage, um die Islamisierung Niederlage als viele noch sehen sich selbst als Multikulturalisten gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies wird zwangsläufig zu ändern und zu klären in einem größeren Ausmaß für die meisten des nächsten Jahrzehnts, wenn die Polarisation wird zunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann in der Zukunft, die meisten müssen die Sicht Fahne, haben Sie eine Wahl treffen: Nationalismus oder Internationalismus.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider gibt es noch viel Stigma, das Wort &#8220;Nationalismus&#8221;, wie ich normalerweise benutze das Wort Kultur konservativ:)</p>
<p style="text-align: justify;">2009-12-30 07:14:01<br />
Das Problem ist, dass Europa den Kalten Krieg verloren bereits in 1950, dem Zeitpunkt ihrer erlaubt Marxisten / Anti-Nationalisten frei zu verwüsten, ohne Einschränkungen für die Positionen, die sie haben könnte und die Machtpositionen hatten sie die Gelegenheit, die (Lehrer / Professor Positionen im Besonderen) zu erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis, insbesondere Norwegen und Schweden ist die extreme marxistische Haltung geworden akzeptabel / täglich, während die alteingesessenen Wahrheiten des Patriotismus und kulturellen Konservatismus heute als Extremismus (von kulturmarxister und Humanisten) gebrandmarkt wird. Anti-nationalistische Haltungen haben leider nicht nur zum Mainstream geworden, sondern ist nun erforderlich als Grundlage Haltungen in der Lage sein in PK Hi</p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19059&amp;md5=b032af4130f74099c3343bebdb8e0a43" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rechtsterrorismus: Hunderte Tote in Europa und den USA</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 09:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bluttat in Norwegen hat offenbar einen rechten Hintergrund. Mehr als 90 Tote sind zu beklagen. In den vergangenen Jahrzehnten hatte es bereits mehrere schwere Anschläge von Rechtsextremisten in Europa und den USA gegeben. Der Anschlag in Norwegen wäre allerdings der schwerste Terror-Angriff mit rechtsextremen Hintergrund seit dem 2. Weltkrieg in ganz Europa.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die Bluttat in Norwegen hat offenbar einen rechten Hintergrund. Mehr als 90 Tote sind zu beklagen. In den vergangenen Jahrzehnten hatte es bereits mehrere schwere Anschläge von Rechtsextremisten in Europa und den USA gegeben. Der Anschlag in Norwegen wäre allerdings der schwerste Terror-Angriff mit rechtsextremen Hintergrund seit dem 2. Weltkrieg in ganz Europa.</strong></p>
<div id="attachment_19051" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/408px-Oklahomacitybombing-DF-ST-98-01356.jpg"><img class="size-medium wp-image-19051" title="408px-Oklahomacitybombing-DF-ST-98-01356" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/408px-Oklahomacitybombing-DF-ST-98-01356-204x300.jpg" alt="Der Anschlag von Oklahoma kostete mehr als 150 Menschen das Leben." width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Anschlag von Oklahoma kostete mehr als 150 Menschen das Leben.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Am 19. April 1995 wurden bei einem Anschlag in Oklahoma in den USA 168 Menschen getötet. Zunächst war von einem islamistischen Hintergrund die Rede. Schnell stellte sich heraus, dass der Rechtsextremist Timothy McVeigh hinter der Bluttat steckte. Er wurde am 11. Juni 2001 hingerichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Oktoberfestattentat war ein Terroranschlag mit rechtsextremistischem Hintergrund. Am 26. September 1980 starben 13 Menschen bei der Explosion einer Bombe am Haupteingang des Münchner Oktoberfests, 211 wurden zum Teil schwer verletzt. Der Anschlag gilt als schwerster Terrorakt der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ob der von den Behörden als Einzeltäter bezeichnete Bombenleger Gundolf Köhler tatsächlich allein verantwortlich war, ist umstritten. Mehrfach wurde von verschiedenen Seiten vergeblich versucht, eine Wiederaufnahme der Ermittlungen zu bewirken, zuletzt im Jahr 2005. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat" target="_blank">Wikipedia</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Der Anschlag von Bologna (italienisch Strage di Bologna) war ein Bombenanschlag auf den Hauptbahnhof der italienischen Stadt Bologna am Morgen des 2. August 1980. Bei dem Anschlag starben 85 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Die rechtsradikale terroristische Organisation Ordine Nuovo wurde beschuldigt, den Anschlag verübt zu haben. Zwei Agenten des italienischen Geheimdienstes SISMI und der Vorsitzende der Propaganda Due, Licio Gelli, wurden wegen Behinderung der Ermittlungsarbeiten verurteilt. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Bologna_1980" target="_blank">Wikipedia</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Seit 1990 wurden zudem allein in Deutschland weit mehr als 100 Menschen durch Rechtsextreme getötet. Offizielle Stellen sprechen von &#8220;nur&#8221; rund 50 Opfern, unabhängige Beobachter gehen von 150 Toten aus. Bei Brandanschlägen Anfang der 1990er Jahre wurden mehrere Menschen getötet, in Solingen waren es 1993 allein zwei Frauen und drei Mädchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in Skandinavien wurden bereits mehrere Menschen von Rechtsextremen oder Rassisten getötet. Im Jahr 2010 sorgte ein <a title="Malmö: Polizei fasst mutmaßlichen Heckenschützen" href="http://npd-blog.info/2010/11/08/jagd-auf-schwarze-polizei-fasst-mutmaslichen-heckenschutzen/" target="_blank">Heckenschütze in Malmö</a> für Angst und Schrecken, er tötete eine junge Frau und verletzte mehrere Personen schwer.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-87-tote-bei-blutbad-verdachtiger-aus-rechtsextremer-szene/" rel="bookmark">Norwegen: 87 Tote bei Blutbad, Verdächtiger aus rechter Szene</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/deutsche-neonazis-verhohnen-norwegische-opfer/" rel="bookmark">Deutsche Neonazis verhöhnen norwegische Opfer</a>, <a href="http://npd-blog.info/2010/11/08/jagd-auf-schwarze-polizei-fasst-mutmaslichen-heckenschutzen/" rel="bookmark">Malmö: Polizei fasst mutmaßlichen Heckenschützen</a></p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/0d854913f1d745be807ba3efefd4bbf0" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19050&amp;md5=ec3edd9b5cbdab1059e0251b051aed28" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche Neonazis verhöhnen norwegische Opfer</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 08:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der mutmaßliche Attentäter von Oslo und Utöya gehört zur rechten Szene Ostnorwegens, ein islamistischer Hintergrund der Wahnsinnstat mit mehr als 90 Toten gilt mittlerweile als ausgeschlossen. In deutschen Medien waren Experten schnell mit der Einschätzung zur Stelle, es handele sich um Al Kaida o.ä. &#8211; anders die Fachleute in Norwegen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der mutmaßliche Attentäter von Oslo und Utöya gehört zur rechten Szene Ostnorwegens, ein islamistischer Hintergrund der Wahnsinnstat mit mehr als 90 Toten gilt mittlerweile als ausgeschlossen. In deutschen Medien waren Experten schnell mit der Einschätzung zur Stelle, es handele sich um Al Kaida o.ä. &#8211; anders die Fachleute in Norwegen, die eher auf Ähnlichkeiten zum Anschlag von Oklahoma verwiesen. Letztere sollten recht behalten. In Deutschland machen sich derweil Neonazis über die zumeist jugendlichen Opfer in Norwegen lustig.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Abt. Schlimmer Finger: Gewalttätiger Anti-Sozialdemokratenprotest in Norwegen&#8221; &#8211; diese Überschrift wählte Altermedia aus Stralsund für seinen Artikel. Und weiter: &#8220;Sozialdemokraten scheinen auch in Norwegen nicht beliebt zu sein, woran das nur liegen kann?&#8221; Die größte Sorge des Betreibers aus Stralsund: Repressionen gegen die Neonazi-Szene auch in Deutschland. Daher versucht er, den mutmaßlichen Täter dem nicht-neonazistischen Rechtsextremismus zuzuordnen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Bei dem Täter soll es sich um einen gewissen Anders Behring Breivik handeln, der sich, laut Wikipedia, selber als als Konservativer, Nationalist und Freimaurer bezeichnet. Damit dürfte Versuchen, den Fall in eine Art “Nazirichtung” zu lenken, wohl schon im Vorfeld die Spitze abgebrochen sein, da Freimaurertum von dieser Seite aus für gewöhnlich bekämpft wird.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auch in der Kommentarspalte geht es einmal mehr hoch her, wobei nicht klar ist, wie viele der Einträge von dem Altermedia-Betreiber selbst geschrieben wurden. &#8220;Arminius&#8221; schreibt auf jeden Fall:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Entweder hat der Attentäter stark einen an der Waffel oder er hat nur hilfsbereit und konsequent gehandelt: Wer in einem überbevölkertem Land die multikulturelle Gesellschaft und noch mehr Einwanderung möchte, muß in diesem Land selber Platz machen und fortgehen. Auf welche Art und Weise auch immer.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Adolf Stalin&#8221; bastelt hingegen an einer Verschwörungstheorie:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Eine sehr schöne Aktion der Geheimdienste!</p>
<p style="text-align: justify;">Wir gratulieren Bilderberg und Co. zu der neuen Politik der Spannung!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun können SIE in ganz Europa neue Anti-Terrorgesetze basteln um die Völker weiter ein zu schnüren.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bei den Anschlägen in Norwegen sind nach jüngsten Angaben mehr als 90 Menschen getötet worden. Ein 32-jähriger Norweger aus der rechten Szene wurde verhaftet und wegen Massenmords angeklagt. Er soll Teilnehmer eines Jugendcamps der Arbeiterpartei auf einer Insel regelrecht hingerichtet haben. Zuvor war im Osloer Regierungsviertel mindestens eine Bombe explodiert und hatte sieben Menschen getötet.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier der Live-Stream von NRK:</p>
<p style="text-align: justify;"><object id="nrkVideo43FF687EE064C88B" width="512" height="308" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.nrk.no/playout/v1.1/flashplayer.ashx?v=43FF687EE064C88B&amp;w=512&amp;rand=129558743782193129" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="nrkVideo43FF687EE064C88B" width="512" height="308" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.nrk.no/playout/v1.1/flashplayer.ashx?v=43FF687EE064C88B&amp;w=512&amp;rand=129558743782193129" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/07/23/norwegen-87-tote-bei-blutbad-verdachtiger-aus-rechtsextremer-szene/" rel="bookmark">Norwegen: 87 Tote bei Blutbad, Verdächtiger aus rechter Szene</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/05/17/altermedia-betreiber-wegen-volksverhetzung-verurteilt/" rel="bookmark">Altermedia-Betreiber verurteilt</a></p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/ca2253e06a074ff1b536a5eeada417eb" alt="" width="1" height="1" /></p>
</p> <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19046&amp;md5=da94e3c9ab4d6b6a213720a0948c8637" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Norwegen: 87 Tote bei Blutbad, Verdächtiger aus rechter Szene</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/07/23/norwegen-87-tote-bei-blutbad-verdachtiger-aus-rechtsextremer-szene/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 06:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Breivik]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hatte sich bereits angedeutet, da das Vorgehen nicht an islamistische Anschläge erinnerte. Das Blutbad in Norwegen hat möglicherweise einen rechten Hintergrund. Ziel der Angriffe waren die Regierung, Medien &#8211; sowie die Arbeiterpartei, bzw. deren Jugendorganisation. Der festgenommene Anders Behring Breivik gehört nach Angaben von norwegischen Medien zur rechten Szene ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19043" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot1.jpg"><img class="size-medium wp-image-19043" title="screenshot1" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/07/screenshot1-300x230.jpg" alt="NRK berichtet, der Verdächtige gehöre zur rechtsextremen Szene." width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">NRK berichtet, der Verdächtige gehöre zur rechtsextremen Szene.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Es hatte sich bereits angedeutet, da das Vorgehen nicht an islamistische Anschläge erinnerte. Das Blutbad in Norwegen hat möglicherweise einen rechten Hintergrund. Ziel der Angriffe waren die Regierung, Medien &#8211; sowie die Arbeiterpartei, bzw. deren Jugendorganisation. Der festgenommene Anders Behring Breivik gehört nach Angaben von norwegischen Medien zur rechten Szene in Ostnorwegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 32-Jährige hatte zudem zwei Waffen auf sich registriert. Die Polizei geht davon aus, dass sie ihn mit den Explosionen in Oslo sowie dem Massenmord auf Utöya in Verbindung bringen kann. Der Norweger war der Polizei laut NRK bislang nicht bekannt. Im Internet soll er sich auf nationalistischen Seiten an Debatten beteiligt haben, in denen es gegen die multikulturelle Gesellschaft ging. Zu den Motiven des Mannes wollten offizielle Stellen aber noch keine Angaben machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Polizei fand laut NRK auf Utöya ein Auto, in dem sich Sprengstoff befunden haben soll. Der Wagen gehört offenbar dem norwegischen Rechtsextremisten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ähnlichkeiten zu Oklahoma-Attentat</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Experten im norwegischen Fernsehen hatten bereits am Freitagabend auf das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Oklahoma_City_bombing" target="_blank">Oklahoma-Attentat</a> hingewiesen, bei dem ein Rechtsextremist in den USA ein Blutbad angerichtet hatte. Die Polizei in Norwegen geht davon aus, dass der mutmaßliche Täter allein gehandelt habe. Er habe das politische Norwegen im Herzen treffen wollen, sagte ein Experte im NRK. Man habe viel über islamistischen Terror gesprochen, sagte er, doch dabei möglicherweise andere Bedrohungen von Rechtsextremen aus den Augen verloren.</p>
<p style="text-align: justify;">Um 08.00 Uhr sprach Ministerpräsident Stoltenberg erneut zum norwegischen Volk und sprach von einem Albtraum. 80 junge Menschen seien auf Utöya ermordet worden. &#8220;Furcht, Blut und Tod&#8221; &#8211; das hätten viele junge Menschen erleben müssen. Stoltenberg wollte am Sonnabend selbst an dem Jugendcamp teilnehmen, um dort mit dem Arbeiterpartei-Nachwuchs zu diskutieren. Stoltenberg musste mit den Tränen kämpfen, er würdigte den imponierenden Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Albtraum&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Land müsse nun zusammenstehen. Führende Politiker hätten die Nacht bei denen verbracht, die von dem Anschlag getroffen worden seien. Gestern hatte Stoltenberg bereits betont, Norwegen werde sich von solchen Anschlägen nicht einschüchtern lassen, die Antwort darauf sei nicht weniger, sondern mehr Demokratie und Solidarität. &#8220;Wir sind eine kleine, aber stolze Nation&#8221;, so Stoltenberg.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch am Sonnabend betonte Stoltenberg, die Feinde der Demokratie missbrauchten die Qualitäten der norwegischen Gesellschaft, eine offene und tolerante Gesellschaft. Doch Norwegen müsse diese Qualitäten erhalten, betonte der Ministerpräsident.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier der Live-Stream von NRK:</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><object id="nrkVideo43FF687EE064C88B" width="512" height="308" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.nrk.no/playout/v1.1/flashplayer.ashx?v=43FF687EE064C88B&amp;w=512&amp;rand=129558743782193129" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="nrkVideo43FF687EE064C88B" width="512" height="308" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.nrk.no/playout/v1.1/flashplayer.ashx?v=43FF687EE064C88B&amp;w=512&amp;rand=129558743782193129" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object> </p>
<p style="text-align: justify;">Im Internet schlossen sich bereits Hunderttausende Menschen zusammen, um der Opfer des Massakers zu gedenken. Hier beispielsweise die Facebook-Gruppe &#8220;<a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=244185822272540" target="_blank">Zünde ein Licht für die Toten und Verletzten nach der Tragödie in Oslo und Utöya</a>&#8220;. Diese Gruppe hat bereits mehr als 400.000 Mitglieder.</p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/f1ca83b143554cd38653c79d8693425b" alt="" width="1" height="1" /></p>
</p> <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19028&amp;md5=a33ec8a926bb12c1736def73166961ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thor Steinar: Gegenwind aus dem hohen Norden</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/02/04/thor-steinar-gegenwind-aus-dem-hohen-norden/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 17:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Neonazi-Kreisen weiterhin höchst beliebte Marke “Thor Steinar” droht neuer Ärger. Laut norwegischen Medienberichten will die Stadt Tromsö gegen die Verwendung ihres Namens durch Rechtsextreme in Deutschland vorgehen. In Berlin nennt sich ein “Thor Steinar”-Geschäft Tromsö. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_16547" class="wp-caption alignleft" style="width: 182px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/02/tromsoe2.jpg"><img class="size-full wp-image-16547" title="tromsoe2" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/02/tromsoe2.jpg" alt="Der Thor-Steinar-Laden &quot;Tromsö&quot; in Berlin" width="172" height="111" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der Thor-Steinar-Laden &#8220;Tromsö&#8221; in Berlin</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der in Neonazi-Kreisen weiterhin höchst beliebte Marke &#8220;Thor Steinar&#8221; droht neuer Ärger. Laut norwegischen Medienberichten will die Stadt Tromsö gegen die Verwendung ihres Namens durch Rechtsextreme in Deutschland vorgehen. In Berlin nennt sich ein &#8220;Thor Steinar&#8221;-Geschäft Tromsö. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Patrick Gensing</em></p>
<p style="text-align: justify;">Viele Neonazis mögen Märchen aus der nordischen Mythologie und daher stehen Namen aus Skandinavien hoch im Kurs &#8211; ähnlich wie die Möbel bei IKEA, die durch einen nordischen Namen ein sympathisches Image bekommen sollen, möchten die Rechtsextremen durch die Bezüge auf Thor, Odin &amp; Co. möglichst hart wirken &#8211; und alte Traditionen vorgaukeln. </p>
<p style="text-align: justify;">Doch dies beobachtet man in Norwegen mit wenig Begeisterung, wie &#8220;itromso&#8221; berichtet. Der Bürgermeister von Tromsö, Arild Hausberg, fordert demnach von dem TS-Laden in Berlin, sich umzubenennen. Daher schickte er einen Brief an die Mediatex GmbH, die hinter dem Label steht. Es handele sich um eine Schändung des Stadtnamens, da das Geschäft mit Nazi-Symbolen flirte, so Hausberg.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Politiker schrieb auch an die norwegische Botschaft in Berlin und bat den Botschafter um Unterstützung. Dieser wolle die Sache mit dem norwegischen Außenminister Jonas Störe besprechen, heißt es weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schlappe für Thor Steinar</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Berliner TS-Geschäft Tönsberg (ebenfalls eine norwegische Stadt) musste bereits schließen. Der Bundesgerichtshof hatte die Betreiber von Thor-Steinar-Geschäften  verpflichtet, ihre Vermieter vor Abschluss des Mietvertrages über das Sortiment in ihren Läden zu informieren. Andernfalls könne dies als arglistige Täuschung gewertet werden. Die Vermieter hatten den Shop-Betreibern gekündigt, weil sie offenbar nicht über den Hintergrund der angebotenen Waren informiert worden waren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Norwegen versucht, Druck zu machen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Norwegen hatte im Jahr 2008 gegen die Modemarke Anzeige wegen widerrechtlicher Verwendung seiner Flagge erstattet. “Wir wollen, dass unsere Staatsflagge als Symbol des demokratischen Norwegens nicht weiter in Verbindung mit dem rechtsextremen Milieu gebracht wird”, sagte der norwegische Gesandte in Berlin damals.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon länger ärgern sich norwegische Regierung und Bürger über den Missbrauch ihrer Landesflagge durch deutsche Rechtsextremisten bzw. Modemacher aus der rechten Szene. Bereits Ende 2006 forderte die norwegische Botschaft in Berlin, der Verkauf von Kleidung der Marke “Thor Steinar” mit der norwegischen Flagge darauf müsste gestoppt werden. Wie die Zeitung <a href="http://www.bt.no/innenriks/article320429.ece" target="_blank">Bergens Tidende</a> damals berichtete, betonte Botschafter Andreas Gaarder, dies sei eine ernsthafte Angelegenheit. Und bereits Ende 2005 hatte das norwegische Außenministerium mit rechtlichen Schritten gegen “Thor Steinar” gedroht. Gegenüber der Zeitung <a href="http://www.bt.no/innenriks/article232014.ece" target="_blank">Verdens Gang (VG)</a> sagte ein Sprecher des Ministeriums, man werde wenn notwendig rechtliche Schritte einleiten, um diesen Missbrauch zu stoppen. Zunächst schickte das Außenministerium der Firma “Mediatex” eine dringende Aufforderung, die norwegische Flagge nicht mehr zu benutzen, berichtete das <a href="http://tb.no/article/20080128/NYHETER/408564384" target="_blank">Tönsberg Blad</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Demnach habe Norwegen in den vergangenen Jahren zudem starken Druck auf die deutschen Behörden ausgeübt, damit auch diese rechtlich gegen “Thor Steinar” vorgehen würden. Den Angaben zufolge hatte Staatsminister Jens Stoltenberg und der frühere Außenminister und Botschafter in Deutschland, Bjørn Tore Godal, diese Sache angeschoben. Jetzt haben die deutschen Behörden die Angelegenheit auf eine höhere Ebene gebracht, heißt es weiter. Deutsche Juristen hätten der norwegischen Botschaft zugesagt, es gebe wirksame rechtliche Mittel, um den Missbrauch der Flagge zu stoppen. Diese nutzen die Norweger nun.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modemarke “Quisling” wäre passender </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für viele Norweger ist der Missbrauch ihrer Flagge und von Städtenamen durch deutsche Rechtsextremisten besonders bitter, da das Land während des 2. Weltkriegs von Deutschland besetzt wurde. Die Deutschen hatten eine Regierung unter der Führung des norwegischen Faschisten <a title="Wiki" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vidkun_Quisling" target="_blank">Vidkun Quisling</a> unterstützt. Der Begriff Quisling wurde nach dem Ende des Krieges zum geläufigen Synonym für Verräter – unter anderem im Norwegischen und auch im Englischen.</p>
<div id="attachment_16554" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/02/Bundesarchiv_Bild_101III-Moebius-029-12_Norwegen_Besuch_Himmler_Terboven_und_Quisling.jpg"><img class="size-full wp-image-16554 " title="Bundesarchiv_Bild_101III-Moebius-029-12,_Norwegen,_Besuch_Himmler,_Terboven_und_Quisling" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/02/Bundesarchiv_Bild_101III-Moebius-029-12_Norwegen_Besuch_Himmler_Terboven_und_Quisling.jpg" alt="Vidkun Quisling, Heinrich Himmler, Reichskommissar Josef Terboven, Generaloberst Nikolaus von Falkenhorst (sitzend, vlnr) und Offiziere von Waffen-SS, Heer und Luftwaffe bei einer Veranstaltung (Bundesarchiv)" width="560" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Vidkun Quisling, Heinrich Himmler, Reichskommissar Josef Terboven, Generaloberst Nikolaus von Falkenhorst (sitzend, vlnr) und Offiziere von Waffen-SS, Heer und Luftwaffe bei einer Veranstaltung (Bundesarchiv)</p></div>
<p style="text-align: justify;"><a title="Norwegisch" href="http://www.telemark.museum.no/museum/frameset.asp?gid=4341" target="_blank">Quisling-Ausstellung im Museum Telemark.</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.mil.no/felles/nhm/start/" target="_blank">Norwegisches Museum über die “Hjemmefront” (Heimatfront) – auch auf Deutsch.</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.hlsenteret.no/" target="_blank">Zentrum für Studien über den Holoaust in Oslo.</a></p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/4f6d10811da148be865c0a474e3782e4" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=16541&amp;md5=3201e9fbbf589ccfad1187edbf359e11" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Malmö: Polizei fasst mutmaßlichen Heckenschützen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/11/08/jagd-auf-schwarze-polizei-fasst-mutmaslichen-heckenschutzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 11:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[In Malmö hat die Polizei laut Medienberichten einen Verdächtigen gefasst, der Jagd auf Menschen mit dunkler Hautfarbe gemacht haben soll. Laut Schwedischem Radio wurde ein dringend Tatverdächtiger gefasst, sagte Staatsanwältin Solveig Wollstad auf einer Pressekonferenz. Es handele sich um einen 38-jährigen Schweden, der am Sonnabend festgenommen wurde. Der Mann sei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Malmö hat die Polizei laut Medienberichten einen Verdächtigen gefasst, der Jagd auf Menschen mit dunkler Hautfarbe gemacht haben soll. Laut Schwedischem Radio wurde ein dringend Tatverdächtiger gefasst, sagte Staatsanwältin Solveig Wollstad auf einer Pressekonferenz. Es handele sich um einen 38-jährigen Schweden, der am Sonnabend festgenommen wurde. Der Mann sei alleine in seiner Wohnung gewesen, verkündete der Einsatzleiter des Landeskriminalamtes Skaane, Börje Sjöholm laut <a href="http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=96&amp;artikel=4162531" target="_blank">Sveriges Radio</a>.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_14540" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/10/800px-Malmo_803.jpg"><img class="size-medium wp-image-14540" title="800px-Malmo_803" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/10/800px-Malmo_803-300x225.jpg" alt="Malmö (Foto: Twowells)" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Malmö (Foto: Twowells)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Einsatz fanden die Polizisten auch zwei Schusswaffen, für die der Mann eine Lizenz habe. Man sei durch Hinweise aus der Bevölkerung auf den Mann aufmerksam geworden, sagte Sjöholm. Er betonte allerdings, der Fall sei noch nicht gelöst. In Malmö zeigten sich die Menschen dennoch erleichtert über die Festnahme, berichtete SR.</p>
<p style="text-align: justify;">In Malmö hatte es in den vergangenen Monaten 15 ungeklärte Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund gegeben. Dabei war eine 20-jährige Schwedin getötet worden. Mehrere Menschen wurden zudem schwer verletzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/10/21/rassistischer-heckenschutze-in-schweden-unterwegs/">Rassistischer Heckenschütze in Schweden unterwegs</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=15001&amp;md5=42a8becd903e0091834d9dab80d43f69" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rassistischer Heckenschütze in Schweden unterwegs</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 19:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[In Schweden sorgt ein offenbar rassistischer Heckenschütze für Aufsehen. Einem Bericht von sverigesradio zufolge hat die Polizei nun eine Sonderkommission eingerichtet, da es in Malmö bereits 15 Vorfälle gegeben habe. Alle betroffene Personen hätten bislang einen Migrationshintergrund gehabt, heißt es. Die Polizei hoffe nun, Spezialisten könnten neue Ermittlungsansätze entwickeln, zudem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Schweden sorgt ein offenbar rassistischer Heckenschütze für Aufsehen. Einem Bericht von sverigesradio zufolge hat die Polizei nun eine Sonderkommission eingerichtet, da es in Malmö bereits 15 Vorfälle gegeben habe. Alle betroffene Personen hätten bislang einen Migrationshintergrund gehabt, heißt es. Die Polizei hoffe nun, Spezialisten könnten neue Ermittlungsansätze entwickeln, zudem seien mehr Beamte als sonst auf den Straßen unterwegs. Außerdem sollen Zivilpolizisten eingesetzt werden &#8211; besonders bei den bisherigen Tatzeiten am Abend.</p>
<div id="attachment_14540" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/10/800px-Malmo_803.jpg"><img class="size-medium wp-image-14540" title="800px-Malmo_803" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/10/800px-Malmo_803-300x225.jpg" alt="Malmö (Foto: Twowells)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Malmö (Foto: Twowells)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein 28 Jahre alter Mann, der aus Somalia stammt, wurde vor wenigen Tagen von Kugeln im Rücken neben der Wirbelsäule getroffen, als er auf seinen Bus wartete. Eine Woche zuvor starb eine 20-jährige Frau in ihrem Auto durch Schüsse. Ihr Begleiter &#8211; ebenfalls dunkelhäutig &#8211; überlebte den Anschlag schwer verletzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analyse der Kugeln habe ergeben, dass ein Waffentyp mehrmals benutzt wurde. Wie oft genau - das wollte die Polizei nicht bekanntgeben, aber auf jeden Fall bei der Mehrzahl. Die Polizei warnte, der Täter sei gefährlich und nehme schwere Verletzungen bis hin zum Tod der Opfer in Kauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Abend des 21. Oktober gab es in Malmö einen neuen Angriff. Zwei Frauen wurden beschossen und leicht verletzt. Ob diese Tat mit den anderen Angriffen in Verbindung steht, ist bislang unklar.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Meldungen zu <a href="http://npd-blog.info/category/ausland/skandinavien/" target="_blank">Skandinavien</a>.</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/a53676b3f7404b1f82dc6c399d4e540a" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=14539&amp;md5=333a24ea97ec25e61abb0997eb206bdd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Europäische Rechtsextreme tagen in Japan</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/08/18/japan-treffen-rechtsextremen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 03:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

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		<description><![CDATA[In Japan geht am 18. August 2010 ein einwöchiges Treffen von Rechtsextremen aus Europa und Asien zu Ende. Nach Angaben der schwedischen Zeitschrift Expo nahmen daran Vertreter aus mehreren europäischen Ländern teil, unter anderem seien Mitglieder des Front National (Frankrike), der British National Party (UK), von Jobbik (Ungarn), der Fiamma Tricolore (Italien), des Vlaams Belang (Belgien) sowie der Partido Nacional Renovador (Portugal) nach Fernost gereist. Aus Schweden sei kein Rechtsextremer dabei, schreibt Expo, auch aus Deutschland gibt es keine Teilnehmer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>In Japan geht am 18. August 2010 ein einwöchiges Treffen von Rechtsextremen aus Europa und Asien zu Ende. Nach Angaben der schwedischen Zeitschrift </strong><a href="http://expo.se/2010/48_3238.html" target="_blank"><strong>Expo</strong></a><strong> nahmen daran Vertreter aus mehreren europäischen Ländern teil, unter anderem seien Mitglieder des Front National (Frankrike), der British National Party (UK), von Jobbik (Ungarn), der Fiamma Tricolore (Italien), des Vlaams Belang (Belgien) sowie der Partido Nacional Renovador (Portugal) nach Fernost gereist. </strong></p>
<p><em>Von <a href="http://npd-blog.info/2009/08/25/zur-person-patrick-gensing/" target="_blank">Patrick Gensing</a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Aus Schweden sei kein Rechtsextremer dabei, schreibt Expo, auch aus Deutschland gibt es keine Teilnehmer. Das britische Magazin <a href="http://www.searchlightmagazine.com/index.php?link=template&amp;story=327" target="_blank">Searchlight</a> berichtet, insgesamt seien 20 Rechtsextreme aus Europa zu dem Treffen nach Tokio gereist.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_13217" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/08/corel20.jpg"><img class="size-medium wp-image-13217" title="corel" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/08/corel20-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Die Delegation der europäischen Rechtsextremisten in Japan</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die europäischen Rechtsextremen sind in der im Oktober 2009 gegründeten &#8220;Alliance of European National Movements&#8221; (AENM) zusammengeschlossen. Hier finden sich extrem rechte Organisationen aus neun Staaten: Belgien, Frankreich, Ungarn, Italien, Portugal, Spanien, Schweden, Ukraine sowie Großbritannien. Dies Parteien können in ihren Heimatländern teilweise erhebliche Wahlerfolge vorweisen &#8211; ganz im Gegensatz zu NPD, DVU oder auch der Pro-Partei, die sich teilweise an den AENM-Mitgliedern orientiert. Ziel der AENM ist es, im Europäischen Parlament die Fraktionsstärke zu erreichen. Fraktionen erhalten mehr Geld und können an diversen Ausschüssen teilnehmen. Die europäischen Rechtsextremen im Europaparlament hatten sich schon einmal zusammengeschlossen, waren aber an ihrem eignen Fremdenhass gescheitert.</p>
<p style="text-align: justify;">Bekanntester Funktionär der AENM dürfte Nick Griffin sein, der als Vize-Präsident fungiert. Der AENM-Präsident Bruno Gollisch ist ebenfalls in Japan anwesend; er spricht laut Searchlight fließend japanisch. Dies gilt auch für Bela Kovacs von der ungarischen Jobbik-Partei.</p>
<p style="text-align: justify;">Organisiert wurde das Treffen den Angaben zufolge von der ultranationalistischen Organisation &#8220;Nippon Issuikai&#8221;, die 1972 gegründet wurde. Ähnlich wie deutsche Neonazis sehen die japanischen Gesinnungsfreunde ihre Regierung als amerikanisches Marionettenregime an. Zudem vertreten auch die japanischen Rechtsextremisten &#8211; wenig überraschend &#8211; revisionistische Positionen und leugnen Kriegsverbrechen, bzw. wollen diese relativieren. Die Rechtsextremen ließen es sich daher auch nicht nehmen, dem Yasukuni-Schrein zu besuchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IzzNto7bArA&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=ja_JP&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/IzzNto7bArA&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=ja_JP&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch:  <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/01/20/publikation-europa-im-visier-der-rechtsextremen/">Publikation: Europa im Visier der Rechtsextremen</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2007/11/14/eu-parlament-rechtsextreme-fraktion-am-ende/">EU-Parlament: Nationalisten scheitern am eigenen Nationalismus</a></p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/617ec42472e94c2a81f239857c4913c9" alt="" width="1" height="1" /></p>
</p> <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=13201&amp;md5=1647107cb790a7bf056f0a0b298ad48c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Brinkmann sucht die extreme Rechte ohne Antisemitismus</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/06/21/brinkmann-200/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 20:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es hat sich in den letzen Tagen und Wochen gezeigt, dass pro Deutschland sich nicht so entwicklen wird, wie ich das ursprünglich gedacht hatte.&#8221; Mit diesen Worten erklärt der schwedisch-deutsche Rechtsextremist Patrik Brinkmann eine weitere Kehrtwende in seiner Tingeltour durch die extreme Rechte. Er wünsche der pro-Bewegung aber &#8220;natürlich weiterhin ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Es hat sich in den letzen Tagen und Wochen gezeigt, dass pro Deutschland sich nicht so entwicklen wird, wie ich das ursprünglich gedacht hatte.&#8221; Mit diesen Worten erklärt der schwedisch-deutsche Rechtsextremist Patrik Brinkmann eine weitere Kehrtwende in seiner Tingeltour durch die extreme Rechte. Er wünsche der pro-Bewegung aber &#8220;natürlich weiterhin eine gute Entwicklung, und ich stehe auch weiterhin bereit, um zu dieser Entwicklung beizutragen&#8221;.</strong></p>
<p><em>Von <a href="http://npd-blog.info/2009/08/25/zur-person-patrick-gensing/" target="_blank">Patrick Gensing</a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Brinkmann forderte dabei erneut eine Orientierung an den rechtspopulistischen Parteien in Westeuropa, die Erfolge bei Wahlen vorzuweisen haben. Es gelte &#8220;eben nur, die Grundfragen zu klären&#8221;, so Brinkmann. Wolle &#8220;man wie die NPD weiter machen oder wie Geert Wilders PVV oder der Vlaams Belang&#8221;. Im zweiten Fall sei er &#8220;gern bereit, Verantwortung zu übernehmen&#8221;. Brinkmann betonte einmal mehr, er möchte, dass &#8220;wir in Europa unsere jüdisch christlichen Traditionen gegen die Islamisierung bewahren&#8221;. Er forderte in diesem Zusammenhang eine &#8220;Rechte ohne Antisemitismus in Deutschland, eine Rechte, die nicht Israel zum Feind erklärt sondern den Islam&#8221;. Er habe &#8220;versucht, der deutschen Rechte zu helfen&#8221;. Das sei für ihn &#8220;ein wirtschaftliches, aber auch ein politisches Anliegen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>SR: Stiftung existiert gar nicht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Brinkmann war zuvor bei NPD und DVU als Geldgeber im Gespräch. Der Deutsch-Schwede soll über viel Geld verfügen, seine &#8220;Kontinent Europa Stiftung&#8221; (KES) hatte mehrmals als neurechte europäische Denkfabrik für Aufsehen gesorgt. Einem Bericht des schwedischen Radios zufolge besteht das Kapital der &#8220;Stiftung&#8221; allerdings lediglich aus 20.000 schwedischen Kronen. Die KES sei in Schweden zudem nicht offiziell anerkannt, es gebe sie eigentlich gar nicht, berichtete der Journalist Christoph Andersson in einem Radio-Feature für das schwedische Radio. Andersson hatte Brinkmann mehrmals getroffen und bei Veranstaltungen begleitet, das Feature über den schwedisch-deutschen Rechtsextremisten mit dem Titel &#8220;Patriot im Frack – die Rolle von Patrik Brinkmann in der europäischen extremen Rechten&#8221; kann <a href=" http://sverigesradio.se/topsy/ljudfil/2268688.mp3" target="_blank">als MP3 angehört werden</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://npd-blog.info/?s=brinkmann&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Alle Meldungen zu Patrik Brinkmann auf NPD-BLOG.INFO.</a></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/18cc11df6cdc4fb78a05a5aa7447d49c" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=12056&amp;md5=0d717cef97e9a7f89947b6c84bb168bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Polen will &#8220;Auschwitz-Dieb&#8221; vor Gericht stellen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/01/14/auschwitz-dieb522/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der mutmaßliche schwedische Drahtzieher des Diebstahls der Aufschrift "Arbeit macht frei" in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz, Anders Högstrom, soll nach dem Willen der Krakauer Staatsanwaltschaft in Polen vor Gericht gestellt werden. Zwei polnische Tatverdächtige hatten den Mann als den Auftraggeber des Diebstahls erkannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der mutmaßliche schwedische Drahtzieher des Diebstahls der Aufschrift &#8220;Arbeit macht frei&#8221; in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz, Anders Högstrom, soll nach dem Willen der Krakauer Staatsanwaltschaft in Polen vor Gericht gestellt werden. Zwei polnische Tatverdächtige hätten den Mann als den Auftraggeber des Diebstahls erkannt, berichtet die &#8220;<a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2266236/polen-will-auschwitz-dieb-vor-gericht-stellen.story" target="_blank">Kleine Zeitung</a>&#8221; aus Österreich unter Bezug auf die Polnische Presse-Agentur PAP. Die Behörde habe eine 14-tägige Haft für den Schweden beantragt, heißt es in dem Bericht. Nach der Zustimmung des Gerichts solle &#8220;unverzüglich&#8221; ein europäischer Haftbefehl ausgestellt werden.</p>
<div id="attachment_7805" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/01/Auschwiz_Selektion.jpg"><img class="size-full wp-image-7805" title="1389.3 Holocaust F" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/01/Auschwiz_Selektion.jpg" alt="1389.3 Holocaust F" width="480" height="349" /></a><p class="wp-caption-text">Jews from Subcarpathian Russia (then part of Hungary) undergo a &quot;Selektion&quot; on the ramp at the Auschwitz-Birkenau extermination camp, May 1944. The officer in front holding a riding crop is either SS Unterscharfuehrer Wilhelm Emmerich or SS Haupsturmfuehrer Georg Hoecker; inmates in striped uniforms—to be killed at a later date—assigned to the &quot;Kanada&quot; section collect the property. Note the physician in the white coat between the columns, Gyorgy Havas, selecting who is sent immediately to death and who will wait. Diese Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Schriftzug &#8220;Arbeit macht frei&#8221; war vom Eingangstor der Gedenkstätte in der Nacht zum 18. Dezember entwendet worden. Vier polnische Diebe wurden drei Tage später festgenommen und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. In mehreren Interviews für schwedische und polnische Zeitungen gab Högström zu, als Vermittler fungiert zu haben. Er wollte angeblich die Beute weiter verkaufen. Der 34-Jährige soll laut Medienberichten bis 1999 die Nationalsozialistische Front (NSF) geleitet haben, aber später aus der Nazi-Szene ausgestiegen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/01/03/arbeit-macht-frei-auschwitz-9111029/">“Arbeit macht frei”-Diebstahl: Britischer Nazi-Sammler als Auftragsgeber?</a>, <a title="Permanent Link to 62 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz: Das präzedenzlose Verbrechen" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1349"><span style="COLOR: #d9560f">Auschwitz: Das präzedenzlose Verbrechen</span></a></p>
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		<title>&#8220;Kommando Freisler&#8221;: Prozessbeginn wegen Volksverhetzung</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/10/26/kommando-freisler-prozessbeginn-wegen-volksverhetzung/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 18:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor dem Amtsgericht Herzberg müssen sich ab dem kommenden Montag drei Personen aus dem Landkreis Osterode wegen Volksverhetzung verantworten. Wie das Stadtradio Göttingen berichtet, sei der Hintergrund die CD „Geheime Reichssache“ der Rechtsrockband „Kommando Freisler“, die vor etwa sechs Jahren in Umlauf gebracht worden war. Der Göttinger Oberstaatsanwalt Hans Hugo ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor dem Amtsgericht Herzberg müssen sich ab dem kommenden Montag drei Personen aus dem Landkreis Osterode wegen Volksverhetzung verantworten. Wie das <a href="http://www.stadtradio-goettingen.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=9625&amp;Itemid=32" target="_blank">Stadtradio Göttingen</a> berichtet, sei der Hintergrund die CD „Geheime Reichssache“ der Rechtsrockband „Kommando Freisler“, die vor etwa sechs Jahren in Umlauf gebracht worden war. Der Göttinger Oberstaatsanwalt Hans Hugo Heimgärtner sprach dabei von „extrem volksverhetzenden Texte“, die auf der CD zu hören seien. Das Beiheft der CD enthalte zudem Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die CD war ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung indiziert worden, wegen des Verdachts der Volksverhetzung hatte das Bundeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Die Suche nach den Verantwortlichen erstreckte sich dabei auch auf das europäische Ausland wie die skandinavischen Länder. Vor Gericht müssen sich jetzt zwei Personen wegen der Herstellung der CD verantworten, eine Person steht wegen des Beiheftes vor Gericht.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/05/25/npd-bundesvorstand-heise-erneut-wegen-volksverhetzung-verurteilt/">NPD-Bundesvorstand Heise erneut wegen Volksverhetzung verurteilt</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/02/23/produktion-von-nazi-rock-danemark-liefert-neonazis-aus/">Produktion von Nazi-Rock: Dänemark liefert Neonazis aus</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/08/27/internationale-razzia-gegen-rechtsrock-produzenten/">Internationale Razzia gegen Rechtsrock-Produzenten</a></p>
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		<title>Zahl der antisemitischen Vorfälle in Dänemark stark gestiegen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/02/23/zahl-der-antisemitischen-vorfalle-in-danemark-stark-gestiegen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 09:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Dänemark ist die Zahl der antisemitischen Vorfälle laut Berlingske Tidende stark angestiegen. Allein im Januar 2009 hat das Dokumentations und Ratgeberzentrum dem Bericht zufolge 20 Meldungen registriert. Dies sei mehr als im gesamten Jahr 2008. Niels-Erik Hansen, Chef des Zentrums, sagte dem Blatt, der Anstieg stehe in Zusammenhang mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">In Dänemark ist die Zahl der antisemitischen Vorfälle laut <a href="http://www.berlingske.dk/article/20090222/danmark/702220117/" target="_blank">Berlingske Tidende</a> stark angestiegen. Allein im Januar 2009 hat das Dokumentations und Ratgeberzentrum dem Bericht zufolge 20 Meldungen registriert. Dies sei mehr als im gesamten Jahr 2008. Niels-Erik Hansen, Chef des Zentrums, sagte dem Blatt, der Anstieg stehe in Zusammenhang mit dem Krieg in Nahost. Dieses Phänomen sei bereits in früheren Jahren zu beobachten gewesen.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/ebebbc799b3e4316be18d1c54daba682" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p align="justify">Die rechtsradikale Dansk Folkeparti (Dänische Volkspartei) forderte dem Bericht zufolge rasche Maßnahmen. Unter anderem soll in den Schulen mehr über die jüdische Geschichte und Kultur gelehrt werden. Bildungsminister Bertel  Haarder von der Venstre (Linke, allerdings nicht mit der Linkspartei in Deutschland zu vergleichen), reagierte positiv auf den Vorschlag. Das Problem sei ernst, so Haarder laut BT.</p>
<p align="justify"><strong>&#8220;Problem nicht unterschätzen&#8221;</strong></p>
<p align="justify">Auch in Deutschland gab es vor allem rund um sogenannte Friedensdemonstrationen antisemitische Vorfälle. Grünen-Chef Cem Özdemir warnte in diesem Zusammenhang davor, antisemitische Tendenzen bei Muslimen in Deutschland als Problem zu unterschätzen. &#8220;Die Vertreter der muslimischen Verbände müssen klare Kante zeigen und betonen: Wer sich gegen Juden stellt und wer sich gegen das Existenzrecht Israels stellt, der kann nicht Bündnis- oder Gesprächspartner sein&#8221;, sagte der Parteichef der &#8220;<a href="http://www.fr-online.de/top_news/1679704_Der-Staat-darf-sich-nicht-wegducken.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a>&#8220;. Man müsse leider zur Kenntnis nehmen, &#8220;dass es antisemitische Denkweisen nicht nur am rechten Rand oder bei linken sogenannten Anti-Imperialisten gibt, sondern auch in der muslimischen Community &#8211; insbesondere bei männlichen arabischen, türkischen und kurdischen Jugendlichen&#8221;.</p>
<p align="justify">Laut einer Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums aus dem Jahr 2007 tendieren muslimische Schüler überdurchschnittlich stark zu antisemitischen Vorurteilen. Von 500 befragten jungen, in Deutschland aufgewachsenen Muslimen stimmten 15,7 Prozent dem Satz zu: Menschen jüdischen Glaubens sind überheblich und geldgierig. Die  Zustimmung zu diesem Vorurteil war damit doppelt so hoch wie bei anderen Einwanderer-Jugendlichen und fast dreimal so hoch wie in der originär deutschen Altersgruppe.</p>
<p align="justify"><strong>Broschüre: &#8220;Die Juden sind schuld&#8221;</strong></p>
<p align="justify">Am 23. Februar 2009 <a href="http://npd-blog.info/2009/02/13/die-juden-sind-schuld/">diskutieren in Berlin</a> unter anderem Özdemir sowie die Expertin Claudia Dantschke sowie Annetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung über Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft am Beispiel muslimisch sozialisierter Milieus. Dabei wird die Broschüre &#8220;Die Juden sind schuld&#8221; vorgestellt. Direktlink zur <a class="liexternal" href="http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/juden-sind-schuld/">Veranstaltung</a> und hier bei <a class="liexternal" href="http://www.new.facebook.com/event.php?eid=50357904628&amp;ref=mf">Facebook</a>.</p>
<p align="justify">Siehe auch: <a title="Permanent Link to Alarmruf gegen den globalisierten Antisemitismus" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/02/22/alarmruf-gegen-den-globalisierten-antisemitismus/">Alarmruf gegen den globalisierten Antisemitismus</a>, <a title="Permanent Link to “Die Juden sind schuld”" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/02/13/die-juden-sind-schuld/">“Die Juden sind schuld”</a>, <a class="liinternal" href="http://npd-blog.info/2009/01/15/der-krieg-gegen-die-juden-warum-sich-die-globale-offentlichkeit-in-der-okonomischen-krise-gegen-israel-wendet/">DER KRIEG GEGEN DIE JUDEN &#8211; Warum sich die globale Öffentlichkeit in der ökonomischen Krise gegen Israel wendet</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Produktion von Nazi-Rock: Dänemark liefert Neonazis aus</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/02/23/produktion-von-nazi-rock-danemark-liefert-neonazis-aus/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsrock]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Neonazis sollen laut redok am 24. Februar 2009 von Dänemark nach Deutschland ausgeliefert. Sie sollen wegen Volksverhetzung, Gewaltdarstellung und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt werden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main hatte im August vergangenen Jahres einen Auslieferungsantrag gestellt, der nun vom dänischen Obersten Gerichtshof bestätigt wurde.
Bei den beiden Beschuldigten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Zwei Neonazis sollen laut <a href="http://www.redok.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1333&amp;Itemid=36">redok</a> am 24. Februar 2009 von Dänemark nach Deutschland ausgeliefert. Sie sollen wegen Volksverhetzung, Gewaltdarstellung und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt werden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main <a href="http://npd-blog.info/2008/10/14/danemark-will-rechtsrock-produzenten-ausliefern/">hatte im August vergangenen Jahres einen Auslieferungsantrag gestellt</a>, der nun vom dänischen Obersten Gerichtshof bestätigt wurde.</p>
<p align="justify">Bei den beiden Beschuldigten handelt es sich um den 33-jährigen dänischen Staatsbürger Flemming C. sowie den gleichaltrigen Deutschen Stephan G.. C. gilt als führender Kopf der dänischen Sektion des internationalen Neonazi-Netzwerks &#8220;Blood &amp; Honour&#8221;. G. betrieb von Dänemark aus das deutschsprachige Internetportal &#8220;Nordisches Hilfswerk&#8221;. Nach eigenen Angaben sei er schon mit 14 bis 15 Jahren in Deutschland &#8220;zur &#8216;rechten Szene&#8217; gekommen&#8221;, so redok. G. hielt sich demnach seit etwa acht Jahren zunächst in Schweden und zuletzt in Dänemark auf.</p>
<p align="justify"><strong>Verbindungen in den NPD-Vorstand</strong></p>
<p align="justify">Beide <a href="http://npd-blog.info/2008/08/27/internationale-razzia-gegen-rechtsrock-produzenten/">waren im August 2008 bei einer Razzia festgenommen worden</a>, die auf Ersuchen des deutschen Bundeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main in Dänemark und Finnland durchgeführt wurde. Den beiden Festgenommenen wird vorgeworfen, mehrere Jahre lang als Verantwortliche des rechtsextremen Musikversands &#8220;Celtic Moon&#8221; illegale Tonträger wie &#8220;Kommando Freisler &#8211; Geheime Reichssache&#8221; finanziert, deren Produktion in Auftrag gegeben und sie anschließend vertrieben zu haben. Geschäftliche Verbindungen hatten <a href="http://npd-blog.info/2008/08/27/internationale-razzia-gegen-rechtsrock-produzenten/">die beiden Neonazis demnach auch zum NPD-Vorstandsmitglied Thorsten Heise</a>, dessen Anwesen in Thüringen im Oktober 2007 von der Polizei durchsucht worden war und der nun wegen der <a href="http://npd-blog.info/2009/02/19/maschinenpistole-pistole-und-patronen-anklage-gegen-npd-bundesvorstand-heise/">dabei gefundenen Waffen angeklagt wird</a>.</p>
<p align="justify">In der Wohnung des Dänen hatte die Polizei tausende CDs und DVDs mit antisemitischen und den Holocaust leugnenden Texten beschlagnahmt. Die deutschen Behörden hatten im Juni einen Europäischen Haftbefehl erlassen sowie die Auslieferung von Dänemark beantragt. Nachdem der dänische Justizminister zugestimmt hatte, wurde der Auslieferungsbeschluss von zwei Gerichtsinstanzen bestätigt. Der Widerspruch gegen die Gerichtsentscheidungen wurde nun vom Obersten Gerichtshof zurückgewiesen, wie die Online-Ausgabe der dänischen <a href="http://www.berlingske.dk/" target="_blank">Berlingske Tidende</a> demnach berichtete. Die Auslieferung soll laut dem Anwalt von Christiansen am 23. Februar 2009 erfolgen, hieß es weiter.</p>
<p align="justify">Siehe auch: <a title="Permanent Link to Dänemark will Rechtsrock-Produzenten ausliefern" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/10/14/danemark-will-rechtsrock-produzenten-ausliefern/">Dänemark will Rechtsrock-Produzenten ausliefern</a>, <a title="Permanent Link to Internationale Razzia gegen Rechtsrock-Produzenten" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/08/27/internationale-razzia-gegen-rechtsrock-produzenten/">Internationale Razzia gegen Rechtsrock-Produzenten</a>, <a title="Permanent Link to Schwedische Neonazis in neuem Gewand" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/12/04/schwedische-neonazis-in-neuem-gewand/">Schwedische Neonazis in neuem Gewand</a>, <a class="liinternal" href="http://npd-blog.info/?p=926"><span style="color: #d9560f;">Neonazi-Musik &#8211; Internationale der Nationalisten als Ziel &#8211; bzw. Zielgruppe</span></a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to MVP: V7-Versandhändler verurteilt" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1596"><span style="color: #d9560f;">MVP: V7-Versandhändler verurteilt</span></a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Freispruch gegen NPD-Bundesvorstand Pühse auf der Kippe" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1420"><span style="color: #d9560f;">Freispruch gegen NPD-Bundesvorstand Pühse auf der Kippe</span></a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Niedersachsen: Erneut Razzien gegen Rechtsrock-Produzenten" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1216"><span style="color: #d9560f;">Niedersachsen: Erneut Razzien gegen Rechtsrock-Produzenten</span></a> , <a class="liinternal" title="Permanent Link to Nazi-Konzerte: 1,2,3… viele!?!" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1276"><span style="color: #d9560f;">Nazi-Konzerte: 1,2,3… viele!?!</span></a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Schweden: Razzia gegen bewaffnete Neonazis" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=1481">Schweden: Razzia gegen bewaffnete Neonazis</a>, <a class="liinternal" title="Permanent Link to Rieger auch als Schweinebauer glücklos" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/?p=707">Rieger auch als Schweinebauer glücklos</a></p>
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