<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Publikative.org &#187; Schleswig-Holstein</title>
	<atom:link href="http://www.publikative.org/category/bundeslander/schleswig-holstein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.publikative.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 16:57:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Lübeck: Kostenlose Werbung für Nazi-Aufmarsch</title>
		<link>http://www.publikative.org/2012/01/08/lubeck-kostenlose-werbung-fur-nazi-aufmarsch/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2012/01/08/lubeck-kostenlose-werbung-fur-nazi-aufmarsch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 14:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis Aufmarsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.publikative.org/?p=22426</guid>
		<description><![CDATA[Der Streit zweier politischer Spitzenbeamter aus Schleswig-Holstein führt dazu, dass eine für Ende März 2012 geplante rechtsextreme Demonstration in Lübeck schon jetzt große Aufmerksamkeit in den Medien des nördlichsten Bundeslandes erhält. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Der Streit zweier politischer Spitzenbeamter aus Schleswig-Holstein führt dazu, dass eine für Ende März 2012 geplante rechtsextreme Demonstration in Lübeck schon jetzt große Aufmerksamkeit in den Medien des nördlichsten Bundeslandes erhält. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Stefan Schölermann, NDR Info</em></p>
<p style="text-align: justify;">Stein des Anstoßes ist der &#8220;Bombenholocaust-Marsch&#8221;, den Rechtsextremisten seit 1996 alljährlich Ende März in Lübeck veranstalten. Alle Versuche, diese Märsche gerichtlich zu untersagen, scheiterten bisher an den hohen Hürden der grundgesetzlich geschützten Versammlungsfreiheit. Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie (CDU) will sich damit aber nicht abfinden. Er forderte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) jetzt öffentlich dazu auf, ein Verbot des Marsches zu erlassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lübecks Bürgermeister widerspricht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Tat ist die Stadt Lübeck als Versammlungsbehörde die einzige Instanz, die ein solches Verbot verhängen kann. Doch die Voraussetzungen dafür sind offenbar schlecht. Das weiß auch Lübecks Bürgermeister. In einem Schreiben an den Innenminister, das NDR Info vorliegt, schreibt Saxe deshalb: &#8220;Die von Ihrer Landespolizei erstellte Lage-Einschätzung habe ich in den vergangenen Jahren regelmäßig herangezogen und zu einer der tragenden Grundlagen der hier getroffenen Entscheidung gemacht &#8230; Bis zum jetzigen Zeitpunkt kommen die Ihnen unterstellten Sicherheitsbehörden aber zu dem Schluss, &#8230; dass eine hinreichende Fakten-und Erkenntnislage für eine Untersagung der rechtsradikalen Veranstaltung nicht gegeben ist.&#8221; Im Klartext: Lübecks Bürgermeister geht davon aus, dass er eine Verbotsverfügung nach gegenwärtigem Stand gar nicht erlassen dürfte.</p>
<div id="attachment_22431" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2012/01/bombenterrorluebeck1.jpg"><img class="size-full wp-image-22431" title="bombenterrorluebeck" src="http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2012/01/bombenterrorluebeck1.jpg" alt="Die Nazis wollen am 31. März in Lübeck marschieren." width="600" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">Die Nazis wollen am 31. März in Lübeck marschieren.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Viele Lübecker wehren sich gegen die Aufmärsche der Rechtsextremisten in ihrer Stadt. Den Innenminister ficht das nicht an: In einem am Freitag abgesandten Schreiben, das NDR Info vorliegt, fordert er Saxe erneut auf, sich mit einem Verbot &#8220;an die Spitze des Protests gegen rechts zu stellen&#8221;. Sein zentrales Argument: &#8220;Spätestens die Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Zwickauer Terrorzelle müssen uns doch alle aufrütteln, nichts unversucht zu lassen, jede sich bietende Chance des Rechtsstaates zu nutzen, den rechtsextremen Sumpf trockenzulegen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Auch im Hause Schlie scheint man sich allerdings darüber klar zu sein, dass die Erkenntnisse über das &#8220;Zwickauer Terrortrio&#8221; für eine konkrete Verbotsverfügung in Lübeck offenbar juristisch nicht viel hergeben. In dem Schreiben an den Bürgermeister heißt es: &#8220;Ein Scheitern vor Gericht liegt immer im Bereich des Möglichen. Aus Angst vor einer juristischen Niederlage, den Versuch eines Verbotes gar nicht erst zu unternehmen, wäre jedoch fatal für die Glaubwürdigkeit des Kampfes aller Demokraten gegen ihre Feinde.&#8221; Er selbst, so der Innenminister, sei mit gutem Beispiel vorangegangen, als er vor knapp zwei Jahren zwei Rocker-Vereine in Flensburg und Neumünster verbieten ließ, &#8220;ohne die letzte absolute Sicherheit zu haben, dass diese Verbote vor Gericht standhalten&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Ein Verbot ist nicht machbar&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Saxe sieht es genau anders herum. Ohne ausreichenden Rechtsgrund sei ein Verbot nicht machbar, dies gebiete der Grundsatz der Rechtmäßigkeit des Verwaltungshandelns. Des Bürgermeisters Konter: Mit seiner öffentlichen Intervention habe Schlie die ohnehin geringen Aussichten einer eventuellen Verbotsverfügung weiter geschmälert: &#8220;Das Gericht könnte aus dieser Vorgeschichte den Verdacht ableiten, dass es sich bei der evtl. Untersagung um eine politische Willkürentscheidung handelt.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Trauermärsche&#8221; wie in Lübeck gibt es auch zum Beispiel im niedersächsischen Bad Nenndorf. Dort veranstalten Neonazis alljährlich im August eine solche Kundgebung. Der Versuch, sie zu verbieten, war im Dezember 2011 vor dem Verwaltungsgericht Hannover spektakulär gescheitert. Auch in Lübeck hat man mit Verbotsverfügungen zu solchen Anlässen bisher schlechte Erfahrungen gemacht. Saxes Amtsvorgänger hatte sich nach Informationen von NDR Info nicht nur einen Rüffel vom Verwaltungsgericht eingehandelt, nachdem er mehrfach eine offenbar schwach begründete Verbotsverfügung in die Wege geleitet hatte, es wurde ihm für den Wiederholungsfall außerdem ein Ordnungsgeld angedroht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Neonazis freuen sich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die einzigen, die sich über die öffentliche Debatte freuen, sind die Rechtsextremisten selbst. Hatten die Neonazis im vergangenen Jahr noch Mühe, die angepeilten 200 Demonstrationsteilnehmer heranzukarren, spricht einer der Hauptverantwortlichen des braunen Marsches, der Rechtsextremist Thomas Wulff aus Hamburg, jetzt von &#8220;kostenloser Werbung&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Im einem Punkt sind sich Schleswig- Holsteins Innenminister und Lübecks Bürgermeister dann aber doch einig: Dass es sich bei dem rechtsextremen Spektakel um eine &#8220;widerwärtige Veranstaltung&#8221; handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://www.publikative.org/2010/03/27/npd-aufmarsch-lubeck-102/" rel="bookmark">NPD-Aufmarsch in Lübeck kommt nur 400 Meter weit</a>, <a href="http://www.publikative.org/2009/03/28/grosdemonstration-in-lubeck-gegen-neonazi-trauermarsch/" rel="bookmark">Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=22426&amp;md5=f44925a5627248e57d1c7037ec044bb4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2012/01/08/lubeck-kostenlose-werbung-fur-nazi-aufmarsch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brauner Rosenkrieg: Die Macht der streitenden Leichen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/08/16/brauner-rosenkrieg-die-macht-der-streitenden-leichen/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2011/08/16/brauner-rosenkrieg-die-macht-der-streitenden-leichen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 12:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=19461</guid>
		<description><![CDATA[Totgesagte leben bekanntlich lange - und manchmal bemühen sie die Gerichte, der Leiche neues Leben einzuhauchen. So der schleswig-holsteinische Landesverband der DVU. Zwar ist nach offizieller Lesart die DVU nach der „ Verschmelzung“ mit der braunen Schwester NPD nur noch Geschichte. Doch diese Lesart der NPD-Mächtigen könnte weiter ins Wanken geraten, wenn sich der Landesverband aus dem hohen Norden vor Gericht durchsetzen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Totgesagte leben bekanntlich lange &#8211; und manchmal bemühen sie die Gerichte, der Leiche neues Leben einzuhauchen. So der schleswig-holsteinische Landesverband der DVU. Zwar ist nach offizieller Lesart die DVU nach der „ Verschmelzung“ mit der braunen Schwester NPD nur noch Geschichte. Doch diese Lesart der NPD-Mächtigen könnte weiter ins Wanken geraten, wenn sich der Landesverband aus dem hohen Norden vor Gericht durchsetzen sollte.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Stefan Schölermann, NDR Info</em></p>
<div id="attachment_11766" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/06/dvu.jpg"><img class="size-medium wp-image-11766" title="dvu" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/06/dvu-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Schrecken ohne Ende: die DVU ... (Quelle: Indymedia)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Per einstweiliger Verfügung nämlich will der Landesverband durchsetzen, dass genau diese Behauptung nicht mehr aufgestellt werden darf &#8211; zumindest was den DVU-Landesverband Schleswig-Holstein angeht.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem entsprechenden Antrag an das Landgericht Magdeburg mit Datum vom 13.8.2011 heißt es, das Gericht möge dem Antragsgegner untersagen „sinngemäß zu behaupten oder zu verbreiten, es existiere rechtlich kein Landesverband Schleswig- Holstein der Partei Deutsche Volksunion (DVU) mehr“.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerichtet ist der Antrag gegen ein früheres Vorstandsmitglied der DVU, den Kaufmann Heiner Höving in seiner Eigenschaft als „Liquidator“ der DVU. Und weil Geld offenbar als geeignetes Druckmittel erscheint, beantragt der DVU-Landesverband aus dem hohen Norden zugleich die Festsetzung eines „Ordnungsgeldes bis zu 250 000 Euro für den Fall der Zuwiderhandlung“.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte das Gericht diesem Ansinnen folgen, könnten die DVU-Rebellen um den niedersächsischen DVU-Chef Wiechmann und sein schleswig-holsteinisches Pendant Lobocki im Rosenkrieg gegen den „Verschmelzungsvertrag“ zwischen DVU und NPD einen politisch wichtigen Etappensieg verbuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr Endziel ist es, den „Verschmelzungsvertrag“ für rechtswidrig erklären zu lassen &#8211; eine entsprechende Feststellungsklage ist beim Landgericht München anhängig. Dies würde der unter anderem von Sicherheitsbehörden mittlerweile für „politisch tot“ erklärten DVU gewiss kein neues Leben einhauchen &#8211; doch zumindest die rechtsextreme NPD als Nutznießer der „Verschmelzung“ könnte so in argumentativ schweres Wetter geraten. Sollte das Landgericht der Auffassung der Rebellen folgen, wären Schlagzeilen wie „Rechtsbruch am rechten Rand &#8211; braune Vereinigung gescheitert“ unvermeidlich. NPD-Parteichef Udo Voigt dürfte solche Schlagzeilen politisch kaum überleben. Heiner Höving war für eine Stellungnahme telefonisch nicht zu ereichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/06/12/dokumentation-dvu-klage-gegen-die-dvu/" rel="bookmark">Dokumentation: DVU-Klage gegen die DVU</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/05/24/analyse-npd-wahljahr999/" rel="bookmark">Ist die NPD eigentlich noch zu retten?</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/04/10/dvu-chef-faust-will-aus-der-dvu-austreten/" rel="bookmark">DVU-Chef Faust angeblich kein DVU-Mitglied mehr</a>, <a href="http://npd-blog.info/2011/04/04/npd-die-volksunion/" rel="bookmark">Darf sich die NPD eigentlich “Die Volksunion” nennen?</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=19461&amp;md5=13f6475c3cbe64df7878788806c221c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2011/08/16/brauner-rosenkrieg-die-macht-der-streitenden-leichen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nach Attacke am 1. Mai: Razzia gegen Neonazis</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/05/19/nach-attacke-am-1-mai-razzia-gegen-neonazis/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2011/05/19/nach-attacke-am-1-mai-razzia-gegen-neonazis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 04:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=18304</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Angriff von Neonazis bei einer Kundgebung am 1. Mai in Husum hat die Polizei am 17. Mai 34 Wohnungen in ganz Schleswig-Holstein durchsucht. Einige der etwa 40 Randalierer sollen der NPD nahestehen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Flensburg waren nun mehr als 100 Beamte im Einsatz, um die Wohnungen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach dem Angriff von Neonazis bei einer Kundgebung am 1. Mai in Husum hat die Polizei am 17. Mai 34 Wohnungen in ganz Schleswig-Holstein durchsucht. Einige der etwa 40 Randalierer sollen der NPD nahestehen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Flensburg waren nun mehr als 100 Beamte im Einsatz, um die Wohnungen zu durchsuchen. Dabei seien Beweismaterial wie Mobiltelefone und Laptops sichergestellt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 1. Mai hat gegen 9.30 Uhr eine Horde von 40 bis 50 schwarz gekleideter und teils vermummter Neonazis in Husum eine Gewerkschaftsveranstaltung angegriffen. Die Rechtsextremen zerstörten einem SHZ-Bericht zufolge Infostände von Gewerkschaften, warfen Stühle ins Hafenbecken und verletzten einen Teilnehmer aus Flensburg. “Einer der Vermummten ist mit einem Stock auf ihn losgegangen. Das Opfer hatte eine Prellung am Auge und einen Schock”, berichtet ein Zeuge gegenüber der Zeitung. Der Verletzte konnte demnach nach kurzer Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. “Schon in den Nebenstraßen war das Gegröle zu hören”, beschrieb ein Augenzeuge seine Eindrücke. Erstaunlich erscheint, dass der Polizei bereits um 8.33 Uhr auf der A7 “verdächtige Fahrzeugbewegungen in Richtung Norden” aufgefallen waren, wie Sprecherin Kristin Stielow mitteilt. Beamte begleiteten die elf Autos aus Hamburg und Schleswig-Holstein, in denen “Personen des rechten Spektrums” mit dem Fahrziel Husum saßen. Dort rollten sie in der Innenstadt Transparente aus und stürmten die Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Offenbar alles unter der Beobachtung und Begleitung der Polizei. Weiter wird berichtet, kurz nach dem Angriff hätten sich die Neonazis “fluchtartig über die B201″ entfernt. Im Bereich Hollingstedt konnten demnach fast alle gestoppt werden. Polizisten stellten die Identitäten der Randalierer fest und durchsuchten die Autos. Dabei stellten sie Transparente, Pfefferspray und einen Schlagstock sicher. Laut Polizeisprecherin gab es Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz.</p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=18304&amp;md5=d09197eb753284ebffd3ee43d9a21240" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2011/05/19/nach-attacke-am-1-mai-razzia-gegen-neonazis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mai-Kundgebung: 50 Neonazis randalieren in Husum</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/05/01/mai-kundgebung-50-neonazis-randalieren-in-husum/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2011/05/01/mai-kundgebung-50-neonazis-randalieren-in-husum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 17:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstrafen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=18083</guid>
		<description><![CDATA[Am Sonntagmorgen hat gegen 9.30 Uhr eine Horde von 40 bis 50 schwarz gekleideter und teils vermummter Neonazis in Husum eine Gewerkschaftsveranstaltung angegriffen. Die Rechtsextremen zerstörten einem SHZ-Bericht zufolge Infostände von Gewerkschaften, warfen Stühle ins Hafenbecken und verletzten einen Teilnehmer aus Flensburg. &#8220;Einer der Vermummten ist mit einem Stock auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Sonntagmorgen hat gegen 9.30 Uhr eine Horde von 40 bis 50 schwarz gekleideter und teils vermummter Neonazis in Husum eine Gewerkschaftsveranstaltung angegriffen. Die Rechtsextremen zerstörten einem <a href="http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//neonazis-stuermen-maikundgebung-ein-verletzter.html" target="_blank">SHZ-Bericht</a> zufolge Infostände von Gewerkschaften, warfen Stühle ins Hafenbecken und verletzten einen Teilnehmer aus Flensburg. &#8220;Einer der Vermummten ist mit einem Stock auf ihn losgegangen. Das Opfer hatte eine Prellung am Auge und einen Schock&#8221;, berichtet ein Zeuge gegenüber der Zeitung. Der Verletzte konnte demnach nach kurzer Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. &#8220;Schon in den Nebenstraßen war das Gegröle zu hören&#8221;, beschrieb ein Augenzeuge seine Eindrücke. Erstaunlich erscheint, dass der Polizei bereits um 8.33 Uhr auf der A7 &#8220;verdächtige Fahrzeugbewegungen in Richtung Norden&#8221; aufgefallen waren, wie Sprecherin Kristin Stielow mitteilt. Beamte begleiteten die elf Autos aus Hamburg und Schleswig-Holstein, in denen &#8220;Personen des rechten Spektrums&#8221; mit dem Fahrziel Husum saßen. Dort rollten sie in der Innenstadt Transparente aus und stürmten die Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Offenbar alles unter der Beobachtung und Begleitung der Polizei. Weiter wird berichtet, kurz nach dem Angriff hätten sich die Neonazis &#8220;fluchtartig über die B201&#8243; entfernt. Im Bereich Hollingstedt konnten demnach fast alle gestoppt werden. Polizisten stellten die Identitäten der Randalierer fest und durchsuchten die Autos. Dabei stellten sie Transparente, Pfefferspray und einen Schlagstock sicher. Laut Polizeisprecherin gab es Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2011/05/01/der-sozialkongress-auf-dem-lkw-unter-der-hochstrase/">Der “Sozialkongress” auf dem LKW unter der Hochstraße</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=18083&amp;md5=afaf21c3ac4262dce3453f064503aec4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2011/05/01/mai-kundgebung-50-neonazis-randalieren-in-husum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rocker-Prozess: Ex-NPD-Landeschef verurteilt</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/04/15/rocker-prozess-ex-npd-landeschef-verurteilt/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2011/04/15/rocker-prozess-ex-npd-landeschef-verurteilt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 19:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=17923</guid>
		<description><![CDATA[Im Prozess um einen Rocker-Überfall in Neumünster hat das Landgericht Kiel nach NDR-Angaben einen der vier Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Der ehemalige NPD-Landeschef in Schleswig-Holstein, Peter Borchert, wurde demnach der schweren Körperverletzung und Nötigung schuldig befunden, sagte die Vorsitzende Richterin Hege Ingwersen-Stück. Die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Prozess um einen Rocker-Überfall in Neumünster hat das Landgericht Kiel nach <a href="http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/rockerprozess117.html" target="_blank">NDR-Angaben</a> einen der vier Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Der ehemalige NPD-Landeschef in Schleswig-Holstein, Peter Borchert, wurde demnach der schweren Körperverletzung und Nötigung schuldig befunden, sagte die Vorsitzende Richterin Hege Ingwersen-Stück. Die anderen drei Angeklagten wurden frei gesprochen. Laut Anklage sollen die Männer im Januar vergangenen Jahres in einem Schnellimbiss in Neumünster drei Mitgleider der verfeindeten Red Devils überfallen und zum Teil schwer verletzt haben. Borchert stand bereits mehrfach vor Gericht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://npd-blog.info/?s=hells+angels" target="_blank">Alle Meldungen zu den Verbindungen zwischen Neonazis und Hells Angels.</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=17923&amp;md5=e63e7c8bbfbd2dc700048a4ce201a3d4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2011/04/15/rocker-prozess-ex-npd-landeschef-verurteilt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zensur bei der NPD? &#8220;Das Reich ist das Ziel!&#8221;</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/03/05/zensur-bei-der-npd-das-reich-ist-das-ziel/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2011/03/05/zensur-bei-der-npd-das-reich-ist-das-ziel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 05:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=17002</guid>
		<description><![CDATA[Die NPD hat angeblich einen eigenen Unterverband zensiert. Auf einer Neonazi-Seite schreibt der &#8220;Freie Widerstand Südschleswig&#8221;, man habe &#8220;auf der Netzseite des NPD-Kreisverbands Nordfriesland einen kritischen Bericht zur Fusion der Parteien NPD und DVU veröffentlicht&#8221;. Es habe dann nicht lange gedauert, &#8220;ehe dieser auf Druck von oben entfernt werden mußte&#8221;. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14952" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/11/npd_pult_sm.jpg"><img class="size-medium wp-image-14952  " title="npd_pult_sm" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/11/npd_pult_sm-300x200.jpg" alt="Schweigen statt Kritik in Sachen &quot;Fusion&quot;" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Schweigen statt Kritik in Sachen &quot;Fusion&quot;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die NPD hat angeblich einen eigenen Unterverband zensiert. Auf einer Neonazi-Seite schreibt der &#8220;Freie Widerstand Südschleswig&#8221;, man habe &#8220;auf der Netzseite des NPD-Kreisverbands Nordfriesland einen kritischen Bericht zur Fusion der Parteien NPD und DVU veröffentlicht&#8221;. Es habe dann nicht lange gedauert, &#8220;ehe dieser auf Druck von oben entfernt werden mußte&#8221;. Die &#8220;Freien Kameraden&#8221; beklagen, es habe sich &#8220;noch nicht einmal jemand ‚von oben’ den Mut [gehabt], sich persönlich bei uns, den Verantwortlichen für die besagte Schrift, zu melden. Diese Aktion wurde lieber um tausend Ecken durchgeführt. Man könnte meinen, hier haben einige Leute Angst, intellektuell unterlegen zu sein.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Der allseits bekannte Neonazi und Forentroll &#8220;NPD KV UNNA / HAMM&#8221; fügte dem Artikel einen bemerkenswerten Kommentar an:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Liebe Kameraden, die Vereinigung der DVU und der NPD kann man durchaus unterschiedlich beurteilen. Sie als freie Nationalisten können natürlich Kritik in jeder Form üben.</em><br />
<em>Das ist einem Kreisverband unserer Partei in der Öffentlickeit auf Grund der Parteidisziplin aber nicht möglich: Wenn dann der Vorstand die ein oder andere Äußerung aus dem Netz nimmt ist das sein Recht.</em><br />
<em>Dafür wählen wir Mitglieder Vorstände, damit sie führen. Wenn uns das mit Mehrheit nicht passt, können wir sie auch wieder abwählen.</em><br />
<em>Was aber bestimmt außer jeder Diskussion steht ist unsere grundsätzliche Programmatik und die Zusammenarbeit mit freien und autonomen Nationalisten.</em><br />
<em>Die Kameradschaft und die Partei sind der Weg, das Reich ist das Ziel.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Von der &#8220;Verschmelzung&#8221; an sich ist ansonsten nur noch wenig aus der NPD zu hören, der <a href="http://npd-blog.info/2011/03/01/rechtsstreit-dvu-npd-fusion/">Rechtsstreit vor dem Landgericht München läuft noch</a> &#8211; und viele Fragen sind offen. Auch in der NPD-Spitze hatte es Bedenken gegen die “Verschmelzung” zwischen den rechtsextremen Parteien gegeben. Wie aus vorliegenden Emails hervorgeht, stimmte NPD-Bundesvorstandsmitglied Thomas Wulff gegen die Fusion. Er bezeichnete DVU-Chef Matthias Faust als “Bankrotteur” und warnte vor den Folgen der Fusion. Grund: Angst vor einem Verbot der NPD. Der Staat rolle die “Nationale Bewegung” derzeit auf, so Wulff.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2011/02/13/npd-bundesvorstand-wulff-gegen-fusion-mit-der-dvu/">NPD-Bundesvorstand Wulff gegen Fusion mit der DVU</a></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/ca051792caac4722af8041c90ba8d401" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=17002&amp;md5=3d1ab2a87fb9ddb2572b4b7d0547ada0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2011/03/05/zensur-bei-der-npd-das-reich-ist-das-ziel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>26</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Abriß Krüger&#8221; kann aus Kiel abreisen</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/01/14/abris-kruger-kann-aus-kiel-abreisen/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2011/01/14/abris-kruger-kann-aus-kiel-abreisen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 10:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kein Ort für Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[MVP]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=16143</guid>
		<description><![CDATA[
Heftige öffentliche Proteste haben dazu geführt, dass das Abriss-Unternehmen des NPD-Kreistagsmitgliedes Sven Krüger seine Arbeit am Kieler Amtsgericht, dessen Fassade derzeit saniert wird, einstellen musste. Wie André Ryschka, Geschäftsführer des Generalunternehmens BIK Uhr GmbH, gegenüber den Lübecker Nachrichten erklärte, sei die Abrissfirma von Sven Krüger seit Dienstag nicht mehr als ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_16144" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/01/krueger.jpg"><img class="size-medium wp-image-16144" title="krueger" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2011/01/krueger-300x225.jpg" alt="Krügers Firmenlogo (Quelle: Lobbi MV)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Krügers Firmenlogo (Quelle: Lobbi MV)</p></div>
<p>Heftige öffentliche Proteste haben dazu geführt, dass das Abriss-Unternehmen des NPD-Kreistagsmitgliedes Sven Krüger seine Arbeit am Kieler Amtsgericht, dessen Fassade derzeit saniert wird, einstellen musste. Wie André Ryschka, Geschäftsführer des Generalunternehmens BIK Uhr GmbH, gegenüber den Lübecker Nachrichten erklärte, sei die Abrissfirma von Sven Krüger seit Dienstag nicht mehr als Subunternehmer tätig. Die Geschäftsbeziehungen mit der Firma des NPD-Mannes seien vorerst „eingefroren, aber nicht aufgegeben worden“. Krügers Abrissfirma sei mit einem „Mini-Auftrag“ von unter 5000 Euro an den Arbeiten am Amtsgerichtsgebäude beteiligt gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Lübecker Grünen-Abgeordnete Karl-Heinz Haase hatte den Angaben zufolge dagegen Strafantrag gegen Krüger wegen Volksverhetzung gestellt. Dessen Firmenlogo mit dem Spruch „Jungs fürs Grobe“ wird ergänzt durch ein Bild mit einem Mann, der mit einem Hammer etwas zerschlägt, das einem Davidstern gleicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Luise Amtsberg, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen sagte: „Ein Amtsgericht ist ein Ort der Demokratie. Neonazis sind keine Demokraten, deshalb ist es unerträglich, dass bei der Sanierung des Gerichtes in Kiel ein Neonazi beauftragt wurde.“</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/09/16/hehlerei-vorbestrafter-npd-funktionar-im-visier-der-ermittler/">Hehlerei: Vorbestrafter NPD-Funktionär im Visier der  Ermittler</a></p>
</p> <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=16143&amp;md5=e8925b9ff9d08cad6130c114d755df9d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2011/01/14/abris-kruger-kann-aus-kiel-abreisen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hitler-Fans stechen auf Afghanen ein</title>
		<link>http://www.publikative.org/2011/01/11/hitler-fans-stechen-auf-afghanen-ein/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2011/01/11/hitler-fans-stechen-auf-afghanen-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 18:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=16064</guid>
		<description><![CDATA[Am 11. Januar 2011 haben zwei Männer in Lübeck einen 30-jährigen Mann aus Afghanistan mit einem Messer angegriffen. Wie die Lübecker Nachrichten berichteten, sei der Mann gegen Mitternacht zu Fuß von der Innenstadt auf dem Heimweg gewesen. Ihm folgten zwei Männer. Mehrfach beschimpften die Verfolger den 30-Jährigen mit Naziparolen, und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 11. Januar 2011 haben zwei Männer in Lübeck einen 30-jährigen Mann aus Afghanistan mit einem Messer angegriffen. Wie die <a href="http://www.ln-online.de/regional/luebeck/index.php/2913341" target="_blank">Lübecker Nachrichten</a> berichteten, sei der Mann gegen Mitternacht zu Fuß von der Innenstadt auf dem Heimweg gewesen. Ihm folgten zwei Männer. Mehrfach beschimpften die Verfolger den 30-Jährigen mit Naziparolen, und skandierten demnach „Heil Hitler&#8221;. Einer der Täter zückte sein Taschenmesser mit einer sieben Zentimeter langen Klinge und wollte auf den 30-Jährigen einstechen. Dieser wehrte den Angriff mit dem Arm ab. Dabei verletzte er sich am linken Unterarm. Nach dem Angriff gingen die beiden Männer einfach weiter. Trotz der Verletzung folgte das Opfer den Tatverdächtigen bis zu deren vermeintlicher Wohnanschrift und informierte die Polizei.</p>
<p style="text-align: justify;">Polizeibeamte suchten die Wohnung auf. Ein 49-jähriger und ein 43-jähriger Lübecker stritten den Angriff ab. Die Beamten surchsuchten die Wohnung eines der Tatverdächtigen. Unter einem Bett wurde das blutbeschmierte Taschenmesser sichergestellt. Der 49-Jährige wurde zum Kriminaldauerdienst in Lübeck gebracht. Im Anschluss wurde er wieder entlassen. Der Geschädigte kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Dort wurde er nach einer Operation stationär aufgenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 49-jährige Tatverdächtige ist den Angaben zufolge bisher nicht &#8220;hinsichtlich staatsschutzrelevanter Taten&#8221; in Erscheinung getreten &#8211; möglicherweise aber mit andere Delikten. Die Staatsanwaltschaft Lübeck ermittelt bezüglich einer gefährlichen Körperverletzung und den Beleidigungstatbeständen.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/03/27/npd-aufmarsch-lubeck-102/">NPD-Aufmarsch in Lübeck kommt nur 400 Meter weit</a></p>
 <p><a href="http://www.publikative.org/?flattrss_redirect&amp;id=16064&amp;md5=46348cb9f000cd0ed6391fdd7b493f8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.publikative.org/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2011/01/11/hitler-fans-stechen-auf-afghanen-ein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anführer alkoholisiert: Neonazi-Aufmarsch aufgelöst</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/08/23/anmelder-alkoholisiert-npd-200/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2010/08/23/anmelder-alkoholisiert-npd-200/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=13350</guid>
		<description><![CDATA[


Bericht in der DZ über den Neonazi-Aufmarsch in NMS und Heide


Am 21. August 2010 wollten Neonazis durch Neumünster marschieren. Offizieller Anlass sei der Todestag Friedrichs des Großen &#8211; doch Beobachter vermuteten, dass an Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß erinnert werden sollte. Auch die NPD verbreitete den Demonstrationsaufruf &#8211; doch der Aufmarsch scheiterte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_13351" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/08/corel26.jpg"><img class="size-medium wp-image-13351" title="corel" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/08/corel26-300x169.jpg" alt="Bericht in der DZ über den Neonazi-Aufmarsch in NMS und Heide" width="300" height="169" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bericht in der DZ über den Neonazi-Aufmarsch in NMS und Heide</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Am 21. August 2010 wollten Neonazis durch Neumünster marschieren. Offizieller Anlass sei der Todestag Friedrichs des Großen &#8211; doch Beobachter vermuteten, dass an Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß erinnert werden sollte. Auch die NPD verbreitete den Demonstrationsaufruf &#8211; doch der Aufmarsch scheiterte &#8211; denn der &#8220;Versammlungsführer&#8221; war alkoholisiert. Nach Angaben der Dithmarscher Landeszeitung zufolge stellte dies einen Verstoss gegen die Auflagen da &#8211; und so löste das &#8220;langjährige NPD-Mitglied&#8221; (1) Jörn Gronemann aus Lübeck den Aufmarsch auf dem Bahnhofsvorplatz selbst wieder auf. Die Polizei sprach daraufhin etwa 80 Platzverweise gegen Neonazis auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Neonazis fuhren nach diesem Desaster mit dem Zug nach Heide und liefen dort unangemeldet durch die Straßen. Dabei skandierten sie Parolen wie &#8220;Gegen Demokraten helfen nur Granaten&#8221; und andere besinnliche Schüttelreime.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(1) NPD-Mitteilung vom 25. August 2009</em></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/05/17/schleswig-holstein-spektrum-aktivistischer-gepragt/">Schleswig-Holstein: Spektrum aktivistischer geprägt</a>, <a href="http://npd-blog.info/2010/02/10/medien-mvp-102/" target="_blank">Jörn Gronemann als Autor für ein NPD-nahes Portal in MVP</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2010/08/23/anmelder-alkoholisiert-npd-200/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tänzer nach Neonazi-Angriff berufsunfähig</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/07/06/kiel-neonazis-attacke-200/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2010/07/06/kiel-neonazis-attacke-200/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 17:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstrafen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=12216</guid>
		<description><![CDATA[Zwei Jahre und acht Monate Haft wegen gefährlicher Körperverletzung: So lautet nach NDR-Angaben das Urteil des Amtsgerichts Kiel gegen einen mutmaßlichen Neonazi. Das Gericht sah es demnach am 06. Juli 2010 als erwiesen an, dass der 26-Jährige im April 2009 vor dem Kieler Opernhaus den Balletttänzer Claudiu C. niedergeschlagen hatte. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zwei Jahre und acht Monate Haft wegen gefährlicher Körperverletzung: So lautet nach NDR-Angaben das Urteil des Amtsgerichts Kiel gegen einen mutmaßlichen Neonazi. Das Gericht sah es demnach am 06. Juli 2010 als erwiesen an, dass der 26-Jährige im April 2009 vor dem Kieler Opernhaus den Balletttänzer Claudiu C. niedergeschlagen hatte. Der Mann habe dem Opfer einen gezielten Schlag auf den Hinterkopf versetzt, so die Richter laut NDR. Mit ihrem Urteil entsprach die Kammer den Angaben zufolge der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Tänzer ist seit dem Vorfall auf einem Ohr taub und hat Gleichgewichtsstörungen. Er ist daher unfähig, seinen Beruf auszuüben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Verteidiger bezeichnete seinen Mandanten laut NDR als einen der führenden Köpfe der rechten &#8220;Aktionsgruppe Kiel&#8221;. Von dieser habe er sich längst gelöst, widersprach der Angeklagte. Sein Schlag sei damals eine Reflexhandlung gewesen. Ein als Zeuge befragter Kollege des Opfers sprach dagegen von einem gezielten Angriff. Diese Auffassung bestätigte das Gericht mit seinem Urteil.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Die Augen nicht länger verschließen!&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu der Attacke auf den Balletttänzer erklärte die Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Luise Amtsberg, rechtsextreme Gewalt werde in Schleswig-Holstein immer alltäglicher: Pflastersteine durch Kinderzimmerfenster des alternativen Wohnprojektes „Dampfziegelei“ und Schüsse auf das alternative Zentrum „Alte Meierei“ in Kiel zeigten, dass das von Neonazis ausgehende Bedrohungspotenzial ein bisher ungeahntes Maß an Brutalität und Intensität erreicht habe. Sie verwies auf offizielle Zahlen, wonach die rechte Gewalt im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel gestiegen sei. Zudem betonte sie, Claudiu C. habe &#8220;unsere volle Solidarität&#8221;. Doch nichts von dem, was Claudiu erlebt und durchgemacht habe, könne rückgängig gemacht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Amtsberg forderte die Landesregierung auf, &#8220;endlich aktiv zu werden und das Thema Rechtsextremismus wieder in den Fokus zu rücken&#8221;. Innenminister Schlie dürfe die Augen vor rechtsextremer Gewalt nicht verschließen. Die aktuelle Lage zeige, dass man im Kampf gegen Rechts keinen Cent einsparen dürfe, sondern in mobile Opferberatungsteams und AusteigerInnenprogramme investieren müsse.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/05/17/schleswig-holstein-spektrum-aktivistischer-gepragt/">Schleswig-Holstein: Spektrum aktivistischer geprägt</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/10/13/razzia-gegen-neonazis-sechs-maschinenpistolen-beschlagnahmt/">Razzia gegen Neonazis: Sechs Maschinenpistolen beschlagnahmt</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/21/brandanschlag-auf-feuerschloss/">Brandanschlag auf “Feuerschloss”</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2010/07/06/kiel-neonazis-attacke-200/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schleswig-Holstein: Spektrum aktivistischer geprägt</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/05/17/schleswig-holstein-spektrum-aktivistischer-gepragt/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2010/05/17/schleswig-holstein-spektrum-aktivistischer-gepragt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 11:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=11317</guid>
		<description><![CDATA[Das Innenministerium von Schleswig-Holstein hat bilanziert, dass das rechtsextreme Spektrum in de, Bundesland zunehmend aktivistischer ausgerichtet sei, während der traditionelle, nationalistische Flügel eine geringere Rolle spielt. Die neonazistischen Kreise dominieren die parteigebundenen Kräfte beziehungsweise haben innerhalb der NPD das Sagen. Die Gesamtzahl der rechten Szene hat sich für das Jahr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Innenministerium von Schleswig-Holstein hat bilanziert, dass das rechtsextreme Spektrum in de, Bundesland zunehmend aktivistischer ausgerichtet sei, während der traditionelle, nationalistische Flügel eine geringere Rolle spielt. Die neonazistischen Kreise dominieren die parteigebundenen Kräfte beziehungsweise haben innerhalb der NPD das Sagen. Die Gesamtzahl der rechten Szene hat sich für das Jahr 2009 minimal von 1420 auf 1455 Personen erhöht. Dazu ist die Zahl der rechtsextrem zugeordneten Straftaten von 756 auf 768 gestiegen, davon die Zahl der Gewalttaten von 46 auf 60. Bei dem Zahlenmaterial wird hervorgehoben, dass es sich von diesen aufgelisteten Gewalttaten bei 42 Prozent um gezielte Übergriffe auf Personen aus dem linksorientierten Spektrum gehandelt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen beim <a href="http://www.bnr.de/content/spektrum-aktivistischer-gepraegt" target="_blank">blick nach rechts</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Meldungen aus Schleswig-Holstein bei <a href="http://npd-blog.info/category/bundeslander/schleswig-holstein/" target="_blank">NPD-BLOG.INFO</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2010/05/17/schleswig-holstein-spektrum-aktivistischer-gepragt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>23 Teilnehmer bei Kundgebung &#8211; DVU zufrieden</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/04/19/dvu-zufrieden-100/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2010/04/19/dvu-zufrieden-100/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 17:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Plön]]></category>
		<category><![CDATA[Wiechmann]]></category>
		<category><![CDATA[Worch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=10406</guid>
		<description><![CDATA[Die DVU hat am 17. April 2010 in Plön eine Veranstaltung durchgeführt, bei der laut Parteiangaben ganze 23 Teilnehmer erschienen sind. Bei der DVU ist man sich offenbar bewusst, in welcher Liga man spielt &#8211; und so erklärt man diese überschaubare Resonanz fast zu einem Erfolg &#8211; und das geht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10407" class="wp-caption alignleft" style="width: 248px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/04/corel5.jpg"><img class="size-medium wp-image-10407" title="corel" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2010/04/corel5-238x300.jpg" alt="corel" width="238" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die DVU verkauft eine Kundgebung mit 21 Teilnehmern + 2 Rednern als halben Erfolg.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die DVU hat am 17. April 2010 in Plön eine Veranstaltung durchgeführt, bei der laut Parteiangaben ganze 23 Teilnehmer erschienen sind. Bei der DVU ist man sich offenbar bewusst, in welcher Liga man spielt &#8211; und so erklärt man diese überschaubare Resonanz fast zu einem Erfolg &#8211; und das geht so: &#8220;Während die erste [öffentliche DVU-Veranstaltung in Norddeutschland] am 6. März in Husum nicht zuletzt aufgrund eines unerwarteten Witterungseinbruchs und der damit verbundenen Verkehrsprobleme sehr wenige Teilnehmer hatte, kamen in Plön immerhin 23 zusammen. Das klingt zwar auch nicht überwältigend, aber wenn man überlegt, daß bei der letzten öffentlichen Kundgebung der NPD in Norddeutschland eine Woche <a href="http://npd-blog.info/2010/04/10/hamburg-npd-200/" target="_blank">vorher in Hamburg auch nur 25 Personen</a> kamen, hält es sich noch im Rahmen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Der weitere Verlauf der Veranstaltung war übrigens offenbar dann ähnlich unspektakuär wie die Zahl der Teilnehmer. Erwähnenswert fand es die DVU noch, dass die Kundgebung &#8220;pünktlich um 11.oo Uhr&#8221;  begonnen wurde &#8211; und dass der DVU-Landesvorsitzende von Niedersachsen und Strukturbeauftragte Norddeutschland, Hans-Gerd Wiechmann, sowie &#8220;der parteifreie Nationalist&#8221; Christian Worch sprachen. Besonders hübsch ist es, dass die DVU auf die geringe Teilnehmerzahl bei der NPD-Kundgebung in Barmbek verweist &#8211; aber nicht erwähnt, dass diese ebenfalls von Christian Worch mitorganisiert worden war.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Worum ging es eigentlich?!?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um 12.06 Uhr wurde die Kundgebung in Plön laut DVU dann wieder beendet. Als &#8220;Beweis&#8221; für den Erfolg der Kundgebung werden dem Leser noch mehrere Medienberichte geliefert, wobei die Kurzmeldungen teilweise bereits wieder offline sind beziehungsweise sich mit den Protesten gegen den rechtsextremen Aufzug beschäftigen. An diesem nahmen übrigens weit mehr Menschen teil. Die <a href="http://www.kn-online.de/lokales/ploen/147407-Demo-gegen-Rechtsextreme-in-Ploen-verlief-friedlich.html" target="_blank">Kieler Nachrichten</a> berichteten auf ihren Regionalseiten:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Bürgerinnen und Bürger der Stadt, Kameraden &#8230;&#8221; mehr Worte waren nicht zu verstehen. Kaum hatte der erste DVU-Redner zum Mikrofon gegriffen, ertönte ein gellendes Pfeifkonzert, das während der einstündigen Ansprache anhielt. Die Kundgebung der Rechtsradikalen Partei, um deren „Infostand&#8221; sich 21 Vertreter scharten, wurde von über 150 Protestdemonstranten friedlich aber lautstark gestört.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Worum es eigentlich bei der DVU-Veranstaltung ging, blieb übrigens offen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2010/04/10/hamburg-npd-200/" target="_blank">Hamburg: Neonazi schreit Lautsprecheranlage kaputt</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/02/26/dvu-schlammschlacht-200/" target="_blank">Schrecken ohne Ende bei der DVU</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2010/04/19/dvu-zufrieden-100/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NPD-Aufmarsch in Lübeck kommt nur 400 Meter weit</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/03/27/npd-aufmarsch-lubeck-102/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2010/03/27/npd-aufmarsch-lubeck-102/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 16:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=9879</guid>
		<description><![CDATA[Nach  nur 400 Metern war Schluss mit dem  sogenannten „Trauermarsch“ der Rechtsextremisten am 27. März 2010 in Lübeck: Sitzblockaden von Neonazigegnern an drei zentralen Stellen der geplanten  Demonstrationsroute sorgten dafür, dass nur wenige Lübecker vom Aufmarsch der Rechten etwas mitbekamen. Nach knapp 60 Minuten war der braune ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Nach  nur 400 Metern war Schluss mit dem  sogenannten „Trauermarsch“ der Rechtsextremisten am 27. März 2010 in Lübeck: Sitzblockaden von Neonazigegnern an drei zentralen Stellen der geplanten  Demonstrationsroute sorgten dafür, dass nur wenige Lübecker vom Aufmarsch der Rechten etwas mitbekamen. Nach knapp 60 Minuten war der braune Spuk vorüber, den rund 250 Neonazis zuvor vollmundig als „Marsch auf Lübeck&#8221; angekündigt hatten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Stefan Schölermann NDR Info</em></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen  Seite der Trave machten rund 1300 Teilnehmer einer Gegendemonstration deutlich, wie  die große  Mehrheit der Lübecker über diese seit fünf Jahren immer wieder in der  Hansestadt inszenierten „Trauermärsche“ der Rechten denkt:  „Sie geben vor zu gedenken &#8211; aber sie können  weder denken, noch  gedenken, denn dazu sind diese Neonazis viel zu verblendet“,   rief Lübecks  Oberbürgermeister Bernd Saxe  vom Lautsprecherwagen vor dem Hauptbahnhof, wo sich die Gegendemonstranten versammelt hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die evangelische Bischöfin Maria Jepsen aus Hamburg sagte, die „menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten&#8221; dürfe sich weder in Lübeck, noch anderswo in Deutschland breitmachen. Ihr katholischer Amtskollege, Erzbischof Werner  Thissen, warnte  vor den „Götzen der Friedlosigkeit“ in der Nazi-Ideologie. Und der  Landesvorsitzende der Schleswig-Holstein–SPD,  Ralf Stegner, bezeichnete den „Trauermarsch“ als „Deckmantel für eine menschenverachtende Ideologie&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">In Lübeck hatte zuvor ein breites Bündnis aus Kirchen, Gewerkschaften, Parteien zum Protest gegen die „Trauermärsche“ der Rechtsextremisten aufgerufen. Seit fünf Jahren wird die Hansestadt alljährlich zum Jahrestag der Bombardierung der Stadt durch alliierte  Kampfflieger im zweiten Weltkrieg  von Neonaziaufmärschen heimgesucht. Die Rechtsextremisten sprechen geschichtsklitternd von „Bombenholocaust“ und versuchen damit die Geschichte in ihrem Sinne umzudeuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Lübeckern war der zivile Protest auf  dem Bahnhofsvorplatz offenkundig nicht genug. Etwa 500  junge Leute,  viele von ihnen aus dem linksautonomen Spektrum, versperrten mit Sitzblockaden zentrale Punkte der rechten Route. Offenkundig hatten manche von ihnen auch noch andere Aktionen geplant: Am Hauptbahnhof , wo die Neonazis sich zu nächst versammelt hatten,  waren sämtliche Befestigungssc hrauben  der stählernen Fahrradständer aus der Verankerung gelöst worden &#8211; offenkundig um im  Bedarfsfall Barrikaden bauen zu können. Doch dazu kam es nicht. Die  mit rund 2000 Beamten massiv im Stadtbild vertretene Polizei sorgte dafür, dass Neonazis und ihre  Gegner sich nicht  zu nahe kommen konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sicherheitskräfte ließen die Straßenblockierer gewähren, bis die Rechtsextremisten die Heimreise angetreten hatten. Dann wurden die Blockaden aufgelöst.  Dabei kam es auch zu  Auseinandersetzungen mit der Polizei: Steine wurden auf die Beamten geworfen, Müllcontainer umgestürzt auch die  Fensterscheibe einer Sparkasse ging zu Bruch. 22 Randalierer wurden in Gewahrsam genommen, acht von ihnen müssen mit einer Strafanzeige unter anderem wegen  Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruchs rechnen. Andere  Protestierer hatten sich friedlichere und phantasievollere Aktionsformen ausgedacht:  Besonders begehrt war ein T- Shirt mit dem  Aufdruck :   Neonazis &#8211;  gib es da ´nicht was von Ratiopharm?“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Niederlage für Neonazis</strong></p>
<div id="attachment_4856" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/thomas_wulff_marekp.jpg"><img class="size-medium wp-image-4856" title="thomas_wulff_marekp" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/thomas_wulff_marekp-300x200.jpg" alt="thomas_wulff_marekp" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Wulff - hier mit Mütze (Foto: Marek Peters)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Für die Rechtsextremisten war der Tag eine  schwere Niederlage &#8211; trotz bundesweiter Mobilisierung kamen mit 250 Neonazis  rund ein Drittel weniger braune  Demonstranten  nach Lübeck als im Vorjahr. Eine besonders herbe Niederlage vor allem für NPD-Spitzenkader Thomas Wulff,  den die Rechtsextremisten als Zugpferd für diesen „ Trauermarsch“ eingespannt hatten, dessen  Zugkraft aber offenkundig zu  wünschen ließ. Lediglich „ ameraden“ aus Schleswig-Holstein,  Hamburg und einige aus Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und  von jenseits der dänischen Grenze waren seinem  Ruf nach Lübeck befolgt.  Vielleicht lag es daran, dass Wulf diesmal auf seine berüchtigte“ Thälmann“-Mütze verzichtete und „unbehutet“ ins Mikrofon brüllte.    Trotzdem hatte er sie „am Mann“ &#8211; er trug  das von ihm verehrte Utensil in seiner Aktentasche bei sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Erhalten hatte  Wulff die  fälschlich oft als „Thälmann-Mütze“ bezeichnete Kopfbedeckung vor 26 Jahren „von   Berliner Kameraden“, wie er sagt. Tatsächlich handelt es sich um die Mütze eines „Reichsbahners“.  Seitdem hat  es kaum einen öffentlichen  Wulff-Auftritt ohne  Mütze gegeben. Offenbar verdankt Wulff seinen Bekanntheitsgrad diesem Detail und nicht seiner  sonstigen  Aktivität. Selbst Polizeibeamte &#8211; in der  Regel mit  den einschlägigen Protagonisten der rechten Szene  vertraut, fragten beim  Anblick des  barhäuptigen  Wulff:  „Wer ist das denn?“ Wiedererkennungswert   geht anders.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/02/12/der-kampf-um-die-strasse-102/" target="_blank">Der “Kampf um die Straße”</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2010/03/27/npd-aufmarsch-lubeck-102/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lübeck: 1000 Menschen demonstrieren gegen NPD-Aufmarsch</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/03/27/lubeck-npd-100/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2010/03/27/lubeck-npd-100/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 14:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=9873</guid>
		<description><![CDATA[In Lübeck haben am 27. März 2010 rund Tausend Menschen gegen eine Kundgebung der NPD demonstriert. Seit dem frühen Vormittag zogen nach NDR-Angaben Demonstranten in Sternmärschen und Prozessionen in Richtung Hauptbahnhof. Während einer Kundgebung vor dem Bahnhof wollten SPD-Landeschef Ralf Stegner und Bischöfin Maria Jepsen zu den Demonstranten sprechen. Ein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In Lübeck haben am 27. März 2010 rund Tausend Menschen gegen eine Kundgebung der NPD demonstriert. Seit dem frühen Vormittag zogen nach <a href="http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/demoluebeck100.html">NDR-Angaben</a> Demonstranten in Sternmärschen und Prozessionen in Richtung Hauptbahnhof. Während einer Kundgebung vor dem Bahnhof wollten SPD-Landeschef Ralf Stegner und Bischöfin Maria Jepsen zu den Demonstranten sprechen. Ein Bündnis von Kirchen, Parteien und Gewerkschaften hatte zu Protesten gegen den geplanten Aufmarsch von Rechtsextremen aufgerufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Anlass für die NPD-Kundgebung ist der Jahrestag des britischen Bombardements der Hansestadt am 28. März 1942.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Polizei ist laut NDR mit etwa 2000 Beamten im Einsatz. Die Polizeidirektion Lübeck wird dabei von Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz unterstützt.</p>
<p style="text-align: justify;">Im vergangenen Jahr hatten etwa 1500 Menschen gegen den rechtsextremen Aufmarsch demonstriert. Knapp 300 Neonazis waren unter dem Motto “Bomben für den Frieden? – Im Gedenken an den alliierten Bombenterror vom 28./29. März 1942″ aufmarschiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2010/02/12/der-kampf-um-die-strasse-102/" target="_blank">Der “Kampf um die Straße”</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2010/03/27/lubeck-npd-100/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>70 Rechtsextremisten bei NPD-Parteitag in Högel</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/02/28/npd-sh-100/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2010/02/28/npd-sh-100/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Högel]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=9180</guid>
		<description><![CDATA[Etwa 70 Rechtsextremisten haben am 28. Februar 2010 nach Angaben der Polizei in Högel (Kreis Nordfriesland) einen NPD-Landesparteitag abgehalten. Die Polizeidirektion Husum war aus diesem Grund mit starken Kräften und der Unterstützung geschlossener Einheiten aus verschiedenen Teilen Schleswig-Holsteins im Einsatz. Die polizeilichen Maßnahmen verfolgten dabei unter anderem das Ziel, ein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Etwa 70 Rechtsextremisten haben am 28. Februar 2010 nach Angaben der Polizei in Högel (Kreis Nordfriesland) einen NPD-Landesparteitag abgehalten. Die Polizeidirektion Husum war aus diesem Grund mit starken Kräften und der Unterstützung geschlossener Einheiten aus verschiedenen Teilen Schleswig-Holsteins im Einsatz. Die polizeilichen Maßnahmen verfolgten dabei unter anderem das Ziel, ein &#8220;mögliches unfriedliches Aufeinandertreffen unterschiedlicher politischer Lager zu verhindern&#8221; (so schön kann Polizeideutsch sein&#8230;).</p>
<p style="text-align: justify;">Etwa zwei Stunden nach Veranstaltungsbeginn &#8211; gegen 15.00 Uhr &#8211; formierte sich am Veranstaltungsort trotz Dauerregens eine Gruppe aus rund dreißig Angehörigen des linken Spektrums, aber auch bürgerliche Protestler, um friedlich gegen die Veranstaltung zu demonstrieren. Im Zuge dieses Parteitages, der um 17.30 Uhr endete, und der Demonstration kam es zu keinen Zwischenfällen. Über die Inhalte des Parteitages ist bislang nichts bekannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die NPD zählte in SH nach Angaben des Verfassungsschutzes im Jahr 2009 rund 240 Mitglieder und umfasse damit nur einen verhältnismäßig geringen Anteil an der Gesamtzahl der Rechtsextremisten in dem Bundesland. Auch wenn von der NPD derzeit keine akute Bedrohung ausgehe, sei sie die dominierende Kraft im schleswig-holsteinischen Rechtsextremismus. Der Aufwärtstrend der letzten Jahre habe sich in letzter Zeit allerdings nicht weiter fortgesetzt. Der schleswig-holsteinische Landesverband der NPD werde maßgeblich von Personen beeinflusst, die dem neonazistischen Spektrum angehören. Beispielhaft hierfür sei die Nominierung des &#8220;Freien Nationalisten&#8221; Thomas Wulff auf Platz 3 der Landesliste für die Bundestagswahlen im September 2009.</p>
<p style="text-align: justify;">Video vom NPD-Landesparteitag in Schleswig-Holstein im Jahr 2004:></p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cPgtA094Tf4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/cPgtA094Tf4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/04/28/vs-bestatigt-trend-npd-in-sh-wird-stark-von-neonazi-szene-gepragt/" target="_blank">VS bestätigt Trend: NPD in SH wird stark von Neonazi-Szene geprägt</a></p>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2010/02/28/npd-sh-100/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wilde Sau&#8221; bei der DVU: Aufstand gegen Faust</title>
		<link>http://www.publikative.org/2010/02/20/dvu-parteitag-102/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2010/02/20/dvu-parteitag-102/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 17:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Faust]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wiechmann]]></category>
		<category><![CDATA[Worch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=8984</guid>
		<description><![CDATA[Das langsame Sterben der DVU geht weiter: In einem kleinen Ort an der schleswig- holsteinischen Ostseeküste fassten die Landesverbände Schleswig-Holstein und Niedersachsen Beschlüsse, die das politische Ende des DVU- Bundesvorsitzenden Matthias Faust herbeiführen sollen. Nach wochenlangen Querelen um Führungsstil und politische Richtung der DVU stimmten beide Landesverbände für die Veranstaltung eines außerordentlichen Bundesparteitages mit dem Ziel, Faust in die politische Wildnis zu jagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Das langsame Sterben der DVU geht weiter: In einem kleinen Ort an der schleswig- holsteinischen Ostseeküste fassten die Landesverbände Schleswig-Holstein und Niedersachsen Beschlüsse, die das politische Ende des DVU- Bundesvorsitzenden Matthias Faust herbeiführen sollen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Stefan Schölermann, NDR Info</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nach wochenlangen Querelen um Führungsstil und politische Richtung der DVU stimmten beide Landesverbände für die Veranstaltung eines außerordentlichen Bundesparteitages mit dem Ziel, Faust in die politische Wildnis zu jagen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_3663" class="wp-caption alignleft" style="width: 199px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/07/dvu.jpg"><img class="size-medium wp-image-3663   " title="DVU-Kungebung in Brandenburg, Foto: Maik Baumgärtner" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/07/dvu-300x263.jpg" alt="DVU-Kungebung in Brandenburg, Foto: Maik Baumgärtner" width="189" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">DVU-Kungebung in Brandenburg, Foto: Maik Baumgärtner</p></div>
<p>Die Begeisterung für die Tagung in Schleswig- Holstein schien sich in Mitgliederkreisen allerings in Grenzen zu halten; gerade einmal 30 Mitglieder waren aus Niedersachsen und Schleswig- Holstein in der Nähe von Grömitz zusammengekommen. Und auch die eigentlich zu erwartenden heftigen Attacken an die Adresse des Bundesvorsitzenden Faust blieben aus. Denn der hatte überraschend sein Kommen angekündigt, was offenkundig die aufgewühlte Stimmung deutlich dämpfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt müssen fünf DVU-Landesverbände für einen Abwahl-Bundesparteitag stimmen. Am Sonntag tagt der DVU- Landesverband Nordrhein-Westfahlen. Er hat den Weltkrieges- Jagdflieger Hajo Herrmann als Gastredne eingeladen, der den DVUlern wieder einmal von dem von ihm erfundenen Flugmanöver &#8221; Wilde Sau&#8221; vorschwärmen wird.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hintergrund des Machtkampfs: Der Neonazi Christian Worch, der sich für die DVU engagiert, hatte gegenüber NPD-BLOG.INFO gesagt, Parteichef Faust habe angekündigt, bei der nächsten Parteivorstandssitzung gegen den DVU-Landesvorsitzenden von Niedersachsen, Hans-Gerd Wiechmann, Ordnungsmaßnahmen wegen “angeblicher Unkorrektheiten im finanziellen Bereich” beantragen zu wollen. Soweit er die Vorwürfe beurteilen könne, seien diese “ausgesprochen schwach, um nicht zu sagen, an den Haaren herbeigezogen”, so Worch. Wiechmann habe Faust daher aufgefordert, diese bis Freitag, den 5. Februar, 24.00 Uhr, zurückzunehmen bzw. deren Wiederholung zu unterlassen. Für den Fall, dass er nicht fristgemäß eine entsprechende Erklärung von Faust erhalte, habe Wiechmann Unterlassungsklage angekündigt, so Worch.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Landesvorsitzende von Schleswig-Holstein, Ingeborg Lobocki, hat laut Worch nach den Vorwürfen gegen Wiechmann dem Parteivorstand empfohlen, Parteichef Faust gegenüber von den Bestimmungen des <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/parteien/downloads/parteien/DEUTSCHE_VOLKSUNION.pdf" target="_blank">§ 6 der Satzung der DVU</a> Gebrauch zu machen. Dieser besagt nicht weniger als die “Verwirkung der Mitgliedschaft in der DVU”. Hintergrund dieser Drohung ist eine eidesstattliche Versicherung über seine Vermögensverhältnisse, die Faust den Angaben zufolge am 29. Juni 2009 vor dem Amtsgericht abgegeben hatte. Damit wäre ein Nicht-Ausschluss von Faust nur schwerlich zu begründen, meint Worch. Beobachter hegen allerdings Zweifel, ob dieser Paragraf tatsächlich rechtsmäßig ist. Worch führt aber auch die Personalkosten gegen Faust ins Feld: Ein hauptamtlich beschäftigter Parteivorsitzender belaste “die derzeit nicht gerade üppig gefüllte Kasse der DVU erkennbar”. Die DVU-Spitze wies die Darstellungen zurück und <a href="http://npd-blog.info/2010/02/09/dvu-machtkampf-104/">teilte mit, es gebe keinen Machtkampf</a>.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ergänzung 21. Februar 2010 &#8211; die DVU teilt in einer Pressemitteilung mit:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Am 20.2.2010 wurden die Parteitage der Landesverbände Schleswig-Holstein und Niedersachsen durchgeführt. Da lediglich der LV-Schleswig-Holstein zwei Beisitzer in den LV und einen Beisitzer in das Landesschiedsgericht nachwählen mußte, während es im Landesvorstand der DVU-Niedersachsen keine personellen Veränderungen, Erweiterungen bzw. Erneuerungen gab, konnte schnell die Thematik der anderen Tagesordnungspunkte diskutiert und in den Mittelpunkt gerückt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">In Anwesenheit des Bundesvorsitzenden der DVU, Matthias Faust, erfolgte nun zu einigen Themen eine Diskussion, die teilweise von Kritik geprägt war, jedoch überwiegend sachlich und ruhig geführt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Beide Landesverbände beschlossen die in der Vergangenheit bereits vorhandene gute Zusammenarbeit durch die Gründung einer &#8220;ARGE-Nord&#8221; (Arbeitsgemeinschaft Nord) noch weiter zu vertiefen. Dieser, von beiden Landesvorständen eingebrachte Antrag, wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen. Ebenfalls einstimmig beschieden, wurde der Antrag bezüglich der Finanzordnung der DVU, der beinhaltete, einen den Landesverbänden anteilmäßige Betrag der eingehenden Mitgliedsbeiträge, wie in der Finanzordnung garantiert beim Bundesverband einzufordern.</p>
<p style="text-align: justify;">Beide Landesvorsitzenden wiesen auf die Notwendigkeit hin, neue Strategien auszuarbeiten und Richtlinien zu erstellen, die der Partei ein Gesicht geben müßten, damit diese in der Öffentlichkeit eine Eigenidentität präsentieren könne. Daraufhin wurde von beiden Landesverbänden der Antrag auf Abhaltung eines außerordentlichen Bundesparteitages gestellt, um dann im Rahmen dieses Parteitages, im Einklang und mit der Zustimmung der Mitglieder, diese neuen Strategien und Richtlinien verbindlich vorgeben zu können.<br />
Gleichzeitig sollten auf einen einzuberufenden Bundesparteitag einige Paragraphen der Bundessatzung angesprochen werden, da eine Überarbeitung oder Änderung dringend notwendig erscheint, damit der steigenden Verunsicherung unserer Mitglieder Einhalt geboten werden kann. Auch dieser gestellte Antrag, wurde von den Mitgliedern beider Verbände einstimmig angenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls wurde die Durchführung von sechs öffentlichen Veranstaltungen (je drei in jedem der beiden Bundesländer) beschlossen. Alle Anwesenden waren sich einig, schwerpunktmäßig mit sozialen Themen Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Dieser Parteitag, hat die schon vorhandene Harmonie und den Willen zur Zusammenarbeit zwischen den beiden Landesverbänden, weiterhin verstärkt und vertieft.</p>
<p style="text-align: justify;">In seinem Schlußwort forderte der niedersächsische Landesvorsitzende Hans-Gerd Wiechmann die anderen Nord-Verbände auf sich der gegründeten Arbeitsgemeinschaft anzuschließen, um die Kräfte zu bündeln und gemeinsam unser politisches Wollen der Öffentlichkeit zu übermitteln, und somit aufzuzeigen, daß eine politische Alternative durchaus vorhanden ist.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2010/02/06/dvu-machtkampf-102/">Schließt die DVU ihren eigenen Chef aus?</a>, <a rel="bookmark" href="../2010/02/09/2010/02/08/2010/02/06/2010/02/02/dvu-brandenburg-100/">“Die DVU versinkt in der Bedeutungslosigkeit”</a>, <a rel="bookmark" href="../2010/02/09/2010/02/08/2010/02/06/2010/01/23/dvu-kampft-ums-uberleben/">DVU kämpft ums Überleben</a>, <a rel="bookmark" href="../2010/02/09/2010/02/08/2010/02/06/2010/01/21/die-dvu-ist-finanziell-am-ende/">DVU offenbar finanziell am Ende</a>, <a rel="bookmark" href="../2010/02/09/2010/02/08/2010/02/06/2010/01/18/dvu-brinkmann-prokoln101/">Untergehende DVU: Brinkmann wechselt zu “Pro Köln”</a>, <a rel="bookmark" href="../2010/02/09/2010/02/08/2010/02/06/2009/09/27/dvu-fliegt-aus-den-brandenburger-landtag/">Erneute Wahlschlappen: DVU vor dem Aus?</a>, <a rel="bookmark" href="../2010/02/09/2010/02/08/2010/02/06/2009/09/21/wahlkampfabschluss-der-dvu-in-potsdam-gegen-sozioten-68er-und-nazis/">Wahlkampfabschluss der DVU: Gegen “Sozioten”, 68er – und Nazis</a>, <a rel="bookmark" href="../2010/02/09/2010/02/08/2010/02/06/2009/09/01/dvu-parteizentrale-zieht-von-munchen-nach-hamburg/">DVU-Parteizentrale zieht von München nach Hamburg</a></p>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2010/02/20/dvu-parteitag-102/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die DVU über &#8220;die Angst und Lügen&#8221; der NPD</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/11/30/dvu-npd-492217856/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/11/30/dvu-npd-492217856/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 04:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandpakt]]></category>
		<category><![CDATA[Nordfriesland]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=7232</guid>
		<description><![CDATA[Der Ton zwischen den rechtsextremen Parteien NPD und DVU ist seit dem Bruch des „Deutschlandpaktes“ recht barsch. Die einst fast schon verbrüderten Parteien nutzen seit Monaten jede Gelegenheit, um sich gegenseitig zu schaden. Besonders Übertritte von einer zu anderen Partei werden geradezu zelebriert. Die DVU veröffentlichte zu einem solchen Anlass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Ton zwischen den rechtsextremen Parteien NPD und DVU ist seit dem Bruch des „Deutschlandpaktes“ recht barsch. Die einst fast schon verbrüderten Parteien nutzen seit Monaten jede Gelegenheit, um sich gegenseitig zu schaden. Besonders Übertritte von einer zu anderen Partei werden geradezu zelebriert. Die DVU veröffentlichte zu einem solchen Anlass ein interessantes Interview mit einem Ex-NPD-Funktionär.</p>
<p style="text-align: justify;">Kevin Stein war demnach „bis vor kurzem“ Kreisvorsitzender der NPD Nordfriesland und ist nun zur DVU übergetreten. Seine Ex-Partei habe nun eine Schlammschlacht gegen Stein angezettelt. Dieser lobte im Gespräch mit seiner neuen Partei artig, dass es bei dieser „eine sachliche Diskussionsbereitschaft und faire Berichterstattung“ geben, dies sei in der NPD „schon eher Mangelware“ gewesen. Die Schlammschlacht gegen seine Person erklärt Stein damit, dass es „immer wieder Personen gibt, die es nicht ertragen können, dass man Sie [sic!] mit der Wahrheit konfrontiert und ihnen, na ja sagen wir mal, intellektuell überlegen ist.“</p>
<p style="text-align: justify;">Stein zufolge hatten Funktionäre der NPD „Dreck am Stecken“ und daher Angst davor, „das man eben diese Umstände zur Aussprache bringt“. Stein bezeichnete Aussagen, wonach er Geld unterschlagen hätte, als Lügen. „Die Nerven des neuen NPD-Kreisvorsitzenden Herrn Günther Lönne und seines Stellvertreters Herrn Kaehne scheinen blank zu liegen“, so Stein weiter. Diese hätten „Angst davor, dass mit der Zeit immer mehr NPD-Mitglieder zur DVU wechseln, und um das zu verhindern wird mir nicht nur mit körperlicher Gewalt gedroht, sondern es werden auch andere Mitglieder unter Druck gesetzt.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Angeblich Geld vom Verfassungsschutz</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Folgenden erklärt Stein, warum er die NPD verlassen hat: „Ich bin aus der NPD nicht nur wegen deren Bruch des Deutschlandpaktes und deren nicht vorhandener klaren Distanzierung von gewalttätigen subkulturellen Rechten ausgetreten, sondern weil mir der jetzige und vorige stellvertretende NPD-Kreisvorsitzende Arne Kaehne gegenüber geäußert hat, das er Geld bekommt, von einem anonymen Spender. Auf meine Nachfrage hin, ob dieser “Spender” für den Verfassungsschutz arbeitet, antwortete Herr Kaehne dass es möglich sei. Außerdem fand bei Herrn Kaehne angeblich vor etlichen Monaten eine Hausdurchsuchung statt, wo wohl Waffen im Spiel gewesen sein sollen. Und der neue Kreisvorsitzende hatte früher mal angeblich etwas mit rumänischen Nutten am laufen, das erzählte mir Arne Kaehne jedenfalls vor einiger Zeit persönlich.“ Außerdem hätten „zwei weitere Mitglieder des NPD-KV Nordfriesland vor einigen Wochen Straftaten in der Husumer Neustadt begangen“, so Kern.</p>
<p style="text-align: justify;">Kern erklärte zudem, er habe bereits Strafanzeige gegen die NPD-Nordfriesland gestellt, er werde gegen „Verleumdungen und Beleidigungen juristisch vorgehen“. Stein behauptet zudem, nach seinem Austritt aus der NPD und dem Eintritt in die DVU seien beim ihm „Zuhause die Fensterscheiben eingeschlagen“ worden. „Ich dachte erst, das waren die Linksradikalen. Aber momentan glaub ich immer mehr, dass diese Tat aus ganz anderen Kreisen kam. Jeder kann sich ja jetzt denken aus welchen. Bedroht wurde ich persönlich auch. Herr Kaehne rief mich mehrmals an und drohte mir: Ich solle aufpassen was ich mache. Auch aus anderen Kreisverbänden wurde mir klargemacht, ich solle mich nicht mehr auf Demonstrationen sehen lassen, da ich eine falsche Schlange sei und zum “Judenverein DVU” gewechselt bin.“</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Lesetipp: <a href="http://www.redok.de/content/view/1586/36/" target="_blank">redok</a> über absurde Vorgänge bei der NPD in Nordfriesland</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der Bezeichnung „Judenverein“ wollte ein anderer norddeutscher DVU-Funktionär offenbar entgegenwirken, da in diesen Kreisen eine solche Titulierung eine Beleidigung sein soll. Der Bremerhavener DVU-Abgeordnete Rudolf Bargmann möchte Juden und Ausländer mit einer „Rückreiseprämie“ in ihre Heimat zurückschicken, berichtete die <a href="http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Nachrichten/Startseite/DVU-Mann-will-Juden-zurueckfuehren-_arid,272249_puid,1_pageid,52.html" target="_blank">Nordsee-Zeitung</a>. „Ich hätte nichts dagegen, auch Juden, die es wünschen, eine Prämie zu zahlen, um ihnen ein Leben im so genannten gelobten Land zu ermöglichen.“ Auf Nachfrage der NORDSEE-ZEITUNG bestätigte Bargmann die Richtigkeit des Zitats.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="../2009/10/28/dvu-knop-berater-npd266/">DVU-Vize Knop Berater der NPD-Fraktion in Sachsen</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/10/07/dvu-pressesprecher-molau-tritt-aus-der-npd-aus/">DVU-Pressesprecher Molau tritt aus der NPD aus</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/27/dvu-fliegt-aus-den-brandenburger-landtag/">Erneute Wahlschlappen: DVU vor dem Aus?</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/14/ist-die-dvu-bald-zahlungsunfahig/">DVU: Finanzielle Probleme im “Monstrositätenkabinett”?</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/02/kommentar-pack-schlagt-sich-pack-vertragt-sich/">Kommentar: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/02/rechter-gesprachskreis-showdown-zwischen-npd-voigt-und-dvu-faust/">“Rechter Gesprächskreis”: Showdown zwischen NPD-Voigt und DVU-Faust</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/01/dvu-parteizentrale-zieht-von-munchen-nach-hamburg/">DVU-Parteizentrale zieht von München nach Hamburg</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/18/hintergrund-%e2%80%9cfrontbann-24%e2%80%b3/">Hintergrund: “Frontbann 24″</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/05/npd-und-dvu-treten-in-zwolf-landern-gegeneinander-an/">NPD und DVU treten in zwölf Ländern gegeneinander an</a>, <a href="../2009/07/12/dvu-tritt-gegen-die-npd-zur-bundestagswahl-an/"><span style="color: #d9560f;">DVU tritt gegen die NPD zur Bundestagswahl an</span></a></p>
<p style="text-align: justify;">
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/11/30/dvu-npd-492217856/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Razzia gegen Neonazis: Sechs Maschinenpistolen beschlagnahmt</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/10/13/razzia-gegen-neonazis-sechs-maschinenpistolen-beschlagnahmt/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/10/13/razzia-gegen-neonazis-sechs-maschinenpistolen-beschlagnahmt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 14:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[MVP]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Razzia]]></category>
		<category><![CDATA[Rocker]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=6012</guid>
		<description><![CDATA[Sechs Maschinenpistolen, davon zwei mit Schalldämpfer, sieben Pistolen, davon eine mit Schalldämpfer, fünf Revolver sowie weitere Waffen und etwa 2000 Schuss Munition - das LKA Schleswig-Holstein und Ermittler in weiteren Bundesländern haben bei ihren Razzien gegen Personen aus der rechten Szene reiche Beute gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 06. Oktober sowie am 13. Oktober 2009 hat das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein mit insgesamt 100 eingesetzten Beamten gemeinsam mit Spezialkräften, Spürhunden und technischer Unterstützung zehn Objekte im Bereich Flensburg, Nortorf, Niebüll und Tönning durchsucht. In den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg wurde parallel jeweils ein Objekt durch die dort zuständigen Stellen durchsucht. Die Staatsschutz-Abteilung des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein ermittelt nach eigenen Angaben seit November 2008 gegen acht Hauptbeschuldigte im Alter zwischen 22 und 68 Jahren, die in der Mehrzahl bereits wiederholt polizeilich in Erscheinung getreten sind. Ihnen werden illegaler Handel mit Schusswaffen, unerlaubter Waffenbesitz und das Verändern von Schusswaffen vorgeworfen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/10/maschinenpistolemitschalldaempfer.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6015" title="maschinenpistolemitschalldaempfer" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/10/maschinenpistolemitschalldaempfer-300x199.jpg" alt="maschinenpistolemitschalldaempfer" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Waffen für Neonazis, Kriminelle und Rocker</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Polizei geht davon aus, dass die Beschuldigten in erheblichem Maße ihren Lebensunterhalt durch die Begehung dieser und weiterer Straftaten bestritten haben. Die Schusswaffen sind nach den bisherigen Ermittlungen nicht in größeren Chargen sondern in Einzelverkäufen weitergegeben worden, und zwar an Personen aus dem rechten Milieu, dem allgemeinkriminellen Milieu, der Türsteher- und der Rockerszene. Schwerpunkte der Täteraktivitäten liegen in Schleswig-Holstein in den Bereichen Flensburg, Nortorf und Westküste. Einer der aus Flensburg stammenden Haupttäter ist über die Landesgrenzen hinaus als Mitglied der rechten Szene bekannt und in diesem Zusammenhang bereits wiederholt polizeilich aufgefallen. Weitere Beschuldigte stehen der rechten Szene nahe.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Ermittler stellten eine Vielzahl von Waffen, Munition und weiteren Tatmitteln sicher:<br />
6 Maschinenpistolen, davon zwei mit Schalldämpfer, 7 Pistolen, davon eine mit Schalldämpfer, 5 Revolver, 1 sogen. Pumpgun, 12 Langwaffen (Jagdgewehre), Waffenteile, diverse Schreckschusswaffen und verbotene Messer, Bolzenschussgeräte sowie etwa 2000 Schuss Munition verschiedenen Kalibers</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Daneben konnten größere Mengen an Schmuck sowie Tatwerkzeugen sichergestellt werden, deren Zuordnung aktuell andauert. Hier vermuten die Ermittler eine Herkunft aus Einbruchstaten und sonstigen Diebstählen. Die Ermittlungen werden durch das Landeskriminalamt weitergeführt, Schwerpunkte bilden hier insbesondere die Herkunft der Waffen und die Verkäufe.</p>
<blockquote>
<p style="TEXT-ALIGN: justify"><a title="Permanent Link to Mischszenen: “Besonders gelagerte Einzelfälle”" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/05/05/mischszenen-besonders-gelagerte-einzelfalle/">Mischszenen: “Besonders gelagerte Einzelfälle”</a>:</p>
<p align="justify">Bei Verbindungen zwischen Rockern und Rechtsextremen handelt es sich nach Ansicht der Bundesregierung um “vereinzelt festzustellenden Berührungspunkte” bzw. “besonders gelagerte Einzelfälle”, aus denen sich ein bundesweiter Trend einer ideologisch basierten Verbindung zwischen den beiden Gruppierungen nicht ableiten lässt.</p>
<p align="justify">Dem Bundesamt für Verfassungsschutz liegen nur in zwei (Einzel-)Fällen Informationen über Verbindungen von Mitgliedern der rechtsextremistischen NPD zu Angehörigen von Rockergruppierungen vor. Hinsichtlich der DVU liegen keine entsprechenden Erkenntnisse vor.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Unterdessen wurde bekannt, dass auch in Mecklenburg-Vorpommern offenbar eine Verbindung zwischen Neonazis und Rockermilieu besteht. In Südniedersachsen waren zudem bei Razzien im Neonazi- und Rotlichtmilieu ebenfalls zahlreiche Waffen sichergestellt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2009/10/13/mischszene-kontakte-zwischen-npd-und-bandidos-in-anklam/">Mischszene: Kontakte zwischen NPD und Bandidos in Anklam?</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/06/20/rusten-rocker-zum-bandenkrieg/">Rüsten Rocker zum Bandenkrieg?</a>, <a href="http://npd-blog.info/?p=2735">Ex-NPD-Chef wegen lebensbedrohlicher Messerattacke vor Gericht, </a><a title="Permanent Link to NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2719">NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste</a>, <a title="Permanent Link to Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2404">Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker</a>, <a title="Permanent Link to SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2119">SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft</a>, <a title="Permanent Link to SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1883"><span style="COLOR: #d9560f">SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär</span></a>, <a title="Permanent Link to Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1808"><span style="COLOR: #d9560f">Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus</span></a>, <a title="Permanent Link to Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2743"><span style="COLOR: #d9560f">Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?</span></a>, <a title="Permanent Link to Berlin: Innensenator sieht keine “politische Zusammenarbeit” zwischen Nazis und Rockern" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/07/05/berlin-innensenator-sieht-keine-politische-zusammenarbeit-zwischen-nazis-und-rockern/">Berlin: Innensenator sieht keine “politische Zusammenarbeit” zwischen Nazis und Rockern</a></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/3fceaf9b036946348c33908e652e1234" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/10/13/razzia-gegen-neonazis-sechs-maschinenpistolen-beschlagnahmt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konfrontation in der Kreisklasse D</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/10/13/konfrontation-in-der-kreisklasse-d/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/10/13/konfrontation-in-der-kreisklasse-d/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 05:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[VfB Lübeck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=5966</guid>
		<description><![CDATA[Die Lübecker Polizei steht nach einem Bericht von HL-Live vor einer neuen Herausforderung: Gewaltbereite Fußballfans weichen von den großen Spielen in die Kreisklasse aus. Am 11. Oktober 2009 musste die Partie der dritten Mannschaft des VfB Lübeck gegen den Roten Stern Lübeck demnach von 35 Polizeibeamten geschützt werden. Bereits am ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Lübecker Polizei steht nach einem Bericht von <a href="http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=56192" target="_blank">HL-Live</a> vor einer neuen Herausforderung: Gewaltbereite Fußballfans weichen von den großen Spielen in die Kreisklasse aus. Am 11. Oktober 2009 musste die Partie der dritten Mannschaft des VfB Lübeck gegen den Roten Stern Lübeck demnach von 35 Polizeibeamten geschützt werden. Bereits am Vormittag versammelten sich rund 50 Fans des VfB am Holstentor, um gemeinsam zum Fußballplatz am Hansering zu ziehen. Gegner der &#8220;traditionell eher aus der rechten Szene stammenden&#8221; VfB-Fans war der Rote Stern Lübeck, der im vergangenen Jahr gegründet wurde und dem politisch linken Spektrum angehört, schreibt HL-Live.</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich war bereits im März 2006 der VfB Lübeck Fan-Club “Lübsche Jugend” gegründet worden. Auf der Homepage des Clubs wurde kein Hehl aus der extrem rechten Gesinnung gemacht, Fotos zeigten Nazi-Glatzen beim Pflanzen von Blumen für die “Opfer des alliierten Bombenterrors”. Außerdem wurden die Seiten mit dem Logo der NPD versehen. Weiterhin wurde standesgemäß ird massiv gegen die Anhänger des FC St. Pauli gehetzt, unter anderem hieß es sinnigerweise “Verrecke Pauli-Zecken! Hier ist VfB”.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon in den 70iger Jahren hatten Neonazis neue Anhänger in den Kurven der Stadien für sich angeworben. Durch die unabhängigen Fan-Projekte konnte der Einfluss seit den 90iger Jahren allerdings weit zurückgedrängt werden. Viele extrem rechte Fans zogen sich in die unteren Ligen zurück, auch weil hier mittlerweile viele Traditionsvereine spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Keine bauliche Trennung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Lübeck will man sich nun auf die &#8220;neue&#8221; Situation einstellen. &#8220;Wir müssen sehen, wie wir mit dem neuen Phänomen umgehen&#8221;, sagt Polizeisprecher Detlef Riedel dem Bericht zufolge. In der Kreisklasse werde auf Plätzen gespielt, wo eine bauliche Trennung der Fans &#8211; im Gegensatz zur Lohmühle &#8211; nicht vorgesehen ist. Das Problem sei aber nicht der Fußball.</p>
<p style="text-align: justify;">In Leipzig wurden jüngst Fußball-Fans der BSG Chemie Leipzig überfallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2009/10/06/leipzig-neonazis-verletzen-linken-fusball-fan-schwer/">Leipzig: Neonazis verletzen linken Fußball-Fan schwer</a>, <a href="http://npd-blog.info/2006/03/29/schleswig-holstein-npd-biedert-sich-bei-fusball-fans-an/">Schleswig-Holstein: NPD biedert sich bei Fußball-Fans an</a>, <a href="http://npd-blog.info/category/fusball/">Alle Meldungen aus der Rubrik Fußball</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/10/13/konfrontation-in-der-kreisklasse-d/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schleswig-Holsteins Regierungschef Carstensen Arm im Arm mit Neonazis</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/10/07/schleswig-holsteins-regierungschef-carstensen-arm-im-arm-mit-neonazis/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/10/07/schleswig-holsteins-regierungschef-carstensen-arm-im-arm-mit-neonazis/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=5743</guid>
		<description><![CDATA[Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) gibt sich gerne bürgernah &#8211; auch und gerade am späten Abend einer Landtagswahl: Und gerne lässt er sich dabei ablichten, wenn er mit den Menschen auf Tuchfühlung geht. Doch diesmal hat sich der  Ministerpräsident mit seiner Bürgernähe gewiss keinen Gefallen getan: Ein Foto, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) gibt sich gerne bürgernah &#8211; auch und gerade am späten Abend einer Landtagswahl: Und gerne lässt er sich dabei ablichten, wenn er mit den Menschen auf Tuchfühlung geht. Doch diesmal hat sich der  Ministerpräsident mit seiner Bürgernähe gewiss keinen Gefallen getan: Ein Foto, veröffentlicht in einem rechtsextremen Internetforum, zeigt Carstensen im Kieler Landeshaus Seite an Seite mit aktiven Neonazis aus der Kieler Szene. Um zwei von ihnen hat Carstensen den Arm gelegt, der Dritte mit auffälliger Bürstenfrisur steht lachend daneben.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stefan Schölermann,  NDRInfo</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Foto entstand offenbar am späteren Wahlabend, denn Carstensen hatte seine Krawatte bereits abgelegt. Die Rechtsextremisten hatten Carstensen offenbar unter einem Vorwand zu dem Foto überredet. Im Internet feiern sie diesen „Coup“  in fehlerhaftem Deutsch als „Nationaler Fototermin mit dem Ministerpräsident“. Offenbar hatten weder Carstensen noch seine Personenschützer oder der Sicherheitsdienst  erkannt, wer da um ein gemeinsames Foto bat.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei sind mindestens zwei der Neonazis in Kiel bei der Polizei bekannt. Seit einigen Monaten kommt es in der  Landeshauptstadt an der Kieler Förde immer wieder zu  Auseinandersetzungen zwischen linker und rechter Szene. Mindestens einer der Abgelichteten soll dabei eine aktive Rolle spielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Carstensen gibt sich ungerührt. In einer schriftlich verbreiteten Stellungnahme lässt der CDU- Politiker wissen, dass ihm persönliche und auch spontane Begegnungen mit den Menschen wichtig seien: „Von dieser Haltung werde ich mich auch in Zukunft nicht abbringen lassen &#8211; auch nicht durch Täuschungen und dumme Propagandatricks aus der rechtsextremen Ecke.“</p>
<p style="text-align: justify;">Doch es bleiben Fragen: Wie konnte es den Neonazis an diesem Abend überhaupt gelingen, in den Landtag hineinzukommen. Zugang hatten außer den Abgeordneten und deren geladenen Gästen nur die Medien. Im Internet rühmen sich die Neonazis, dass sie am Wahlabend unerkannt alle Fraktionsräume besucht hätten. Schleswig-Holsteins Landtagspräsident Martin Kayenburg räumt ein, dass im Trubel eines Wahlabends auch der ein oder andere unerwünschte Gast durch die Schleusen der Sicherheitskontrollen geschlüpft sein könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Sicherheitsproblem , vor allem für prominentere Politiker, sieht man in der  Landtagsverwaltung aber nicht und verweist auf die Personenschützer der Politiker. Zugleich kündigte Kayenburg eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen an, die &#8211; wenn nötig &#8211; angepasst werden müssten. “Es darf nicht sein, dass erklärte Feinde der Demokratie das offene und besucherfreundliche Landeshaus für ihre menschenverachtenden Zwecke missbrauchen“, sagte Kayenburg. Zumindest an diesem Wahlabend waren die Kieler Neonazis dabei nicht ohne Erfolg.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="../2009/04/28/vs-bestatigt-trend-npd-in-sh-wird-stark-von-neonazi-szene-gepragt/">VS bestätigt Trend: NPD in SH wird stark von Neonazi-Szene geprägt</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/10/07/schleswig-holsteins-regierungschef-carstensen-arm-im-arm-mit-neonazis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NPD-Analyse: Wähler einfach zu dusselig</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/09/29/wahlnachlese-der-npd/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/09/29/wahlnachlese-der-npd/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 09:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Superwahljahr 09]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Molau]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Worch]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=5493</guid>
		<description><![CDATA[Die NPD hat das schwache Abschneiden bei der Bundestagswahl mit bekannten Phrasen erklärt. Die Wähler hätten "die Verschleierungstaktik der etablierten Parteien [...] noch nicht durchschaut". Die DVU räumte überraschend offen ihre Defizite ein. Der Neonazi Christian Worch meint hingegen, die Parteien an sich seien das Problem. Dies sieht die JN wiederrum ganz anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3293" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/05/voigt21.JPG"><img class="size-medium wp-image-3293" title="NPD-Chef Voigt bei einer Veranstaltung am 01. Mai 2009 in Berlin" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/05/voigt21-300x225.jpg" alt="NPD-Chef Voigt bei einer Veranstaltung am 01. Mai 2009 in Berlin" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">NPD-Chef Voigt bei einer Veranstaltung am 01. Mai 2009 in Berlin</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die NPD hat das schwache Abschneiden bei der Bundestagswahl mit bekannten Phrasen erklärt. So sei &#8220;die Krise im Bewußtsein weiter Teile unseres Volkes immer noch nicht angekommen&#8221;. Die Wähler hätten &#8220;die Verschleierungstaktik der etablierten Parteien [...] noch nicht durchschaut&#8221;. Die Augenblickserfolge von FDP und Piratenpartei als Scheinalternativen würden deshalb nur von kurzer Dauer sein, gibt man Durchhalteparolen aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu hetzten die Medien gegen die NPD. Es sei ein &#8220;beispielloses Haßklima&#8221; geschaffen worden &#8211; womit die NPD nicht auf ihre Hetzbriefe und rassistischen Plakate anspielt, sondern auf Politiker und Bürger, die sich gegen diesen Dreck engagiert haben. Und dann lamentiert die NPD noch über den &#8220;Kampf gegen Rechts&#8221;, in den der Staat &#8220;hunderte Millionen&#8221; investiere. Ob die NPD &#8220;hunderte Millionen&#8221; Zloty meint, ist nicht überliefert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Triumph&#8221; über die DVU</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dann kommt die NPD zu ihrem eigentlichen Lieblingsthema: dem kompletten Versagen der DVU. Die NPD habe &#8220;als einzige nationale Wahlpartei&#8221; dem öffentlichen Druck standgehalten. &#8220;Die nationalen Konkurrenzparteien REP und DVU wurden vom Wähler in die Bedeutungslosigkeit katapultiert&#8221;, verkündet die Partei triumphierend, die von ihren etwa 750.000 Wählern mehr als 100.000 gegenüber 2005 verloren hat. Dennoch sieht sich die NPD im Vergleich mit der DVU richtigerweise als Siegerin &#8211; und fordert die Mitglieder der Volksunion zum Übertritt auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>DVU erstaunlich realistisch</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der DVU scheint nach dem Debakel etwas mehr Realismus eingezogen zu sein. Pressesprecher Andreas Molau, der gerüchteweise auf den Chefsessel der Partei schielt, meint, &#8220;die Rechte in Deutschland ist und bleibt bis auf Weiteres völlig wirkungslos&#8221;. Molau räumt offen ein, wo es bei der DVU hapert:</p>
<div id="attachment_5189" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/molauamboden.jpg"><img class="size-medium wp-image-5189" title="molauamboden" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/molauamboden-300x200.jpg" alt="Voller Einsatz bei der DVU, doch die Resonanz ist überschaubar (Foto: Maik Baumgärtner)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Voller Einsatz bei der DVU, doch die Resonanz ist überschaubar (Foto: Maik Baumgärtner)</p></div>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Effektiv konnte die Partei nach der Europawahl nur in einem Bundesland Straßenwahlkampf machen. Ansonsten wurden die Positionen über das Internet transportiert. DVU-Positionen wurden, bis auf eine kleine Meldung in der Nationalzeitung und einer in der Jungen Freiheit in den Druckmedien praktisch nicht verbreitet, Inhaltliches in einigen Internetforen. Die Wahlwerbespots wurden ausgestrahlt ebenso wie ein Interview mit Liane Hesselbarth. Personalquerelen in der Berliner DVU, dürften zwar nicht den Wähler erreicht haben, waren aber sich auch nicht förderlich. Die mangelnde kommunalpolitische Verankerung der DVU in Brandenburg, die vom damaligen Vorsitzenden Gerhard Frey so gewünscht war, hat sicher mit für das schlechte Abschneiden der Partei gesorgt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Phyrrussieg der NPD&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu dem Desaster in Brandenburg schreibt Molau, der von der NPD gefeierte „Sieg“ von 2,5 % gegen die DVU mit 1,2 % sei ein Phyrrussieg. Gemessen werden müsse die NPD auch an den 6,1 % der DVU vor fünf Jahren. &#8220;Von der Wahrnehmung her waren beide Formationen chancenlos&#8221;. Im Übrigen werde &#8220;der Durchschnittswähler DVU und NPD kaum unterscheiden können&#8221;, so Molau. Die DVU sei der vermittelnde Pol zwischen den Reps und der NPD, die einen &#8220;Systemwechsel wie ein Banner&#8221; vor sich hertrage. Molau will geschickter vorgehen und schlägt eine andere Strategie vor, die er bei der Linkspartei beobachtet haben will:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Linke jedenfalls hat mit 13 % eine politische Wirkung entfalten können, weil sie die Systemfrage nicht offensiv stellt, jedoch in der kommunistischen Plattform die fundamentale Infragestellung dieses Staates trotzdem Ernst nimmt. Es bedarf nicht großer Phantasie, um festzustellen, dass sich die Rechte ohne diesen Prozess nicht wirklich weiter entwickeln wird.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Worch: Die Parteien sind das Problem</strong></p>
<div id="attachment_4857" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/worchmithut_marekp.jpg"><img class="size-medium wp-image-4857" title="worchmithut_marekp" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/worchmithut_marekp-200x300.jpg" alt="&quot;Die Parteien sind der Systemfehler&quot;, meint DVU-Wahlkämpfer Worch. (Foto: Marek Peters)" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Die Parteien sind der Systemfehler&quot;, meint DVU-Wahlkämpfer Worch. (Foto: Marek Peters)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ganz andere Töne kommen von Christian Worch, der langjährige Neonazi-Kader hatte sich im Wahlkampf für die DVU engagiert. Nun erklärt er, die Parteien seien der grundlegende Fehler. Worch meint, die &#8220;nationalen&#8221; schielten genau wie die demokratischen Parteien nur auf die Prozente &#8211; und vernachlässigten dabei das Volk. &#8220;DAS ist der Systemfehler&#8221;, schreibt Worch, &#8220;nicht das Wirtschaftssystem, nicht die schleichende und immer schnellere Abkehr der Politik vom Abstammungsprinzip, nicht die Unterstützung spätimperialistischer Kriegspolitik. Die Parteien sind der Systemfehler. Und die, die es besser machen wollen, machen die gleichen Fehler wie die anderen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Es sei also &#8220;kein Wunder, daß der Wähler die Schnauze voll hat&#8221;. Und wenn die NPD in vier Jahren nicht verboten sei, &#8220;werden wir auch in vier Jahren lesen können, daß die NPD die einzige ernstzunehmende nationale Kraft ist, weil sie<br />
1,4 Prozent hat und damit dreimal mehr als die anderen, die zusammen nur auf 0,4 Prozent kommen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Dies sieht der Nachwuchs der NPD naturgemäß ganz anders. Für viele der &#8220;Jungen Nationaldemokraten&#8221; scheint die NPD nur Mittel zum Zweck. Und so erklärt JN-Chef Michael Schäfer: &#8220;Für uns als junge radikale Aktivisten, ist es wichtig, dass wir eine Partei haben, die unseren Kampf um die Jugend und unseren Kampf um die Straße, in den Parlamenten begleitet und unterstützt. Dabei macht es wenig Sinn, dass es mehrere nationale Parteien in Deutschland gibt. Wenn man sich als Nationalist für den parlamentarischen Weg entscheidet, dann muss man ihn auch konsequent, strategisch klug und vor allem erfolgreich gehen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Schäfer erkennt, dass für eine breite Bewegung auch die Organisationsform der Partei äußerst wichtig ist:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wenn die deutsche Freiheitsbewegung in den Parlamenten nicht nur regional ein Faktor bleiben möchte, dann muss ein wirkliches Umdenken stattfinden. Parteien sind dazu da Wahlen zu gewinnen und Menschen zu organisieren. Mit einer Partei können wir Menschen ansprechen, die für uns als junge Nationalisten unerreichbar sind.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ganz dem Bild des geschulten und disziplinierten politischen Soldaten folgend erklärt Schäfer, man werde &#8220;noch kampfähiger in die nächste Schlacht zu ziehen&#8221;.  Vorher werden aber noch einige strategische Debatten im &#8220;Nationalen Widerstand&#8221; zu führen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2009/09/28/nach-den-wahlen-npd-kassiert-mehr-als-eine-million-euro-pro-jahr/">Nach den Wahlen: NPD kassiert mehr als eine Million Euro pro Jahr</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/09/27/npd-und-dvu-spielen-bei-wahlen-keine-rolle/">NPD und DVU spielen bei Wahlen keine Rolle</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/09/27/npd-wahlkampf-hetzen-hetzen-hetzen-und-immer-an-das-geld-denken/">NPD-Wahlkampf: Hetzen, hetzen, hetzen – und immer an das Geld denken</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/27/dvu-fliegt-aus-den-brandenburger-landtag/">DVU fliegt aus den Brandenburger Landtag, NPD bei 2,5 Prozent</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/09/27/dvu-fliegt-aus-den-brandenburger-landtag/">Erneute Wahlschlappen: DVU vor dem Aus?</a><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/2afb35e9eeed40429f33fb595e753bbc" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hier noch zwei Analysen zu den Wahlen. <a href="http://nrwrex.wordpress.com/2009/09/28/nrw-npd-schwerpunkt-ruhrgebiet/" target="_blank">NRW rex untersucht die Ergebnisse im bevölkerungsreichsten Bundesland</a>, <a href="http://www.inforiot.de/artikel/landtag-endlich-nazifrei" target="_blank">inforiot schaut genau auf das Abschneiden von NPD und DVU in Brandenburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/09/29/wahlnachlese-der-npd/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NPD und DVU spielen bei Wahlen keine Rolle</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/09/27/npd-und-dvu-spielen-bei-wahlen-keine-rolle/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/09/27/npd-und-dvu-spielen-bei-wahlen-keine-rolle/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 18:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Superwahljahr 09]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandpakt]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=5436</guid>
		<description><![CDATA[Die extrem rechten Parteien haben weder bei der Bundestagswahl noch bei den Landtagswahlen eine nennenswerte Rolle gespielt. Die DVU kam in Brandenburg nur noch auf 1,2 Prozent der abgegebenen Stimmen &#8211; nach mehr als sechs Prozent vor fünf Jahren. Damit ist die DVU nach zehn Jahren nicht mehr im Landtag ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die extrem rechten Parteien haben weder bei der Bundestagswahl noch bei den Landtagswahlen eine nennenswerte Rolle gespielt. Die DVU kam in Brandenburg nur noch auf 1,2 Prozent der abgegebenen Stimmen &#8211; nach mehr als sechs Prozent vor fünf Jahren. Damit ist die DVU nach zehn Jahren nicht mehr im Landtag vertreten. Bei der Bundestagswahl erhielt die DVU gerade einmal 0,9 Prozent in dem Bundesland.</p>
<p style="text-align: justify;">Die DVU steht somit vor dem Nichts, die Neuausrichtung der Partei nach dem Ende der Frey-Ära sowie des &#8220;Deutschlandpakts&#8221; mit der NPD ist bislang komplett erfolglos.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_4784" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/HHF141006NPDMITTEDESVOLKES.jpg"><img class="size-medium wp-image-4784" title="HHF141006NPDMITTEDESVOLKES" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/HHF141006NPDMITTEDESVOLKES-300x225.jpg" alt="&quot;NPD ...aus der Mitte des Volkes&quot; (Copyright: auf Anfrage)" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">&#8220;NPD &#8230;aus der Mitte des Volkes&#8221; (Copyright: auf Anfrage)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Die neonazistische NPD holte in Brandenburg bei der Bundestagswahl 2,6 Prozent der Stimmen, bei der Landtagswahl 2,7 Prozent. Damit hat sie zwei Wahlziele erreicht: Sie ist stärker als die DVU und die Neonazi-Partei kassiert Geld aus der Wahlkampfkostenerstattung. Den Sprung in den dritten ostdeutschen Landtag nach Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern verpasste die NPD aber klar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stärker in Ostdeutschland</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bestätigt hat sich der Trend, dass die NPD im Osten deutlich stärker ist als im Westen. Bundesweit kam die NPD bei der Bundestagswahl auf 1,5 Prozent der Stimmen, in Ostdeutschland waren es immerhin etwa drei Prozent. Allerdings verlor die NPD hier auch, so landete sie in Sachsen bei 4,0 Prozent der Zweitstimmen, 2005 waren es noch 4,8 Prozent. Bundesweit gaben aber immerhin 635.437 Wähler der Neonazi-Partei ihre Zweitstimme.</p>
<p style="text-align: justify;">2005 holte die NPD bundesweit 1,6 Prozent der Stimmen (748.568 Stimmen, 1,21 Prozent aller Wahlberechtigten). Allerdings waren die Rahmenbedingungen für die NPD damals eher günstiger als 2009, denn andere rechte Splitterparteien hatten es nicht geschafft, zu der Wahl anzutreten, da diese vorgezogen worden war. Zudem hatte sich die NPD mit der DVU darüber verständigt, nicht gegeneinander zu kandidieren. Daher trat formal nur die NPD an, auf den Landeslisten standen aber auch von der DVU vorgeschlagene Kandidaten. Im Jahr 2009 traten nach dem Ende des &#8220;Deutschlandpakts&#8221; NPD und DVU  wieder gegeneinander an &#8211; und zwar mit Landeslisten in zwölf von 16 Bundesländern. Dafür war die Wahlbeteiligung 2009 deutlich niedriger als vor vier Jahren; ein Umstand, von dem zumeist kleine Parteien profitieren. So auch die NPD bei der Bundestagswahl, denn obwohl sie mehr als 100.000 Stimmen verlor, konnte sie das prozentuale Ergebnis von 2005 fast halten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>NPD-Pleite in Schleswig-Holstein</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein haben alle kleinen Parteien gemeinsam laut Prognose 5,5 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Wahlbeteiligung war mit 74 Prozent deutlich höher als bei der vorherigen Wahl.  Die NPD holte dem vorläufigen amtlichen Ergebnis zufolge lediglich 0,9 Prozent der Stimmen. In mehreren Wahlkreisen lag die NPD sogar deutlich unter der Ein-Prozent-Marke. Damit erreicht die NPD noch nicht einmal ihr Minimalziel: Sie kassiert kein Geld aus der Wahlkampfkostenerstattung.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Westen bleibt die Neonzi-Partei also weiterhin chancenlos. Die NPD hatte in ihrem Wahlkampf auf offene rassistische Hetze gegen Einzelpersonen und ganze Bevölkerungsgruppen gesetzt. Mit diesen menschenverachtenden Parolen kann die NPD ihren Einfluss bundesweit zwar nicht ausbauen, aber sie wird erneut Geld aus der Wahlkampfkostenerstattung kassieren &#8211; und den kommunalen braunen Aufbau gezielt fortsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2009/09/27/npd-wahlkampf-hetzen-hetzen-hetzen-und-immer-an-das-geld-denken/">NPD-Wahlkampf: Hetzen, hetzen, hetzen – und immer an das Geld denken</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/27/dvu-fliegt-aus-den-brandenburger-landtag/">DVU fliegt aus den Brandenburger Landtag, NPD bei 2,5 Prozent</a></p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Wahlkampf von NPD und DVU: <a href="../2009/09/22/dokumentation-npd-bekanntmachung-des-auslanderruckfuhrungsbeauftragten/">Dokumentation: “NPD-Bekanntmachung des Ausländerrückführungsbeauftragten”</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/19/gericht-polenfeindliche-npd-plakate-volksverhetzend/">Gericht: Polenfeindliche NPD-Plakate volksverhetzend</a>, <a href="../2009/09/16/faust-dvu-nicht-pleite-partei-im-burgerlich-rechten-lager-etablieren/">Faust: DVU nicht pleite / Partei im bürgerlich-rechten Lager etablieren</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/17/npd-wahlkampf-weiter-hetze-gegen-einzelne-personen/">NPD-Wahlkampf: Weiter Hetze gegen einzelne Personen</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/05/npd-bundestagskandidat-hitlergrus-vor-hakenkreuz-fahne/">NPD-Bundestagskandidat: Hitlergruß vor Hakenkreuz-Fahne</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/04/gewaltandrohung-gegen-juden-npd-lied-nicht-strafrechtlich-relevant/">Gewaltandrohung gegen Juden: NPD-Lied nicht strafrechtlich relevant</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/03/npd-demo-vor-der-kommunalwahl-dvu-liste-zur-bundestagswahl-zugelassen/">NPD-Demo vor der Kommunalwahl / DVU-Liste zur Bundestagswahl zugelassen</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/01/npd-und-autonome-nationalisten-geld-stinkt-nicht/">NPD und “Autonome Nationalisten”: Geld stinkt nicht</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/07/23/brauner-wahlkampf-npd-hetzt-offen-gegen-ozdemir-und-friedman/">Brauner Wahlkampf: NPD hetzt offen gegen Özdemir und Friedman</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/07/01/nach-npd-drohung-energie-cottbus-sagt-freundschaftsspiel-fur-toleranz-ab/">Nach NPD-Drohung: Energie Cottbus sagt Freundschaftsspiel für Toleranz ab</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Ende des “Deutschlandpakts” zwischen NPD und DVU: <a rel="bookmark" href="../2009/09/23/nach-der-wahl-in-thuringen-npd-im-schockzustand/">Nach der Wahl in Thüringen: NPD im Schockzustand?</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/02/rechter-gesprachskreis-showdown-zwischen-npd-voigt-und-dvu-faust/">“Rechter Gesprächskreis”: Showdown zwischen NPD-Voigt und DVU-Faust</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/05/npd-und-dvu-treten-in-zwolf-landern-gegeneinander-an/">NPD und DVU treten in zwölf Ländern gegeneinander an</a>, <a href="../2009/07/12/dvu-tritt-gegen-die-npd-zur-bundestagswahl-an/"><span style="color: #d9560f;">DVU tritt gegen die NPD zur Bundestagswahl an</span></a>, <a title="Permanent Link to NPD und DVU: (Deutschland)Pakt schlägt sich, Pakt verträgt sich" rel="bookmark" href="../2009/07/06/npd-und-dvu-deutschlandpakt-schlagt-sich-pakt-vertragt-sich/"><span style="color: #d9560f;">NPD und DVU: (Deutschland)Pakt schlägt sich, Pakt verträgt sich</span></a>, <a title="Permanent Link to Die NPD nach dem Machtkampf: Angriff ist die beste Verteidigung" rel="bookmark" href="../2009/07/02/die-npd-nach-dem-machtkampf-angriff-ist-die-beste-verteidigung/"><span style="color: #d9560f;">Die NPD nach dem Machtkampf: Angriff ist die beste Verteidigung</span></a>, <a rel="bookmark" href="../2009/06/27/deutschlandpakt-zwischen-npd-und-dvu-am-ende/">“Deutschlandpakt” zwischen NPD und DVU am Ende</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zu Brandenburg: <a rel="bookmark" href="../2009/09/25/npd-macht-mit-ex-naziterrorist-wahlkampf-in-teltow-flaming/">NPD macht mit Ex-Naziterrorist Wahlkampf in Teltow-Fläming</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/21/wahlkampfabschluss-der-dvu-in-potsdam-gegen-sozioten-68er-und-nazis/">Wahlkampfabschluss der DVU: Gegen “Sozioten”, 68er – und Nazis</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/07/13/rund-25-personen-beim-dvu-wahlkampfauftakt-im-%e2%80%9ereich-der-deutschen%e2%80%9c/">Rund 25 Personen beim DVU-Wahlkampfauftakt im „Reich der Deutschen“</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/06/19/dvu-20-zwischen-selbstreflexion-und-bescheidenheit-oder-die-internet-blase-ist-geplatzt/">DVU 2.0 zwischen Selbstreflexion und Bescheidenheit – oder: die Internet-Blase ist geplatzt</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/21/ozil-beleidigung-npd-funktionar-beier-wegen-volksverhetzung-angezeigt/">Özil-Beleidigung: NPD-Funktionär Beier wegen Volksverhetzung angezeigt</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/24/brandenburger-dvu-chef-gestorben/">Brandenburger DVU-Chef gestorben</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zu Schleswig-Holstein: <a rel="bookmark" href="../2009/04/28/vs-bestatigt-trend-npd-in-sh-wird-stark-von-neonazi-szene-gepragt/">VS bestätigt Trend: NPD in SH wird stark von Neonazi-Szene geprägt</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/01/28/npd-sh-wahlt-schafer-als-spitzenkandidaten/">NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste</a>, <a rel="bookmark" href="../2008/11/11/politik-nicht-zum-anfassen-npd-kandidatin-greift-angeblich-zum-elektroschocker/">Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker</a>, <a rel="bookmark" href="../2008/06/13/kiel-schlagerei-nach-npd-einzug-ins-rathaus/">Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus</a>, <a rel="bookmark" href="../2008/06/01/sh-enge-verzahnung-zwischen-npd-und-aktionistischen-neonazis/">SH: Enge Verzahnung zwischen NPD und “aktionistischen” Neonazis</a></p>
<p style="text-align: justify;">Hintergrund: <a rel="bookmark" href="../2009/09/19/studie-arbeitslose-manner-fur-rechtsextremismus-empfanglich/">Studie: Arbeitslose Männer für Rechtsextremismus empfänglich</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/09/19/u-18-bundestagswahl-sachsen-bleibt-npd-hochburg/">U-18-Bundestagswahl: Sachsen bleibt NPD-Hochburg</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/08/30/npd-wahlerfolge-im-osten-die-mar-von-der-protestpartei/">NPD-Wahlerfolge im Osten: Die Mär von der Protestpartei</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/06/09/der-braune-aufbau-ost-geht-weiter/">Der braune Aufbau Ost geht weiter</a>, <a rel="bookmark" href="../2009/06/08/kommunalwahlen-rechtsextremismus-im-landlichen-raum-verankert/">Kommunalwahlen: Rechtsextremismus im ländlichen Raum verankert</a></p>
<p><a href="../category/superwahljahr-09/">Alle Meldungen aus der Rubrik Wahljahr 2009 </a></p></blockquote>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/f801c22b213a476888247901902e7e1c" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/09/27/npd-und-dvu-spielen-bei-wahlen-keine-rolle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NPD-Wahlkampf: Hetzen, hetzen, hetzen &#8211; und immer an das Geld denken</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/09/27/npd-wahlkampf-hetzen-hetzen-hetzen-und-immer-an-das-geld-denken/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/09/27/npd-wahlkampf-hetzen-hetzen-hetzen-und-immer-an-das-geld-denken/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 22:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Superwahljahr 09]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Worch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandpakt]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Faust]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Voigt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=5372</guid>
		<description><![CDATA[Bei der Bundestagswahl hat die  NPD vor allem das Ziel, möglichst viel Geld aus der Wahlkampfkostenerstattung zu kassieren. Dafür setzten die Neonazis auf einen Krawallwahlkampf mit aggressiver rassistischer Hetze. Neben der Bundestagswahl stehen in Schleswig-Holstein und Brandenburg Landtagswahlen an. In Potsdam wird erwartet, dass die DVU aus dem Landtag fliegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Bei der Bundestagswahl hat die  NPD vor allem das Ziel, möglichst viel Geld aus der Wahlkampfkostenerstattung zu kassieren. Dafür setzten die Neonazis auf einen Krawallwahlkampf mit aggressiver rassistischer Hetze. Neben der Bundestagswahl stehen in Schleswig-Holstein und Brandenburg Landtagswahlen an. In Potsdam wird erwartet, dass die DVU aus dem Landtag fliegt. Wie stark die NPD abschneidet, ist schwer abzuschätzen. Für den Einzug in den Landtag dürfte es aber nicht reichen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Am 27. September haben Sie die Chance, endlich den Etablierten die Quittung zu geben. Einzig die NPD steht bundesweit als nationale Alternative auf dem Stimmzettel.&#8221; Einmal mehr versucht die NPD ihr Glück als Protestpartei, ein konkretes Wahlziel gibt sie aber nicht öffentlich aus. Dabei dürfte für die Neonazi-Partei das Ergebnis der jüngsten Bundestagswahl als Gradmesser dienen. 2005 kam sie auf 1,6 Prozent der Stimmen (748.568 Stimmen, 1,21 Prozent aller Wahlberechtigten). Allerdings waren die Rahmenbedingungen für die NPD günstiger als heute, denn andere rechte Splitterparteien hatten es nicht geschafft, zu der Wahl anzutreten, da diese vorgezogen worden war. Zudem hatte sich die NPD mit der DVU darüber verständigt, nicht gegeneinander zu kandidieren. Daher trat formal nur die NPD an, auf den Landeslisten standen aber auch von der DVU vorgeschlagene Kandidaten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Wahltag ist Zahltag&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Bundestagswahl 2009 werden NPD und DVU hingegen in zwölf von 16 Bundesländern mit Landeslisten gegeneinander antreten. Nicht vertreten ist die Volksunion in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen und im Saarland – also in Ländern, in denen die NPD relativ stark ist. Zudem sorgte die NPD in den vergangenen Wochen und Monaten für ungewollte Schlagzeilen &#8211; beispielsweise durch den internen Machtkampf und den noch immer nicht aufgeklärten Skandal um Ex-Schatzmeister Erwin Kemna. Vor dem Hintergrund, dass sich die NPD zu einem guten Teil aus öffentlichen Geldern, auch aus der Wahlkampfkostenerstattung finanziert, erscheint ihre Parole <em>&#8220;Wahltag ist Zahltag!&#8221;</em> zwar unfreiwillig aber dafür ungewöhnlich treffend.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Volksverhetzung als Wahlkampf</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/npdbekanntmachung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5290" title="npdbekanntmachung" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/npdbekanntmachung-300x258.jpg" alt="npdbekanntmachung" width="300" height="258" /></a>Um auch wirklich an das Geld aus den Kassen des &#8220;Systems&#8221;, welches man &#8220;abzuwickeln&#8221; gedenkt, zu kommen, versuchte die NPD verzweifelt, im Wahlkampf öffentlich wahrgenommen zu werden. Dafür setzte sie vor allem auf Provokationen &#8211; offene Hetze, wie schon im Wahlkampf in Thüringen, wo die Neonazi-Partei mit dieser Strategie sogar relativ erfolgreich war (<a href="http://npd-blog.info/2009/09/23/nach-der-wahl-in-thuringen-npd-im-schockzustand/">auch wenn der offenbar fest eingeplante Einzug in den Landtag verfehlt wurde</a>). So plakatierte die NPD in Teilen Ostdeutschlands so lange volksverhetzende Plakate, bis die Neonazis endlich von Gerichten gestoppt wurden. Zudem sorgte die Neonazi-Partei für Schlagzeilen, als sie im Namen des &#8220;Rückführungsbeauftragten&#8221; Briefe an Menschen verschickte, die nach Ansicht der völkischen Ewiggestrigen das Land verlassen sollten. Auch gegen den Fußball-Nationalspieler Özil hetzte die Partei, genau wie gegen Michel Friedmanm. Ob dies alles der NPD neue Wähler bescheren wird, darf bezweifelt werden. Nach innen bzw. in Richtung Basis demonstrierte die NPD mit ihrer Aggressivität aber ihren Anspruch, die organisatorische Dachorganisation des rassistischen &#8220;Nationalen Widerstands&#8221; zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>DVU 2.0 &#8211; kein Anschluss an die reale Welt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diesen Anspruch hegt die DVU hingegen nicht; sie will sich bürgerlichen Rechten anbieten. Schon lange diskutieren rechte Strategen über ein angebliches rechtes Wählerpotenzial im bürgerlichen Lager. Wie groß dies eigentlich sein soll, konnte allerdings noch niemand belastbar darlegen. Zudem erscheinen die vorgelegten <a href="http://npd-blog.info/2009/09/25/keine-politik-mehr-rechts-von-lenin-konservatismus-in-der-krise/">Konzepte ebenfalls wenig neu</a>, auch wenn sich die DVU nun als &#8220;Die Neue Rechte&#8221; bezeichnet. Und personelle Überschneidungen mit dem neonazistischen Lager lassen die Strategie der DVU nicht gerade überzeugender wirken; auch wenn DVU-Chef Faust auf Anfrage des Autor erklärte, der Neonazi Christian Worch habe &#8220;lediglich organisatorische Aufgaben, ist kein Parteimitglied und hat auch keinerlei Einfluß auf programmatisch-inhaltliche Dinge&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/07/dvu.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3663" title="DVU-Kungebung in Brandenburg, Foto: Maik Baumgärtner" src="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/07/dvu.jpg" alt="DVU-Kungebung in Brandenburg, Foto: Maik Baumgärtner" width="456" height="400" /></a>Die DVU befindet sich nach dem Ende der Frey-Ära weiterhin in einem Prozess der Transformation, ob Faust und seine Mitstreiter die Volksunion in eine Partei mit aktiver Basis umwandeln können, lässt sich noch nicht abschätzen. Am besten sind die Erfolgsaussichten dort, wo sich Kader von der NPD enttäuscht abwenden. Für den Neuaufbau der Partei wäre der Sprung über die 0,5-Prozent-Hürde schon fast überlebensnotwendig, auch wenn Faust <a href="http://npd-blog.info/2009/09/16/faust-dvu-nicht-pleite-partei-im-burgerlich-rechten-lager-etablieren/">im Interview Spekulationen über die Zahlungsunfähigkeit der Partei zurückwies</a>. Klar ist aber, dass die DVU ohne die Millionen des extrem rechten Verlegers Frey kleinere Brötchen backen muss. Daher <a href="http://npd-blog.info/2009/06/19/dvu-20-zwischen-selbstreflexion-und-bescheidenheit-oder-die-internet-blase-ist-geplatzt/">fokussiert sich die &#8220;DVU 2.0&#8243; auch auf das Internet</a>, allerdings mussten <a href="http://www.tagesschau.de/wahl/wahlimweb/wahlkampfimnetz100.html" target="_blank">schon andere Parteien feststellen</a>, dass virtuelle Kampagnen nur dann funktionieren können, wenn es ein reales Netzwerk dahinter gibt. Zudem lassen sich mit Internet-Kampagnen vor allem &#8220;virtuelle Plakatkleber&#8221; rekrutieren, nicht massenhaft neue Wähler.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>NPD will DVU kannibalisieren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Besonders spannend dürfte bezüglich der organisierten extremen Rechten die Landtagswahl in Brandenburg werden. Seit zehn Jahren sitzt die DVU hier im Landtag, in den vergangenen Monaten waren auch verstärkte Bemühungen zu beobachten, in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Zudem ist die NPD in dem Bundesland trotz durchaus &#8220;günstigen&#8221; Voraussetzungen nicht sonderlich stark. Doch <a href="http://npd-blog.info/2009/09/17/dvu-laut-deutschlandtrend-bei-einem-prozent/">Wahlumfragen sagen der DVU einen Absturz von gut sechs Prozent auf einen Prozent</a> voraus. Zwar gibt die DVU-Führungsriege noch Durchhalteparolen aus, doch die NPD dürfte &#8211; auch ohne den Einzug in den Landtag &#8211; die Kannibalisierung der DVU weiter vorantreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein wird die extrem rechte Bewegung genau beobachten, welche Partei stärker abschneiden wird. Dort holte die NPD vor vier Jahren 1,9 Prozent der Stimmen, das Wählerpotenzial dürfte aber größer sein. Ob NPD und/oder DVU dieses aktivieren konnten, erscheint eher unwahrscheinlich. Auch wegen des polarisierenden Wahlkampfes zwischen CDU und SPD ist ein Überraschungserfolg von NPD und DVU unwahrscheinlich.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Wahlkampf von NPD und DVU: <a href="http://npd-blog.info/2009/09/22/dokumentation-npd-bekanntmachung-des-auslanderruckfuhrungsbeauftragten/">Dokumentation: “NPD-Bekanntmachung des Ausländerrückführungsbeauftragten”</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/19/gericht-polenfeindliche-npd-plakate-volksverhetzend/">Gericht: Polenfeindliche NPD-Plakate volksverhetzend</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/09/16/faust-dvu-nicht-pleite-partei-im-burgerlich-rechten-lager-etablieren/">Faust: DVU nicht pleite / Partei im bürgerlich-rechten Lager etablieren</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/08/17/npd-wahlkampf-weiter-hetze-gegen-einzelne-personen/">NPD-Wahlkampf: Weiter Hetze gegen einzelne Personen</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/08/05/npd-bundestagskandidat-hitlergrus-vor-hakenkreuz-fahne/">NPD-Bundestagskandidat: Hitlergruß vor Hakenkreuz-Fahne</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/08/04/gewaltandrohung-gegen-juden-npd-lied-nicht-strafrechtlich-relevant/">Gewaltandrohung gegen Juden: NPD-Lied nicht strafrechtlich relevant</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/08/03/npd-demo-vor-der-kommunalwahl-dvu-liste-zur-bundestagswahl-zugelassen/">NPD-Demo vor der Kommunalwahl / DVU-Liste zur Bundestagswahl zugelassen</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/08/01/npd-und-autonome-nationalisten-geld-stinkt-nicht/">NPD und “Autonome Nationalisten”: Geld stinkt nicht</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/07/23/brauner-wahlkampf-npd-hetzt-offen-gegen-ozdemir-und-friedman/">Brauner Wahlkampf: NPD hetzt offen gegen Özdemir und Friedman</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/07/01/nach-npd-drohung-energie-cottbus-sagt-freundschaftsspiel-fur-toleranz-ab/">Nach NPD-Drohung: Energie Cottbus sagt Freundschaftsspiel für Toleranz ab</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Ende des &#8220;Deutschlandpakts&#8221; zwischen NPD und DVU: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/23/nach-der-wahl-in-thuringen-npd-im-schockzustand/">Nach der Wahl in Thüringen: NPD im Schockzustand?</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/02/rechter-gesprachskreis-showdown-zwischen-npd-voigt-und-dvu-faust/">“Rechter Gesprächskreis”: Showdown zwischen NPD-Voigt und DVU-Faust</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/08/05/npd-und-dvu-treten-in-zwolf-landern-gegeneinander-an/">NPD und DVU treten in zwölf Ländern gegeneinander an</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/07/12/dvu-tritt-gegen-die-npd-zur-bundestagswahl-an/"><span style="COLOR: #d9560f">DVU tritt gegen die NPD zur Bundestagswahl an</span></a>, <a title="Permanent Link to NPD und DVU: (Deutschland)Pakt schlägt sich, Pakt verträgt sich" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/07/06/npd-und-dvu-deutschlandpakt-schlagt-sich-pakt-vertragt-sich/"><span style="COLOR: #d9560f">NPD und DVU: (Deutschland)Pakt schlägt sich, Pakt verträgt sich</span></a>, <a title="Permanent Link to Die NPD nach dem Machtkampf: Angriff ist die beste Verteidigung" rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/07/02/die-npd-nach-dem-machtkampf-angriff-ist-die-beste-verteidigung/"><span style="COLOR: #d9560f">Die NPD nach dem Machtkampf: Angriff ist die beste Verteidigung</span></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/06/27/deutschlandpakt-zwischen-npd-und-dvu-am-ende/">“Deutschlandpakt” zwischen NPD und DVU am Ende</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zu Brandenburg: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/25/npd-macht-mit-ex-naziterrorist-wahlkampf-in-teltow-flaming/">NPD macht mit Ex-Naziterrorist Wahlkampf in Teltow-Fläming</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/21/wahlkampfabschluss-der-dvu-in-potsdam-gegen-sozioten-68er-und-nazis/">Wahlkampfabschluss der DVU: Gegen “Sozioten”, 68er – und Nazis</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/07/13/rund-25-personen-beim-dvu-wahlkampfauftakt-im-%e2%80%9ereich-der-deutschen%e2%80%9c/">Rund 25 Personen beim DVU-Wahlkampfauftakt im „Reich der Deutschen“</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/06/19/dvu-20-zwischen-selbstreflexion-und-bescheidenheit-oder-die-internet-blase-ist-geplatzt/">DVU 2.0 zwischen Selbstreflexion und Bescheidenheit – oder: die Internet-Blase ist geplatzt</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/21/ozil-beleidigung-npd-funktionar-beier-wegen-volksverhetzung-angezeigt/">Özil-Beleidigung: NPD-Funktionär Beier wegen Volksverhetzung angezeigt</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/08/24/brandenburger-dvu-chef-gestorben/">Brandenburger DVU-Chef gestorben</a></p>
<p style="text-align: justify;">Zu Schleswig-Holstein: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/04/28/vs-bestatigt-trend-npd-in-sh-wird-stark-von-neonazi-szene-gepragt/">VS bestätigt Trend: NPD in SH wird stark von Neonazi-Szene geprägt</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/01/28/npd-sh-wahlt-schafer-als-spitzenkandidaten/">NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/11/11/politik-nicht-zum-anfassen-npd-kandidatin-greift-angeblich-zum-elektroschocker/">Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/06/13/kiel-schlagerei-nach-npd-einzug-ins-rathaus/">Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/06/01/sh-enge-verzahnung-zwischen-npd-und-aktionistischen-neonazis/">SH: Enge Verzahnung zwischen NPD und “aktionistischen” Neonazis</a></p>
<p style="text-align: justify;">Hintergrund: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/19/studie-arbeitslose-manner-fur-rechtsextremismus-empfanglich/">Studie: Arbeitslose Männer für Rechtsextremismus empfänglich</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/09/19/u-18-bundestagswahl-sachsen-bleibt-npd-hochburg/">U-18-Bundestagswahl: Sachsen bleibt NPD-Hochburg</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/08/30/npd-wahlerfolge-im-osten-die-mar-von-der-protestpartei/">NPD-Wahlerfolge im Osten: Die Mär von der Protestpartei</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/06/09/der-braune-aufbau-ost-geht-weiter/">Der braune Aufbau Ost geht weiter</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/06/08/kommunalwahlen-rechtsextremismus-im-landlichen-raum-verankert/">Kommunalwahlen: Rechtsextremismus im ländlichen Raum verankert</a></p>
<p><a href="http://npd-blog.info/category/superwahljahr-09/">Alle Meldungen aus der Rubrik Wahljahr 2009 </a></p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cd346a420e814813bda9851cd9e00fc9" alt="" width="1" height="1" /></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/09/27/npd-wahlkampf-hetzen-hetzen-hetzen-und-immer-an-das-geld-denken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brandanschlag auf &#8220;Feuerschloss&#8221;</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/09/21/brandanschlag-auf-feuerschloss/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/09/21/brandanschlag-auf-feuerschloss/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 15:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Brux</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/?p=5233</guid>
		<description><![CDATA[In Schwarzenbek kam es in der vergangenen Nacht zu einem Brandanschlag aus der rechtsextremen Szene. Der bislang unbekannte Täter bekannte sich telefonisch zu dem Anschlag und bekräftige seine rassistische Motivation zur Tat. Eine ganze Gruppe stehe dahinter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><strong>In </strong><strong>Schwarzenbek</strong><strong> ist es in der vergangenen Nacht zu einem Brandanschlag aus der rechtsextremen Szene gekommen. Der bislang unbekannte Täter bekannte sich telefonisch zu dem Anschlag und bekräftige seine rassistische Motivation zur Tat. Eine ganze Gruppe stehe dahinter.</strong><strong><br />
</strong></div>
<div style="text-align: justify;"><strong> </strong></div>
<div style="text-align: justify;">Wie die <a title="externer Link: http://www.ln-online.de/regional/lauenburg/2660474/Schwarzenbek:_Molotowcocktails_fliegen_ins_Szenelokal.htm" href="http://www.ln-online.de/regional/lauenburg/2660474/Schwarzenbek:_Molotowcocktails_fliegen_ins_Szenelokal.htm">Lübecker Nachrichten</a> berichten, wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Brandanschlag auf das Restaurant <a title="externer Link: http://maps.google.de/maps?oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;q=feuerschloss schwarzenbek&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;hq=feuerschloss&amp;hnear=schwarzenbek&amp;view=text&amp;latlng=1471864230175824160" href="http://maps.google.de/maps?oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;q=feuerschloss+schwarzenbek&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;hq=feuerschloss&amp;hnear=schwarzenbek&amp;view=text&amp;latlng=1471864230175824160">&#8220;Feuerschloss&#8221;</a> in Schwarzenbek im Kreis Herzogtum Lauenburg verübt. Ein bislang unbekannter Täter warf gegen 01.50 Uhr am 21. September 2009 zunächst eine Scheibe des Restaurants ein. Anschließend flogen mehrere Brandsätze in den Innenraum, die letztlich nicht zündeten. Anwohner hörten laut <a title="externer Link: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43735/1479273/polizeidirektion_ratzeburg" href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43735/1479273/polizeidirektion_ratzeburg">Polizeiangaben</a> einen lauten Knall und sahen einen Mann (ca. 25 Jahre alt, 175-180 cm groß, sehr schlank, dunkles Haar, helle Buntfaltenhose, dunkle Oberbekleidung) weglaufen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und dem Wirt, der über dem Restaurant wohnt, ist nichts passiert. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro.</div>
<div style="text-align: justify;"><strong>Rechtsextreme Gruppe bekennt sich zu Anschlag</strong></div>
<div style="text-align: justify;">Der Täter bekannte sich kurz darauf bei einem Redakteur der Lübecker Nachrichten zu dem Anschlag. Am Mobiltelefon des Journalisten meldete sich eine männliche Stimme mit den Worten: &#8220;Hier ist der Brandanschläger von Schwarzenbek&#8221;. Er wolle nur mitteilen, dass das hier nur der Anfang gewesen sei. Die &#8220;Scheiß Kanaken&#8221; müssten raus, forderte der Neonazi in dem etwa eine Minuten dauernden Anruf. Zudem behauptete der Anrufer, dass er nicht alleine sei: &#8220;Wir sind mehrere, eine Gruppe&#8221;.</div>
<div style="text-align: justify;"><strong>Nicht das erste Mal!</strong></div>
<div style="text-align: justify;">Wie so oft kommt der rechtsextreme Anschlag nicht aus heiterem Himmel. Das Opfer hatte bereits in der Vergangenheit häufiger über rassistische Beleidungen geklagt. Vor einem Jahr wurde sogar das Auto des Restaurant-Besitzers durch einen Brandsatz in Flammen gesetzt. Trotzdem ging die Polizei noch am Montag Vormittag nicht von einem „ausländerfeindlichen Hintergrund“ aus.</div>
<div style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></div>
<div style="text-align: justify;"><em>Foto: <a title="externer Link: http://www.flickr.com/photos/alobar77/" href="http://www.flickr.com/photos/alobar77/">alobar77</a></em><em> (<a title="externer Link: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz: Creative Commons</a>); Text: Sebastian Brux, zuerst erschienen bei <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/brandanschlag-auf-feuerschloss/" target="_self">Mut gegen rechte Gewalt</a><br />
</em></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/09/21/brandanschlag-auf-feuerschloss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NPD und DVU treten auch in SH gegeneinander an</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/08/04/npd-und-dvu-treten-auch-in-sh-gegeneinander-an/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/08/04/npd-und-dvu-treten-auch-in-sh-gegeneinander-an/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 08:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Superwahljahr 09]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/2009/08/04/npd-und-dvu-treten-auch-in-sh-gegeneinander-an/</guid>
		<description><![CDATA[Bei der Bundestagswahl am 27. September treten auch in Schleswig-Holstein die extrem rechten Parteien NPD und DVU gegeneinander an. Der Landeswahlausschuss ließ in Kiel nach eigenen Angaben alle eingereichten Anträge zu. Damit stehen die Landeslisten folgender Parteien zur Wahl: SPD, CDU, FDP, Grüne und Linke, außerdem NPD und DVU, Marxistisch-Leninistische ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Bei der Bundestagswahl am 27. September treten auch in Schleswig-Holstein die extrem rechten Parteien NPD und DVU gegeneinander an. Der Landeswahlausschuss ließ in Kiel nach eigenen Angaben alle eingereichten Anträge zu. Damit stehen die Landeslisten folgender Parteien zur Wahl: SPD, CDU, FDP, Grüne und Linke, außerdem NPD und DVU, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Rentner-Partei-Deutschland und Piratenpartei Deutschland.</p>
<p align="justify">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2009/07/06/npd-und-dvu-deutschlandpakt-schlagt-sich-pakt-vertragt-sich/" rel="bookmark" title="Permanent Link to NPD und DVU: (Deutschland)Pakt schlägt sich, Pakt verträgt sich" class="liinternal"><font color="#d9560f">NPD und DVU: (Deutschland)Pakt schlägt sich, Pakt verträgt sich</font></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/08/04/npd-und-dvu-treten-auch-in-sh-gegeneinander-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rüsten Rocker zum Bandenkrieg?</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/06/20/rusten-rocker-zum-bandenkrieg/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/06/20/rusten-rocker-zum-bandenkrieg/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 16:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/2009/06/20/rusten-rocker-zum-bandenkrieg/</guid>
		<description><![CDATA[Die verfeindeten Motorradgangs Hells Angels und Bandidos tragen einen Machtkampf um die Vorherrschaft in Schleswig-Holstein aus. Erster &#8220;Kriegsschauplatz&#8221; könnte die Kieler Woche werden, berichtet der SHZ. Zentrale Figur in der Geschichte: Meick K. (47), ein ehemaliges Hells-Angels-Mitglied, das bei seinem alten Club in Ungnade gefallen sein soll. Der hünenhafte Mann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Die verfeindeten Motorradgangs Hells Angels und Bandidos tragen einen Machtkampf um die Vorherrschaft in Schleswig-Holstein aus. Erster &#8220;Kriegsschauplatz&#8221; könnte die Kieler Woche werden, berichtet der SHZ. Zentrale Figur in der Geschichte: Meick K. (47), ein ehemaliges Hells-Angels-Mitglied, das bei seinem alten Club in Ungnade gefallen sein soll. Der hünenhafte Mann habe offenbar die Fronten gewechselt und scheine den Bandidos beim Aufbau ihrer Strukturen zu helfen, so der SHZ. Außerdem zeige er sich auffallend häufig mit dem ehemaligen NPD-Landesvorsitzenden Peter Borchert in der Öffentlichkeit. Borchert war angeklagt, zwei Hells-Angels-Mitglieder niedergestochen zu haben, wurde aber freigesprochen. <a target="_blank" href="http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/ruesten-rocker-zum-bandenkrieg.html" title="SHZ">Den ganzen Artikel lesen</a>.</p>
<p align="justify">Bei Verbindungen zwischen Rockern und Rechtsextremen handelt es sich nach Ansicht der Bundesregierung um “vereinzelt festzustellenden Berührungspunkte” bzw. “besonders gelagerte Einzelfälle”, aus denen sich ein bundesweiter Trend einer ideologisch basierten Verbindung zwischen den beiden Gruppierungen nicht ableiten lässt.</p>
<p align="justify">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/05/05/mischszenen-besonders-gelagerte-einzelfalle/" title="Permanent Link to Mischszenen: “Besonders gelagerte Einzelfälle”">Mischszenen: “Besonders gelagerte Einzelfälle”</a>,  <a href="http://npd-blog.info/?p=2735" class="liinternal">Ex-NPD-Chef wegen lebensbedrohlicher Messerattacke vor Gericht, </a><a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2719" title="Permanent Link to NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste" class="liinternal">NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2404" title="Permanent Link to Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker" class="liinternal">Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2119" title="Permanent Link to SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft" class="liinternal">SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1883" title="Permanent Link to SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1808" title="Permanent Link to Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus" class="liinternal"><font color="#d9560f">Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2743" title="Permanent Link to Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?" class="liinternal"><font color="#d9560f">Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2008/07/05/berlin-innensenator-sieht-keine-politische-zusammenarbeit-zwischen-nazis-und-rockern/" title="Permanent Link to Berlin: Innensenator sieht keine “politische Zusammenarbeit” zwischen Nazis und Rockern" class="liinternal">Berlin: Innensenator sieht keine “politische Zusammenarbeit” zwischen Nazis und Rockern</a>,  <a href="http://npd-blog.info/?p=433" class="liinternal"><font color="#d9560f">Voigt als Redner bei Lunikoff-Demo</font></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/06/20/rusten-rocker-zum-bandenkrieg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pinneberg: Tausende Menschen demonstrieren gegen Neonazi-Aufmarsch</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/06/06/pinneberg-2000-menschen-demonstrieren-gegen-neonazi-aufmarsch/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/06/06/pinneberg-2000-menschen-demonstrieren-gegen-neonazi-aufmarsch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 18:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/2009/06/06/pinneberg-2000-menschen-demonstrieren-gegen-neonazi-aufmarsch/</guid>
		<description><![CDATA[In Pinneberg sind am 06. Juni 2009 nach Polizeiangaben etwa 200 Neonazis durch die Stadt gezogen. Rund 2000 Menschen demonstrierten gegen den Aufzug, die Veranstalter sprachen sogar von 4000 Teilnehmern! Die Stadt Pinneberg wollte den Aufmarsch der Rechtsextremen verbieten lassen, war damit aber am Freitag gescheitert.
Ebenfalls am 06. Juni führte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">In Pinneberg sind am 06. Juni 2009 nach Polizeiangaben etwa 200 Neonazis durch die Stadt gezogen. Rund 2000 Menschen demonstrierten gegen den Aufzug, die Veranstalter sprachen sogar von 4000 Teilnehmern! Die Stadt Pinneberg wollte den Aufmarsch der Rechtsextremen verbieten lassen, war damit aber am Freitag gescheitert.</p>
<p align="justify">Ebenfalls am 06. Juni führte der NPD-Landesverband Schleswig Holstein im Rahmen einen genehmigten Informationsstand mit abschließender Kundgebung vor dem Bahnhof in Itzehoe durch. Gegen 17 Uhr trafen nach Polizeiangaben zirka 30 Personen aus dem rechtsextremen Spektrum am Bahnhof Itzehoe ein und nahmen an der Kundgebung teil. Diese wurde um 17.30 Uhr ohne besonderen Vorkommnisse beendet.</p>
<p align="justify">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/06/06/pinneberg-neonazis-durfen-marschieren/" title="Permanent Link to Pinneberg: Neonazis dürfen marschieren">Pinneberg: Neonazis dürfen marschieren</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/05/25/kreis-pinneberg-verbietet-neonazi-aufmarsch-am-06-juni/" title="Permanent Link to Kreis Pinneberg verbietet Neonazi-Aufmarsch am 06. Juni" class="liinternal"><font color="#d9560f">Kreis Pinneberg verbietet Neonazi-Aufmarsch am 06. Juni</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/04/01/neonazis-um-npd-funktionar-wulff-wollen-in-pinneberg-aufmarschieren/" title="Permanent Link to Neonazis um NPD-Funktionär Wulff wollen in Pinneberg aufmarschieren" class="liinternal"><font color="#d9560f">Neonazis um NPD-Funktionär Wulff wollen in Pinneberg aufmarschieren</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/03/28/grosdemonstration-in-lubeck-gegen-neonazi-trauermarsch/" title="Permanent Link to Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”" class="liinternal"><font color="#d9560f">Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/02/26/2903/" title="Permanent Link to Revision gegen Freispruch für Ex-NPD-Landeschef" class="liinternal"><font color="#d9560f">Revision gegen Freispruch für Ex-NPD-Landeschef</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/01/31/bandenkrieg-zwischen-rockern-und-neonazis-in-schleswig-holstein/" title="Permanent Link to Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?" class="liinternal"><font color="#d9560f">Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/01/28/npd-sh-wahlt-schafer-als-spitzenkandidaten/" title="Permanent Link to NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste" class="liinternal"><font color="#d9560f">NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2404" title="Permanent Link to Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker" class="liinternal"><font color="#d9560f">Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2119" title="Permanent Link to SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1883" title="Permanent Link to SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1808" title="Permanent Link to Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus" class="liinternal"><font color="#d9560f">Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus</font></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/06/06/pinneberg-2000-menschen-demonstrieren-gegen-neonazi-aufmarsch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pinneberg: Neonazis dürfen marschieren</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/06/06/pinneberg-neonazis-durfen-marschieren/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/06/06/pinneberg-neonazis-durfen-marschieren/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 07:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/2009/06/06/pinneberg-neonazis-durfen-marschieren/</guid>
		<description><![CDATA[Nach Medienberichten ist der Kreis Pinneberg endgültig mit dem Versuch gescheitert, den Aufmarsch von Neonazis in Pinneberg verbieten zu lassen. Eine entsprechende Untersagungsverfügung der Versammlungsbehörde hatten die Neonazi vor dem Verwaltungsgericht Schleswig angefochten. Der Kreis legte dagegen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht des Landes ein &#8211; und verlor. Die Argumentation der Behörde, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Nach Medienberichten ist der Kreis Pinneberg endgültig mit dem Versuch gescheitert, den Aufmarsch von Neonazis in Pinneberg verbieten zu lassen. Eine <a href="http://npd-blog.info/2009/06/03/verwaltungsgericht-kippt-verbot-fur-neonazi-aufmarsch-in-pinneberg/">entsprechende Untersagungsverfügung der Versammlungsbehörde</a> hatten die Neonazi vor dem Verwaltungsgericht Schleswig angefochten. Der Kreis legte dagegen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht des Landes ein &#8211; und verlor. Die Argumentation der Behörde, das Demonstrationsverbot sei aufgrund eines Mangels an Polizeikräften notwendig, wiesen die Richter zurück.</p>
<p align="justify">Der Landkreis als zuständige Versammlungsbehörde hatte auf die Erfahrungen mit <span id="more-3456"></span> insgesamt vier Demonstrationen der rechtsextremen Szene in Pinneberg hingewiesen und Wulff eine Verbotsverfügung zugestellt. Nach Einschätzung des Kreises sei das Gefährdungspotenzial zu hoch, um eine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit auszuschließen. Außerdem hatte die Behörde auf die räumliche Enge am Bahnhof als geplanten Auftaktort des Aufmarsches verwiesen. Nach der Gerichtsentscheidung hat der Landkreis nun die Möglichkeit den weiteren Rechtsweg zu beschreiten oder die Demonstration unter Auflagen zu genehmigen.</p>
<p align="justify">Mit dem erstmalig angemeldeten “Tag der deutschen Zukunft” plant Wulff, künftig jedes Jahr in einer anderen norddeutschen Stadt einen solchen Marsch zu veranstalten. Erwartet werden zu der Demonstration etwa 100 bis 250 Neonazis.</p>
<p align="justify"><strong>Strukturen reaktivieren</strong></p>
<p align="justify">Beobachter der norddeutschen Neonazi-Szene bewerten den geplanten Aufmarsch als Versuch der rechtsextremen Szene ihre Strukturen in der Region um Pinneberg zu reaktivieren und dort verstärkt Fuß zu fassen. Seit dem Verbot der Gruppe „Combat 18 Pinneberg“ im Jahr 2005 habe es zwar immer wieder Versuche gegeben neue Strukturen zu etablieren – diese seien jedoch immer wieder gescheitert.</p>
<p align="justify">Außerdem liegen drei weitere Demonstrationsanmeldungen vor, die sich gegen den Neonaziaufmarsch richten. Unter anderem ruft das „Bündnis gegen rechts“ dazu auf, sich den Neonazis mit vielfältigem und kreativen Protest in den Weg zu stellen.<img width="1" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/d5a3df2e909942afa5c22dc25ee9390b" height="1" /></p>
<p align="justify">Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/05/25/kreis-pinneberg-verbietet-neonazi-aufmarsch-am-06-juni/" title="Permanent Link to Kreis Pinneberg verbietet Neonazi-Aufmarsch am 06. Juni" class="liinternal"><font color="#d9560f">Kreis Pinneberg verbietet Neonazi-Aufmarsch am 06. Juni</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/04/01/neonazis-um-npd-funktionar-wulff-wollen-in-pinneberg-aufmarschieren/" title="Permanent Link to Neonazis um NPD-Funktionär Wulff wollen in Pinneberg aufmarschieren" class="liinternal"><font color="#d9560f">Neonazis um NPD-Funktionär Wulff wollen in Pinneberg aufmarschieren</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/03/28/grosdemonstration-in-lubeck-gegen-neonazi-trauermarsch/" title="Permanent Link to Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”" class="liinternal"><font color="#d9560f">Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/02/26/2903/" title="Permanent Link to Revision gegen Freispruch für Ex-NPD-Landeschef" class="liinternal"><font color="#d9560f">Revision gegen Freispruch für Ex-NPD-Landeschef</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/01/31/bandenkrieg-zwischen-rockern-und-neonazis-in-schleswig-holstein/" title="Permanent Link to Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?" class="liinternal"><font color="#d9560f">Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/01/28/npd-sh-wahlt-schafer-als-spitzenkandidaten/" title="Permanent Link to NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste" class="liinternal"><font color="#d9560f">NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2404" title="Permanent Link to Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker" class="liinternal"><font color="#d9560f">Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2119" title="Permanent Link to SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1883" title="Permanent Link to SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1808" title="Permanent Link to Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus" class="liinternal"><font color="#d9560f">Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus</font></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/06/06/pinneberg-neonazis-durfen-marschieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verwaltungsgericht kippt Verbot für Neonazi-Aufmarsch in Pinneberg</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/06/03/verwaltungsgericht-kippt-verbot-fur-neonazi-aufmarsch-in-pinneberg/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/06/03/verwaltungsgericht-kippt-verbot-fur-neonazi-aufmarsch-in-pinneberg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 05:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/2009/06/03/verwaltungsgericht-kippt-verbot-fur-neonazi-aufmarsch-in-pinneberg/</guid>
		<description><![CDATA[Das Verwaltungsgericht Schleswig hat am 02. Juni 2009 das vom Landkreis Pinneberg verhängte Verbot einer Neonazi-Demonstration am kommenden Samstag in der Stadt Pinneberg gekippt. Damit darf der von dem Gründer des rechtsextremen &#8220;Aktionsbüro Norddeutschland&#8221;, Thomas &#8220;Steiner&#8221;, Wulff, angemeldete Aufmarsch in der rund 42.000 Einwohner großen Gemeinde im südlichen Schleswig Holstein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><strong>Das Verwaltungsgericht Schleswig hat am 02. Juni 2009 das vom Landkreis Pinneberg verhängte Verbot einer Neonazi-Demonstration am kommenden Samstag in der Stadt Pinneberg gekippt. Damit darf der von dem Gründer des rechtsextremen &#8220;Aktionsbüro Norddeutschland&#8221;, Thomas &#8220;Steiner&#8221;, Wulff, angemeldete Aufmarsch in der rund 42.000 Einwohner großen Gemeinde im südlichen Schleswig Holstein stattfinden.</strong></p>
<p align="justify"><em>Von Kai Budler für NPD-BLOG.INFO</em></p>
<p align="justify">Über die Gründe der Entscheidung der dritten Kammer des Gerichts ist bislang nichts bekannt. Wulff hatte den Aufmarsch Anfang April unter dem Motto &#8220;Tag der deutschen Zukunft. Ein Signal gegen Überfremdung – Gemeinsam für eine deutsche Zukunft&#8221; angemeldet. Der 1963 geborene Neonazi ist führender NPD-Kader und gilt als Schnittstelle zwischen der Partei und den sogenannten &#8220;Freien Kameradschaften&#8221;.</p>
<p align="justify">Der Landkreis als zuständige Versammlungsbehörde hatte auf die Erfahrungen mit <span id="more-3456"></span> insgesamt vier Demonstrationen der rechtsextremen Szene in Pinneberg hingewiesen und Wulff eine Verbotsverfügung zugestellt. Nach Einschätzung des Kreises sei das Gefährdungspotenzial zu hoch, um eine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit auszuschließen. Außerdem hatte die Behörde auf die räumliche Enge am Bahnhof als geplanten Auftaktort des Aufmarsches verwiesen. Nach der Gerichtsentscheidung hat der Landkreis nun die Möglichkeit den weiteren Rechtsweg zu beschreiten oder die Demonstration unter Auflagen zu genehmigen.</p>
<p align="justify">Mit dem erstmalig angemeldeten &#8220;Tag der deutschen Zukunft&#8221; plant Wulff, künftig jedes Jahr in einer anderen norddeutschen Stadt einen solchen Marsch zu veranstalten. Erwartet werden zu der Demonstration etwa 250 Neonazis, die einmal quer durch die gesamte Stadt ziehen wollen. Zudem sollen zahlreiche Informationsstände in der Pinneberger Fußgängerzone aufgestellt werden.</p>
<p align="justify"><strong>Strukturen reaktivieren</strong></p>
<p align="justify">Beobachter der norddeutschen Neonazi-Szene bewerten den geplanten Aufmarsch als Versuch der rechtsextremen Szene ihre Strukturen in der Region um Pinneberg zu reaktivieren und dort verstärkt Fuß zu fassen. Seit dem Verbot der Gruppe „Combat 18 Pinneberg“ im Jahr 2005 habe es zwar immer wieder Versuche gegeben neue Strukturen zu etablieren – diese seien jedoch immer wieder gescheitert.</p>
<p align="justify">Für den kommenden Samstag liegen außerdem drei weitere Demonstrationsanmeldungen vor, die sich gegen den Neonaziaufmarsch richten. Unter anderem ruft das „Bündnis gegen rechts“ dazu auf, sich den Neonazis mit vielfältigem und kreativen Protest in den Weg zu stellen.<img width="1" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/d5a3df2e909942afa5c22dc25ee9390b" height="1" /><br />
Siehe auch: <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/05/25/kreis-pinneberg-verbietet-neonazi-aufmarsch-am-06-juni/" title="Permanent Link to Kreis Pinneberg verbietet Neonazi-Aufmarsch am 06. Juni">Kreis Pinneberg verbietet Neonazi-Aufmarsch am 06. Juni</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/04/01/neonazis-um-npd-funktionar-wulff-wollen-in-pinneberg-aufmarschieren/" title="Permanent Link to Neonazis um NPD-Funktionär Wulff wollen in Pinneberg aufmarschieren" class="liinternal">Neonazis um NPD-Funktionär Wulff wollen in Pinneberg aufmarschieren</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/03/28/grosdemonstration-in-lubeck-gegen-neonazi-trauermarsch/" title="Permanent Link to Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”" class="liinternal">Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/02/26/2903/" title="Permanent Link to Revision gegen Freispruch für Ex-NPD-Landeschef" class="liinternal">Revision gegen Freispruch für Ex-NPD-Landeschef</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/01/31/bandenkrieg-zwischen-rockern-und-neonazis-in-schleswig-holstein/" title="Permanent Link to Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?" class="liinternal">Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info/2009/01/28/npd-sh-wahlt-schafer-als-spitzenkandidaten/" title="Permanent Link to NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste" class="liinternal">NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste</a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2404" title="Permanent Link to Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker" class="liinternal"><font color="#d9560f">Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=2119" title="Permanent Link to SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1883" title="Permanent Link to SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär</font></a>, <a rel="bookmark" href="http://npd-blog.info//?p=1808" title="Permanent Link to Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus" class="liinternal"><font color="#d9560f">Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus</font></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/06/03/verwaltungsgericht-kippt-verbot-fur-neonazi-aufmarsch-in-pinneberg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kreis Pinneberg verbietet Neonazi-Aufmarsch am 06. Juni</title>
		<link>http://www.publikative.org/2009/05/25/kreis-pinneberg-verbietet-neonazi-aufmarsch-am-06-juni/</link>
		<comments>http://www.publikative.org/2009/05/25/kreis-pinneberg-verbietet-neonazi-aufmarsch-am-06-juni/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 07:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Publikative.org</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://npd-blog.info/2009/05/25/kreis-pinneberg-verbietet-neonazi-aufmarsch-am-06-juni/</guid>
		<description><![CDATA[In Pinneberg wollen am 06. Juni 2009 Neonazis um den Hamburger Kader Thomas Wulff aufmarschieren. Der Landkreis hat die Demonstration verboten. Das durch die Demonstration entstehende Gefährdungspotenzial sei nach Ein-schätzung des Kreises zu hoch, als eine Beeinträchtigung der öffentlichen Si-cherheit auszuschließen wäre, heißt es zur Begründung. Vor dem Hintergrund der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">In Pinneberg wollen am 06. Juni 2009 Neonazis um den Hamburger Kader Thomas Wulff aufmarschieren. Der Landkreis hat die Demonstration verboten. Das durch die Demonstration entstehende Gefährdungspotenzial sei nach Ein-schätzung des Kreises zu hoch, als eine Beeinträchtigung der öffentlichen Si-cherheit auszuschließen wäre, heißt es zur Begründung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Gefährdungseinschätzung sei &#8220;sowohl von Seiten linker als auch rechter politischer Kräfte mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer unmittelbar bevorstehenden Gefährdung der Sicherheit und Ordnung auszugehen&#8221;. Diese Beurteilung beruhe insbesondere auf einer aktuellen polizeilichen Gefahrenprognose.</p>
<p align="justify">Auch die Gefahren, die sich durch die Versammlung in unmittelbarer Bahnhofsnähe ergeben, seien in die Entscheidungsfindung eingeflossen. Die räumliche Enge am Bahnhof, die hoch frequentierte Bahnstrecke Hamburg-Elmshorn sowie die Stromführenden Schienen stellten ein hohes Gefahrenpotenzial dar. Die Entscheidung des Kreises fuße neben der aktuellen Lageentscheidung auch auf den in den vergangenen Jahren gesammelten Erfahrungen mit insgesamt vier Demonstrationen dieser Art.</p>
<p align="justify">Für den 06. Juni seien weitere drei Demonstrationen angemeldet worden. Hier befindet sich die Versammlungsbehörde nach den durchgeführten Kooperationsgesprächen in der Prüfung, welche Auflagen für eine Versammlung erforderlich werden. Eine Entscheidung dazu kann derzeit noch nicht erfolgen.</p>
<p align="justify"><strong>Kleinkunst-Festival wegen Nazi-Demo abgesagt</strong></p>
<p align="justify">Ein ebenfalls geplantes <a href="http://m.kultnet.org/?rn=5575&amp;q=Niels%20Janneck%20Pinneberger%20Kleinkunstfestival%20%20Comedy%20und%20Arts%20,%2006./07.%20Juni%202009" target="_blank" class="liexternal">Kleinkunst-Festival</a> hatte wegen der geplanten Neonazi-Demonstration bereits die Segel gestrichen. In einer Erklärung der Agentur, die das Festival organisiert, hieß es, das Fest sollte dieses Jahr zum achten Mal stattfinden. “Die Künstler wurden &#8211; wie jedes Jahr bundesweit &#8211; über spezielle Verteiler und Netzwerke zu dem Wettbewerb aufgerufen. Bis Ende März waren bereits über 50 Bewerbungen bei uns eingegangen, aus denen die besten zehn für den geplanten Termin am Wochenende um den 6. und 7. Juni 2009 in Pinneberg ausgewählt werden sollten.”</p>
<p align="justify">Anfang April sei der Agentur mitgeteilt worden, dass in Pinneberg &#8211; zeitgleich zu unserem Festival &#8211; ein Aufmarsch von Neonazis (”Gemeinsam für eine deutsche Zukunft”) angemeldet wurde. Nachdem klar gewesen, dass der Aufmarsch von der Stadt Pinneberg nicht abgelehnt werden könne, “haben wir am 9. April in Absprache mit der Wirtschaftsgemeinschaft entschieden, die Veranstaltung abzusagen”.</p>
<p align="justify"><strong>Künstler und Besucher nicht gefährden</strong></p>
<p align="justify"><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/e2fb559971024d8d876ffa9006ac09cc" width="1" height="1" />Zuvor sei geprüft worden, das Festival um eine Woche nach hinten zu verschieben. “Erwartungsgemäß waren leider nur zwei bis drei der besten Künstler für diesen Ausweichtermin verfügbar”, so die Agentur. Der einzige Grund, der zur Absage des Festivals führte, sei also die Tatsache, dass “demokratiefeindliche Neonazis in der Pinneberger Innenstadt aufmarschieren. Wir können und wollen das Risiko nicht auf uns nehmen, unsere geladenen Künstler und die Besucher bewusst in die Gefahr zu bringen, die solche Aufmärsche in der Vergangenheit oftmals mit sich gebracht haben.”</p>
<p align="justify">Siehe auch: <a href="http://npd-blog.info/2009/04/01/neonazis-um-npd-funktionar-wulff-wollen-in-pinneberg-aufmarschieren/" rel="bookmark" title="Permanent Link to Neonazis um NPD-Funktionär Wulff wollen in Pinneberg aufmarschieren" class="liinternal">Neonazis um NPD-Funktionär Wulff wollen in Pinneberg aufmarschieren</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/03/28/grosdemonstration-in-lubeck-gegen-neonazi-trauermarsch/" rel="bookmark" title="Permanent Link to Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”" class="liinternal">Demonstration in Lübeck gegen Neonazi-”Trauermarsch”</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/02/26/2903/" rel="bookmark" title="Permanent Link to Revision gegen Freispruch für Ex-NPD-Landeschef" class="liinternal">Revision gegen Freispruch für Ex-NPD-Landeschef</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/01/31/bandenkrieg-zwischen-rockern-und-neonazis-in-schleswig-holstein/" rel="bookmark" title="Permanent Link to Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?" class="liinternal">Bandenkrieg zwischen Rockern und Neonazis in Schleswig-Holstein?</a>, <a href="http://npd-blog.info/2009/01/28/npd-sh-wahlt-schafer-als-spitzenkandidaten/" rel="bookmark" title="Permanent Link to NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste" class="liinternal">NPD-SH wählt Schäfer als Spitzenkandidaten, Wulff auf der Landesliste</a>, <a href="http://npd-blog.info//?p=2404" rel="bookmark" title="Permanent Link to Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker" class="liinternal"><font color="#d9560f">Politik nicht zum Anfassen: NPD-Kandidatin greift angeblich zum Elektroschocker</font></a>, <a href="http://npd-blog.info//?p=2119" rel="bookmark" title="Permanent Link to SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Ex-NPD-Landeschef Borchert nach Massenschlägerei in Untersuchungshaft</font></a>, <a href="http://npd-blog.info//?p=1883" rel="bookmark" title="Permanent Link to SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär" class="liinternal"><font color="#d9560f">SH: Drohungen gegen Richter nach Urteil gegen NPD-Funktionär</font></a>, <a href="http://npd-blog.info//?p=1808" rel="bookmark" title="Permanent Link to Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus" class="liinternal"><font color="#d9560f">Kiel: Schlägerei nach NPD-Einzug ins Rathaus</font></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.publikative.org/2009/05/25/kreis-pinneberg-verbietet-neonazi-aufmarsch-am-06-juni/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

