Ernst Federn zum 100. Geburtstag: Versuch einer Psychologie des Terrors

Ernst Federn zum 100. Geburtstag: Versuch einer Psychologie des Terrors

Der österreichische Psychoanalytiker Ernst Federn überlebte die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald. Mit den Erfahrungen der Lagerzeit setzte sich Federn auch in seiner Arbeit nach dem Krieg auseinander. Er gilt damit als Pionier der psychologischen Analyse des Lebens in Konzentrationslagern. Am 26. August wäre er 100. Jahre alt geworden.

Syrien: Leben und Sterben am anderen Ende der roten Linie

Syrien: Leben und Sterben am anderen Ende der roten Linie

Vor einem Jahr starben bei einem Giftgasangriff in Syrien Hunderte Menschen. US-Präsident Obama hatte zuvor beim Einsatz von toxischen Kampfstoffen von einer roten Linie gesprochen und gezielte Luftangriffe angedroht. Doch dazu kam es nicht: In Europa gingen Friedensfreunde gegen einen US-Einsatz auf die Straße, warnten vor einer “Kriegsgefahr” in Syrien – und dort ging das Morden weiter. Die Situation der Bevölkerung ist schlimmer denn je.

“Frankreichs Werte stehen auf dem Spiel”

Anti-Israelische Demonstration in Paris. (Foto: Alain Bachellier / https://www.flickr.com/photos/alainbachellier/ CC BY-NC-SA 2.0)

Während in ganz Europa anti-israelische Demonstrationen, antisemitische Übergriffe und andere Unzumutbarkeiten zunehmen, ist die Situation für Jüdinnen und Juden in Frankreich besonders kritisch. Publikative.org sprach über dieses Thema mit der Leiterin des Pariser Büros des American Jewish Committes (AJC), Simone Rodan-Benzaquen.

Neue Gangart gegen Demofotografen?

Neue Gangart gegen Demofotografen?

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Ende Juli die Wohnung eines Fotografen durchsuchen lassen. Als Begründung diente die Veröffentlichung von Polizeibeamten im Einsatz. Es sei eine Genehmigung der Beamten einzuholen, wenn deren Gesichter zu erkennen seien, so die Staatsanwaltschaft. Droht nun eine härtere Gangart gegen Demofotografen?

Urteil gegen Josef: „…es ist nicht zu viel gesagt, wenn man es einen politischen Schauprozess nennt…“

Urteil gegen Josef: „…es ist nicht zu viel gesagt, wenn man es einen politischen Schauprozess nennt…“

Der linke Aktivist Josef aus Jena wurde in Wien wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung zu 12 Monaten verurteilt. Das Urteil scheint eine Stellvertreterfunktion zu haben und der Verurteilte geht nun gegen den Schuldspruch vor. Ein Interview mit der Verteidigerin von Josef, Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk.

al-Quds-Tag in Berlin: “Israel muss raus, muss raus”

al-Quds-Tag in Berlin: "Israel muss raus, muss raus"

Beim al-Quds-Tag demonstrierten rund 1.200 Israelfeinde in Berlin. Viel wurde schon geschrieben und viele zeigten sich zufrieden mit dem wohl ausgebliebenen Antisemitismus. Das ist kaum nachvollziehbar: Ein nachträglicher und ganz subjektiver Bericht vom al-Quds-Tag in Berlin. von Felix M. Steiner Zwei Tage liegt der Al-Quds-Tag in Berlin nun schon zurück. Zwei Tage, in denen ich … [Weiterlesen...]

Alternative für Deutschland: Türöffnerin nach Rechts

Alternative für Deutschland: Türöffnerin nach Rechts

Die programmatischen Positionierungen der AfD sind alles andere als kohärent oder stimmig – gerade darin liegt aber ihr Potenzial nach Rechts: mit zahlreichen Positionen, die von konservativen bis hin zu marktradikalen Formeln reichen, aber eben auch Anleihe an explizit antidemokratischen und demokratiefeindlichen Argumentationen nehmen.

“Israel-Kritik” revisited: Die Judenhasser lassen die Maske fallen

Pro-Palästinensische Demonstration in Berlin 17.07.2014 (Foto: Boris Niehaus / http://1just.de/ CC BY NC ND 4.0.)

Viele der aktuellen Pro-Gaza-Demos keinen Zweifel mehr: Parolen wie “Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein” dürften wohl seit 1945 nicht mehr in der Offenheit auf Berlins Straßen gebrüllt worden sein. Wer diesen Zusammenhang jetzt noch leugnet, macht wissentlich gemeinsame Sache mit einer hasserfüllten Meute.

Warum Nazis mit Islamisten gegen Israel marschieren

Warum Nazis mit Islamisten gegen Israel marschieren

In mehreren deutschen Städten haben am Wochenende Demonstrationen gegen den Krieg in Nahost stattgefunden. Die Teilnehmerzahlen lagen deutlich höher als zunächst erwartet. Das Feindbild Israel bringt bisweilen sogar dogmatische Linke, Islamisten und auch Neonazis auf einer Kundgebung zusammen. Die Splitterpartei Die Rechte war in Dortmund dabei – und erklärt nun die Beweggründe dafür.